Zum Inhalt springen

Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern
Vorsitzender Karl Kessner
Stellvertreter Roger Schmidt, Arno Süssig, Gustav Graf von Westarp
Schatz­meister Michél-Sebastian Meyer
Geschäfts­führer Roger Schmidt
Gründungs­datum 19. Juni 2010
Hauptsitz Anklamer Straße 32, 7489 Greifswald
Landtagsmandate
0/71
Mitglieder­zahl 48 (Stand: August 2026)[1]
Website freie-waehler-mv.eu

Die Landesvereinigung Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern (Kurzbezeichnung: Freie Wähler M-V, Eigenschreibweise: FREIE WÄHLER M-V) ist ein Landesverband der Bundesvereinigung Freie Wähler.

Parlamentarische Vertretung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Mai 2017 bis November 2018 war mit dem für die Familien-Partei Deutschlands gewählten Arne Gericke ein Abgeordneter im Europäischen Parlament Mitglied der Landesvereinigung.[2][3]

Am 13. November 2018 erklärten drei der vier Landtagsabgeordneten der Bürger für Mecklenburg-Vorpommern, einer Abspaltung der AfD, dass sie der Landesvereinigung Freie Wähler beitreten würden.[4] Zusammen mit dem parteilosen Ralf Borschke bildeten sie die Fraktion Freie Wähler/Bürger für Mecklenburg-Vorpommern. Die Partei Bürger für Mecklenburg-Vorpommern löste sich am 9. Dezember 2018 auf.[5] Ende September 2019 traten die Landtagsabgeordneten nach Streitigkeiten mit dem damaligen Landesvorsitzenden Gustav Graf von Westarp aus der Partei aus, die Fraktion löste sich auf. Matthias Manthei und Bernhard Wildt schlossen sich der CDU-Fraktion an, Borschke kehrte zur AfD zurück und Christel Weißig wurde fraktionslos.[6]

Die Landesvereinigung organisiert die Parteiarbeit vor Ort in Kreisvereinigungen:[7]

  • Kreisvereinigung Hansestadt Rostock
  • Kreisvereinigung Ludwigslust-Parchim
  • Kreisvereinigung Mecklenburgische Seenplatte
  • Kreisvereinigung Vorpommern-Greifswald
  • Kreisvereinigung Vorpommern-Rügen

noch unbesetzt sind:

  • Kreisvereinigung Landkreis Rostock
  • Kreisvereinigung Nordwestmecklenburg

Inhaltliches Profil

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenausbaubeiträge

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freien Wähler starteten eine Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Innerhalb von einigen Wochen wurden etwa 44.000 Unterschriften gesammelt.[8] Die Landesregierung beschloss in der Folge am 21. November 2018, dass die Straßenausbaubeiträge bis spätestens 2020 abgeschafft werden sollen.[9]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Lucas Neuling: FREIE WÄHLER | Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026. In: Bundeszentrale für politische Bildung. 24. August 2026, abgerufen am 7. September 2026.
  2. ↑ Bundesvorsitzender der Familienpartei wechselt zu Freien Wählern. In: eu-info.de. 9. Mai 2017, abgerufen am 25. Mai 2026.
  3. ↑ Thomas Volgmann: Er wechselt wieder die Partei. In: SVZ.de. 23. November 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. März 2024.
  4. ↑ Stefan Ludmann: BMV-Fraktion tritt Freien Wählern bei. In: NDR.de. 13. November 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. November 2018.
  5. ↑ Joachim Mangler: Partei Bürger für Mecklenburg-Vorpommern hat sich aufgelöst. In: SVZ.de. 9. Dezember 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. März 2024.
  6. ↑ Udo Roll: Partei Freie Wähler/BMV in MV am Ende: CDU nimmt zwei abtrünnige. In: SVZ.de. 1. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. März 2024.
  7. ↑ Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern - Team: Kreisebene. Abgerufen am 19. Juli 2026 (deutsch).
  8. ↑ 44.000 Unterschriften gegen Straßenbau-Beiträge. In: ndr.de. 4. September 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2018; abgerufen am 22. November 2018.
  9. ↑ Stefan Ludmann: Koalition schafft Straßenausbaubeiträge ab. 21. November 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. November 2018; abgerufen am 22. November 2018.