Frombork

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Frombork
Wappen von Frombork
Frombork (Polen)
Frombork
Frombork
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Braniewski
Gmina: Frombork
Fläche: 7,59 km²
Geographische Lage: 54° 21′ N, 19° 41′ OKoordinaten: 54° 21′ 0″ N, 19° 41′ 0″ O
Einwohner: 2332 (30. Juni 2019)
Postleitzahl: 14-530
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NBR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 504 ElblągMilejewoPogrodzieBraniewo
DW 505 Frombork – MłynaryPasłęk
Schienenweg: Elbląg–Braniewo (ohne regelmäßigem Verkehr)
Nächster int. Flughafen: Danzig



Frombork [ˈfrɔmbɔrk] (deutsch Frauenburg) ist eine Stadt im Powiat Braniewski der Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen. Sie hat etwa 2330 Einwohner und ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 3575 Einwohnern (Stand 30. Juni 2019).

Die Ersterwähnung des Ortes stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadt ist aufgrund des architektonisch interessanten Domes sowie des Wirkens des Astronomen Nikolaus Kopernikus, dessen Grabmal sich im Dom befindet, international bekannt.[1]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im historischen Ermland am Ostufer des Frischen Haffs. Die Stadt besitzt einen kleinen Hafen, von dem aus Ausflugsschiffe nach Krynica Morska (Kahlberg) auf der Frischen Nehrung fahren. Die Woiwodschaftsstraße DW504 (ehemals Reichsstraße 1) führt durch Frombork.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ob die Ortschaft, die 1287 angelegt wurde,[1] an der Stelle einer alten Prußensiedlung nahe dem Frischen Haff gegründet wurde, ist nicht geklärt. Der Ort wurde zum ersten Mal als Sitz des ermländischen Domkapitels 1282 erwähnt, nachdem der erste Sitz in Braunsberg im großen Prußenaufstand der 1270er Jahre vollständig vernichtet wurde. Nach einem Anniversarienbuch der Frauenburger Domherren vom Jahr 1393 wurde das Jahresgedächtnis eines frater Heinricus de Castro alias Pasloci (altpreußisch passis lukis = „Quartier des Anführers“, also aus Preußisch Holland, polnisch Pasłęk) und einer Gertrud Paslocisse gefeiert, beide als einzige Laien unter den verzeichneten Namen. „Die Sage von einer preußischen Frau, die in Sonnenberg gewohnt und die Frauenburg dem Kapitel zur Errichtung einer Kathedrale geschenkt haben soll, deutet vielmehr auf eine heidnische Kultstätte.“[2]

Die Quellen sprechen vom castrum dominae nostrae, zu deutsch: Burg unserer Herrin. Davon leiten sich Frauenburg und seine polonisierte Version Frombork ab. Historischer Überlieferung zufolge soll der Zusammenhang der sein, dass Ermland während der Amtszeit des Bischofs von Ermland Heinrich I. Fleming (1278–1300) von einer Supna genannten Landesherrin aus dem Geschlecht der Nartzen regiert worden war, die sich zum Christentum bekehren ließ und die, da sie keine Nachkommen hatte, ihren umfangreichen Besitz der Kirche vermachte. Aus Dankbarkeit soll der Bischof die von ihm erbaute Burg nach ihr benannt haben.[3] In mehreren lateinischen Texten wurde die Stadt allerdings Warmia genannt, indem der Name des die Kathedrale beherbergenden prußischen Gaues auf den Ort übertragen wurde.

An der Burg des Domkapitels entstand eine Siedlung, die im Jahre 1310 Handfeste nach Lübischem Stadtrecht vom Bischof Eberhard von Neisse verliehen bekam. Angesichts der Konkurrenz der mächtigen Hansestadt Braunsberg in direkter Nachbarschaft blieb die Stadt über Jahrhunderte bedeutungslos und kam nicht aus dem Schatten der ermländischen Domburg heraus.

