Friedrich Conze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Friedrich Leo Carl Conze (* 24. Dezember 1864 in Halle (Saale); † 19. Januar 1949 in Weißenbrunn, Oberfranken)[1] war ein preußischer Verwaltungsjurist und Landrat im Kreis Mogilno (1900–1908).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conze studierte Philosophie und Rechtswissenschaften in Bonn, Leipzig und in Berlin. Seit 1894 wirkte er im Staatsdienst und amtierte von 1900 bis 1908 als Landrat im Kreis Mogilno in der Provinz Posen. Seit 1908 war er im preußischen Innenministerium als Vortragender Rat für die Ostmark und für Kommunalangelegenheiten des Ostens beschäftigt. Ab 1918 wirkte Conze als Ministerialdirektor im Wohlfahrtsministerium, bis er 1930 in den Ruhestand versetzt wurde. Er war Mitglied der nationalliberalen Deutschen Volkspartei (DVP). Von 1930 bis 1934 amtierte er als Präsident des Evangelischen Bundes.[2]

1931 erhielt Conze die Theologische Ehrendoktorwürde der Universität Halle.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Conze. Luyken Family Association. Abgerufen am 11. September 2016.
  2. Reinhold Zilch, Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 12/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 542 f. (Online; PDF 2,2 MB).
  3. Hannelore Braun, Gertraud Grünzinger: Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919–1949, S. 53 (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).