Freisinger Mitte

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Freisinger Mitte
Vorsitzender Logo
Patrick Romer
 
Logo der Freisinger Mitte e.V..png
Basisdaten
Vorsitzender: Patrick Romer
Stellvertreter: Franz Bernack, Nergiz Eschenbacher, Katrin Stockheim
Schatzmeister: Rainer Nocon
Geschäftsführer: Michael Glaser
Adressen
Website: www.freisinger-mitte.de
Struktur
Mitglieder: ca. 200[1]

Die Freisinger Mitte (FSM) ist eine Freie Wählergemeinschaft in der bayerischen Stadt Freising, die 2011 aus früheren CSU-Stadträten der Stadt Freising hervorgegangen ist. Die Freisinger Mitte versteht sich als „offene Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger“. Sie tritt nach eigenen Angaben für alle politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen ein, die die Stadt Freising betreffen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung und erste Jahre[Bearbeiten]

Am 1. September 2011 kehrten acht Stadträte der CSU ihrer Partei den Rücken.[2][3] Die Fraktion Freisinger Mitte verfügte ab dem 13. September 2011 über neun Abgeordnete im Stadtrat von Freising, da sich auch die Grünen-Stadträtin Ricarda Schindler ihnen anschloss.[4]

Gegründet wurde der Verein „Freisinger Mitte e. V.“ am 27. September 2011.[5] Bis Januar 2013 war der Freisinger Historiker Florian Notter Vorsitzender der FSM, der zugleich Stadtrat für die FSM war.[6][7] Er trat im März 2013 von seinem Amt als Stadtrat und als Vorsitzender der FSM zurück, um Leiter des Archivs der Stadt Freising zu werden.

Seit dem 1. Mai 2012 stellt die FSM mit Tobias Eschenbacher den Oberbürgermeister von Freising, nachdem er die Stichwahl gegen den Kandidaten der Grünen Sebastian Habermeyer am 25. März 2012 mit 56,9 % für sich entscheiden konnte.[8]

Im März 2013 hatte der Verein der Freisinger Mitte 181 Mitglieder.[9]

Kommunalwahlen 2014[Bearbeiten]

Bei den Wahlen am 16. März 2014 zum Stadtrat eroberte die Freisinger Mitte elf Sitze: Johann Hölzl, Maria Lintl, Reinhard Fiedler, Monika Riesch, Anton Frankl, Ricarda Schindler, Katrin Stockheim, Christian Dobler, Franz Bernack, Monika Schwind und Thomas Bauer zogen in den Stadtrat ein.[10]

Auf Landkreisebene schaffte die Freisinger Mitte bei ihrem ersten Antritt 9,8 Prozent der Stimmen und stellt somit seit der Legislaturperiode 2014 sieben Kreisrätinnen und Kreisräte.[11]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Blick über den Stadtrand. In: Süeddeutsche Zeitung. 28. Oktober 2013, abgerufen am 26. März 2014.
  2. Freising: Acht Stadträte treten aus CSU-Fraktion aus In: Süddeutsche Zeitung, 31. August 2011, abgerufen am 10. Mai 2013.
  3. „Freisinger Mitte“ ist jetzt die stärkste Fraktion In: Münchner Merkur, 13. September 2011, abgerufen am 10. Mai 2013.
  4. Freising vor der OB-Wahl Freisinger Mitte. In: Süddeutsche Zeitung, 13. September 2011, abgerufen am 10. Mai 2013.
  5. Schlussstrich unter Parteipolitik gezogen – Das Ziel heißt Freising. In: Süddeutsche Zeitung, 28. September 2011, abgerufen am 15. Mai 2012
  6. siehe Bericht in Merkur-Online unter http://www.merkur-online.de/lokales/freising/freising/florian-notter-gibt-fsm-vorsitz-2702390.html
  7. siehe Bericht der Süddeutschen Zeitung von September 2012 unter http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/ueberraschende-personalie-florian-notter-wird-leiter-des-stadtarchivs-1.1458105
  8. OB-Wahl in Freising: Eschenbacher siegt klar In: Süddeutsche Zeitung, 25. März 2012, abgerufen am 10. Mai 2013.
  9. Patrick Romer führt die Freisinger Mitte. In: Süddeutsche Zeitung. 9. März 2013, abgerufen am 10. Mai 2013.
  10. So schaut der neue Freisinger Stadtrat aus. In: Freisinger Tagblatt. 17. März 2014, abgerufen am 17. März 2014.
  11. Der Freisinger Kreistag wird bunter. In: Freisinger Tagblatt. 18. März 2014, abgerufen am 1. Juli 2014.