Fremdingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fremdingen
Fremdingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fremdingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 58′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Höhe: 457 m ü. NHN
Fläche: 50,07 km²
Einwohner: 2079 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86742
Vorwahl: 09086
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 147
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchberg 1
86742 Fremdingen
Webpräsenz: www.fremdingen.de
Bürgermeister: Frank Merkt (Bürgerlicher Wahlblock)
Lage der Gemeinde Fremdingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Landkreis Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Fremdingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fremdingen liegt in der Region Augsburg am Nordrand des Nördlinger Rieses.

Es existieren folgende Gemarkungen: Fremdingen, Hausen, Herblingen, Hochaltingen, Schopflohe, Seglohe.

Ortsteile sind[2]:

  • Bühlingen (47 Einwohner),
  • Eitersberg (23 Ew.),
  • Enslingen (84 Ew.),
  • Fremdingen (869 Ew.),
  • Grünhof (4 Ew.),
  • Hausen (254 Ew.),
  • Herblingen (207 Ew.),
  • Hochaltingen (286 Ew.),
  • Hochstadt (18 Ew.),
  • Nonnenbergmühle (2 Ew.),
  • Oppersberg (10 Ew.),
  • Raustetten (52 Ew.),
  • Schopflohe (338 Ew.),
  • Seglohe (93 Ew.),
  • Uttenstetten (5 Ew.).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fremdingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden Fremdingen (mit Oppersberg, Uttenstetten und Grünhof), Hausen, Herblingen, Hochaltingen, Raustetten, Schopflohe sowie Seglohe (mit Eitersberg und Hochstadt) wurden am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform zur neuen Gemeinde Fremdingen zusammengeschlossen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2216[3]
  • 1970: 2266[3]
  • 1987: 2129
  • 2000: 2198
  • 2011: 2039
  • 2014: 2073

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Frank Merkt (Bürgerlicher Wahlblock); sein Vorgänger war Klaus Lingel.

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold der rot nimbierte Kopf des hl. Leonhard mit schwarzem Halskragen, umgeben von einer blauen Kette, an der unten ein blaues Schloss hängt.

Wappen der Ortsteile

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 852.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 113.000 €.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 254 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 70 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 737. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 42 Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 132 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2092 ha, davon waren 1557 ha Ackerfläche und 532 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Fremdingen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl. Hier finden saisonal im Sommer Sonderfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums statt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 1999):

  • Kindergarten: 100 Kindergartenplätze mit 93 Kindern
  • Volksschule: mit 17 Lehrern und 253 Schülern

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uttenstetten
  • Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Hochaltingen
  • Katholische Pfarrkirche St. Gallus in Fremdingen
  • Katholische Filialkirche St. Michael und St. Laurentius in Herblingen

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fremdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. cm city media GmbH - www.cmcitymedia.de: Gemeinde Fremdingen | Unsere Ortsteile & Gehöfte |. In: www.fremdingen.de. Abgerufen am 19. Juni 2016.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.