French Montana

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French Montana bei den MTV Africa Music Awards (2014)

French Montana (* 9. November 1984 in Rabat, Marokko[1]; bürgerlich Karim Kharbouch) ist ein US-amerikanischer Rapper und Sänger. Außerdem ist er Gründer und CEO des Labels Cocaine Coke Boy City Records.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

French Montana wurde als Sohn marokkanischer Eltern in der Hauptstadt Rabat geboren. Er hat teilweise somalische Wurzeln und wuchs in der Nähe von Casablanca auf. 1996 wanderten seine Eltern mit ihm und seinem Bruder in die Vereinigten Staaten aus, wo sie sich in New York in der Bronx niederließen. Als Montana siebzehn war, verließ der Vater die Familie, weswegen fortan Montana für seine Mutter und seinen jüngeren Bruder sorgte.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 2001 und 2010 brachte er gemeinsam mit Cokeboy Los eine Reihe an Mixtapes heraus, die sie ‚Cocaine City‘ nannten.[2] Auf diesen rappt er unter dem Namen Young French. Dadurch, dass die Mixtapes auch Interviews mit großen Rapgestalten enthalten, wurden die „street DVDs“ zu Kassenschlagern.[3] 2009 unterzeichnete er schließlich einen Vertrag mit dem Plattenlabel Akon’s Konvict Muzik,[3] verließ dieses aber bereits 2011 wieder, um mit P. Diddy’s Bad Boy Records und Interscope Records zusammenzuarbeiten. Sein Debütalbum Excuse My French, das 2013 herauskam, wurde von Bad Boy Records und der Maybach Music Group mithilfe eines Joint Ventures produziert. Zwischen 2007 und 2013 veröffentlichte Montana 21 Mixtapes. French Montanas Musik ist von Einflüssen durch Rick Ross, mit dem er auch für das Debütalbum zusammen im Tonstudio stand, Snoop Dogg, The Notorious B.I.G., Tupac Shakur, Wu-Tang Clan und 50 Cent geprägt, die er auch selbst gerne hört.[4] Seine erste von Excuse My French ausgekoppelte Single Pop That, auf der auch Rick Ross, Drake und Lil Wayne zu hören sind und die bereits 2012 erschienen ist, erreichte im Ranking aller gegoogelten Songs 2012 in den USA Platz 9.[5]

Zudem war er 2012 auf dem Album Hinter blauen Augen des deutschen Rappers Fler vertreten. Im Jahr 2013 erschien dann sein Debütalbum Excuse My French.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2013 Excuse My French 78
(1 Wo.)
4
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2013

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: The Laundry Man EP
  • 2009: The Laundry Man 2
  • 2009: Cocaine Konricts: Gangsta Grills
  • 2010: Mac & Cheese 2
  • 2010: Coke Boys
  • 2010: Coke Boys Tour Mixtape
  • 2011: Mister 16 Casino Life
  • 2011: Coke Boys 2
  • 2011: Cocaine Mafia
  • 2012: Coke Boys 3
  • 2012: Mac & Cheese 3
  • 2014: Coke Boys 4
  • 2014: Mac & Cheese 4 The Appetizer
  • 2015: Casino Life 2
  • 2015: Coke Zoo, mit Fetty Wap

Single-Chartplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[6][7] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2012 Pop That
Excuse My French
36 Platin
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2012
(feat. Rick Ross, Drake & Lil Wayne)
2013 Freaks
Excuse My French
77
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2013
(feat. Nicki Minaj)
Ain't Worried About Nothin'
Excuse My French
63
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 2013
2014 Bad Bitch 95
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Dezember 2014
(feat. Jeremih)
2016 Lockjaw
MC4
73 Gold
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2016
(feat. Kodak Black)
No Shopping
MC4
36 Gold
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juli 2016
(feat. Drake)

Weitere Singles

  • 2012: Shot Caller (featuring Charlie Rock)
  • 2012: Marble Floors (featuring Rick Ross, Lil Wayne & 2 Chainz)
  • 2014: Don’t Panic
  • 2014: Dope House (featuring Chinx & Jadakiss)

Chartplatzierungen als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2012 Stay Schemin’
Rich Forever
58
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. April 2012
(Rick Ross feat. Drake & French Montana)
2013 Feelin’ Myself
#willpower
55
(11 Wo.)
2[8]
(17 Wo.)
96
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. November 2013
(Will.i.am feat. Miley Cyrus, French Montana, Wiz Khalifa & DJ Mustard)
Loyal
X
9
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Dezember 2013
(Chris Brown feat. French Montana & Lil Wayne)
2014 I Luh Ya Papi
A.K.A.
77
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2014
(Jennifer Lopez feat. French Montana)
2016 All the Way Up 27
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 2016
(Fat Joe & Remy Ma feat. French Montana)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marisa Mendez: French Montana: Akon’s Bullet. AllHipHop.com. 11. August 2009. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  2. 01/31/2011 00:00:00: French Montana 'Wasn't Gonna Do' XXL Freshman Cover - Music, Celebrity, Artist News. MTV.com. 8. März 2012. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  3. a b Marisa Mendez: TOP 5 DEAD OR ALIVE: French Montana. AllHipHop.com. 7. April 2009. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  4. Q&A With French Montana: Talks Indie Grind, Diddy's Business Sense & Max B. BallerStatus.com. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  5. French Montana: Pop That. StarFlash.de. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  6. a b c Chartquellen: DE UK US1 US2
  7. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  8. http://www.officialcharts.com/artist/31502/will-i-am-cyrus-khalifa/