Friedrich Anton Wyttenbach

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Engelbert Seibertz: Bildnis des Malers Anton Wyttenbach, die Hunde von diesem selbst hinzugefügt. 1839, Öl auf Leinwand, 130 x 104 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 243.
Friedrich Anton Wyttenbach: Portal der Liebfrauenkirche in Trier. 1835, Öl auf Leinwand, 83 x 73 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 341.
Friedrich Anton Wyttenbach: Hund auf dem Grab seines Herrn. 1836, Öl auf Leinwand, 63 x 77 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 1180.
Friedrich Anton Wyttenbach: Die Generalprobe. 1841, Öl auf Leinwand, 39 x 34,5 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 1513.
Friedrich Anton Wyttenbach: Familienporträt. 1844, Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen, 62 x 50 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 68.
Friedrich Anton Wyttenbach: Trierer Jagdgesellschaft. 1845, Öl auf Leinwand, 95 x 197 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 66.
Friedrich Anton Wyttenbach: Selbstporträt vor Staffelei mit Ölgemälde. Um 1834, Lithografie, 34,5 x 21,5 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. V 386.
Friedrich Anton Wyttenbach: Porträt seines Vaters Johann Hugo Wyttenbach. Undatiert, Lithografie (A. Nußbaumer), 35 x 26 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. V 1023.
Friedrich Anton Wyttenbach: Hasen. 1843, Radierung, 20 x 28,8 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. V 693.

Friedrich Anton Wyttenbach (* 23. März 1812 in Trier; † 9. November 1845 ebenda) war ein deutscher Genre- und Tiermaler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Anton Wyttenbach wurde am 23. März 1812 als viertes von sechs Kindern der Eheleute Johann Hugo Wyttenbach und Anna Maria geb. Ramboux geboren und am 25. März 1812 in der Innenstadtpfarrei Liebfrauen-St. Laurentius getauft.[1] Er wuchs in einem kulturell ambitionierten Elternhaus auf. Der Vater gehörte als Gymnasialdirektor, Gründer und Leiter der Stadtbibliothek sowie als Verfasser philosophischer Anthologien und stadthistorischer Werke zur geistigen Elite Triers. Die aus einer Goldschmiede- und Kaufmannsfamilie stammende Mutter war die Schwester des Malers, Konservators und Trierer Ehrenbürgers Johann Anton Ramboux, der in seiner frühen Schaffensperiode in Trier zwischen 1822 und 1832 im Hausstand Wyttenbach lebte und nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung seines Neffen nahm.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner künstlerischen Begabung setzte Friedrich Anton Wyttenbach seinen Berufswunsch, Maler zu werden, gegen die ursprünglichen Vorstellungen seines Vaters durch. Er erhielt systematischen Zeichen- und Malunterricht durch den am Gymnasium tätigen Maler Karl Ruben,[2] der auch schon Ramboux ausgebildet hatte. 1829 ging Wyttenbach an die Düsseldorfer Kunstakademie, an der er bis 1832 studierte. Verlässliche Auskünfte über seine Fortbildungsschwerpunkte gibt es ausweislich der Schülerlisten[3] nur für das Wintersemester 1830/1831, als er die „Zweite oder Vorbereitungsklasse“ unter dem Porträtisten und Akademieprofessor Heinrich Christoph Kolbe besuchte. Ohne urkundlichen Nachweis wird in der Literatur zudem von Studien im Fach der Historienmalerei unter Akademiedirektor Wilhelm von Schadow und von erfolgreichen Anfängen in der Tiermalerei berichtet. Überliefert ist auch Wyttenbachs Freundschaft mit den Brüdern Gustav Preyer (Landschaftsmaler) und Johann Wilhelm Preyer (Stilllebenmaler) in Düsseldorf.[4]

