Freudenberg (Baden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Freudenberg
Freudenberg (Baden)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Freudenberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 45′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Höhe: 133 m ü. NHN
Fläche: 34,78 km2
Einwohner: 3800 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97896
Vorwahlen: 09375, 09377, 09378
Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 039
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 152
97896 Freudenberg
Webpräsenz: www.freudenberg-main.de
Bürgermeister: Roger Henning
Lage der Stadt Freudenberg im Main-Tauber-Kreis
Ahorn Assamstadt Bad Mergentheim Boxberg Creglingen Freudenberg Großrinderfeld Grünsfeld Igersheim Igersheim Königheim Külsheim Lauda-Königshofen Niederstetten Tauberbischofsheim Weikersheim Werbach Wertheim WittighausenKarte
Über dieses Bild
Stadtmauer und Altstadt von der Freudenburg aus gesehen

Freudenberg ist eine Stadt am Main und liegt zwischen Würzburg und Frankfurt am Main im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Freudenberg gehören als Ortsteile die ehemals selbstständigen Gemeinden Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental. Zur ehemaligen Gemeinde Boxtal gehören das Dorf Boxtal, das Gehöft Tremhof und der Wohnplatz Sägmühlen. Zur ehemaligen Gemeinde Ebenheid gehört das Dorf Ebenheid. Zur Stadt Freudenberg in den Grenzen vom 31. Dezember 1971 gehören die Stadt Freudenberg, der Wohnplatz Laukenhof, die abgegangene Ortschaft Lullenseit sowie das ebenfalls abgegangene Räuberschlößchen, auch Alte Burg oder Teufelsburg genannt. Zur ehemaligen Gemeinde Rauenberg gehören das Dorf Rauenberg, der Wohnplatz Dürrhof mit Forst- und Waldhaus sowie die in Rauenberg aufgegangene Ortschaft Schafhof (auch Winden) und die abgegangene Ortschaft Glappenhausen. Zur ehemaligen Gemeinde Wessental gehören das Dorf Wessental und die Häuser Antonius (Antons)-mühle und Blankenmühle.[3]

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freudenberg gibt es zwei Landschafts- und zwei Naturschutzgebiete:[4]

  • Landschaftsschutzgebiet Wertheim: 3932,0 ha; Gemarkungen Freudenberg, Külsheim, Werbach und Wertheim; seit 1979.
  • Landschaftsschutzgebiet Freudenberg: 1704,5 ha; Gemarkungen Freudenberg und Wertheim; seit 1984.
  • Naturschutzgebiet Erlenwald Röte-Strüt: 7,6 ha; Gemeinde Freudenberg, Gemarkung Ebenheid
  • Naturschutzgebiet Vogelschutzgebiet beim Tremhof: 46,5 ha; Stadt Freudenberg, Gemarkung Freudenberg

Daneben gibt es auf dem Gebiet der Stadt Freudenberg insgesamt 13 als Naturdenkmal geschützte Objekte.

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte der Stadt Freudenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freudenberg in der Karte des Spessarts von Paul Pfinzing von 1594 (Norden ist rechts)
Stadt- und Rathaus
Schmale Gassen rund um St. Laurentius

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1159 wird Freudenberg als Lüllenseit erstmals urkundlich erwähnt. Zwischen 1160 und 1200 erbaut das Fürstbistum Würzburg, zu dem der Ort gehört, die Burg Frouwedenberch, deren Name sich auf die Siedlung überträgt. Im Jahre 1287 wird Freudenberg erstmals in einer Urkunde als Stadt (castrum et civitas = Burg und Stadt) bezeichnet. Am 9. September 1295 bestätigt der Würzburger Fürstbischof den Grafen von Wertheim die Belehnung mit Burg und Stadt. Kaiser Ludwig der Bayer verleiht 1333 das Gelnhäuser Stadtrecht an Wertheim. Damit ist das Recht verbunden, einen Wochenmarkt abzuhalten und die niedere Gerichtsbarkeit selbst durchzuführen. 1362 wird der Stadt durch Kaiser Karl IV. auch das Zollrecht verliehen. Vierzehn Jahre später erhält die Stadt vom Kaiser auch die Hochgerichtsbarkeit. Kirchlich gehört Freudenberg zu jener Zeit zum Bistum Mainz, weltlich jedoch zum Hochstift Würzburg. Die Stadt wird 1423 zum Sitz des Amtes Freudenberg, das neben der Stadt selbst auch Ebenheid, Boxtal und zwei Höfe umfasst.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Tod des letzten Wertheimer Grafen 1556 fällt das Lehen an das Fürstbistum Würzburg zurück. Nachdem zunächst die Grafen von Stolberg beliehen werden, gehen Stadt und Burg 1581 an die Herrschaft Löwenstein-Wertheim. Um die Wende zum 17. Jahrhundert trifft die Hexenverfolgung auch Freudenberg: 150 Bewohner der Stadt werden bis 1632 als Hexen und Hexer verbrannt. 1612 fällt die Stadt erneut an das Fürstbistum Würzburg zurück. Sie lag im Fränkischen Reichskreis.

