Friedrich von Saurma

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Wernher von Braun und Mitarbeiter im Herbst 1959 in Huntsville (Alabama). Auf der Fotografie sichtbar: Ernst Stuhlinger, Friedrich von Saurma, Fritz Müller, Hermann Weidner, Erich W. Neubert (teilweise verdeckt), Willy Mrazek, Karl Heimburg, Arthur Rudolph, Otto Hoberg, von Braun, Oswald Lange, General Bruce Medaris, Helmut Hölzer, Hans Maus, Ernst Geissler, Hans Hüter und George Constan.

Johann Friedrich Maria Eberhard Sylvius von Saurma (* 28. Februar 1908 in Dahsau, Landkreis Guhrau; † 12. Dezember 1961 in Huntsville, Alabama) war ein deutschamerikanischer Ingenieur und Raketenwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Friedrich Maria Eberhard Sylvius Graf von Saurma, wurde am 28. Februar 1908 im schlesischen Dahsau als Enkel von Anton Johannes von Saurma-Jeltsch im Adelsgeschlecht Saurma-Jeltsch geboren. Er studierte an der Technischen Universität Breslau, die er 1940 als Diplom-Ingenieur verließ.[1] In der Zeit des Nationalsozialismus arbeitete von Saurma an der V1 in Peenemünde-West als Aeronautik-Ingenieur und Testpilot der Luftwaffe[2].

Erst lange nach Ende des Zweiten Weltkrieges gelangte von Saurma zusammen mit seiner Frau mittels der Operation Paperclip in die USA. Aufgrund der Einladung von Wernher von Braun und der US-Regierung zog er im Jahre 1954 nach Huntsville[3], um am US-Raumfahrtprogramm mitzuarbeiten.

Friedrich von Saurma arbeitete im NASA MSFC Saturn Systems Office[4].

Er starb plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt am 12. Dezember 1961.

Seine Frau blieb in den USA, seine Tochter kehrte zurück nach Deutschland.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. University of Alabama: Transplanted Rocket Pioneers. (PDF) 2015, S. 202, abgerufen am 22. Oktober 2015 (englisch).
  2. Dr. Space: The Life of Wernher von Braun, Bob Ward, Naval Institute Press, 2009, ISBN 1-59114-927-4.
  3. Alabama countess has seen amazing things -- but why did she stay?, John Archibald, Alabama Media Group, 25. Juli 2015.
  4. Missiles and Rockets: Magazine of World Astronautics, Februar 1961