Interimszeit in Trier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1832 kehrte Wyttenbach nach Trier zurück, um seine Wehrpflicht, die jeweils im Oktober eines Jahres begann, zu absolvieren. Für ihn zog sich die Militärzeit bis Ende März 1834 hin, da sie von einer mehrmonatigen Haft auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz unterbrochen wurde. Dies ergibt sich aus einem Konvolut von Briefen, die der Maler aus der Haft heraus an seinen Freund Peter Junk in Trier sandte, allerdings ohne die Gründe für den Freiheitsentzug zu benennen.[5] Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich um eine militärische Disziplinarmaßnahme. Soweit vermutet wurde, Wyttenbach sei Opfer der Demagogenverfolgung des Vormärz geworden, reicht seine bloße Mitgliedschaft ab 1832 in dem kurzlebigen Trierer „Jungdeutschen Kränzchen“ für diese Annahme nicht aus, auch wenn zu diesem Kreis überregional bekannte Oppositionelle wie der Publizist Eduard Duller, der Dichter Friedrich von Sallet oder der Musiker Joseph Mainzer gehörten.

Das Münchener Jahrzehnt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch im Laufe des Jahres 1834 zog Wyttenbach nach München und lebte sich schnell in die dortige Kunstszene ein: Der Maler Engelbert Seibertz zählte ihn schon 1834 zu seinen „neuen Freundschaften im Fink’schen Kaffeehaus.“ Wyttenbach selbst wie auch sein Vater – dieser als unterstützender „Kunstfreund“ – erwarben die Mitgliedschaft[6] im Kunstverein München, der als erfolgreicher Präsentations- und Umschlagplatz für die Kunstproduktion am Ort und der Vernetzung mit auswärtigen Kunstvereinen diente. Ab 1835 stellte Wyttenbach dort regelmäßig aus, u. a. das schon in Trier begonnene Ölgemälde „Portal der Liebfrauenkirche in Trier“.[7]

Der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München unter dem damaligen Direktorat des Peter von Cornelius, einem Hauptvertreter der Stilrichtung der Nazarener, blieben die als „Fächler“ bezeichneten Landschafts- und Genremaler meist fern. Auch Wyttenbach ist in den Matrikelbüchern der Akademie nicht aufgeführt,[8] stellte dort aber zumindest einmal (1835) aus, u. a. mit dem schon arrivierten Heinrich Bürkel, dessen Genreszenen und Variationen einmal angeschlagener Themen ihn erkennbar beeinflussten. Mit der lebhaften Unmittelbarkeit seines 1838 geschaffenen Genrebildes „Dult in München“, einer Jahrmarktsszene vor Stadtkulisse, transferierte er Bürkels südländische Markt- und Straßenszenen auf Münchener Terrain.

Tiermalerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Anton Wyttenbachs Hauptfach wurde die Tiermalerei, mit der er zu Münchner Hauptvertretern dieses Fachs wie Robert Eberle oder Johann Friedrich Voltz aufschloss.[9] Seine Tierdarstellungen zeichnen sich durch hohe Wirklichkeitstreue aus, die er aus genauer Beobachtung und instinktivem Einfühlen in ihre spezielle Eigenart gewann. Das galt vor allem für die Hunde, denen er besonders zugetan war und die er zu mehreren als ständige Begleiter hielt. Er beließ es jedoch nicht bei deren porträthafter Wiedergabe, denn sie standen für ihn nicht absolut, sondern in ihrer Beziehung zum Menschen und dessen Gesellschaftsverhältnissen. Wyttenbach unterlegte seine mit genrehaften Elementen angereicherten Tierszenen mit bissiger Zeitsatire und sozialer Kritik. Ob er sich dabei auch an den Werken des damals schon hoch geschätzten englischen Hundemalers Edwin Landseer orientierte, der neben perfekten Tierporträts ebenfalls Missstände in komisch-grotesken Situationen geißelte, muss offenbleiben.

