Freisen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Freisen
Freisen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Freisen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: St. Wendel
Höhe: 516 m ü. NHN
Fläche: 48,08 km2
Einwohner: 7920 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66629
Vorwahl: 06855
Kfz-Kennzeichen: WND
Gemeindeschlüssel: 10 0 46 111
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 60
66629 Freisen
Webpräsenz: www.freisen.de
Bürgermeister: Karl-Josef Scheer (SPD)
Lage der Gemeinde Freisen im Landkreis St. Wendel
NonnweilerNohfeldenFreisenTholeyOberthal (Saar)MarpingenNambornSt. WendelRheinland-PfalzLandkreis Merzig-WadernLandkreis SaarlouisLandkreis NeunkirchenKarte
Über dieses Bild

Freisen ist eine Gemeinde im Landkreis St. Wendel im nordöstlichen Teil des Saarlandes an der Grenze zu Rheinland-Pfalz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freisen liegt im Pfälzer Bergland. Im Umkreis von 50 km liegen die Großstädte Saarbrücken und Trier sowie die Stadt Kaiserslautern. Zwischen den Gemeindeteilen Oberkirchen und Reitscheid erheben sich der Füsselberg und der Weiselberg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile der Gemeinde Freisen (Einwohner Stand 14. Januar 2015):[2]

Stadtteil Einwohner Fläche km²
Asweiler 354 4,73
Eitzweiler 231 4,47
Freisen 2.817 13,50
Grügelborn 842 4,17
Haupersweiler 578 5,24
Oberkirchen 2.421 9,54
Reitscheid 427 3,49
Schwarzerden 428 2,94
Gemeinde Freisen 8.098 48,08

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freisen wurde erstmals 1235 unter dem Namen Fresenacum urkundlich erwähnt.

Neugliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde erhielt ihren heutigen Zuschnitt weitgehend am 1. Januar 1974 im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform, als aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Asweiler, Eitzweiler, Freisen, Grügelborn, Haupersweiler, Oberkirchen, Reitscheid und Schwarzerden die neue Gemeinde Freisen gebildet wurde.[3][4]

Am 1. Januar 2004 wurde ein Gebietsteil der Gemeinde mit damals 53 Einwohnern in die Gemeinde Herchweiler, Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz, umgegliedert.[5]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 67,8 % (2009: 69,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
37,1 %
49,9 %
2,4 %
n. k.
10,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-14,9 %p
+6,3 %p
+2,4 %p
-4,4 %p
+10,5 %p

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat mit 27 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

CDU 37,1 % (– 14,8) 10 Sitze (– 4)
SPD 49,9 % (– 6,4) 14 Sitze (+ 2)
FWG 10,5 % (+ 10,5) 03 Sitze (+ 3)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ab 28. August 2012: Karl-Josef Scheer, SPD
  • 28. August 1994 – 27. August 2012: Wolfgang Alles, CDU
  • 28. August 1984 – 27. August 1994: Vinzenz Becker, CDU
  • 28. August 1974 – 27. August 1984: Reinhold Weisgerber, CDU

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Freisen
Blasonierung: „Geviert; oben rechts in Schwarz ein nach links gewendetes, stark stilisiertes und oberhalb der Hufe gestümmeltes goldenes Pferdchen; oben links in Gold ein achtspeichiges, mit acht silbernen Spitzen besetztes und oben links zwischen den Speichen ausgebrochenes rotes Rad; unten rechts in Gold ein roter Schrägbalken, belegt mit drei gestümmelten silbernen Adlern; unten links in Schwarz ein rotgekrönter, rotbewehrter und rotgezungter goldener Löwe.“

Das Wappen wurde am 16. Mai 1984 durch das Saarländische Innenministerium genehmigt.

Die Gemeindefarben sind Schwarz – Gelb.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Mutzig (Frankreich/Elsass).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe: Liste der Baudenkmäler in Freisen

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wildpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Freisen lag an der Bahnstrecke Türkismühle–Kusel. Der Personenverkehr Türkismühle – Freisen wurde am 1. Juni 1969 eingestellt[7].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freisen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31.12.2017 (PDF; 98 kB) (Hilfe dazu).
  2. Die Gemeinde Freisen in Zahlen auf www.freisen.de
  3. Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, § 44, veröffentlicht im Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr. 48, S. 857 (PDF Seite 29; 499 kB)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 809.
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 184 (PDF; 2,8 MB; Fußnote 23).
  6. a b Gemeinde Freisen: Mineralienmuseen Abgerufen am 30. Juni 2012.
  7. DB Netz - Abgabe von Eisenbahninfrastruktur | Strecke Nr. 3201 von Türkismühle bis Wolfersweiler (Memento des Originals vom 22. März 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fahrweg.dbnetze.com, abgerufen am 21. März 2017