Friedrich von Regensburg

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Friedrich von Regensburg (* nach 1250 in Regensburg; † 29. November 1329 ebenda) war ein Laienbruder des Augustinerordens und wurde 1909 seliggesprochen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er kam nach 1250 in Regensburg zur Welt. Gemäß den legendären Aufzeichnungen von Hieronymus Streitel aus dem Jahr 1519 hörte Friedrich die Predigt eines Augustiners über das Wort Christi: "Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen." Diese Predigt habe ihn dazu bewogen, als Augustiner-Laienbruder zu wirken. Zahlreiche Legenden stellen den Seligen als frommen Beter und Diener der Nächstenliebe dar. So habe er den Armen der Stadt Brotbrocken gebracht, die vom Tisch der Augustiner heruntergefallen seien.[1]

Friedrich verstarb am 29. November 1329 in Regensburg.[2] Sein Grab befindet sich in der Kirche St. Cäcilia in Regensburg. Im 15. und 16. Jahrhundert pilgerten viele Gläubige zu seinem Grab. Papst Pius X. genehmigte am 12. Mai 1909 die Verehrung Friedrichs als Seligen.

Gedenktag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

29. November

Ikonografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemälde aus dem Jahr 1481 über seinem Grab stellt außerordentliche Geschehnisse aus dem Leben Friedrichs dar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 100 Jahre Seligsprechung Friedrichs@1@2Vorlage:Toter Link/www.augustiner.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf augustiner.de
  2. Lexikon für Theologie und Kirche, 3/1995, Artikel Friedrich von Regensburg