Friedrich Gottfried Glück

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Epitaph für Friedrich Gottfried Glück im Güstrower Dom

Friedrich Gottfried Glück (auch: Gluck, * 24. November 1662 in Naumburg (Saale); † 24. Februar 1707 in Parchim) war ein deutscher Arzt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren als Sohn des Advokaten Balthasar Glück in Naumburg. Besuchte er das Domgymnasium Naumburg. Er studierte Medizin an den Universitäten Leipzig, Erfurt und Jena. 1690 wurde er Stadtphysikus in Wurzen, im selben Jahr wurde er an der Universität Wittenberg zum Doktor der Medizin promoviert.

1692 kam er als praktischer Arzt und Stadtphysikus nach Güstrow. 1695 wurde er zum Hofmedicus des Herzogs Gustav Adolf berufen und diente nach dessen Tod der Herzoginwitwe Magdalena Sibylle als Leibarzt.

Glück starb in Parchim und wurde im Güstrower Dom beigesetzt. Sein von Thomas Quellinus geschaffenes barockes Grabmal ist erhalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Blanck, Axel Wilhelmi: Die Mecklenburgischen Ärzte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Schwerin i.M., 1901, S. 35
  • Michael Lissok: Marmorne Botschaft von Vergänglichkeit und ewigem Ruhm – das Gedächtnismal des Dr. F. G. Gluck im Dom zu Güstrow. In: Der Dom zu Güstrow. Güstrow: Heidberg-Verl. 2001 ISBN 3-934776-06-X, S. 121–134
  • Friedrich Schlie (Bearb.); Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin, Band 4, Schwerin 1901, S. 220 (Beschreibung des Epitaphs), 223 (Abbildung)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]