In seinem 1836 entstandenen Gemälde Hund auf dem Grab seines Herrn nach dem Gedicht Der Bettler und sein Hund von Adelbert von Chamisso stellte Wyttenbach der Unbarmherzigkeit des Menschen die unbedingte Anhänglichkeit der Kreatur gegenüber. Sein Ölgemälde Ein Pudel befreit alle von der Polizei inhaftierten, nicht maulkorbtragenden Hunde aus dem Jahre 1842 war als Anprangerung des vormärzlichen Polizeistaates zu verstehen. Selbst das – in Bürkel-Manier – vielfach abgehandelte Thema des „Savojardenjungen“ mit seinen dressierten Hunden oder Affen enthielt einen an die Betrachter gerichteten, klischeeartig festgezurrten Mitleidsappell mit dem Strom der Armutsemigranten aus Savoyen.[10] In der scheinbar possierlichen Variante Die Generalprobe aus dem Jahre 1841 zeigte Wyttenbach grotesk mit Miniaturroben „zur Komödie geputzte Hunde“, die sich in einem Stall voller Gerümpel auf ihren Publikumsauftritt vorbereiten.[11] Die gleichnishafte Übertragbarkeit des zentralen Dressuraktes auf den Menschen war auch hier nicht zu übersehen.

Jagdstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1840er Jahren verschwanden die provokanten oder anekdotischen Beifügungen aus Wyttenbachs Malerei. Von Jugend an mit der Jagd vertraut – sein Patenonkel Franz Anton Utsch war Forstmeister[12] und selbst passionierter Jäger – hatte er in Münchner Jägerkreisen Fuß gefasst und sich nun fast ausschließlich der Darstellung von Jagdstücken zugewandt.

Das ungezähmte, autonomer als Haus- und Nutztiere angesehene Wild und die sich etablierende Kunstströmung des Realismus forderten eine sachlichere Wiedergabe in möglichst naturnaher Umgebung, wie er sie mit zahlreichen Ölgemälden zum Thema Wild und Jäger oder mit seiner leichthändigen Radierung „Hasen“ vorlegte. Sie bildeten den Höhepunkt seiner Künstlerlaufbahn und seiner Verkaufserfolge. Zu seinem Renommee trug auch bei, dass er 1841 ein Jagdhaus im Revier Forstenried bei München unentgeltlich mit insgesamt 8 Wandgemälden mit Jagdszenen ausschmückte.[13] Die Initiative dazu war vom königlichen Revierförster und Parkmeister Max von Schilcher ausgegangen, der auch Mitglied des Münchner Kunstvereins war.[14]

Rückkehr nach Trier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Münchener Aufenthalt des jungen Malers endete krankheitsbedingt schon 1844. Wie sein Freund Engelbert Seibertz berichtete, hatte sich der sehr beliebte und für große Auftritte begabte Wyttenbach den Spitznamen „Baron“ zugezogen, trotz guter Bilderverkäufe aber häufig über seine Verhältnisse gelebt. Nun kehrte er zu seiner Familie nach Trier zurück. Es verblieb ihm jedoch lediglich ein knappes Lebensjahr, in dem er noch mehrere Arbeiten vollenden und ein biedermeierliches Familienporträt gestalten konnte, das mit großer Wahrscheinlichkeit seine drei Schwestern[15] und vier weitere Mitglieder oder Freunde der Familie Wyttenbach zeigte.

Mit seinem letzten Gemälde, Ruhe nach der Jagd, später als Trierer Jagdgesellschaft bezeichnet, stellte er noch einmal sein hohes Potenzial als Porträtist von Mensch und Tier, als Genremaler und als Landschafter mit reichem koloristischen Repertoire unter Beweis. Auf dem großformatigen Ölgemälde gruppierte er mehr als 30 Teilnehmer einer herbstlichen Jagdgesellschaftnahe dem Forsthaus Kobenbach bei Trier rund um ihre Jagdstrecke, nicht ohne sein Selbstporträt mit Jagdhund am rechten unteren Bildrand einzufügen. Noch während der gut besuchten Ausstellung des Bildes im Trierer Casino verstarb der Maler im Alter von 33 Jahren.[16]

Werke und Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Werkliste stützt sich auf Museumsbestände (ohne Wiederholung der hier abgebildeten Arbeiten), auf die Jahres- und Rechenschaftsberichte des Kunstvereins (KV) München, die Ausstellungslisten der Akademie der Bildenden Künste in München,[17] der Badischen Kunstausstellungen (KA) in Karlsruhe,[18] der Berliner Akademie der Bildenden Künste[19] und auf die Angaben bei Dieck: Neu aufgefundene Werke des Trierer Malers Friedrich Anton Wyttenbach. 1964. Das zeitgenössische bayrische Längenmaß „Zoll“ betrug knapp 3 cm (2,9185 cm).

