Freizeitkrankheit

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Als die Freizeitkrankheit (engl.: Leisure Sickness) bezeichnet man ein in der Fachwelt umstrittenes Phänomen, bei dem der Betroffene kurz vor oder am Wochenende bzw. im Urlaub eine harmlose Krankheit erleidet oder anderweitige gesundheitliche Probleme bekommt. [1]

Krankheitsbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betroffen sind vorwiegend Arbeitnehmer, die in ihrem Beruf unter Dauerstress stehen. Die dabei ausgeschütteten Stresshormone schützen den Körper dabei zwar vor Krankheiten, indem sie das Immunsystem und alle Kraftreserven des Körpers mobilisieren. Sinkt nun aber der Hormonspiegel im Blut, bspw. am letzten Arbeitstag, gehen auch Körper und Immunsystem in eine Regenerationsphase und machen sich somit anfälliger für Krankheitserreger und körperliche Beschwerden. Schätzungsweise leiden drei Prozent der Deutschen unter diesem Phänomen. [2] Die Symptome reichen dabei von Muskel- und Gelenkschmerzen über Kopfschmerzen oder Migräne bis hinzu Erkältungen oder Grippe. [3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung geht auf die niederländischen Psychologen Ad Vingerhoets und Maaike van Huijgevoort zurück, die im Jahre 2001 auf einem Kongress der American Psychosomatic Society eine Studie zu diesem Phänomen vorstellten. [4] Vingerhoets litt angeblich selbst unter der Ferienkrankheit. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lindsay Minnema: Downtime: It's Enough to Make Some People Sick. Washington Post, 25. Dezember 2007, abgerufen am 15. August 2014.
  2. a b Artikel auf focus.de
  3. Apotheken.de über die Freizeitkrankheit
  4. Infos zur Wortherkunft