Friedrich Ramsler

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Friedrich Ramsler (* um/vor 1590 in Tübingen; † nach 1621 in Urach[1]) war ein württembergischer Maler. Er war ein Sohn des Malers Anton Ramsler und ein jüngerer Bruder von Jacob Ramsler.

Leben

Friedrich Ramsler war ein Sohn des Tübinger Malers Anton Ramsler und dessen Frau Sibilla geb. Brentel. Nach der Ausbildung bei seinem Vater ließ er sich in Urach nieder, wo er ein armes Leben führte. Von ihm ist nur bekannt, dass er 1619 die St.-Albans-Kirche in Laichingen ausmalte. Für die Ausmalung dieser Kirche setzte sich der Spezial von Blaubeuren ein, weil er auf diese Weise die Konkurrenz der nahen katholischen, prächtig ausgemalten Kirche in Wiesensteig ausgleichen wollte.[1][2] Diese Malereien sind nicht erhalten.

Auch ein Sohn Friedrichs Anton Ramsler II. (* um 1610; † kurz nach 1630) war ein Maler. Er arbeitete bei dem Reutlinger Maler Bartlin Wagner und verkaufte dessen „ärgerliche Gemälde“ in Stuttgart[3]

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. a b Werner Fleischhauer: Die Anfänge …, S. 211
  2. Werner Fleischhauer: Renaissance …, S. 369
  3. Werner Fleischhauer: Renaissance …, S. 387

Literatur

  • Werner Fleischhauer: Renaissance im Herzogtum Württemberg, Stuttgart : Kohlhammer 1971
  • Werner Fleischhauer: Die Anfänge der Tübinger Universitätsbildnissammlung – ein Beitrag zur Geschichte der Malerei der Spätrenaissance im Herzogtum Württemberg. In: Werner Fleischhauer u.a.: Neue Beiträge zur südwestdeutschen Landesgeschichte. Festschrift für Max Miller, Stuttgart : Kohlhammer 1962, S. 197–216
  • Werner Fleischhauer: In: „Schwäbische Heimat“, Stuttgart : Kohlhammer 1956, S.65