Freilassing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Freilassing (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Freilassing
Freilassing
Deutschlandkarte, Position der Stadt Freilassing hervorgehoben
Koordinaten: 47° 51′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Höhe: 421 m ü. NHN
Fläche: 14,82 km2
Einwohner: 16.522 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1115 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83395
Vorwahl: 08654
Kfz-Kennzeichen: BGL, BGD, LF, REI
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 118
Adresse der
Stadtverwaltung:
Münchener Straße 15
83395 Freilassing
Webpräsenz: www.freilassing.de
Bürgermeister: Josef Flatscher (CSU)
Lage der Stadt Freilassing im Landkreis Berchtesgadener Land
Berchtesgaden Eck (gemeindefreies Gebiet) Schneizlreuth Schellenberger Forst Ainring Anger (Berchtesgadener Land) Bad Reichenhall Bayerisch Gmain Berchtesgaden Bischofswiesen Freilassing Laufen (Salzach) Marktschellenberg Piding Ramsau bei Berchtesgaden Saaldorf-Surheim Schneizlreuth Schönau am Königssee Teisendorf Landkreis Traunstein ÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Freilassing, bis 1923 Salzburghofen, ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Früher wegen seines großen Grenzbahnhofs als Eisenbahnerstadt bekannt, ist das Mittelzentrum heute die wirtschaftsstärkste Kommune des Landkreises mit enger Verflechtung zur benachbarten österreichischen Landeshauptstadt Salzburg. Freilassing gehört zum Kulturraum Rupertiwinkel und liegt im Salzburg-Freilassinger-Becken.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freilassing liegt ca. 7 km vom Stadtzentrum Salzburgs entfernt. Nächstgelegene Oberzentren in Bayern sind Traunstein (ca. 29 km) und Rosenheim (ca. 83 km). Die Landeshauptstadt München liegt ca. 139 km entfernt. Von Freilassing aus erreicht man Bad Reichenhall und Berchtesgaden nach 17 bzw. 32 km.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 1306 mm und liegt damit im oberen Drittel der von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werte. Über 95 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der Februar; am meisten regnet es im Juli. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 2,4-mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Zehntel. In über 97 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saaldorf-Surheim Bergheim (Land Salzburg, Österreich)
Nachbargemeinden
Ainring Wals-Siezenheim (Land Salzburg, Österreich) Stadt Salzburg, Österreich

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt Freilassing sind 18 Gemeindeteile ausgewiesen. Neben dem Hauptort Freilassing sind dies das Kirchdorf Salzburghofen, die Dörfer Hofham, Saalbrück, Sailen und Untereichet, die Weiler Brodhausen, Eham, Hagen, Klebing, Lohen, Obereichet, Schaiding und Stetten sowie die Einöden Aumühle, Hub, Oedhof und Wassermauth.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 6. Jahrhundert nahmen Bajuwaren das Land an Saalach und Salzach in ihren Besitz. In Salzburghofen entstand bald ein herzoglicher Hof der Agilolfinger, der in enger Verbindung mit dem Bischofssitz bzw. der herzoglichen Pfalz der Stadt Salzburg stand und der zu Beginn des 10. Jahrhunderts als Schenkung an die Salzburger Kirche kam. Der Name von Freilassing wird erstmals in einer Notiz erwähnt, die in der Zeit zwischen 1125 und 1147 entstanden ist. Bezüglich der Entstehung des Namens bestehen zwei Thesen. Wahrscheinlich stammt der Name Freilassing von „freier (nicht abgabepflichtiger) Weide“[2]. Nach einer anderen These steht der Name im Zusammenhang mit der Freilassung einer hörigen oder leibeigenen Person.[3] Die Gemeinde trug bis 1923 den Namen des jetzigen Ortsteils Salzburghofen.[4] Sie gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Land Salzburg, das samt dem Salzburggau und den Gebirgsgauen seinerseits zum Herzogtum Bayern gehörte. Durch den Aufstieg Salzburgs zum eigenständigen Fürsterzbistum in der Zeit nach 1328 löste sich auch Salzburghofen bzw. Freilassing von Bayern. 1810 kam das heutige Freilassing zusammen mit Salzburg zum Königreich Bayern und blieb wie der übrige Rupertiwinkel auch 1816 bayerisch, als der Großteil des Landes Salzburg zu Österreich kam.