Im Rahmen der Mediatisierung kommt Freudenberg 1803 an die Grafschaft Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Aber bereits 1806 wird die Stadt mit der Rheinbundakte badisch. Zunächst noch dem standesherrlichen Amt Löwenstein-Wertheim-Freudenberg zugehörig, kommt die Stadt mit dessen Auflösung 1813 zum Amt Wertheim, mit dem es 1938 im Landkreis Tauberbischofsheim aufgeht. Die Kreisreform 1973 führt schließlich zur Zugehörigkeit zum neuen Tauberkreis, der seit 1974 Main-Tauber-Kreis heißt. 1935 verliert Freudenberg das Stadtrecht, das dem Ort erst 1956 wieder verliehen wird. Seit dem Jahr 1968 ist Freudenberg ein staatlich anerkannter Erholungsort.[6]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Januar 1972: Boxtal, Ebenheid und Wessental[7]
  • 31. Dezember 1972: Rauenberg[7]

Freudenbergs Stadtteile und ihre Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild Boxtals aus Südosten
Boxtal

Boxtal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boxtal wird erstmals 1181 als Bockeshol urkundlich erwähnt. 1396 wird die Hälfte von Boxtal von den Herren von Riedern an die Grafen von Wertheim verkauft. Seit 1423 gehört das Dorf zum Amt Freudenberg. 1612 fällt es mit dem gesamten Amt an das Fürstbistum Würzburg und teilt fortan das politische und kirchliche Schicksal Freudenbergs. 1925 wird die Gemarkung Tremhof eingemeindet. Eine der Hauptattraktionen in Boxtal ist die wohl älteste deutsche Lourdeskapelle – gestiftet von Pfarrer Lorenz Englert. Die Kapelle wurde am 26. Juli 1885 eingeweiht.

Ebenheid

Ebenheid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenheid wird 1294 erstmals als Ebenothe urkundlich erwähnt. Seit 1317 ist der Deutsche Orden Grundherr; seit 1423 gehört das Dorf zum Amt Freudenberg. Seit 1545 sind die Grafen von Wertheim Herren über Ebenheid. 1612 fällt der Ort an das Fürstbistum Würzburg, womit er von nun an die Geschichte Freudenbergs teilt.

Rauenberg TBB

Rauenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird angenommen, dass der Weiler Wineden („durch Rodung gewonnenes Land“), der 1214 erstmals erwähnt wurde, die Vorsiedlung der heutigen Ortschaft war. Anfänglich unter verschiedenen Adligen (wie Konrad von Dürn und den Schenken von Prozelten), kam ein Teil von Wineden in die Hand der Rüdt zu Collenberg (Lehnsherren derer von Dürn), namentlich des Deutschmeisters Konrad (Deutscher Orden). Dieser verlieh seinem Bruder Eberhard Rüdt von Collenberg am 3. Januar 1379 das Dorff zu Ruhenberg. Es war damals üblich, Ortschaften aufzulösen oder umzubenennen.

