Freie Schulgemeinde Wickersdorf

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Blick auf einige Gebäude der Freien Schulgemeinde Wickersdorf

Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld am östlichen Rande des Thüringer Waldes war eines der wichtigsten reformpädagogischen Schulprojekte in Deutschland. Im Herbst 1906 von einer Gruppe „Pädagogischer Rebellen“ um Paul Geheeb, August Halm, Martin Luserke und Gustav Wyneken gegründet, bestand die Internatsschule bis 1991.

Schulleiter 1906–1945[1]
Gustav Wyneken 1906–1910
Paul Geheeb 1906–1909
Martin Luserke 1910–1914
Bernhard Hell 1914–1916
Bernhard Uffrecht 1916–1917
Martin Luserke 1917–1919
Gustav Wyneken 1919–1920
Martin Luserke 1920–1925
August Halm 1925–1928
Peter Suhrkamp 1928–1929
Fernand Petitpierre 1929–1930
Jaap Kool 1930–1933
Georg Neumann 1933
Paul Döring 1933–1941
Werner Meyer 1941–1945

Von der Gründung 1906 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das reformpädagogische Projekt sollte der Idee der Erziehung als Formung des Menschen im Sinne einer Weltanschauung dienen. Besonders für Wyneken ging es um eine Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Lehrer und Schüler. Dieses sollte auf Kameradschaft und Führertum basieren. Er öffnete die Schule für Koedukation und Sexualerziehung. Im Gegensatz zum christlich geprägten Unterricht in herkömmlichen Schulen legte der Atheist Wyneken einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die künstlerische, besonders die musische Erziehung. Bemerkenswert ist der große Anteil jüdischer Schüler. Auch Erziehung zur Demokratie durch praktizierte Schülermitbestimmung hatte im Rahmen der Schulgemeinde einen wichtigen Stellenwert.

1909 verließ der Schulleiter Paul Geheeb Wickersdorf im Streit mit Wyneken. Das Schulprojekt wurde von Reaktionären wegen seiner revolutionären Einrichtungen angefeindet. Auch der Komponist, Musikästhetiker und -erzieher August Halm verließ die Einrichtung vorübergehend, von 1920 bis 1929 war er dort wieder tätig.

1910 wurde Wyneken vom Kultusministerium entlassen, und Martin Luserke (1880–1968) übernahm die Leitung der Schule, unterbrochen durch Kriegsdienst und Gefangenschaft von 1914 bis 1917. Wyneken hielt aber weiterhin seinen Einfluss auf Wickersdorf aufrecht, zum Beispiel über die seit 1913 erscheinende Jugendzeitung der Schulgemeinde Der Anfang, die durch Schmähungen immer wieder für Aufsehen sorgte. Ab 1910 war er Vorsitzender des Bundes freier Schulgemeinden und Herausgeber von dessen Zeitung. Er versuchte auch, eine neue Schule bzw. eine Jugendburg zu gründen und sich damit ein neues Feld für seine pädagogischen Ideen zu schaffen.

Mit seinen pädagogischen Ansätzen beeinflusste Wyneken die aufkommende Jugendbewegung, zu der er (als Erwachsener) ab 1912 in Verbindung stand. Wyneken schuf den Begriff der Jugendkultur gegen die Unterwürfigkeit der wilhelminischen Zeit wie auch gegen Schule und Familie. Er arbeitete 1913 an der Formulierung der Meißner-Formel des Ersten Freideutschen Jugendtages am Hohen Meißner mit. Auch hier kam es zu Spannungen, da Wyneken einen Führungsanspruch erhob, den viele Gruppen des Jugendtages ablehnten.

Wyneken stand im Austausch mit freidenkenden Intellektuellen wie Walter Benjamin (der sein Schüler war), Siegfried Bernfeld, Martin Buber und Magnus Hirschfeld. Kritik kam dagegen von Stefan George, der zwar in einigen jugendbewegten Kreisen großes Ansehen genoss, sich aber von den Ideen Wynekens nicht begeistern ließ. So urteilte er über das Schulprojekt: „Wer aus Wickersdorf kommt, ist hoffnungslos verdorben“.[2]

Bobsport: Die Besatzungen der Bobs, die von 1910 bis 1912 die Deutschen Meisterschaften in Oberhof gewannen, waren Schüler der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. Leider nennen die Chroniken oft nur den Namen des Bobs oder des Steuermanns. So lässt sich nicht feststellen, wie viel Mann die Besatzung hatte. Die Ausschreibungen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sprechen von „Mannschaften von 3 bis 6 Personen“ (wobei bis in die dreißiger Jahre mitfahrende Damen keine Seltenheit waren).