Einen Aufschwung erlebte die Gemeinde mit dem Bau der Eisenbahn und ihrer Lage als Grenz- und später auch Knotenbahnhof. Dadurch erlangte der Ortsteil Freilassing immer größere Bedeutung, was sich in der Namensänderung ausdrückte: aus Salzburghofen wurde 1923 Freilassing. Am 25. April 1945 wurde Freilassing durch einen Bombenangriff schwer getroffen. Bedeutenden Zuwachs verzeichnete Freilassing nach dem Zweiten Weltkrieg durch Vertriebene und Flüchtlinge. 1954 wurde Freilassing zur Stadt erhoben. Im Juni 2013 wurde es von einem großen Hochwasser heimgesucht;[5] die Pegel-Marke der Saalach lag zum Teil erheblich höher als im Jahrhundertschnitt, besonders der Ortsteil Freimann war von der Hochwasserkatastrophe betroffen.

Seit September 2015 befindet sich Freilassing im Fokus der Medien, da hier eines der fünf bayerischen Notaufnahmequartiere für Flüchtlinge besteht und über Freilassing täglich bis zu 2000 Flüchtlinge in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ende 2011 in einem Zensus erfassten 15799 Einwohnern waren 8346 als römisch-katholisch (ein Rückgang von 16,4 % zu 1987) und 2383 als evangelisch-lutherisch (einschließlich Freikirchen, ein Zuwachs von 6,7 % zu 1987) gemeldet; somit gehören knapp 68 Prozent der Einwohner Freilassings einer christlichen Religionsgemeinschaft an.[6] Die Religionszugehörigkeit der restlichen 5050 Einwohner wurde in der Landesstatistik nicht aufgeschlüsselt. Bislang wird in den Statistiken der Volkszählungen neben „römisch-katholisch“ und „evangelisch-lutherisch“ lediglich noch die Zahl der „Ausländer“ angegeben – hier mit 3204 (ein Zuwachs um 98,5 % zu 1987) von den nicht konkret aufgeschlüsselten 5050 Einwohnern.[7]

Die beiden römisch-katholischen Pfarreien St. Rupert und St. Korbinian bilden den Pfarrverband Freilassing[8] und gehören zum Dekanat Teisendorf des Erzbistums München und Freising, dessen Fusion mit dem Dekanat Berchtesgaden zum Dekant Berchtesgadener Land geplant ist.[9]

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Freilassing ist in der Diaspora und Teil des Dekanats Traunstein in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.[10] Ihr Kirchengemeindegebiet umfasst neben der Stadt auch Ainring, mit einem eigenen Gemeindezentrum in Mitterfelden sowie Saaldorf-Surheim und Teisendorf.[11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat der Stadt Freilassing setzt sich zusammen aus 24 gewählten und ehrenamtlich tätigen Stadträten sowie dem Ersten Bürgermeister der Stadt. Die Kommunalwahl am 16. März 2014 lieferte folgendes Ergebnis:[12]

Parteien und
Wählergemeinschaften
Stimmenanteil
2014
Sitze
2014
Sitze
2008
CSU 39,30 % 9 10
SPD 15,50 % 4 4
Grüne / Bürgerliste 12,91 % 3 4
FWG / Heimatliste 21,65 % 5 6
Pro Freilassing 10,64 % 3
Gesamt 100 % 24 24
Wahlbeteiligung 2014: 39,81 %  0

