Frickenhausen (Mellrichstadt)

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Frickenhausen
Koordinaten: 50° 24′ 19″ N, 10° 13′ 44″ O
Einwohner: 448 (1987)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97638
Vorwahl: 09773
Frickenhausen (Bayern)
Frickenhausen

Lage von Frickenhausen in Bayern

Frickenhausen ist ein Ortsteil der Stadt Mellrichstadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld (Bayern).

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt sieben Kilometer westlich von Mellrichstadt im Besengau. Einen Kilometer südlich des Orts befindet sich der Frickenhäuser See, ein mit Wasser gefüllter Erdtrichter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frickenhausen wurde um das Jahr 800 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte teilweise zum Klosteramt Wechterswinkel und zum Amt Mellrichstadt.

1803 wurde Frickenhausen zugunsten Bayerns säkularisiert. Im Frieden von Preßburg wurde der Ort 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem er 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Der Ort gehörte ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde.

Am 1. Januar 1972 wurde Frickenhausen in die Stadt Mellrichstadt eingegliedert.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort besitzt eine katholische Pfarrkirche, an der noch Reste ehemaliger Gaden zu erkennen sind.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 520.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]