Herrschaftswechsel und Eroberungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenburg, Altes und neues Preußen, Christoph Hartknoch, 1684

Mit dem Zweiten Frieden von Thorn kam Frauenburg wie das gesamte Fürstbistum Ermland unter die Schutzherrschaft der polnischen Krone. Im Reiterkrieg, den Albrecht von Brandenburg-Hohenzollern noch als letzter Hochmeister des Deutschen Ordens gegen Polen führte, eroberten und verwüsteten seine Truppen 1520 die Stadt. Nikolaus Kopernikus, der zu der Zeit in Frauenburg Domherr war, zog deswegen zeitweise nach Allenstein (nach 1945 Olsztyn) um, machte sich aber um die Verteidigung und später den Wiederaufbau des Ermlands verdient.

Die Stadt erlitt auch in den folgenden Jahrhunderten Zerstörungen und schwere Bevölkerungsverluste. Von 1626 bis 1632 wurde sie vom schwedischen König Gustav II. Adolf besetzt, der die Kathedrale plünderte und unter anderem Kopernikus' Manuskripte nach Schweden bringen ließ. Zu weiteren Zerstörungen kam es im Zweiten Nordischen Krieg, im Großen Nordischen Krieg und im Vierten Koalitionskrieg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein für die ostpreußischen Flüchtlinge in Frombork

Im Jahr 1945 gehörte Frauenburg zum Kreis Braunsberg im Regierungsbezirk Königsberg der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reichs.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Frauenburg bei der Eroberung durch die Rote Armee am 9. Februar 1945 während der Schlacht um Ostpreußen zu 80 Prozent zerstört. Nach Kriegsende wurde Frauenburg zusammen mit der südlichen Hälfte Ostpreußens von der Siegermacht Sowjetunion gemäß dem Potsdamer Abkommen dem kommunistischen Regime der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Das Stadtrecht wurde unter polnischer Verwaltung entzogen, und für Frauenburg wurde der amtliche polnische Ortsname Frombork eingeführt. Es begann danach die Zuwanderung polnischer und ukrainischer Migranten, zunächst vorwiegend aus Gebieten östlich der Curzon-Linie, die an die Sowjetunion gefallen waren. In der Folgezeit wurde die einheimische Bevölkerung von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Frauenburg vertrieben.

Die Stadt erhielt erst 1959 die Stadtrechte zurück. Ab 1966 halfen polnische Pfadfinder beim Wiederaufbau der Stadt.

Am Frischen Haff ließ der polnische Staat im Jahr 2001 einen großen Gedenkstein zur Erinnerung an die Vertreibung der ostpreußischen Bevölkerung aufstellen. Der Gedenkstein mit einer Plakette mit Beschriftung in deutscher und polnischer Sprache wurde in Gegenwart des Erzbischofs Edmund Piszcz enthüllt.

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Anzahl Einwohner Anmerkungen
1782 1808 einschließlich der Vorstädte[4]
1802 1392 [5]
1810 1402 [5]
1816 1388 davon 69 Evangelische, 1296 Katholiken, 17 Juden[5]
1818 1621 ohne die Domburg mit 45 Einwohnern[6]
1821 1731 in 230 Privatwohnhäusern[5]
1831 2021 [7]
1852 2370 am Jahresende[8]
1858 2369 in 242 Wohngebäuden, davon 198 Evangelische, 2145 Katholiken, sechs Mennoniten, 20 Juden; ohne die Domburg mit 20 Wohngebäuden und 102 Einwohnern, davon zwei Evangelische und 100 Katholiken[9]
1875 2496 [10]
1880 2621 [10]
1890 2458 davon 176 Evangelische, zwölf Juden[10]
1900 2492 meist Katholiken, ohne die Domburg mit 200 Einwohnern[1]
1910 2522 am 1. Dezember[11]
1933 2951 [10]
1939 3000 [10]
Einwohner im 21. Jahrhundert
Jahr Anzahl Einwohner
Stadt / Gemeinde
Anmerkungen
2014 ? / 3738
2019 2332 / 3575 am 30. Juni

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Frauenburger Dom entstand im 14. Jahrhundert. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelte der Domherr Nikolaus Kopernikus hier im „hintersten Winkel der Welt“[12] „in Frueburgio Prussiae“[13][14] seine Theorie des Heliozentrischen Weltbilds.

