Friedrich Julius Scherff

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Friedrich Julius Scherff

Friedrich Julius Scherff (* 10. August 1920 in Elberfeld; † 27. Oktober 2012 in Frankfurt am Main), auch bekannt als Fritz Scherff, war ein Vertreter des abstrakten Expressionismus und des Informel in Deutschland.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Quelle: Friedrich Julius Scherff, Autobiographische Notizen, Privatarchiv)

Kindheit und Ausbildung (1920–1939)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Julius Scherff wurde in der Hebammenlehranstalt Elberfeld als ältester Sohn von Friedrich Wilhelm Scherff (* 15. November 1887 in Unterbarmen, † 8. Juli 1971 in Wuppertal) und dessen Frau Amalie Scherff, geb. Mayborn (* 5. Februar 1891 in Ronsdorf, † 30. Juli 1971 in Wuppertal) geboren. Der Vater war Schlosser, Arbeiter und Sozialist, die Mutter Bandwirkerin, später Hausfrau. Mit den Eltern und dem jüngeren Bruder Hans Herbert (* 30. September 1922, † gefallen am 22. Dezember 1944 in Wibrin, Belgien) wuchs Scherff in Ronsdorf auf.

Schule und Lehrzeit (1926–1938)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 1. April 1926 bis 1930 besuchte Scherff – nach dem Willen seines Vaters – die Sammelschule in Ronsdorf, eine freie Schule im sozialistischen Sinn. Auf eigenen Wunsch und mit Unterstützung der Mutter erfolgte dann die Umschulung in die evangelische Dörpfeldschule mit entsprechendem Religionsunterricht. In den letzten beiden Schuljahren entwickelte Scherff, angeregt durch den seine Begabung fördernden Hauptlehrer Richard Dunkel, große Freude am Malen, Zeichnen und Singen. 1934 war das Jahr seines Schulabschlusses und seiner Konfirmation. Am 1. Juni 1934 begann Scherff bei der Firma Fischer und Schmidt in Wuppertal-Barmen eine Repro-Fotografenlehre, die er am 31. Mai 1938 erfolgreich abschloss.

Studium (1935–1939)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diese Lehrzeit, die ihn – durch den Unterricht des Gewerbeoberlehrers Walter Krefting, Anthroposoph, Herausgeber des Monatsblatts „Feierabend“ und Autor von „Das Kunstschaffen im Wandel der Zeit“ (1921) – kritisches Sehen lehrte und seine Sinne sensibilisierte, fiel 1935 auch der Beginn seines Abendstudiums in Zeichnen, Malen und Fotografie an der Kunstgewerbeschule in Wuppertal-Barmen, der Meisterschule für das Deutsche Handwerk. Seine Lehrer waren Ernst Oberhoff und Otto Schulze (beide Maler), Edmund Krause (Grafiker), Erich Cleff (Bildhauer), Ernst Liebel und Otto Dabringhaus (beide Chemigrafen). Mit Beendigung der Lehre ermöglichte ein Staatsstipendium Scherff 1938 die Aufnahme eines Ganztags-Studiums an der Kunstgewerbeschule als Meisterschüler in der Meisterklasse von Theodor Paul Etbauer, der Wandmalerei und Monumentalgestaltung unterrichtete. Während des Studiums entstanden Freundschaften mit Karl Riemer (Neuverfasser der Bibel), Ernst Müller, Heinz Reich, Wolfgang Windgassen und Wolfgang vom Schemm. Die Freunde führten nächtelange Gespräche über Gott und die Welt, beschäftigten sich mit Fragen nach dem Übersinnlichen sowie einem Leben nach dem Tod. In dieser Zeit zeichnete und aquarellierte Scherff im Umland von Wuppertal, im Ober-Bergischen-Land und in der Eifel. Sein Lehrer Otto Schulze ließ ihn die Schönheiten der Naturformen erfahren und gab ihm die Freiheit, diese in allen Techniken, im Kleinen wie im Großen zeichnend und malend zu erproben. Museums- und Ausstellungsbesuche in Köln und Berlin machten ihn mit den Werken von Stefan Lochner, Matthias Grünewald, Rembrandt van Rijn, Wilhelm Leibl, Hans Thoma und Albin Egger-Lienz bekannt und hinterließen starke Eindrücke. Anlässlich des Besuchs einer Ausstellung zeitgenössischer Malerei (Kunst des „Dritten Reichs“) in Wuppertal bemerkte Walter Krefting gegenüber seinen Studenten: „Alles, was wir fotografieren können, zählen wir nicht zur Bewertung.“ Scherff fiel an den ausgestellten Werken auf, dass das naturalistische Darstellen so auf das Abbild reduziert war, dass alles Lebendige des ausgewählten Mediums verloren ging. Auch wurde die Komposition nicht mehr erfahrbar gemacht, Werte der Farbe, der Linie, der Helldunkelbewegung wurden nicht beachtet. Die Gemälde und Skulpturen dienten allein propagandistischen Zwecken. Einen Kontrast hierzu bildeten Werke, die 1938 in Düsseldorf ausgestellt und als „entartete Kunst“ bezeichnet wurden. Diese Ausstellung, die Otto Schulze mit seinen Studenten besuchte, hinterließ einen tiefen Eindruck bei Scherff, denn hier waren Arbeiten zu sehen, die kreativ immer wieder neue Formen aus ihren Mitteln hervorbrachten – Bilder von Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, George Grosz, Johannes Molzahn, Karl Schmidt-Rottluff, Ludwig Meidner, Oskar Kokoschka, Max Beckmann, Paul Klee und Kurt Schwitters. Bei einem Besuch im Von der Heydt-Museum Wuppertal-Elberfeld wies Schulze seine Studenten auf Paula Modersohn-Becker hin, auch Käthe Kollwitz, Emil Nolde und Ernst Barlach traten ins Blickfeld.

