Freiimfelde/Kanenaer Weg

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Wappen von Halle (Saale)
Freiimfelde / Kanenaer Weg
Stadtteil von Halle (Saale)
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Über dieses Bild
Koordinaten 51° 28′ 57″ N, 11° 59′ 16″ OKoordinaten: 51° 28′ 57″ N, 11° 59′ 16″ O.
Einwohner 3039 (31. Dez. 2016)
Vorwahl 0345
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B6
Christuskirche in der Freiimfelder Str.

Freiimfelde / Kanenaer Weg ist ein Stadtteil von Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Viertel liegt im Stadtbezirk Ost zwischen den Stadtbezirken Diemitz, Gebiet der DR, Büschdorf, Dieselstraße und Kanena/Bruckdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freiimfelde, vor 1815 Freienfelde genannt, war ein Rittergut im Saalkreis des Erzstifts Magdeburg, das unter adliger Herrschaft und unter Obergerichtsbarkeit des Amts Giebichenstein stand.[1] 1680 kam es mit dem Saalkreis zum Herzogtum Magdeburg unter brandenburg-preußischer Herrschaft. Mit dem Frieden von Tilsit wurde das Rittergut Freienfelde im Jahr 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet. Es gehörte zum Kanton Halle-Land.[2] Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 den Saalkreis.

Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde das Gut im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Saalkreis zugeordnet.[3] Am 10. November 1819 erfolgte die Eingliederung des Ritterguts Freiimfelde in den Stadtkreis Halle a./S.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freiimfelde (Halle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erwähnung des Orts im Buch "Geographie für alle Stände", S. 127 und 130
  2. Beschreibung des Saale-Departements
  3. Der Saalkreis im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Der Stadtkreis Halle a./S. auf www.territorial.de