Freies Land (2019)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
OriginaltitelFreies Land
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2019
Länge 128 Minuten
Stab
Regie Christian Alvart
Drehbuch Christian Alvart,
Siegfried Kamml
Produktion Christian Alvart,
Siegfried Kamml,
Timm Oberwelland
Musik Christoph Schauer
Kamera Christian Alvart
Schnitt Marc Hofmeister
Besetzung

Freies Land ist ein deutscher Thriller von Regisseur Christian Alvart aus dem Jahr 2019.

Das Drehbuch basiert auf dem spanischen Thriller La isla mínima – Mörderland von 2014.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992 in Ostdeutschland: die beiden Kommissare Stein und Bach untersuchen das Verschwinden zweier Schwestern in einem abgelegenen Dorf.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freies Land hält sich eng an die Vorlage, ist aber ausladender erzählt, der Film dauert fast eine halbe Stunde länger als das spanische Vorbild. Er nimmt sich Zeit und gibt seinen Charakteren Raum, gerät in Sachen Logik und Spannung zwischendrin aber etwas ins Schlingern.“

Josef Grübl: Süddeutsche[1]

„Christian Alvarts ‚Freies Land‘ ist ein atmosphärischer Thriller – und mehr: die Seelenbeschreibung einer zerrissenen Gesellschaft.“

Peter Zander: Berliner Morgenpost[2]

„‚Freies Land‘ ist ein nach Mecklenburg-Vorpommern versetztes Remake des spanischen Thrillers ‚La Isla Mínima – Mörderland‘ (2014) und erweist sich unter der Regie von Christian Alvart (‚Abgeschnitten‘, Serie ‚Dogs of Berlin‘) als atmosphärisch ebenso dichter Genrefilm wie das Vorbild und dessen politischer Subtext.“

„Spannender Thriller: Alvart überträgt den Plot geschickt auf die Nachwende-Zeit, in der das Alte noch nicht vergangen ist und das Neue noch nicht begonnen hat – ein unheimliches, gesetzloses Zwischenreich. Auf ein paar Ossi-Klischees hätte man dabei durchaus verzichten können... Aber Alvart, der auch die hervorragende Kamera führte, hält in dem düsteren Film – mit seinen sehr guten Schauspielern – durchgehend die Spannung. Er verweist mit den Mitteln des gelungenen Thrillers klug auf das gesellschaftlich Unerledigte, das noch lange nachwirken wird.“

Knut Elstermann: MDR Kultur / Radio Eins[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b "Freies Land" im Kino - Verblühte Landschaften. Abgerufen am 8. Januar 2020.
  2. Freies Land: Düsterer Thriller in der Nachwendezeit. Abgerufen am 8. Januar 2020.
  3. „Freies Land“: Mörderland umgesiedelt. Abgerufen am 27. Februar 2020.
  4. mdr.de: „Freies Land“ – Trailer und Kritik zum Thriller. In: mdr.de. Abgerufen am 4. September 2020.