Zeit des Zweiten Weltkriegs (1939–1946)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als am 1. September 1939 infolge des deutschen Überfalls auf Polen der Zweite Weltkrieg begann, wurde Scherff, mit 19 Jahren, im Oktober Soldat. Das bedeutete den Abbruch seiner Studien. Erste Kriegseindrücke gewann er 1940 in Polen, im selben Jahr erkrankte er in Warschau an der Ruhr. Im Sommer 1942 wurde Scherff mit der Wehrbetreuung in Nordhausen im Harz betraut. Hier sang er gemeinsam mit einem ausgebildeten Sänger am Stadttheater und in Lazaretten Lieder und Arien. Auch hatte er Gelegenheit den Harz durch Wanderungen zu erkunden, Wald- und Gebirgslandschaften zu zeichnen und zu malen. Im Frühsommer 1943 wurde seine Truppe nach Reims (Frankreich) mit seiner beeindruckenden gotischen Kathedrale verlegt. In der Champagne entstanden Landschaftsbilder, die von einer neuen Farbwahrnehmung, dem Verhältnis von Braunocker zu lichtem Ockergrün, geprägt waren. Im Sommer 1943 wurde Scherff nach Agram (heute Zagreb) in Kroatien versetzt. Auf der Fahrt dorthin erlebte er die Farben der süddeutschen Landschaft, wie sie Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Hans Holbein und Wolf Huber in ihren Gemälden gestaltet haben, durch Österreich fahrend hatte er die Donau-Schule vor Augen. In Agram angekommen sah Scherff zum ersten Mal Menschen, deren Kleidung und Haartracht muslimisch beeinflusst waren – ein Einfluss, der sich bis Belgrad, wo er 1944 stationiert war, verdichtete. Während eines Stellungsaufenthalts im slowenischen Brod erhielt Scherff die erschütternde Nachricht, dass sein Bruder Hans, der 22 Jahre alt war, an der Westfront gefallen war. Bei Kriegsende im Mai 1945 hielt er sich im österreichischen Klagenfurt auf. Hier wurde er von den Briten interniert. Bis zu seiner Entlassung im April 1946 hatte Scherff Gelegenheit, in Kärnten als Sänger und Maler an einer Spielgruppe teilzunehmen, zu der auch der Schriftsteller Jahn Heinz Jahn, der singende Maler Johannes Geccelli und der Gitarrist Herrmann Bötticher gehörten. Während seiner Internierung verfasste Scherff Tagebuchnotizen und Gedichte, in denen er die Stimmungen der Bergwelt aufgriff: das Erglühen der Bergspitzen in feurigem Sonnenrot, die kristalline Durchsichtigkeit der Berge in einer Winternacht, das schräge Abfallen eines dunklen Bergrückens in ein Flusstal in mondheller Nacht. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kehrte Scherff zu seinen Eltern nach Wuppertal zurück.