In den Kriegsjahren arbeitete der Schriftsteller Ernst Schertel als Lehrer für Deutsch, Alte Geschichte und Religionsgeschichte an der Schule. Schertel entwickelte dort von asiatischen Tanzfesten inspirierte sogenannte „Mysterienspiele“, deren Begleitung eine suggestive, von Schertel komponierte tonartlose Musik war. Seine pädagogischen Bemühungen stießen jedoch auf Vorbehalte: Insbesondere dass er seinen Schülern die „Überzeugung von der menschenbildenden und kulturfördernden Kraft der mannmännlichen Liebe“ nahebrachte, führte zum Ende seines Wirkens in Wickersdorf.

1918 bis 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgang am Haus Sonnenbanner 1991

1918 war Wyneken kurzzeitig in Bayern und Berlin in den Kultusministerien beschäftigt und für mehrere Erlasse für die Erneuerung der Schule verantwortlich (Schülermitbestimmung, Organisationsrechte und Aufhebung des Religionszwanges). Diese wurden aber nur ansatzweise umgesetzt.

1919 wurde Wyneken wieder Leiter in Wickersdorf, sah sich aber bald Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs an Schülern ausgesetzt und musste 1920 den Dienst quittieren. Bei Nachforschungen ließ sich feststellen, dass Wyneken zwei Schüler nackt umarmt hatte. In der Folge wurde er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der Fall erregte in ganz Deutschland heftige Diskussionen. Wyneken war in der Folgezeit als Schriftsteller tätig. Nach der Ermordung Walter Rathenaus regte er Erziehungsmaßnahmen gegen den aufkommenden Faschismus an.

Martin Luserke übernahm erneut – bis 1924 – die Schulleitung. Zu den Schülern der Schule zählten in dieser Zeit der spätere Physiker Friedrich Georg Houtermans (1903–1966), der 1921 die Schule verließ, und der spätere Jurist und Politiker Erwin Fischer (1904–1996), der gleichfalls 1921 abging. Von 1923 bis 1926 war der spätere deutsche Schauspieler Erik Ode (1910–1983) Schüler in Wickersdorf. In seiner 1972 erschienenen Autobiographie bezeichnete er seine Zeit dort als „unvergeßliche und wunderbare Jahre“.[3]

1922 wurde Alfred Ehrentreich Lehrer in Wickersdorf. Den fachlichen Unterricht bezeichnet er in einer Rückschau als – mit Ausnahme der musischen Fächer – traditionell, zum Teil regelrecht enttäuschend, dem außerunterrichtlichen Leben eindeutig nachgeordnet. Während das abseits gelegene Wickersdorf laut Ehrentreich von anderen pädagogischen Neuerungen ziemlich unbeeinflusst blieb, führte die auch auf Ehrentreich wirkende Anziehungskraft der Freien Schulgemeinde zu wahren Besucherströmen. Dabei wurden laut Ehrentreich die Besucher teilweise produktiv in das Unterrichtsgeschehen einbezogen – so dass sie zumindest teilweise nicht als Störung, sondern als ein regelrechter Gewinn betrachtet wurden.

Besonderen Ruf erwarb sich die Schule durch praktizierte Formen der Demokratie wie Gleichberechtigung zwischen allen Schülern und achtungsvolle Umgangsformen zwischen Lehrern und Schülern. So war die höchste Instanz der Einrichtung, in der Schüler wie Lehrer gleichberechtigt Rede- und Stimmrecht hatten, die „Freie Schulgemeinde“. Dieser Begriff wurde auf die Einrichtung übertragen, die sich als „Freie Schulgemeinde Wickersdorf GmbH“ zu einer der bekanntesten Privatschulen Deutschlands mit internationalem Ansehen profilierte.