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josef Flatscher ist seit März 1999 der 1. Bürgermeister, er wurde zuletzt im März 2014 im Amt bestätigt.[13]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Freilassing
Wappenbeschreibung: „In Rot auf grünem Boden ein weißes Pferd, das über ein goldenes Salzfass springt.“
Wappenbegründung: Das springende „freigelassene“ Pferd wird als volkstümliches Sinnbild für Freiheit gesehen und der Ortsname Freilassing von „freier (nicht abgabepflichtiger) Weide“ hergeleitet.[14] Das goldene Salzfass weist auf den früheren Gemeindenamen Salzburghofen (bis 1923) hin sowie auf die für die Gemeinde große wirtschaftliche Bedeutung des Salzhandels nahe der alten Salzstraße und der Salzschifffahrt auf der Salzach. Darüber hinaus ist das auch „Scheibe“ genannte Salzfässchen Attribut des heiligen Rupert, was wiederum auf die frühere Zugehörigkeit des Rupertiwinkels zum Erzstift Salzburg verweist.[14]

Verliehen wurde das Wappen 1936 durch den Reichsstatthalter in Bayern.[14]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftszweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 wurde Freilassing vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie als wirtschaftsfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Als ideale Standortfaktoren angesehen werden „eine ausgezeichnete Infrastruktur, optimale Verkehrsanbindungen - Autobahn, Schiene, Flughafen - und eine günstige geografische Lage“. So ergeben sich Synergieeffekte mit dem unmittelbar angrenzenden Wirtschaftsraum Salzburg, und die Stadt ist ein „idealer Ausgangspunkt nach Südost-Europa“. Zudem wird der Region u.a. mit dem nahen hochalpinen Berchtesgadener Land ein „hoher Freizeitwert“ zugesprochen.[15]

Das Wirtschaftsforum Freilassing (WIFO), in dem die Stadt, der Handel, die Industrie, das Handwerk, die Freien Berufe, die Dienstleister, die Hotellerie und Gastronomie vertreten sind, hat das Ziel, den Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln.[15]

Zu den mittelständischen Industriebetrieben in der Stadt zählen unter anderem die Firmen Robel (Bahnbaumaschinen), Kiefel GmbH (Maschinenbau), FRIMO Freilassing GmbH (Maschinenbau), Heinze (Sanitärgroßhandel), Schnitzer Motorsport, Hawle (Armaturen), Wiberg (Gewürze) sowie die Max Aicher GmbH (Bau).

Insgesamt verfügt die Stadt über 330.000 m² Gewerbe- und Industrieflächen, 53.000 m² Verkaufsfläche, 1.900 Gewerbebetriebe (davon 201 Ladengeschäfte, 205 Handwerksbetriebe, 80 Gastronomiebetriebe, 49 Industriebetriebe).[15]

Am 30. Juni 2013 gab es in der Stadt 7353 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze; von der Wohnbevölkerung waren 4763 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, d. h., es gab 2590 Personen, die als „Einpendler“ in der Stadt tätig waren.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn und öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Freilassing ist der bayerische Bahnknotenpunkt unmittelbar an der Landesgrenze vor Salzburg. In die Hauptstrecke von München nach Salzburg mündet die Bahnlinie von Mühldorf ein. Nach Süden zweigt die Strecke über Bad Reichenhall nach Berchtesgaden ab.

Von München führen zwei Hauptbahnen nach Freilassing, bei gleicher Streckenlänge (138 km). Der Fernverkehr verläuft derzeit ausschließlich über die zweigleisige elektrifizierte Strecke München – Rosenheim – Traunstein – Freilassing. Die Strecke über Mühldorf ist weitgehend eingleisig und nicht elektrifiziert, soll aber wegen der vorteilhafteren Trassierung im Zuge der Magistrale für Europa Paris – München – Preßburg/Budapest ausgebaut werden.

Der traditionelle Ruf von Freilassing als Eisenbahner- und Grenzstadt ist im Wandel. Die Deutsche Bahn hat im Zuge ihrer Rationalisierungen den Standort Bahnhof Freilassing verkleinert (z. B. Schließung des Bahnbetriebswerks 1994) und mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union erhielt Freilassing eine neue Bedeutung.