Ölgemälde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1834: Drei Politiker in der Schenke. Größe unbekannt.[20]
  • 1835: Zwei Klostergeistliche in einem Kreuzgange. 20 x 33 Zoll, Kunstausstellung der Bayrischen Akademie der Bildenden Künste in München.
  • 1836: Ein Savojardenjunge mit Hunden. 19 x 17 Zoll, KV München.
  • 1836: Spielende Hunde. 39 x 46 Zoll, KV München.
  • 1836: Die Krone des Elends. Größe unbekannt, Berliner Akademie-Ausstellung.
  • 1837: Ein todter Hund auf einem Grabe. 12,5 x 14 Zoll, KV München und KA Karlsruhe Juni 1837.
  • 1837: Ein Savojardenjunge mit einem Affen. 10,5 x 9,5 Zoll, KV München.
  • 1837: Der Verurtheilte. 11,5 x 9,5 Zoll, KV München.1838
  • 1838: Studien im Stall. 55 x 77 cm, Wallraf-Richartz-Museum Köln, Inv. Nr. WRM 1110.[21]
  • 1838: Bildnis eines Mädchens mit einem Jagdhunde. 33,5 x 26 Zoll, KV München.
  • 1838: Ein Stall mit Affen. 19,5 x 27 Zoll, KV München.
  • 1838: Schäfer mit seiner Herde vor weiter Landschaft mit Burganlage. 28 x 32 cm, signiert und datiert „A. Wyttenbach 1838“, Dorotheum in Wien.[22]
  • 1838: Dult in München. 79 x 109 cm, Neue Pinakothek München, Inv. Nr. 7732.
  • 1839: Scene in einem Tiroler Bauernhaus. 11,5 x 10 Zoll, KV München.[23]
  • 1839: Bärenkopf (Studie). Städtische Galerie im Lenbachhaus München.[24]
  • 1840: Ein Fuchs bei seinem Bau. 13 x 16 Zoll, KV München.
  • 1840: Ein Hirsch in der Brunft. 24 x 19,5 Zoll, KV München.
  • 1841: Eine Jagdgesellschaft. 24 x 32 Zoll, KV München.
  • 1841: Jagdhaus im Forstenrieder Revier. Bilderzyklus von 8 Wandgemälden in Öl- und Wachstechnik (Enkaustik)
  • 1842: Ein Pudel befreit alle von der Polizei inhaftierten, nicht maulkorbtragenden Hunde, auch als Die Hunde als Revolutionäre bezeichnet. 24 x 30 cm, Stadtmuseum München, Gemäldesammlung Inv. Nr. GM 30/1902.
  • 1842: Ein Jagdstück. 30 x 40 Zoll, KV München.
  • 1843: Ein Fuchs beschleicht eine Ente. 9 x 12 Zoll, KV München.
  • 1844: Todtes Wild. Größe unbekannt, KV München.

Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1830: Porträtkopf des Johann Hugo Wyttenbach. Dessen englischer Ausgabe eines Stadtführers durch Trier als lithografiertes Frontispiz beigegeben, signiert und datiert: F. A. Wyttenbach del. 1830, 25,5 x 18,3 cm.[25]
  • 1843: Ein Pudel befreit alle von der Polizei inhaftierten, nicht maulkorbtragenden Hunde, Radierungen und Lithografien nach dem gleichnamigen Gemälde von F. A. Wyttenbach. Die Original-Lithografie (gr. folio) veröffentlicht in „Kohlers Münchner Album“, München 1846.[26]
  • Undatiert: Hund auf dem Grab seines Herrn, auch bezeichnet als Der treue Wächter. Lithografie (qu. folio) von J. Bergmann nach dem Gemälde von F. A. Wyttenbach.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm von Waldbrühl: Friedrich Anton Wyttenbach, Thiermaler zu Trier. In: Neuer Nekrolog der Deutschen. Bd. 23, 1845 (1847), ZDB-ID 516094-7, Nr. 248, S. 838–842.
  • E. S. (= Engelbert Seibertz): Eine Radirung von F. A. Wyttenbach. (Mit Original-Radierung "Hasen"). In: Zeitschrift für Bildende Kunst. Bd. 6, 1871, ISSN 0863-5838, S. 293–294.
  • Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon. Band 22: Witsen – Zyx. Fleischmann, München 1852, S. 161, (auch Nachdrucke).
  • Hyacinth HollandWyttenbach: Friedrich Anton. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 55, Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 145.
  • Hans Lückger: Die Maler. In: Trierer vor 100 Jahren. Portraits-Ausstellung. Veranstaltet von der Ortsgruppe Trier, der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde in Verbindung mit dem Moselmuseum der Stadt Trier. s. n., s. l. 1929, S. 30, 80 und Kat. Nr. 179, 185.
  • Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künste von der Antike bis zur Gegenwart. Band 36: Wilhelmy – Zyzywi. Seemann, Leipzig 1947, S. 340, (auch Nachdrucke).
  • Walter Dieck: Friedrich Anton Wyttenbach – Ein Trierer Maler der Biedermeierzeit. In: Kurtrierisches Jahrbuch. 1. Jg., 1961, ISSN 0452-9081, S. 46–53.
  • Walter Dieck: Neu aufgefundene Werke des Trierer Malers Friedrich Anton Wyttenbach. In: Kurtrierisches Jahrbuch. 4. Jg., 1964, S. 60–70.
  • Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band 4: Saffer – Zwengauer. (= Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst). Bruckmann, München 1983, ISBN 3-7654-1804-8, S. 405–406.
  • Barbara Eschenburg: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München. Vollständiger Katalog. Spätromantik und Realismus (= Bayerische Staatsgemäldesammlungen. Gemäldekataloge. Bd. 5). Hirmer, München 1984, ISBN 3-7774-3450-7, 563–564.
  • Bernd Brauksiepe, Anton Neugebauer: 250 Maler in Rheinland-Pfalz. 1450–1950. (Maler und Grafiker von 1450 bis 1950) (= Künstlerlexikon). Druck-Service Lang und Verlag, Mainz-Hechtsheim 1986, 279 f.
  • Siegfried Wichmann: Münchner Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert. Meister, Schüler, Themen. Seehamer, Weyarn 1996, ISBN 3-929626-72-1, S. 65, 274.
  • Guido Groß: Friedrich Anton Wyttenbach (1812–1845) – Ein Trierer Maler aus der Zeit des Biedermeier und Vormärz. In: Elisabeth Dühr (Hrsg.): „Der schlimmste Punkt in der Provinz“. Demokratische Revolution 1848/49 in Trier und Umgebung. Städtisches Museum Simeonstift, Trier 1998, ISBN 3-930866-13-7, S. 124–135.
  • Carsten Roth: Wyttenbach, Friedrich Anton. In: Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule. 1819–1918. Band 3: Nabert – Zwecker. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3011-0, S. 454.
  • Thomas Wiercinski: Die Ölgemälde Heinrich Bürkels – Komposition und Farbgebung. In: Ingeborg Besch (Hrsg.): Heinrich Bürkel – Zwischen München und Rom. Bilderbuch des Biedermeier. Pirmasens, Saarbrücken 2002, ISBN 3-935348-07-X, S. 25–34.