Die Nachkriegsjahre (1945–1950)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Heimatstadt lag in Schutt und Asche, zum Glück lebten die Eltern, ihre Wohnung war unbeschädigt. Zunächst zeichnete Scherff die Ruinen der Stadt, doch an sommerlichen Tagen im April zog es ihn hinaus in die Natur, auf die Höhen von Ronsdorf, wo er die frischen Knospen und Blüten der Bäume zeichnete. Die Not um das tägliche Brot war groß. Der Vater konnte zwar seinem Handwerksberuf nachgehen, doch Scherff hatte mit seiner ersten Ausstellung der neu erarbeiteten Bilder kein Glück. Niemand wollte ein Bild kaufen, die aufmunternden Worte seiner ehemaligen Lehrer halfen da auch nicht weiter. So begleitete er seine Mutter auf sogenannte Hamsterfahrten nach Oberhessen, wo sie Kartoffeln von Bauern erbaten. Auf einer dieser Fahrten lernte er 1946 im Wartesaal des Bahnhofs von Alsfeld seine spätere Frau Mina Karoline (genannt Wilmi) Renker (geb. Best, 1919–2003) kennen, die mit ihren beiden Söhnen Heinrich (* 1939) und Wolf (1942–2012) in Grebenau lebte, einige Bauern kannte und ihm bei der Beschaffung von Kartoffeln und anderen Nahrungsmitteln eine große Hilfe war. Nachdem Wilmi mit ihren Söhnen nach Frankfurt am Main zu ihrem Vater, Philipp Best, gezogen war, der ihr ein Zimmer in seiner kleinen Wohnung überließ, erhielt Scherff schließlich unter großen Schwierigkeiten, denn Wuppertal gehörte zur britischen, Frankfurt am Main aber zur amerikanischen Besatzungszone, 1947 die Genehmigung, zu Wilmi zu ziehen. Im selben Jahr wurde Sohn Udo geboren, und Friedrich Julius Scherff und Mina Karoline Best (gesch. Renker) heirateten am 11. Dezember. Die Nachkriegszeit war für die meisten Menschen im zerstörten Deutschland eine schwere Zeit – besonders aber für einen Künstler wie Scherff, der versuchte, sich eine Existenz als freischaffender Maler aufzubauen und damit eine größer werdende Familie zu ernähren. Die Mitgliedschaft im Ring Bergischer Künstler Wuppertal-Barmen (1947–1955) führte zu nichts. Der Wuppertaler Architekt Gerling gab Scherff Empfehlungen an Werner Hebebrand (1899–1966), der Leiter des Stadtplanungsamts von Frankfurt am Main von 1946 bis 1948 war. Dieser verwies ihn an seinen Schwager Hans Leistikow (1892–1962), der 1947 bis 1948 die Stelle des Stadtgrafikers in Frankfurt innehatte. Dieser wiederum empfahl ihm, Hanna Bekker vom Rath (1893–1983) aufzusuchen, die 1947 das Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath gründete, das zunächst ihren unter dem nationalsozialistischen Regime als entartet diffamierten Künstlerfreunden ein Forum bot. Doch nichts ergab sich aus diesen Kontakten. Die Not war groß, der Wohnraum, ein Zimmer, klein, doch Wilmi, die ihren Mann in allem unterstützte, verstand es geschickt, etwa mit Hilfe von Herrn Rost im Frankfurter Geschäft für Künstlerbedarf der Firma Farben Jenisch, von Frau Korban im Lebensmittelgeschäft Leidig oder bei Bäckermeister Robert Winkler in Eckenheim Vergünstigungen und Zahlungsaufschub zu erhalten und so die Familie über Wasser zu halten. Als 1948 die Frankfurter Kunstgemeinde gegründet wurde, die Konzerte im großen Saal des Volksbildungsheim veranstaltete, lernte Scherff einige ihrer Gründungsmitglieder kennen, so den Pianisten und Musikpädagogen Dr. Georg Kuhlmann, der in seinem Haus eine Ausstellung der Bilder von Scherff organisierte, den Kautschuk Importhändler Georg (Jure) Stöcker (1891–1958), der bei sich literarische Lesungen veranstaltete und einige Bilder von Scherff kaufte, unter anderem das Bild -Der Drachen 1957 Öl auf Hartfaserplatte 102 cm x 68 cm-.

Der Drachen

Diese Bilder kamen nach dem Ableben von Erni Stöcker, einer langjährigen Freundin der Familie Scherff,( Witwe von Jure Stöcker) durch Ankauf wieder in den Besitz von F.J. Scherff. Auch Peter Heinemann, Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Frankfurt-Heddernheim, organisierte in diesem Jahr einen Bilderabend mit Scherff in seinem Gemeindehaus. Im selben Jahr lernte Scherff Johannes Rath, den Priester der Frankfurter Christengemeinde kennen, der auch Maler war und eine kleine Malergruppe leitete, der Scherff bis 1951 angehörte. Aus diesem Kreis entstand eine tiefe Freundschaft zum Bildhauer und Maler Hugo August Heppel (1900–1980). Über Johannes Rath entstand der Kontakt zur Frankfurter Heussenstamm-Stiftung und deren damaligen Leiterin Elisabeth Kurz, die Scherff, so gut sie es konnte, unterstützte. Auf ihren Künstlerabenden lernte er Rudi Streitenberger, der Gedichte schrieb, und Elsie Schirmeier kennen, die Theater spielte. Gemeinsam besuchten sie die aufkommenden Zimmertheater. Scherffs erstes Atelier befand sich in einer kleinen Dachkammer in der Eckenheimer Landstrasse. Hier gab er Hilde Huth, der Tochter des evangelischen Pfarrers von Eckenheim, eine Zeitlang Malunterricht. In der Eckenheimer Landstrasse befand sich auch das Textilgeschäft Reitz, dessen kleines Schaufenster für einige Tage zum Ausstellungsraum für Scherffs Bilder wurde. 1948 trat Scherff dem Berufsverband Bildender Künstler Frankfurt am Main bei, dessen Mitglied er bis 1979 blieb. 1949 wurde Tochter Sylvia geboren. Im selben Jahr beteiligte sich Scherff an der Ausstellung „Malerei und Architektur“ im Frankfurter Städel und an Ausstellungen in Wuppertal und Umgebung. Doch weil – bis auf kleine Notizen in Tageszeitungen – der Erfolg ausblieb, gab Scherff, der Not gehorchend, seine Selbständigkeit als freier Maler auf und beantragte Arbeitslosengeld beim Frankfurter Arbeitsamt. Nach einigen unbefriedigenden Vermittlungsversuchen und unter dem Druck, das Arbeitslosengeld zu verlieren, nahm Scherff am 1.9.1950 die Stelle als Wagenwäscher der Straßenbahn Frankfurt am Main (Stadtwerke) im Eckenheimer Straßenbahn-Depot an.

Künstlerischer Werdegang (1951–1983)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jahre 1951 bis 1983 waren geprägt von dem Zwiespalt, einerseits einem sogenannten„Brotberuf“ nachgehen zu müssen – Scherff avancierte in dieser Zeit vom Wagenwäscher im Straßenbahn-Depot zum technischen Zeichner bei den Stadtwerken, zuletzt zum Grafiker beim Frankfurter Verkehrsverbund – und andererseits den inneren Drang zum Malen auszuleben. Scherffs erstes Atelier (1951–1953) war eine kleine Dachkammer in der Eckenheimer Landstrasse. Hier gab er Hilde Huth, der Tochter des evangelischen Pfarrers von Eckenheim,eine Zeitlang Malunterricht. In der Eckenheimer Landstrasse befand sich auch das Textilgeschäft Reitz, dessen kleines Schaufenster für einige Tage zum Ausstellungsraum für Scherffs Bilder wurde. Durch den Einfluss von Johannes Rath, einem an Paul Klee, am Bauhaus und Kandinsky orientierten Maler, und seinem Rat folgend, von der Vorstellung wegzukommen, stattdessen aus dem Unbewussten mit den malerischen Mitteln der Fläche und Farbe zu arbeiten, begann Scherff das, was er vor dem Krieg im Kunststudium gelernt hatte, aufzulösen. Hatte er bisher eine Figur, ein Porträt oder eine Landschaft direkt nach der Natur übersetzt gezeichnet, so führte er nun Linien frei in den Flächenraum hinein. In Landschaftsbildern wurde ein Weg zur Darstellung von Bewegung, eine Wolke am Horizont zum entgegengesetzten Spannungsverhältnis dazu, ein Hügelrücken zum Dreieck. Gegenständliche Bezüge lösten sich immer mehr auf. Es blieben Kompositionsfelder: das Dreieck, der Bogen, der gespannt ist zum Gegenbogen, eine Aufwärtsbewegung, die wieder abfällt, einen Kreis bildet usw. Die Bildfläche wurde zum Raum, in dem etwas geschah: Eine Auseinandersetzung zwischen hell und dunkel, Linie und Fläche, gegensätzlichen Farben. Später löste Scherff auch die geometrischen (dreieckigen, trapez- und kreisförmigen) Flächen in malerische Strukturen auf, die sich durch den Duktus des Pinsels ergaben. Infolge der Pinselführung traten in den Farbflächen kleine Formen, Linien, figurale Bewegungen auf. Bewusstes Spiel mit dem Zufall machte Unbekanntes z. B. Masken und Figuren sichtbar. Von 1953 bis 1959 nahm Scherff Gesangsunterricht bei Karlheinz Funk mit dem Ziel der Ausbildung zum Tenor. Es gelang ihm aber nicht, seine Stimme wirklich zu festigen. Der Alltag bereitete ihm zu viele Sorgen. Doch die vielen Gespräche mit Funk über Musik, den Atem, über bildende Kunst und Literatur ließen ihn die Verwandtschaft zwischen Tönen und Farben verstehen und sensibilisierten sein Hören. Der Besuch der ersten Dokumenta in Kassel 1955 und die dort ausgestellten Bilder internationaler Künstler beeindruckten Scherff stark. In Frankfurt zeigte Klaus Frank (1906–1997) in seiner Zimmer Galerie Frank u. a. die Werke der Künstlergruppe „Quadriga“, die von Karl Otto Götz (1914–2017), Otto Greis (1913–2001), Heinz Kreutz (1923–2016) und Bernhard Schultze (1915–2005) gegründet worden war. Mit deren sogenannter informellen, tachistischen oder – wie die Künstler selbst sie nannten – „neu-expressionistischen“ Malerei fühlte sich Scherff sehr verbunden. 1957 reiste er mit Hanneliese Lindemer, einer befreundeten Bildhauerin, nach Paris, wo sie Francis (Ernst) Bott (1904–1998) aufsuchten und sich mit ihm über richtungsweisende Künstler der Stadt unterhielten. Im Oktober desselben Jahres fand Scherffs erste Ausstellung durch die Frankfurter Kunstgemeinde e.V. im Foyer des Frankfurter Volksbildungsheims zu den Konzerten der Kunstgemeinde statt. 1958 bezog Scherff ein neues Atelier (das „Guckloch“) im Hinterhaus der Fleischergasse 7 in Frankfurt-Bockenheim. Dieses Hinterhaus mit seinen vier Räumen diente später im oberen Stockwerk auch einige Jahre als Wohnung und bot in den großen unteren Werkstatträumen ab den 1970er Jahren Gelegenheit zu alljährlichen Ausstellungen. 1958 Jahr lernte er die Schwestern Charlotte (1895–1983) und Melitta Weidler kennen. Charlotte Weidler war im internationalen Kunsthandel tätig und vermittelte Scherff eine Ausstellung in der Galerie Wittenborn in New York. In dieses Jahr fällt auch seine Bekanntschaft mit dem Maler und Leiter der Frankfurter Domgalerie Eberhard Steneberg (1914–1996), mit dem Scherff viele anregende Gespräche über die Künstler des Weimarer Bauhaus, der russischen Moderne und des deutschen Expressionismus führte. Steneberg stellte auch in seiner Galerie Scherffs Bilder aus. Mit den Künstlerkollegen der Dom Galerie folgten Gruppenausstellungen in Frankfurt, Gießen, Hamburg und Kopenhagen. In künstlerischer Hinsicht waren die Jahre 1960 bis 1964 geprägt von einem ständigen Suchen nach neuen Ausdrucksformen. Zunächst arbeitete Scherff noch mit dem Pinsel, sei es in Öl oder in Tusche. Die Kompositionen seiner Gemälde und Zeichnungen weisen immer wiederkehrende Strukturen auf: teils zarte, teils kräftige Dynamik, polare Elemente wie Bewegung und Ruhe, kalte und warme Farben, helle und dunkle Flächen sowie geometrische Grundformen, mal mit dickem, mal mit zartem Pinselstrich. Aus dem Drehen oder Tupfen des Pinsels ergaben sich nicht selten Strichelemente, die wie Figuren erscheinen. Später zog er dann eine oder mehrere Farben statt mit dem Pinsel mit einem Japanspachtel über die Fläche (die Leinwand, einen Karton oder ein Papier) und experimentierte mit pastosem Farbauftrag. 1964 entwickelte er eine neue, sehr komplexe Maltechnik auf Filmmaterial – seine Fotografik. Er schwärzte fototechnischen Film in der Größe DIN A 4 durch Lichteinfall ein und entwickelt ihn. Danach fixierte er die Schwärze. Die vollständig schwarze Fläche wurde nun mit Hilfe von ätzenden Chemikalien wieder aufgelichtet. Durch diesen Vorgang des Abätzens der Oberfläche entstanden Formgebilde, in die er mit flüssig gehaltener Tusche mit Pinsel oder Spachtel hineinzeichnete. Indem sich die Tusche pigmentartig an bestimmten Stellen festsetzte, entstand ein Untergrund, der wie eine Staubfläche wirkte und durch das Wasser zu Strudelbewegungen aufgebrochen wurde. Wenn alles getrocknet war, wurde das Bild auf Fotopapier kopiert. 1965 lernte Scherff durch Klaus Frank die Betreiber der Galerie Patio (1963–1996) in Neu Isenburg kennen: Walter Zimbrich (1933–2012) und Walter Kroemmelbein, genannt Kroe, (1912–1986). Aus der Zusammenarbeit mit ihrer Galerie ergaben sich eine Einzelausstellung, die Beteiligung an einer Gruppenausstellung und die Teilnahme am Grafischen Jahrbuch 1965–66 Figur 2 der Patio Galerie mit der Arbeit „Fotografik Nr. 16“. Durch die Schwestern Weidler machte Scherff die Bekanntschaft des jungen, kunstinteressierten Historikers Dieter Gembicki, mit dem er bis zu seinem Tod freundschaftlich verbunden blieb und der anlässlich mehrerer Ausstellungen die Eröffnungsreden hielt. In den Jahren 1965 bis 1969 unternahm Scherff mehrere prägende Reisen mit der Frankfurter Heussenstamm Stiftung. Die erste führte zu Barock-Kunstwerken nach Franken, die nächste zur Gotik ins Elsass, wo ihn Grünewalds Altarbild in Colmar tief beeindruckte und zur Malerei in durchsichtigen Lasuren inspirierte. Alte Handschriften und Übersetzungen von Ovid in Sélestat inspirierten ihn zum Buch „Lyrik-Fotografik“ (1966), in dem er Gedichte von Hans Benjamin (eigentlich Hans Albert Groddeck) in Schrift grafisch gestaltete und miteigenen Fotografiken konfrontierte. Begeistert haben Scherff auch die darauf folgenden Kunst-Reisen in die Toskana, nach Rom und in die Niederlande. Italienische Marmorplatten wiesen für ihn ähnliche Strukturen auf wie Wolkenbewegungen. In den Strukturen der Farbräume im Marmor entdeckte er Bilder, die dem Ergebnis seines eigenen Malvorgangs entsprachen: dem Weg ins Unbekannte. Die ungeheure Differenziertheit der Farben in den Gemälden der Renaissance-Maler, die viele Lasuren so übereinander malten, dass die unterliegenden Farben hindurchleuchteten, regten ihn dazu an, in den eigenen Bildern ähnliche Farbklänge zu erreichen – aber bezogen auf die Farbigkeit typisch deutscher Landschaften. Das Jahr 1969 war von Einzelausstellungen gekennzeichnet: in der Galerie May in Düsseldorf, der Galerie Minerve in Straßburg und der Galerie International in Winterpark (Florida). Anlässlich des 50. Geburtstags fand 1970 eine umfassende Retrospektive des bisherigen Werks im Saalbau Haus Eckenheim in Frankfurt am Main statt. Aus diesem Anlass erschien der erste Bildband „Wir schulden dem Menschen den Menschen“. Im selben Jahr stellte auch Bernd Slutzky Scherffs Bilder in seiner Penthouse Galerie in der Frankfurter Nordweststadt aus. Angeregt durch die monochrome Malerei experimentierte Scherff in dieser Zeit vorübergehend mit geometrischen Formen und geometrischer Räumlichkeit sowie mit der Verdichtung von Farbflächen. Aus früheren malerischen Erfahrungen blieben aber immer graphische Elemente übrig, die im Bild eingelagert sind und – als eigentliches Anliegen – in späteren Bildern wieder in den Vordergrund traten. Auch in den geometrischen Bildern ging es Scherff um Raumerfahrung. Er verspannte farbige Raumfelder ineinander, lagerte mehrere Farbflächen nebeneinander und vereinte sie mit streng gelegten graphischen Elementen. Im Juli 1971 starben Scherffs beide Eltern nur wenige Tage nacheinander. Im selben Jahr kam durch die Vermittlung von Dieter Gembicki eine sehr erfolgreiche Ausstellung in der Genfer Galerie 5 zustande, und Scherff erhielt den Studienfahrtenpreis der Heussenstamm Stiftung, Frankfurt am Main. Mit diesem Preis war ein Jahr später eine Ausstellung verbunden, zu deren Eröffnung Dieter Gembicki sprach. Von 1972 bis 1989 war Scherff Mitglied des Arbeitskreises „Bildende Kunst“ der Evangelischen Akademie in Arnoldshain (Taunus), dessen umsichtiger Leiter der kunstsinnige Theologe Waldemar Wucher war. Unter den Mitgliedern befanden sich Architekten, Kirchenbauräte, Theologen, Bildhauer, Maler, Grafiker, Paramentiker, Gold- und Silberschmiede. Ihre Aufgabe war es, das Verhältnis von Kunst und Kirche auszuloten, Kunst in den Kirchenraum einzubringen, Kirchenbauten einem zeitgenössischen Verständnis zu öffnen und Tagungen zu verschiedenen Themen zu organisieren. 1976 gründete Scherff gemeinsam mit dem Objektkünstler Herbert Hildmann, dem Maler und Grafiker Wolfgang Müller und dessen Frau Petra Müller, einer Teppichweberin, die Gruppe KSI, ein Akronym für Kunst, Stil, Individualität, deren Ziel der lebendige Gedanken- und Erfahrungsaustausch über die individuelle künstlerische Arbeit und die Verwirklichung von gemeinsamen Ausstellungen war. Bis 1983 kamen mehrere Ausstellungen der Gruppe zustande u. a. im Stadthaus von Bad Homburg, im Staatstheater Darmstadt, in der Galerie Wendeltreppe in Thun (Schweiz), im BFG-Hochhaus in Frankfurt am Main, im Bürgermeister Ludwig Reichert Haus mit dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen und in der Rezeptur in Kronberg im Taunus. Nach 40-jährigem (unter Anrechnung der Militärzeit) Dienst bei den Stadtwerken Frankfurt am Main und dem Frankfurter Verkehrsverbund trat Scherff 1983 als Grafiker in den Ruhestand. Die innere Zerrissenheit infolge des Konflikts zwischen Erwerbs- und künstlerischer Tätigkeit fand ein Ende. Als freier Maler konnte er sich nun ganz seiner Kunst widmen. Anlässlich seines 65. Geburtstags erschien 1986 sein zweiter Bildband. 1990 entstand das zweite Künstlerbuch „Das Lied von Hildebrand und Hadubrand“ (Hildebrandslied) in Zusammenarbeit mit Wol Müller, Alpha Presse, Frankfurt am Main. 2011 erschien der dritte Bildband anlässlich seines 90. Geburtstags im Jahr 2010.

Werke des Künstlers befinden sich heute in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der ersten Einzelausstellung 1947 in der Galerie Leithäuser in Wuppertal ist Friedrich Julius Scherff in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland aufgetreten, so in (alphabetisch) Aschaffenburg (1991–1992), Bad Homburg vor der Höhe (1971, 1979), Bad Nauheim (1972–1980), Darmstadt (1981), Düsseldorf (1969, 1978), Frankfurt am Main (1948, 1949, 1953, 1954, 1957, 2 mal 1958, 4 mal 1959, 1960, 1964, 2 mal 1965, 1967, 1968, 2 mal 1970, 1973, 1982, 1988, 1991, 2 mal 1992, 1993, 1996, 2000, 2004, 2015,), Fulda (1993), Genf/Schweiz (1971, 1972, 2011), Gießen (1958), Heidelberg (1993), Hamburg (1959), Hofheim am Taunus (1976, 1987), Hückeswagen (1950–1951), Königstein im Taunus (1974), Kopenhagen/Dänemark (1959), Kronberg im Taunus (1983), Limburgerhof (2004), Ludwigshafen am Rhein (1983), Lyon/Frankreich (1963), Neu-Isenburg ( 2 mal 1965), New York City/New York (1958), Oberursel-Stierstadt (1974–1975, 1976,), Offenbach am Main (1995), Pforzheim (1993), Schifferstadt (1984, 1994), Straßburg/Frankreich (1969), Stuttgart (1959), Wiesbaden (2004), Winter Park/Florida (1969), Thun/Schweiz (1981), Wuppertal-Elberfeld (1947, 1949–1950) und Zürich/Schweiz (1993).[1]

Im Atelierhaus von Friedrich Julius Scherff, im Hinterhaus der Fleischergasse Nr. 7 in Frankfurt am Main Bockenheim, befand sich das „Guck-Loch“, der ständige Ausstellungsraum des Malers. Auf Initiative von Mina Scherff wurde dort die erste Ausstellung mit Bildern von Friedrich Julius Scherff am 25. Februar 1966 eröffnet. Seitdem war der Ausstellungsraum eine Begegnungsstätte für Kunstliebhaber weit über Frankfurt am Main hinaus.[2] Die Ausstellungen informierten regelmäßig über das neueste Schaffen des Künstlers und stießen auf großes Interesse. Nach dessen Tod im Oktober 2012 wurde das Atelierhaus aufgegeben.

2013 fand eine Gedenkausstellung mit Bildern des Künstlers aus den Jahren 1960 bis 2010 in der Galerie seines Sohnes, Heinrich Renker, auf dem Hoherodskopf in Schotten-Breungeshain statt. Am 3. Oktober 2015 wurde eine weitere posthume Ausstellung – Friedrich Julius Scherff, 1920–2012: Der stille Maler mit großer Aussage – im KunstSalon Aschaffenburg eröffnet.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frankfurter Kunstgemeinde e.V. (Hrsg.): Mitteilung. Jahrgang 10/2, Oktober 1957. Frankfurt am Main Oktober 1957.
  • Evangelische St. Jakobsgemeinde, Frankfurt am Main-Bockenheim (Hrsg.): St. Jakobsbote, Gemeindeblatt Nr. 3, 20. Jahrgang, S. 1 Titelbild. Frankfurt am Main März 1961.
