Frauenblasorchester Berlin

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Das Frauenblasorchester Berlin ist das größte sinfonische Frauenblasorchester der Welt. Es wurde 2003 in Berlin gegründet und wird von dem am 20. Januar 2004 gegründeten Verein Frauenblasorchester Berlin e.V. getragen.

Orchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Orchester umfasst 66 Musikerinnen mit den Instrumenten: Querflöte, Piccoloflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette, Sopransaxofon, Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon, Trompete, Waldhorn, Posaune, Bassposaune, Tenorhorn, Tuba, sowie E-Bass, Schlagzeug, Mallet und Percussion.

Die musikalische Leitung liegt bei Astrid Graf.

Das Frauenblasorchester Berlin tritt regelmäßig in der Freilichtbühne an der Zitadelle in Berlin Spandau, in Berliner Kirchengemeinden und anlässlich von Benefizkonzerten (z. B. 2015 im Roten Rathaus zu Gunsten von Terre des Femmes) sowie am Internationalen Frauentag (Rathaus Zehlendorf, 2007, 2009, 2011) auf. Auftritte im Kammermusiksaal der Philharmonie fanden im März 2009 und im Juni 2011 statt. Im 2006 September spielten sie beim Hoffest des regierenden Bürgermeisters von Berlin.

2009 wurde – ursprünglich zur Nachwuchssuche für das Orchester – ein zweites Ensemble #olz & Blech gegründet, das ebenfalls von Astrid Graf geleitet wird.

Repertoire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Repertoire des Orchesters umfasst neben Film- und Musicalmusik auch Swing, Jazz und auf die Instrumentierung des Orchesters zugeschnittene Bearbeitungen Klassischer Musik und Rockmusik (z. B. Smoke on the Water). Darüber hinaus gehören zum Repertoire Kompositionen zeitgenössischer Komponisten für Blasorchester wie Lorenzo Pusceddu, Anne McGinty oder Janes Swearingen. Die Komponistin Susanne Stelzenbach komponierte ihr Luftspiel in fünf Teilen für das Frauenblasorchster. Die Uraufführung war am 9. Mai 2015 im Großen Sendesaal des RBB in Berlin.[1]

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dokumentarfilm Kein Zickenfox von Kerstin Polte und Dagmar Jäger entstand zwischen 2011 und 2014 und zeigt die Arbeit des Orchesters sowie einzelne seiner Musikerinnen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.nmz.de/artikel/lichtblicke-atmosphaeren-wellen-schlagen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]