  • Andrea Teuscher: Engelbert Seibertz 1813–1905. Leben und Werk eines westfälischen Porträt- und Historienmalers (= Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte. Bd. 53). Bonifatius, Paderborn 2005, ISBN 3-89710-308-7, S. 49–51, 226–227 (mit Auszügen E. Seibertz: Erinnerungen. Band 1, S. 71; Band 3, S. 3, 10 und 32).
  • Elisabeth Dühr, Christiane Häslein, Frank G. Hirschmann, Christl Lehnert-Leven (Hrsg.): Eine Gemäldegalerie für Trier – Stadtmuseum Simeonstift. Auswahlkatalog aus dem Bestand. Stadtmuseum Simeonstift, Trier 2008, ISBN 978-3-930866-27-4, S. 87–91 und Bildkarte Nr. 12.
  • Tina Klupsch: Johann Hugo Wyttenbach. Eine historische Biographie (= Trierer historische Schriften. Kleine Schriften. Bd. 2). Kliomedia, Trier 2012, ISBN 978-3-89890-168-0 (Zugleich: Trier, Universität, Dissertation, 2010).
  • Ute Bopp-Schumacher: Schöne Beute. Bilder von der Jagd mit Schwerpunkt Jagdszenen, Darstellung von Wildtieren und Tierstillleben. Herausgegeben von der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-88423-447-1.
  • Gabriele D. Grawe, Danièle Wagener (Hrsg.): Les Animaux dans l'art. (= La Villa. Nr. 4, ZDB-ID 2747622-4). Musée d’Art de la Ville de Luxembourg, Luxembourg 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kirchenbuch Liebfrauen-St. Laurentius Nr. 7 und 8: Taufen 1786–1824. – Bistumsarchiv Trier, Abt. 72, 846.
  2. Der Maler und Zeichenlehrer Karl Ruben war der Vater des Malers Christoph Christian Ruben, der eine steile Karriere zum Direktor der Kunstakademien in Prag und Wien durchlief.
  3. Groß: Friedrich Anton Wyttenbach (1812–1845). 1998, S. 135, Fußnote 12, gestützt auf die Auskunft des Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchivs in Düsseldorf.
  4. Wolfgang Hütt: Die Düsseldorfer Malerschule. 1819–1869. Seemann, Leipzig 1984, S. 225, 314, Anmerkung 261a.
  5. Ein Brief vom 26. November 1833 veröffentlicht in: Trierische Heimat. 6. Jg., Heft 2, 1929/1930 (1930), ZDB-ID 501049-4, S. 28–29. Weitere eigenhändige Briefe Friedrich Anton Wyttenbachs vom 12. März, 12. Juli, 3. September und 29. Oktober 1833, jeweils an seinen Freund Peter Junk in Trier gerichtet. Stadtbibliothek Trier, Autografensammlung. Zum Kaufmann, Gastwirt und Bürgerwehrführer Peter Junk vgl. Hermann Spoo: Peter Junk und sein Garten. In: Trierische Heimat. 5. Jg., Heft 8, 1928/1929 (1829), S. 117–120.
  6. Bericht über den Bestand und das Wirken des Kunstvereines München. 1832–1843, 1848–1849, 1851–1855, ZDB-ID 1072225-7, Digitalisate; Rechenschafts-Bericht des Verwaltungs-Ausschusses des Kunstvereins in München. 1844–1847, 1850, 1856, ZDB-ID 1264900-4, Digitalisate; Bericht über den Bestand und das Wirken des Münchener Kunstvereins. 1857–1860, ZDB-ID 1072225-7, Digitalisate.
  7. Wyttenbach lehnte sich dabei an Ramboux’ Zeichnung des Portals aus dem Jahre 1823 an, erweiterte dessen reines Architekturbild jedoch genrehaft um eine in das Bild hineinführenden Staffage betender Kirchenbesucher.
  8. Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München 1809–1920. Digitale Edition. 2007/2008.
  9. Oldenbourg: Die Münchner Malerei im neunzehnten Jahrhundert. Teil 1. 1922, S. 136.
  10. Franziska Raynaud: Savoyische Einwanderungen in Deutschland. (15. bis 19. Jahrhundert). Degener, Neustadt an der Aisch 2001, ISBN 3-7686-4216-X, S. 7–15. Mit weiteren Nachweisen: Der hausierende Krämer und der auf Jahrmärkten bettelnde, armselig gekleidete Savoyardenknabe, der sein dressiertes Murmeltierchen, seine „Marmotte“ vorführte, waren aus Literatur und bildender Kunst bekannte Bilder. Vgl. u. a. Johann Conrad Seekatz, Bettelmusikanten mit Affe und kostümierten Hunden, Ölgemälde um 1750, Saarlandmuseum Saarbrücken.