Einer der Wickersdorfer Besucher war im Jahr 1924 Fritz Karsen (1885–1951), einer der führenden Reformpädagogen im Bund Entschiedener Schulreformer, der in Berlin-Neukölln einen Schulkomplex leitete. Diese sogenannte Aufbauschule erhielt 1930 den Namen „Karl-Marx-Schule“ und war einer der wenigen konsequenten öffentlichen Schulversuche auf dem Gebiet des höheren Schulwesens in der Weimarer Republik. Bei seinem Besuch bewegte Karsen Ehrentreich dazu, sich seinem Kollegium anzuschließen.

Das Jahr 1924, in dem Peter Gross, der Sohn des österreichischen Arztes, Wissenschaftlers und Revolutionärs Otto Gross, sein Examen in Wickersdorf machte, brachte durch eine Sezession erneut einschneidende Veränderungen:

Da Wyneken Mitglied der Schulgemeinde blieb, selbst im benachbarten Pippelsdorf wohnte und ein eigenes Zimmer im Internat behielt, verließ Martin Luserke zusammen mit seiner Frau Annemarie, Anni und Paul Reiner, Helene und Rudolf Aeschlimann, Christel und Fritz Hafner sowie der Wirtschaftsleiterin Marie Franke und sechzehn Schülern die FSG. Er gründete, um dem ständigen Gegensatz zu Wyneken auszuweichen, die Schule am Meer auf der Nordseeinsel Juist.

1925 wurde Wyneken gestattet, als Wirtschaftsleiter in Wickersdorf weiter zu arbeiten; er durfte jedoch nicht unterrichten. Trotzdem hatte er einen großen Einfluss auf die Einrichtung, was zu erneuten Spannungen führte. 1931 wurde erneut der Vorwurf des Missbrauchs gegen ihn erhoben. Er musste nun endgültig Wickersdorf verlassen und zog mit dem betroffenen Zögling nach Berlin, 1934 nach Göttingen.

Ein weiterer erwähnenswerter Name ist Peter Suhrkamp. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er Germanistik in Heidelberg, Frankfurt am Main und München. Nebenbei arbeitete er als Lehrer an der Odenwaldschule und der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. Von 1925 bis 1929 unterrichtete Peter Suhrkamp erneut als Lehrer an der Freien Schulgemeinde Wickersdorf, deren pädagogischer Leiter er von 1926 an bis 1929 war.

Von 1926 bis 1933 unterrichtet der 15-malige Deutsche Meister und Weltrekordler im Mittelstreckenlauf Otto Peltzer Geographie, Geschichte und Biologie an der Freien Schulgemeinde Wickersdorf.

Die Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit des „Dritten Reiches“ bekam 1935 die Schulgemeinde eine neue Verfassung als Oberschule für Jungen, in der statt „Freundschaft“ nun „Kameradschaft“ stand. Aber sie blieb eine anerkannte Privatschule mit Internat und durfte weiterhin auch ausländische Schüler aufnehmen, die an staatlichen Schulen keine Chance hatten. Auch konnten alle Versuche, Wickersdorf in das politisch orientierte Erziehungssystem der „Ordensburgen“, „SS-Heimschulen“ oder „Nationalpolitischen Erziehungsanstalten“ einzugliedern, erfolgreich abgewehrt werden. Die Oberschule mit mathematischer und sprachlicher Gabelung pflegte außer Sport weiterhin die Musik- und Theaterkultur sowie polytechnische Erziehung in eigenen handwerklichen Betrieben. Infolge dieser für damalige Zeit neutralen Ausrichtung und Abgeschiedenheit auf der Saalfelder Höhe wuchs die Zahl der Schüler während des Krieges von 150 auf fast 250 an.

Entwicklung nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Internatsschule wurde nach 1945 in der DDR weitergeführt. Die private Einrichtung Freie Schulgemeinde war bereits unter den Nazis verstaatlicht worden, wobei der Namensteil „Freie“ gestrichen worden war. Nach der Übergabe Thüringens von den Amerikanern an die sowjetische Besatzungsmacht am 1. Juli 1945 wurde das Internat der thüringischen Provinzialverwaltung unterstellt und nahm am 1. Oktober 1945 den Schulbetrieb wieder auf. Dabei wurde der alte Zusatz „Freie“ wieder aufgenommen.

