Friedrich August Wilhelm Spohn

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Grabsäule Spohns auf dem Alten Johannisfriedhof in Leipzig

Friedrich August Wilhelm Spohn (* 16. Mai 1792 in Dortmund; † 17. Januar 1824 in Leipzig) war ein deutscher klassischer Philologe.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spohn wurde am 16. Mai 1792 als Sohn des Theologen Gottlieb Lebrecht Spohn geboren. Er begann sein Studium der Philologie 1804 in Schulpforte und wechselte 1810 nach Wittenberg. Hier habilitierte er sich zunächst, ging dann aber 1815 nach Leipzig. Dort wurde er 1817 außerordentlicher Professor der Philosophie und 1819 ordentlicher Professor für griechische und lateinische Sprache. Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber von Werken antiker Autoren beschäftigte er sich auch mit der Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen. Diese Versuche blieben allerdings ohne nennenswerten Erfolg.

Nach seinem frühen Tod im Jahr 1824 wurde Spohn auf dem Alten Johannisfriedhof in Leipzig beigesetzt. Über seinem Grab wurde eine Säule errichtet, die Spohns Schüler Gustav Seyffarth nach ägyptischen Vorbildern entwarf und mit einer griechischen sowie (pseudo)-ägyptischen Inschrift versehen ließ.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor

  • De agro Trajano (1814)
  • De extrema parte Odysseae (1816)
  • De Tibullo (1819)
  • Lectiones Theocriteae (1822)
  • De lingua et literis veterum Aegyptiorum (1825)

Herausgeber

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]