Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie

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50.7848036.047006Koordinaten: 50° 47′ 5″ N, 6° 2′ 49″ O

Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnologie IPT
Fraunhofer-Institut fürProduktionstechnologie IPT
Institutsgebäude des Fraunhofer IPT
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Fraunhofer-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Standort der Einrichtung: Aachen
Außenstelle: Paderborn
Art der Forschung: Angewandte Forschung
Fächer: Ingenieurwissenschaften
Fachgebiete: Maschinenbau, Werkzeugbau, Messtechnik, Qualitätsmanagement, Technologiemanagement
Grundfinanzierung: Bund (90 %), Länder (10 %)
Leitung: Fritz Klocke
Mitarbeiter: ca. 450
Homepage: www.ipt.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Kurzform Fraunhofer IPT , ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Das Institut hat seinen Sitz auf dem Gelände des RWTH Aachen Campus in Aachen, seine Aktivitäten sind der angewandten Forschung und Entwicklung in den Fächern Ingenieurwissenschaft und Maschinenbau zuzuordnen. Das Institut wurde am 15. Juli 1980 unter der Leitung von Wilfried König gegründet.

Das Fraunhofer IPT wird seit 1995 von Fritz Klocke geleitet, der auch den Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren beim Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen innehat. Dem Institutsdirektorium des Fraunhofer IPT gehören außerdem drei weitere Lehrstuhlinhaber des WZL der RWTH Aachen an: Christian Brecher, Robert Schmitt und Günther Schuh.

Forschung und Entwicklung[Bearbeiten]

Das Fraunhofer IPT entwickelt Systemlösungen für produzierende Unternehmen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Prozesstechnologie, der Produktionsmaschinen, der Mechatronik, der Produktionsqualität und Messtechnik sowie des Technologiemanagements.

Die Forschungsbereiche des Fraunhofer IPT werden von je einem der Direktoriumsmitglieder geleitet:

Prozesstechnologie[Bearbeiten]

Leitung: Fritz Klocke

Produktionsmaschinen[Bearbeiten]

Leitung: Christian Brecher

Produktionsqualität und Messtechnik[Bearbeiten]

Leitung: Robert Schmitt

Technologiemanagement[Bearbeiten]

Leitung: Günther Schuh

Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik[Bearbeiten]

Seit 2011 befasst sich eine Projektgruppe des Fraunhofer IPT in Paderborn mit der Entwicklung mechatronischer Systeme für die Regelungstechnik, Softwaretechnik und Produktentstehung. Die Projektgruppe ist Teil des Forschungs- und Entwicklungsclusters »Zukunftsmeile Fürstenallee« in Paderborn. Sie ist eng mit dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn verbunden und leitet den Spitzencluster it's OWL

Geschäftsfelder[Bearbeiten]

Das Fraunhofer IPT bündelt seine Entwicklungstätigkeiten in sechs interdisziplinären Geschäftsfeldern:

Kooperationen[Bearbeiten]

Zum Ausbau des Technologietransfers zwischen dem europäischen und amerikanischen Markt kooperiert das Fraunhofer IPT seit 1994 mit dem Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation CMI in Boston, Massachusetts, das Andre Sharon seit 1998 leitet. Der Standort USA fördert die internationale Zusammenarbeit und intensiviert den Kontakt zu Einrichtungen in den USA.

Im Hochschulbereich bestehen enge Kooperationen mit vier Lehrstühlen im Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen. Diese Kooperation ermöglicht die Grundlagenforschung für das Fraunhofer IPT und dient auch der Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Assistenten.

Fraunhofer-Kooperationen[Bearbeiten]

  • Fraunhofer-Verbund Produktion
  • Fraunhofer-Allianz Vision
  • Fraunhofer-Allianz Leichtbau
  • Fraunhofer-Allianz AdvanCer
  • Fraunhofer-Allianz Generative Fertigungsverfahren
  • Fraunhofer-Allianz Numerische Simulation von Produkten, Prozessen

Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Jahr 2013 waren am Fraunhofer IPT 453 Mitarbeiter beschäftigt, davon 215 Angestellte und 238 studentische Mitarbeiter. Der Betriebshaushalt des Fraunhofer IPT lag im Geschäftsjahr 2013 bei 24,9 Millionen Euro, davon stammt 39 Prozent aus Projekten, die unmittelbar für industrielle Auftraggeber abgewickelt wurden. Weitere 32 Prozent entstammen öffentlich geförderten Projekten.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht 2013. Website des Fraunhofer IPT. Abgerufen am 18. Juni 2014.

Weblinks[Bearbeiten]