Derzeit entsteht zwischen Salzburg und Freilassing das Herzstück der S-Bahn Salzburg: Die Bahnstrecke zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Saalachbrücke/Freilassing wurde ausgebaut und ist dreigleisig in Betrieb. Dafür war auch der Neubau der Salzachbrücke nötig. Im Salzburger Stadtgebiet wurden die Stationen Mülln-Altstadt, Aiglhof und Taxham Europark errichtet. Die Inbetriebnahme der Station Liefering erfolgte im Dezember 2013. Mit der Fertigstellung des noch fehlenden dreigleisigen Abschnittes zwischen Saalachbrücke und Freilassing (wobei auch die Brücke dreigleisig auszubauen ist) soll auch die S2 bis Freilassing durchgebunden werden, sodass sich zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Freilassing ein 15-Minuten-Takt ergibt. Seit Dezember 2009 verkehrt die S-Bahnlinie S3 im 30-Minuten-Takt zwischen Golling-Abtenau und Freilassing. Damit wird Freilassing nicht nur an den Hauptbahnhof Salzburg, sondern durch die zahlreichen innerstädtischen Haltestellen auch an weitere wichtige Ziele in Salzburg angeschlossen. Jede zweite S3 verkehrt außerdem über Freilassing hinaus bis Bad Reichenhall. Zum Einsatz kommen auf dieser Linie hauptsächlich Talent-Nahverkehrszüge.

Seit dem 13. Dezember 2009 betreibt auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden die neu gegründete private Gesellschaft BLB Berchtesgadener Land Bahn die Linie S4 im Stundentakt. Durch Überlagerung mit der S3 ergibt sich zwischen Freilassing und Berchtesgaden ein angenäherter 30-Minuten-Takt. Die BLB fährt auf ihrer Linie mit 5 Zügen des Typs FLIRT.

Neben dem örtlichen Nahverkehr ist Freilassing mit der Linie 4a auch unmittelbar ans öffentliche Busnetz der Stadt Salzburg angeschlossen. Diese Linie fährt bis Salzburg-Liefering-Rottweg, von dort führt die Linie 4 bis Hanuschplatz direkt ins Zentrum der Stadt Salzburg (Salzburger Verkehrsverbund).

Flughafen (Salzburg)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Freilassing liegt in der Haupteinflugschneise des Flughafens Salzburg und ist daher in besonderem Maße vom Fluglärm betroffen, sie profitiert aber auch von der Nähe zum Flughafen. 1996 kam es zu einem Flugzeugabsturz nahe Freilassing, bei dem alle 10 Insassen ums Leben kamen.

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dicht am Ort vorbei führen die Bundesstraßen 20 und 304. Durch den Ort führt die Staatsstraße 2104, die in Waging am See endet. In ca. zehn Kilometern Entfernung liegt die Anschlussstelle Bad Reichenhall zur deutschen Bundesautobahn 8 (Luxemburg−Karlsruhe−Salzburg).

Die österreichische Westautobahn (A1) ist ungefähr fünf Kilometer entfernt (Ausfahrt „Salzburg-Mitte/Freilassing“). Die B 155 verbindet das Zentrum von Freilassing auch direkt mit dem Stadtgebiet von Salzburg. Man braucht hierfür keine österreichische Autobahnvignette, weshalb die Straße v. a. bei deutschen Touristen, die nach Salzburg möchten, sehr beliebt ist.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freilassing hat das für den Landkreis Berchtesgadener Land zuständige Vermessungsamt Freilassing sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises ihren Sitz, darüber hinaus ist sie Sitz der Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein.

Das Mittelzentrum Freilassing verfügt über ein Kreiskrankenhaus, das Teil des von den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein als gemeinnützige Aktiengesellschaft getragenen Klinikverbundes Kliniken Südostbayern ist.