Im 15. Jahrhundert übernahm Kurmainz die Herrschaft über Rauenberg, es wird aber weiterhin von den Rüdt als Lehen verwaltet. Auch als Rauenberg seit 15./16. Jahrhundert ein eigenes Gericht und Schultheißen hat, unterzeichnen die Rüdt noch als Dorfherren. 1576 gehört Rauenberg zum Amt Míltenberg und zählt zwölf Haushaltungen. 1635 zieht Kurmainz das Lehen ein, da die Rüdt im Mannesstamm erloschen, und Rauenberg wurde dem Oberamt Miltenberg, ab 1803 dem Amt Freudenberg unterstellt. 1813 wird das Amt Freudenberg aufgelöst und dem Oberamt Wertheim unterstellt, und somit Rauenberg erstmals badisch. 1925 wird der Dürrhof eingemeindet. 1936 wird Rauenberg dem Landkreis Tauberbischofsheim zugeteilt. 1972 verlor Rauenberg seine Eigenständigkeit und wurde mit der Stadt Freudenberg vereinigt.

Der Landschaftsmaler Franz Bronstert lebte und arbeitete teilweise in Rauenberg.

Wessental

Wessental[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Urkunde vom 28. Dezember 1309 wird Wessental als Wezingenthal (Tal des Wezicco) erstmals erwähnt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung der Stadt Freudenberg (1961 und 1970 mit den später eingegliederten Orten) entwickelte sich wie folgt:

Jahr Bevölkerung
1961 3560
1970 4011
1991 3943
1995 4124
2005 4030
2010 3904
2015 3800

Quellen: Gemeindeverzeichnis[7] und Angaben des Statistischen Landesamtes

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Freudenberg 1525 eingeführte Reformation kann sich bis 1612 halten, als die Stadt an das Fürstbistum Würzburg zurückfällt. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Stadt von 1631 bis 1633 noch einmal für zwei Jahre evangelisch. 1654 fällt die Stadt auch kirchlich vom Bistum Mainz an das Bistum Würzburg, zu dem es weltlich schon viele Jahrhunderte gehörte. Nach kurzer Zugehörigkeit (seit 1821) zum Bistum Speyer gehören die römisch-katholischen Christen der Stadt seit 1827 zum Erzbistum Freiburg.

Jüdische Gemeinde Freudenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freudenberg bestand eine jüdische Gemeinde seit dem Mittelalter, die bei einer Judenverfolgung im Jahre 1298 ausgelöscht wurde. Bereits nach 1442 wurden wieder Juden im Ort genannt. Im 16./17. Jahrhundert kam es zur Entstehung einer neuzeitlichen jüdischen Gemeinde in Freudenberg.[8]

Die jüdische Gemeinde Freudenberg besaß eine Synagoge, eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Die Toten der jüdischen Gemeinde Freudenberg wurden im jüdischen Friedhof Reistenhausen (Gemeinde Collenberg) bestattet. Ein eigener Religionslehrer war angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Seit 1827 gehörte die jüdische Gemeinde Freudenberg zum Bezirksrabbinat Wertheim. Bei den Novemberpogromen 1938 wurde die Freudenberger Synagoge demoliert.[8]

Hauptartikel: Synagoge Freudenberg

Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten acht jüdischen Einwohner Freudenbergs ins KZ Gurs deportiert.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freudenberg wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Freudenberg hat nach der letzten Wahl 20 Mitglieder (2009: 19). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
69,1 %
16,2 %
14,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,6 %p
-0,4 %p
+5,1 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 69,1 14 73,7 15
FWG Freie Wählergemeinschaft 16,2 3 16,6 3
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 14,8 3 9,7 1
gesamt 100,0 20 100,0 19
Wahlbeteiligung 60,4 % 60,1 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Henning wurde im November 2014 mit 54,5 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Heinz Hofmann gewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geviertem Schild; Feld 1: In Silber ein halber, rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler am Spalt; Feld 2: In Blau ein goldener Wellenbalken; Feld 3: In Blau eine sechsblättrige goldene Rose; Feld 4: In Silber ein gerundeter schwarzer Dreifeld.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jakobsweg Main-Taubertal an einer Kreuzung in Boxtal

Ferienstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freudenberg liegt an der Nibelungenstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Rathaus von Freudenberg ist der östliche Einstieg zum Nibelungensteig, einem 124 Kilometer langen, zertifizierten Fernwanderweg, der den Odenwald von Westen nach Osten komplett durchzieht. Der etwa 180 km lange Jakobsweg Main-Taubertal führt durch Freudenberg und Boxtal. Der etwa 130 km lange Panoramaweg Taubertal endet in der Stadt.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freudenburg