Es wurden wieder Schülerinnen aufgenommen, zudem sogenannte „Arbeiter- und Bauernkinder“, denen Freistellen (Stipendien) gewährt wurden. Der neuen Regierung war die bisherige „bourgeoise“ Zusammensetzung der Schülerschaft ein Dorn im Auge. Dadurch bestand die Schülerschaft in den ersten Jahren nach 1945 etwa zur einen Hälfte aus Kindern, die bereits vor Kriegsende in dem Internat waren und deren Eltern im Allgemeinen gutsituierten Kreisen angehörten, und zur anderen Hälfte aus Kindern einer wie auch immer definierten „Arbeiterklasse“. Bei den älteren Jahrgängen vertraten diese beiden Parteien gegenteilige politische Standpunkte, was auch dazu führte, dass diese Gruppen auch im privaten Verkehr weitgehend unter sich blieben.

Ab 1964 entstand eine Spezialoberschule (Erweiterte Oberschule), die junge Menschen auf ein späteres Studium und den Beruf als Russischlehrer vorbereitete. Reste der ursprünglichen reformpädagogischen Ansätze fanden sich bis in die 1980er Jahre, wie zum Beispiel der besondere Akzent auf musikalischen und Kunstunterricht, den Sportunterricht ebenso wie die Einbeziehung von Schülern in die Erhaltung der Schulgebäude. So war auch in dieser Zeit Wickersdorf mehr als eine Schule, in der nur Wissen vermittelt wurde. Sie erzog vielmehr weiterhin zur Reife in der umfassenden Bedeutung dieses Begriffes.

Nach dem erfolglosen Versuch, 1990 mit einer Neugründung die Tradition der Freien Schulgemeinde wieder aufleben zu lassen, wurde die Schule 1991 durch das thüringische Kultusministerium endgültig geschlossen.

Seit 1993 nutzt die anthroposophische Lebensgemeinschaft Wickersdorf das Grundstück.

Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt Treffen ehemaliger Schüler der Einrichtung; die letzte große jahrgangsübergreifende Zusammenkunft fand anlässlich des 100-jährigen Bestehens am 9. September 2006 statt.

Weitere bekannte Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Aeschlimann, schweizerischer Pädagoge[4], bis Ostern 1925 an der FSG
  • Fritz Hafner, österreichisch-deutscher Maler und Kunsterzieher, bis Ostern 1925 an der FSG
  • Walter Kühne (1875–1956), 1915/16 an der FSG, deutscher Maler, Zeichner und Graphiker
  • Wilhelm Lehmann, 1912 bis 1917 an der FSG, deutscher Schriftsteller
  • Otto Peltzer, deutscher Leichtathlet
  • Paul Reiner, deutscher Naturwissenschaftler[5], bis Ostern 1925 an der FSG

Bekannte Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke, die an der FSG Wickersdorf entstanden sind (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dokumentation Stasi auf dem Schulhof (WDR, MDR) von Annette Baumeister aus dem Jahr 2012 schildert das Schicksal von Jugendlichen, die an ihren Schulen von der Staatssicherheit unter Druck gesetzt und angeworben wurden. Auch die Geschichte von zwei Schülerinnen aus Wickersdorf wird in der Dokumentation erzählt.