  • Saalbau GmbH, Frankfurt am Main (Hrsg.): Der Treffpunkt 7. Jahrgang Nr. 10, S. 4 und 6. Frankfurt am Main Oktober 1965.
  • Die Programmzeitschrift der Landeshauptstadt für Kunst, Kommunales und Wirtschaft-Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorfer Wochenspiegel Nr. 18/69, 16.–30. September 1969, S. 21.
  • Stadtwerke, Frankfurt am Main (Hrsg.): Stadtwerker. September 1973, S. 13. Frankfurt am Main September 1973.
  • Stadt Frankfurt am Main, Dezernat Kultur und Freizeit, Amt für Wissenschaft und Kunst (Hrsg.): Die bildenden Künstler in Frankfurt am Main. Ein Künstlerlexikon für Frankfurt. Frankfurt am Main 1982.
  • Iris Bradenahl: Impressionen zum Werk von F. J. Scherff. In: Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1971–1985. Zweiter Bildband, Frankfurt am Main 1986.
  • Dieter Gembicki: Einige Betrachtungen zum jüngsten Schaffen von F. J. Scherff. In: Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1971–1985. Zweiter Bildband, Frankfurt am Main 1986.
  • Heussenstamm-Stiftung, Frankfurt am Main (Hrsg.): Fünfzig Jahre Treu um Treu, S. 115. Frankfurt am Main 1983.
  • Evangelisch-lutherische Epiphaniasgemeinde, Frankfurt am Main (Hrsg.): Epiphaniasbrief 35. Jahrgang Nr. 2, S. 2 und 3. Frankfurt am Main Februar 1988.
  • Eike Pies (Hrsg.): Grenzenlos, gruppe rbk – Kunst & Künstler 1946–1996. Verlag E.&U. Brockhaus, Solingen 1997, ISBN 3-930132-06-0, S. 44.
  • Udo Garweg: Wuppertaler Künstlerverzeichnis. Von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 2000, ISBN 3-89202-042-6, S. 341.
  • Frankfurter Neue Presse, Frankfurt am Main (Hrsg.): Frankfurter Neue Presse. 10. August 2010, S. 17. Frankfurt am Main 10. August 2010.
  • Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main (Hrsg.). Frankfurter Rundschau. 11. August 2010, F. 18. Frankfurt am Main 11. August 2010.
  • Dieter Gembicki: Zu Friedrich Julius Scherffs Schaffen. Gedanken beim Betrachten des dritten Katalog-Buches. In: Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1986–2010. Dritter Bildband, S. 47–48. Herausgegeben von Heinrich Renker. Renker, Grebenau 2011, ISBN 978-3-00-034604-0.
  • Heinrich Renker: In Dankbarkeit für ein Lebenswerk. In: Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1986–2010. Dritter Bildband, S. 49. Renker, Grebenau 2011, ISBN 978-3-00-034604-0.

Künstlerbücher und Bildbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lyrik Fotografik. Lyrik: Hans Benjamin. Fotografik, Gestaltung, Ausführung: Fritz Scherff. Frankfurt am Main, 1966.
  • Figur. Graphisches Jahrbuch. Galerie Patio, Neu-Isenburg. Bd. 2 1965/1966(1966). Darin: Bild Nr. 16, Friedrich Julius Scherff. ZDB-ID 1168900-6
  • Das Lied von Hildebrand und Hadubrand. In einer Gestaltung als Künstlerbuch. Mit 6 ein- und mehrfarbigen Original-Lithographien von Friedrich Julius Scherff und 4 Fotografien von Erich Würz-Huss. Übersetzung ins Neuhochdeutsche und Kommentarteil von Knut Forssmann. Alpha Presse, Frankfurt am Main 1990. (Hildebrandslied). ISBN 978-3-924510-19-0.
  • Friedrich Julius Scherff: Wir schulden dem Menschen den Menschen! Erster Bildband. Frankfurt am Main 1970, ISBN 978-3-00-034602-6.
  • Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1971–1985. Zweiter Bildband. Frankfurt am Main 1986, ISBN 978-3-00-034603-3.
  • Friedrich Julius Scherff: Bilder von 1986–2010. Dritter Bildband. Herausgegeben von Heinrich Renker. Renker, Grebenau 2011, ISBN 978-3-00-034604-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausstellungsverzeichnis auf der Homepage des Künstlers, abgerufen am 30. Juni 2019.
  2. Ausstellungseröffnungen sind für den 17. April 1966, den 12. Januar 1967, den 15. Januar 1972, für April 1973, für den 10. August 1973, für den 10. August 1974, für den 1. August 1975, für den 6. Mai 1977, für den 12. November 1977, für den 7. November 1986 und für den 18. Januar 1997 belegt.
  3. Homepage des Künstlers, abgerufen am 6. Juli 2015.