Freestander

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Ein Pollo-Campero-Freestander in Guatemala

Freestander sind meist für Betriebe der Systemgastronomie oder Handelsketten, aber auch für einzelne Unternehmen gebaute Gebäude, die für die jeweiligen Unternehmen durch die jeweiligen (Haus-)Architekten und spezialisierte Bauunternehmen errichtet werden.

Sie sind freistehend, meistens eingeschossig und befinden sich auf der grünen Wiese, aber an verkehrsintensiven Straßen im Einzugsbereich größerer Städte. Sie haben den Vorteil, dass bei dort niedrigen Baulandpreisen ein großzügiges Raum- und Parkplatzangebot und günstige Verkehrsanbindung möglich ist. Zudem haben sie in der Regel ein weitgehend einheitliches Design, das das Corporate Design des Unternehmens repräsentiert und damit Wiedererkennungswert schafft. Sie werden mit standardisierten Elementen gebaut und sind deshalb schnell errichtbar. Möglich ist auch die Umwandlung ehemaliger Autohäuser zu solchen Bauten.[1]

Typischer Aldi-Freestander

Bekannte Nutzer des Konzeptes aus der Gastronomie sind Fast-Food-Ketten wie McDonald’s, Kentucky Fried Chicken und Burger King, deren freistehende Restaurants in der Regel ein Drive-in haben. Aber auch Restaurantketten wie Cafe del Sol und TGI Fridays, die statt Fast Food klassisches Restaurant-Essen mit Sitzplatz-Bedienung anbieten, nutzen standardisierte freistehende Bauten in Gewerbegebieten.

Filialen von Supermarkt- und Discounterketten im Lebensmitteleinzelhandel und im Baumarktbereich werden ebenfalls oft als Freestander errichtet. Insbesondere Discounter wie Aldi und Lidl sind für ihre charakteristischen Gebäudeformen bekannt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freestander für eine Bäckerei
  2. Einer der ersten Aldi-Freestander 1985 in Kall