  11. Nachruf auf Friedrich Anton Wyttenbach. In: Rechenschafts-Bericht des Verwaltungs-Ausschusses des Kunstvereins in München. 1845 (1846), S. 58.
  12. Franz Anton Utsch, Forstmeister, verheiratet mit der Schwester Anna Maria des Malers Johann Anton Ramboux, der das Ehepaar Utsch im Jahre 1812 porträtierte. Vgl. Katalog: Johann Anton Ramboux. Maler und Konservator. 1790–1866. Gedächtnisausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln, 28. Dezember 1966 – 26. Februar 1967. Wallraf-Richartz-Museum, Köln 1966, S. 72 und Abb. Tafeln 2 und 3.
  13. Parallelen zu Johann Anton Ramboux’ Freskenzyklus für den Weingutsbesitzer Matthias Joseph Hayn in Trier, dessen Entstehung 1826–1828 Wyttenbach hautnah miterlebt hatte, liegen nahe.
  14. Bericht über den Bestand und das Wirken des Kunstvereines München. 1841 (1842), S. 39.
  15. Heinrich Wurringen: Familienbuch der Pfarrei Liebfrauen und St. Laurentius von 1798 bis 1824. Bistumsarchiv Trier, Abt. 77 Nr. 33, S. 213. Zur Entstehungszeit des Gemäldes lebten nur noch seine zwei ledigen Schwestern Anna Ottilie (* 1806) und Catharina (* 1817) sowie die seit 1840 mit Georg Friedrich von Loebell verheiratete Anna Emilie (* 1810). Zur Familie von Loebell vgl. Robert von Loebell: Zur Geschichte der Familie von Loebell (von Leubell genannt von Loebell). Aus Urkunden und Handschriften ermittelt und zusammengestellt. Mittler, Berlin 1895, Digitalisat.
  16. Bistumsarchiv Trier, Abt. 72, 848 – Kirchenbuch 21 – Liebfrauen-St. Laurentius – Sterbefälle 1827–1853, S. 190. Waldbrühl: Friedrich Anton Wyttenbach. 1845, benennt die Erkrankung als „Abzehrung“.
  17. Verzeichniß der Kunstausstellung der Königlich-Bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München. 1835, ZDB-ID 1247475-7, S. 33, Nr. 313.
  18. Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Band 2, Hälfte 2. 1901, S. 1043; Catalog der Kunst- und Industrie-Ausstellung für das Großherzogthum Baden zu Karlsruhe im Monat Juni 1837. Hasper, Karlsruhe 1837.
  19. Helmut Börsch-Supan: Die Kataloge der Berliner Akademie-Ausstellungen 1786–1850 (= Quellen und Schriften zur bildenden Kunst. Bd. 4, 2, ISSN 0079-9092). Band 2. Hessling, Berlin 1971, Nr. 1609.
  20. Nikolaus Krahe: Drei Politiker in der Schenke. In: Treviris. 1. Jg., Nr. 18, 1834, ZDB-ID 400988-5, Digitalisat.
  21. Christian Heße, Martina Schlagenhaufer: Wallraf-Richartz-Museum Köln. Vollständiges Verzeichnis der Gemäldesammlung. DuMont u. a., Köln u. a. 1986, ISBN 3-7701-1979-7, S. 92. Das Gemälde signiert: „A. F. Wyttenbach p. 1838 München“.
  22. Katalog Auktionshaus Dorotheum in Wien, Auktion vom 25. November 2004, S. 38, Lot. Nr. 36.
  23. Vielleicht identisch mit dem Gemälde: Affen- und Hundekomödie in einem Gebirgsdorfe (vgl. Waldbrühl: Friedrich Anton Wyttenbach. 1845).
  24. Dieser und der folgende Werktitel nach Roth: Wyttenbach. 1998.
  25. Johann Hugh Wyttenbach: The Stranger's Guide to the Roman Antiquities of the City of Treves. Edited under the direction of Dawson Turner. John W. Parker, London 1839. Das Porträt ist seitenverkehrt angelehnt an das von Johann Anton Ramboux 1829 geschaffene Porträt des Autors, Öl auf Leinwand, 61,5 x 54,7 cm, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 1595.
  26. Dieser und der nachfolgende Titel nach Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon. Band 22. 1852, S. 161.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Friedrich Anton Wyttenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien