Freischütz

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In der Jagdmythologie ist der Freischütz ein Jäger, den der Besitz einer Freikugel zur völligen Treffsicherheit befähigt. Diese konnte er erwerben, indem er die Kugel an einem bestimmten Datum um Mitternacht an einem abgelegenen Ort goss oder indem er verborgen in der Kirche in einer Mitternachtsmesse, ohne zu schießen, auf die erhobene Hostie zielte und auf die Kugel ein Kreuz ritzte.

Die Oper Der Freischütz von Carl Maria von Weber greift das Motiv aus der Jagdmythologie auf. Auch in einer Sage vom Glücksburger Wald bei Flensburg taucht das Motiv des Freischützen auf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Artikel „Freischütz“ in: Brockhaus Enzyklopädie. Band 7, 19. Auflage, Mannheim 1988, ISBN 3-7653-1107-3, Seite 636 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Freischütz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]