Friedrich Wilhelm Eugen Döll

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Denkmal für Christiane Becker-Neumann in Weimar, nach Zeichnungen Heinrich Meyers entstanden

Friedrich Wilhelm Eugen Döll (* 8. Oktober 1750 in Veilsdorf bei Hildburghausen; † 30. März 1816 in Gotha) war ein deutscher Bildhauer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Wilhelm Eugen Döll wurde am 8. Oktober 1750 in Veilsdorf bei Hildburghausen als Sohn eines Porzellanmalers geboren. Er lernte anfänglich bei dem Bildhauer Ney in Fulda. Als junger Bildhauer verbrachte er im Auftrag des Erbprinzen Ernst von Sachsen-Gotha-Altenburg (ab 1772 Herzog Ernst II.) auf Empfehlung des Barons Friedrich Melchior Grimm die Jahre 1770 bis 1773 in Paris und Rom. In Paris erhielt er eine Ausbildung bei J.A. Houdron und ging nach 14 Monaten nach Rom. In Rom bildete er sich unter Anleitung von Raphael Mengs und Johann Friedrich Reiffenstein fort.

Nach seiner Rückkehr wurde Friedrich Wilhelm Eugen Döll 1781 zum Hofbildhauer ernannt und erhielt Aufträge vor allem aus den Residenzen Gotha, Anhalt-Dessau und Meiningen. Es entstanden Bildnisbüsten, Denkmäler und Reliefs. 1786 wurde er Professor und 1787 wurde ihm die Aufsicht über die Gothaer Kunstdenkmäler überstellt.

Döll gab auch Zeichenunterricht und weckte u. a. bei der jungen Louise Seidler (die von 1800 bis 1803 die Höhere Töchterschule Sophie Ludolfine Stielers in Gotha besuchte) das Interesse an der Zeichenkunst.

Döll wurde auf dem alten Gottesacker zu Gotha begraben. Noch im Jahre 1906 war sein Grabstein erhalten, danach verliert sich seine Spur.

Sein Sohn Friedrich Leopold Döll (1791–1856) war ebenfalls Bildhauer, der u. a. das Denkmal für Ernst Wilhelm Arnoldi schuf, heute neben der Hauptpost in Gotha aufgestellt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Butzmann: Lessings Denkmal in Wolfenbüttel. Ein Vorspiel zur Geschichte der Lessingverehrung, Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, 1982.