Friedrich Kethorn

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Friedrich Kethorn auf einem Landtagswahlplakat 2003

Friedrich Kethorn (* 20. April 1951 in Neerlage, jetzt Isterberg, Samtgemeinde Schüttorf) ist ein deutscher Politiker (CDU), ehemaliger Landtagsabgeordneter und jetziger Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Kethorn wurde auf dem elterlichen Hof in Neerlage geboren und ist dort aufgewachsen. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine landwirtschaftliche Ausbildung in Melle, besuchte eine Fachschule in Neuenhaus, schloss als Landwirtschaftsmeister ab und wurde seit dem Jahr 1974 als selbstständiger Landwirt tätig. Er betätigte sich als Ausbilder und Fachpraxis-Lehrer im Berufsgrundbildungsjahr bis zum Jahr 1984.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kethorn engagierte sich in den Jahren 1971 bis 1975 in der Grafschafter Landjugend als Kreisvorsitzender. Im Jahr 1982 trat er der CDU bei und wurde in der Grafschafter CDU Kreisgeschäftsführer in den Jahren 1984 bis 1990. In den Jahren 1986 bis 1991 war er zudem Mitglied des Rates in der Stadt Nordhorn. In der Folge wurde er Abgeordneter des Kreistages im Landkreis Grafschaft Bentheim, dort übernahm er den Vorsitz des Umweltausschusses und war bis zu seiner Wahl als Landrat Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Der Vorsitz des Kreisverbandes der CDU in der Grafschaft Bentheim wurde ihm ab dem Jahr 1992 übertragen. Zudem ist er Mitglied des CDU Landesvorstandes.

Friedrich Kethorn war vom 21. Juni 1990 bis 2005 Mitglied des Niedersächsischen Landtags (12. bis 15. Wahlperiode), er legte sein Mandat am 26. Januar 2005 nieder. Im Landtag war er Experte für Landwirtschaft.

Am 13. Juni 2004 wurde Friedrich Kethorn als erster hauptamtlichen Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim für eine Legislaturperiode von acht Jahren gewählt. Er erreichte 51,35 % der Stimmen. Am 1. Juni 2011 wurde Friedrich Kethorn von der Grafschafter CDU als Kandidat für die Wahlperiode von 2012 bis 2020 nominiert.[1]

Bei den Kommunalwahlen 2011 stand zum zweiten Mal die Wahl zum hauptamtlichen Landrat an. Hier konnte Amtsinhaber Kethorn seine Position behaupten. Kethorn siegte mit 52,06 % der Stimmen vor seiner Gegenkandidatin, Daniela de Ridder, vom Wählerbündnis Grafschaft Bentheim, das von SPD, Grünen und Grafschafter Bürgerforum gebildet wurde (47,94 %).[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. 1996, Seite 194.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://grafschafter-cdu.de/zum-wohle-der-grafschaft/
  2. Grafschafter Nachrichten vom 12. September 2011: Kethorn atmet durch: Der Sieg zählt.