Fritz Fischer (Biathlet)

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Fritz Fischer Biathlon
Fritz Fischer (2012)
Voller Name Friedrich Fischer
Verband Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 22. September 1956
Geburtsort Kelheim
Karriere
Beruf Biathlontrainer
Verein SC Ruhpolding
Trainer Norbert Baier
Debüt im Weltcup 1981
Weltcupsiege 10 (6 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 1993
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 3 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze 1984 Sarajevo Staffel
Silber 1988 Calgary Staffel
Gold 1992 Albertville Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Silber 1981 Lahti Staffel
Bronze 1985 Ruhpolding Staffel
Bronze 1987 Lake Placid Staffel
Bronze 1989 Feistritz Einzel
Silber 1989 Feistritz Mannschaft
Gold 1991 Lahti Staffel
Gold 1993 Borowez Mannschaft
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (1987/1988)
2. (1986/1987)
 

Friedrich „Fritz“ Fischer (* 22. September 1956 in Kelheim) ist ein ehemaliger deutscher Biathlet und Biathlontrainer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war als Disziplintrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft tätig und danach als Trainer des Biathlonnachwuchses im Chiemgau am Stützpunkt Ruhpolding. Ab der Saison 2010/11 bis zum Ende der Saison 2013/2014 war er nochmals Disziplintrainer der deutschen Männermannschaft.

Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille mit der 4 × 7,5 km Staffel bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville. 2006 wurde ihm der Bayerische Sportpreis in der Kategorie „Botschafter des bayerischen Sports“ verliehen.

Fischers Brüder Georg und Markus waren ebenfalls aktive Biathleten.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 12. Jan. 1984 SchweizSchweiz Pontresina Einzel (20 km)
2. 10. Jan. 1987 Bulgarien 1971Volksrepublik Bulgarien Borowez Sprint (10 km)
3. 24. Jan. 1987 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Ruhpolding Sprint (10 km)
4. 17. Dez. 1987 OsterreichÖsterreich Hochfilzen Einzel (20 km)
5. 16. März 1989 NorwegenNorwegen Steinkjer Einzel (20 km)
6. 18. März 1989 NorwegenNorwegen Steinkjer Sprint (10 km)
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 31. Jan. 1988 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Ruhpolding Staffel (4 × 7,5 km)1
2. 22. Jan. 1989 Bulgarien 1971Volksrepublik Bulgarien Borowez Staffel (4 × 7,5 km)2
3. 3. Feb. 1991 DeutschlandDeutschland Oberhof Staffel (4 × 7,5 km)3
4. 17. März 1991 KanadaKanada Canmore Mannschaft (20 km)3

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel Sprint Staffel
Olympische Winterspiele 1980

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lake Placid

27.
Olympische Winterspiele 1984

Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Sarajevo

7. 8. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 1988

KanadaKanada Calgary

23. 12. Silber 2.
Olympische Winterspiele 1992

FrankreichFrankreich Albertville

Gold 1.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Staffel Mannschaft
Weltmeisterschaften 1981

FinnlandFinnland Lahti

5. 19. Silber 2. nicht
ausgetragen
Weltmeisterschaften 1982

SowjetunionSowjetunion Minsk

15. 15. 4.
Weltmeisterschaften 1983

ItalienItalien Antholz

10. 13. 4.
Weltmeisterschaften 1985

DeutschlandDeutschland Ruhpolding

16. 6. Bronze 3.
Weltmeisterschaften 1986

NorwegenNorwegen Oslo

22. 17. DSQ
Weltmeisterschaften 1987

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lake Placid

9. 40. Bronze 3.
Weltmeisterschaften 1989

OsterreichÖsterreich Feistritz an der Drau

Bronze 3. 17. 6. Silber 2.
Weltmeisterschaften 1990

SowjetunionSowjetunion Minsk / NorwegenNorwegen Oslo

25. 46.
Weltmeisterschaften 1991

FinnlandFinnland Lahti

13. 6. Gold 1.
Weltmeisterschaften 1993

BulgarienBulgarien Borowez

Gold 1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]