Literatur über Wickersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Barth: Die Internatsschule Wickersdorf in den Jahren 1945 bis 1991 (edition „die westfront“, Band 2). mcb-Verlag, Baden-Baden 1999, ISBN 3-932896-01-7.
  • Bildbericht der Schulgemeinde Wickersdorf. Wickersdorf 1933.
  • Bildbericht der Schulgemeinde Wickersdorf. Wickersdorf 1937.
  • Hans Brandenburg: München leuchtete. Jugenderinnerungen. München 1953, S. 445–495.
  • Erich Ebermayer: Kampf um Odilienberg. Zsolnay, Berlin/Wien/Leipzig 1929.
  • Erwin Fischer: Grundsätzliches aus dem Gedankengut der Schulgemeinde Wickersdorf. Wickersdorf 1933.
  • Wer leuchten will, muß brennen. Im Süden der ehemaligen DDR kämpfen Pädagogen für eine Reform ihrer Schulen. Der Spiegel 42/1990.
  • Dietmar Haubfleisch: Dr. Alfred Ehrentreich (1896–1998). Marburg 1999.
  • Institut für Zeitgeschichte: Erwin Fischer. Rechtsanwalt, Publizist, Bürgerrechtler. Nachlaß 1904–1996. 1996.
  • Dieter Matzukat, Peter Hahn (Hg.): Freie Schulgemeinde Wickersdorf – Erinnerungen, Gedanken, Aktivitäten aus verschiedenen Jahren (5 Bände). 2002.
  • Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Historische Jugendforschung, NF Band 3/2006.
  • Volker Kluge: Otto der Seltsame. Parthas-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-932529-74-X.
  • Almut Körting: Jugendkultur und Jugendburg-Idee. In: Köpfchen, 2000/2001, 3-4, S. 4–9.
  • Konrad Landrock: Friedrich Georg Houtermans (1903–1966). Ein bedeutender Physiker des 20. Jahrhunderts. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. 56. Jg., 2003, S. 187–199.
  • Thijs Maasen: Pädagogoischer Eros. Gustav Wyneken und die Freie Schulgemeinde Wickersdorf. Berlin 1998, ISBN 3-86149-032-3.
  • Wolfgang Näser: Halm, August (1869–1929): Vom Schicksal der Musik Beethovens. 2002.
  • Tageslauf in Bildern. Freie Schulgemeinde Wickersdorf. Hübsch, Berlin/Leipzig 1932.
  • Lisl Urban: Erlebtes in der Freien Schulgemeinde Wickersdorf 1906–1933. Zur Erinnerung an den 90. Gründungstag der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. Wickersdorf 1996.
  • Eva Seeber: Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf – ein schulreformerisches Zeitzeugnis der Jahre 1906 bis 1933 und seine Konfrontation mit der Nazi-Diktatur. In: Dieter Matzukat, Peter Hahn (Hg.): Freie Schulgemeinde Wickersdorf – Erinnerungen, Gedanken, Aktivitäten aus verschiedenen Jahren, Band 3, 2002.
  • Jörg Ziegenspeck: Martin Luserke – Notizen zu Leben und Werk des Reformpädagogen. Marburg 1999.
  • Otto the strange: The champion who defied the Nazis.
  • Spezialschule EOS Wickersdorf: Humanistische Tradition und sozialistische Gegenwart. 1906–1981. Saalfeld 1981.
  • Karsten Speck: Von der „Spezialschule zur Vorbereitung auf das Russischlehrerstudium“ zur wiedererstandenen „Freien Schulgemeinde Wickersdorf“ und ihrer Auflösung. Die Erinnerung eines Schülers an die Wendezeit 1989/91. In: Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung (N.F. Bd. 3.2006). Schwalbach 2007, S. 243–255.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freie Schulgemeinde Wickersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Dudek: „Versuchsacker für eine neue Jugend“. Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf 1906–1945. Bad Heilbrunn 2009, S. 144.
  2. Thomas Karlauf: Stefan George, Pantheon, 2008, S. 397.
  3. Erik Ode: Der Kommissar und ich. Schulz, München 1972
  4. Walter Frey-Mauerhofer: Rudolf Aeschlimann. In: Burgdorfer Jahrbuch 1963. S. 193–199 (PDF-Datei; 46,6 MB).
  5. Peter Dudek: Versuchsacker für eine neue Jugend – Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf 1906–1945. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2009, ISBN 978-3-7815-1681-6, S. 82
  6. Herbert von Borch. In: Munzinger Archiv. Auf: munzinger.de, abgerufen am 22. April 2017.
  7. Gudrun Fiedler, Susanne Rappe-Weber, Detlef Siegfried (Hrsg.): Sammeln – erschließen – vernetzen: Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0340-3, S. 180.
  8. Lebenslauf Edith Rothe 1937, in der Universitätsbibliothek Heidelberg

Koordinaten: 50° 35′ 20″ N, 11° 15′ 7″ O