Für die öffentliche Sicherheit sorgen je eine Polizeiinspektion der Landespolizei und der Bundespolizei.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freilassing gibt es sechs Schulen: Eine Grundschule, eine Mittelschule, eine Hauptschule mit Wirtschaftsschule, zwei Realschulen mit Fachoberschule (eine für weibliche, eine für männliche Schüler) und eine Berufsschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Rupert wurde 1926 Rupert von Salzburg geweiht und gehört zu den größten Kirchen im Landkreis Berchtesgadener Land. Weitere Filialkirchen der Gemeinde sind die Alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (ab 7. oder 8. bzw. 17. Jahrhundert erbaut) sowie die erstmals 1477 erwähnte Kirche St. Peter bzw. Peterskirche im Dorf Salzburghofen.

Nachdem für Freilassing-Süd bereits seit 1961 neben St. Rupert die Gründung einer zweiten Kirchengemeinde konkrete Formen angenommen hatte, wurde nach etwa zweijähriger Bauzeit am 23. Juli 1972 ein neues Pfarrzentrum eingeweiht und mit der Pfarrkirche St. Korbinian am 1. Januar 1976 zur Pfarrei erhoben.[16]

Museen

Am 2. September 2006 eröffnete das Eisenbahnmuseum Lokwelt Freilassing als Außenstelle des Deutschen Museums im ehemaligen Rundlokschuppen, der hierfür renoviert wurde.

Das Stadtmuseum im alten Feuerwehrhaus in der Lindenstraße enthält auch eine Galerie für wechselnde Ausstellungen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Freilassing

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freilassing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Freilassing – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerns Gemeinden Wappen, Geschichte, Geographie: https://www.hdbg.eu/gemeinden/web/index.php/detail?rschl=9172118
  3. Stadt Freilassing: http://www.freilassing.de/modules/sites.php?site_nr=010300
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 510
  5. Nach dem Hochwasser folgten die Verkehrsprobleme. (Memento vom 15. September 2013 im Internet Archive) Reichenhaller Tagblatt / Freilassinger Anzeiger, online im Berchtesgadener Anzeiger vom 3. Juni 2013
  6. statistik.bayern.de Statistik zur Aufteilung der Bevölkerung nach evangelisch und römisch-katholisch.
  7. statistik.bayern.de Bayerisches Landesamt zu Bevölkerungszahlen. PDF-Datei, zu Zensus bzw. Volkszählungen 2011 und 1987, S. 6 von 28.
  8. Aktuelle Termine aus dem Pfarrverband, online unter erzbistum-muenchen.de.
  9. Siehe Dekanat Berchtesgadener Land und Pfarreien im Dekanat Berchtesgadener Land, online unter erzbistum-muenchen.de.
  10. Unsere Gemeinden, Zugehörigkeit der ev.-luth. Kirchengemeinde Berchtesgaden zum Evangelischen Dekanats Traunstein, online unter ev-dekanat-traunstein.de
  11. Pfarrbüro, online unter freilassing-evangelisch.de
  12. www.wahl.info: Freilassing
  13. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/
  14. a b c Stadt Freilassing. Haus der bayerischen Geschichte – Bayerns Gemeinden, abgerufen am 6. August 2013. – Die in Klemens Stadler: Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland, Band 4, Bremen 1965, S. 53 wiedergegebene Wappenbeschreibung „In Rot auf grünem Boden ein golden bewehrtes silbernes Pferd mit goldener Mähne und goldenem Schweif, das über ein goldenes Salzfass springt“ wird dort bzgl. der hier kursiv hervorgehobenen Details ausdrücklich als nicht zutreffend bezeichnet.
  15. a b c Wirtschaftsstandort Freilassing, online unter freilassing.de
  16. Komm, wir zeigen dir unsere Kirche – Freilassing-St. Korbinian, PDF-Datei, S. 2,3 von 13 Seiten, online unter erzbistum-muenchen.de