Fritz Klotzsch

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Fritz Klotzsch (* 16. Mai 1896 in Berlin; † 9. Januar 1971 ebenda) war ein deutscher Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1917 bis 1920 als Schauspieler tätig, gelangte er 1920 zur Filmgesellschaft Münchner Lichtspielkunst, wo er drei Jahre als Aufnahmeleiter arbeitete. 1933 wurde er zum Produktions- und Herstellungsleiter der gerade „arisierten“ Cine-Allianz Tonfilm ernannt.

Von 1937 bis 1939 war er Produktionschef der Bavaria, 1940 Herstellungs- und 1942 Herstellungsgruppenleiter bei der Tobis. In seinen verschiedenen Funktionen war Klotzsch an der Entstehung zahlreicher Produktionen in der Zeit des Nationalsozialismus beteiligt.

Nach Kriegsende trat er 1949 in die Dienste der DEFA, arbeitete dann aber seit Beginn der 1950er Jahre ausschließlich für bundesdeutsche Filmfirmen. 1954 gründete er zusammen mit Robert A. Stemmle die Maxim-Film, seit 1956 war er Geschäftsführer der Uni-Film. Zuletzt war er als Herstellungsleiter der Hamburger Rialto für die Entstehung mehrerer Edgar-Wallace-Filme mitverantwortlich.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 414.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]