Der historische Stadtkern Freudenbergs steht als Gesamtanlage seit 2004 unter Denkmalschutz.[9] Oberhalb der Stadt erhebt sich die Ruine der Freudenburg, die auf das späte 12. Jahrhundert zurückgeht. Die Friedhofskapelle St. Laurentius stammt in ihren ältesten Teilen von 1149. Die römisch-katholische Alte Laurentiuskirche wurde 1691/92 errichtet. Eine neue Laurentiuskirche wurde im Jahre 1957 ebenfalls dem heiligen Laurentius von Rom geweiht. Der Kommunikationsversorgung dient der Sender Rauenberg, der für die Versorgung der Orte östlich von Rauenberg zuständig ist. Die Kernstadt Freudenberg wird vom Sender Kirschfurt versorgt.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Burgschauspielverein spielt seit 1987 in jedem ungeraden Jahr weithin beachtetes Freilichttheater auf der Freudenburg.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In über 70 Vereinen engagieren sich viele Freudenberger Bürger. Neben drei Sportvereinen, drei Musikvereinen, zwei DLRG-Gruppen, vier Gesangvereinen und zwei Kirchenchören existieren in Freudenberg und seinen vier Stadtteilen auch nicht alltägliche Vereine, wie beispielsweise ein Burgschauspielverein.[10]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Valentin Kern (1913–1978), deutscher Kommunalpolitiker, Bürgermeister der Stadt Freudenberg von 1946 bis 1976
  • Heinz Hofmann (* 15. Dezember 1946 in Freudenberg), deutscher Kommunalpolitiker, Bürgermeister der Stadt Freudenberg von 1992 bis 2014, Ehrenbürger seit 29. Dezember 2014

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt lebten oder wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oliver Hildenbrand (* 10. Februar 1988 in Wertheim, aufgewachsen in Wessental), Landesvorsitzender Baden-Württemberg (Bündnis 90/Die Grünen) seit November 2013

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schubverband vor Freudenberg

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schleuse Freudenberg

Freudenberg ist durch die Maintalbahn (AschaffenburgWertheim) an das überregionale Schienennetz angebunden, wobei sich der Haltepunkt jenseits des Mains in Bayern im Ortsteil Kirschfurt der Gemeinde Collenberg befindet. Eine Straßenbrücke über den Main besitzt der Ort seit 1907.

Bei Mainkilometer 133,9 befindet sich die Schifffahrtsschleuse Freudenberg. Die Schleuse hat eine Länge von 300 m und eine Breite von 12 m. Die Fallhöhe beträgt 4,51 m.[11]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unternehmenshauptsitz der Rauch Möbelwerke ist seit der Gründung im Jahr 1897 in Freudenberg, wo 1300[12] Mitarbeiter beschäftigt sind.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Freudenberg gibt es mit der Lindtal-Schule eine Grund- und Werkrealschule, außerdem die Eichwald-Grundschule in Rauenberg sowie eine Städtische Musikschule.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Main-Tauber-Kreis: Main-Tauber-Kreis: Städte und Gemeinden. Online auf www.main-tauber-kreis.de, abgerufen am 25. Oktober 2014
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 315–318 sowie Laukenhof [Wohnplatz] bei leo-bw.de
  4. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  5. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Freudenberg.
  6. freudenberg-main.de - Kernstadt Freudenberg. 16. Mai 2014, abgerufen am 9. Juni 2014.
  7. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
  8. a b c Alemannia Judaica: Freudenberg (Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 1. Dezember 2015.
  9. Denkmalpflegerischer Werteplan für Möckmühl und Freudenberg. zum.de, 31. März 2008
  10. Freudenberg am Main - Vereine. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  11. Binnenwasserstraßen der Bundesrepublik Deutschland, ABSCHNITT III: Binnenwasserstraßen im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd abgerufen am 31. Juli 2010
  12. IHK Baden-Württemberg: Die größten Unternehmen in Baden-Württemberg, März 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freudenberg (Baden) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien