Freinberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Freinberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Freinberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Freinberg
Freinberg (Österreich)
Freinberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 20,31 km²
Koordinaten: 48° 34′ N, 13° 31′ OKoordinaten: 48° 34′ 0″ N, 13° 31′ 0″ O
Höhe: 455 m ü. A.
Einwohner: 1.444 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4785
Vorwahl: 07713
Gemeindekennziffer: 4 14 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freinberg 4
4785 Freinberg
Website: www.freinberg.at
Politik
Bürgermeister: Anton Pretzl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
8
4
4
3
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Freinberg im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde Freinberg im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Freinberg ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1444 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freinberg liegt auf um die 450 m auf einer Anhöhe unmittelbar oberhalb der Dreiflüssestadt Passau.

Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 5,7 km, von West nach Ost 5,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 20 km². 44 % der Fläche sind bewaldet, 45,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Anzberg (225)
  • Freinberg (389)
  • Haibach (346)
  • Hanzing (46)
  • Hinding (217) (mit Achleiten)
  • Kritzing (114)
  • Lehen (60)
  • Neudling (0)
  • Saming (69)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Haibach und Hinding.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.581 Einwohner, 2001 dann 1.441 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

Bürgermeister seit 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1900–1903: Josef Pretzl
  • 1903–1907: Josef Mauthner
  • 1907–1910: Franz Huber
  • 1910–1919: Josef Pretzl
  • 1919–1933: Johann Neulinger
  • 1933–1939: Anton Pretzl
  • 1939–1941: Georg Söllner
  • 1941–1945: Georg Simmelbauer
  • 1945–1946: Josef Friedl
  • 1946–1961: Johann Pichler
  • 1961–1985: Johann Ratzinger
  • 1985–2003: Johann Schachner
  • seit 2007: Anton Pretzl (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at freinberg.png

Blasonierung: Geteilt durch eine silberne Wellenleiste; oben in Rot ein goldener, schreitender, rot bezungter Leopard; unten in Grün ein silberner, schmaler Bogen, oben besteckt mit einem silbernen Kreuz.

Der heraldische Leopard stammt aus dem Wappen Englands und steht für den Pfarrpatron Willibald von Eichstätt, der Legende nach ein englischer Königssohn. Der untere Teil des Wappens stellt das Markenzeichen der ehemaligen Schwertschmiede Santler am Haibach dar; der Bach selbst wird durch das Wellenband symbolisiert. Die Verleihung des Wappens durch die oberösterreichische Landesregierung erfolgte 1977.

Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Grün.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwarzmüller GmbH, Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche von Freinberg
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Freinberg

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Tausch (* 1982), Gemeinderätin in Freinberg[2] und ehemalige Landtagsabgeordnete (ÖVP)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freinberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Gemeindevertretung. Website der Gemeinde Freinberg, abgerufen am 15. März 2017.