Frohnhausen (Hückeswagen)

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Frohnhausen
Koordinaten: 51° 9′ 36″ N, 7° 20′ 42″ O
Höhe: 292 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Frohnhausen (Hückeswagen)
Frohnhausen

Lage von Frohnhausen in Hückeswagen

Ansicht von Frohnhausen
Ansicht von Frohnhausen

Frohnhausen ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frohnhausen liegt nahe dem Hückeswagener Hauptort nördlich des Zentrums. Weitere Nachbarorte sind Wüste, Böckel, Bergerhof, Hummeltenberg und Pixberg. Die Hofschaft ist von der Kreisstraße K11 zwischen dem Hauptort und Pixberg erreichbar. Der Frohnhauser Bach fließt südöstlich an der Hofschaft vorbei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1407 wurde der Ort das erste Mal in einer Urkunde über den Verzicht des Stael v. Holstein auf das bergische Erbdrosten- und Erbhofmeisteramt erwähnt. Schreibweise der Erstnennung: Vronen Huis[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Frohnhusen. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten 22 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Frohnhausen unter dem Namen Fronhausen der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit drei Wohnhäuser und drei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 31 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 zwei Wohnhäuser mit 16 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort drei Wohnhäuser mit 18 Einwohnern, 1905 zwei Wohnhäuser und 13 Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen östlich bzw. westlich an der Hofschaft vorbei:

  • Der Ortswanderweg ▲ vom Radevormwalder Ortszentrum nach Purd
  • Die Ortsrundwanderwege A1, A2 und A3 (Frohnhauser Bachtal)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.