Die Bebauung stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde nach einem einheitlichen Plan von 1329 bis 1388 errichtet. Die 99 m lange Hallenkirche ist architektonisch in weitgehend ursprünglichem Zustand erhalten.

Domburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Dom entstand bis in das 15. Jahrhundert eine Wehranlage mit drei Toren, zahlreichen Türmen und Basteien sowie Wohnhäusern der Domherren und des Bischofs. Das mächtigste Bauwerk der Domburg ist der erst im 17. Jahrhundert unter Bischof Radziejowski vollendete Campanile (Glockenturm), der seit Ende des 20. Jahrhunderts Radziejowski-Turm genannt wird.

Das Castrum Dominae Nostrae war der Bischofssitz des Ermlands bis zur Verlegung des Sitzes des Domkapitels und des Bischofssitzes nach Allenstein zu Beginn der polnischen Verwaltung 1945.

Nach 1945 wurde der Dom der katholischen Kirche zugeordnet, die Domburg dem Staat, der dort das Nikolaus-Kopernikus-Museum eingerichtet hat. Ausstellungsräume des Museums befinden sich vor allem im Alten Bischofspalast, aber auch im Kopernikusturm und dem Campanile (Radziejowski-Turm). Der letztere beherbergt ein kleines Planetarium im Untergeschoss; darüber hängt ein Foucaultsches Pendel.

Heilig-Geist-Hospital und die Stadtpfarrkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1514 wurde der Terminei-Bezirk des Antoniter-Ordens vom Kloster Tempzin in Mecklenburg auf das Ermland ausgedehnt. Frauenburg wurde Sitz einer Tochter-Niederlassung, in der auch Pilger auf einem Jakobsweg aus dem Baltikum nach Santiago de Compostela betreut wurden. Nördlich der Domburg ist diese spätmittelalterliche Hospitalanlage erhalten. Sie wurde im 17. Jahrhundert umgebaut. Seit dem 20. Jahrhundert befindet sich darin die Abteilung für Geschichte der Medizin des Nikolaus-Kopernikus-Museums. In der Hospitalkapelle St. Anna sind gotische Wandmalereien mit einer großformatigen Szene des Jüngsten Gerichts in der Apsis erhalten.

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus aus dem 14. Jahrhundert, als ein turmloser, rechteckiger Hallenbau von drei Schiffen in dem Langhaus des Domes ähnlichen Formen offensichtlich von der damals am Dom tätigen Bauhütte errichtet, brannte am Ende des Zweiten Weltkriegs aus, blieb aber als Ruine erhalten. Die Stadtverwaltung ließ sie baulich wiederherstellen und nutzte das Gebäude jahrelang als städtisches Heizwerk. Im Jahr 2005 wurde sie der katholischen Kirche übergeben. Sie ist geschlossen und wartet auf die Wiederherstellung (Stand im Jahr 2014).

Wasserturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Fuße des Dombergs steht ein Wasserturm, dessen Bau im 14. Jahrhundert begonnen wurde. Im Jahr 1571 erhielt er einen Schaufelrad-Antrieb und versorgte den Burgberg bis in das 19. Jahrhundert mit Trinkwasser. Die Förderung des Wassers auf den Turm war in seiner Bauzeit in Polen einmalig, in ganz Europa gab es nur eine weitere solche technische Anlage. Der Turm ist rekonstruiert und ein privater Betreiber bietet ihn als Aussichtsturm an.[15]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathedralhügel
Blick auf einen Teil der Stadt vom Kathedralhügel aus
  • Dom (Katedra Wniebowzięcia NMP i sw. Andrzeja) und Domburg (Warownia katedralna)
  • Nikolaus-Kopernikus-Museum (Muzeum Mikołaja Kopernika) in der Domburg (Radziejowski-Turm sowie Alter Bischofspalast)
  • Kanonien (Wohnhäuser der Domherren um die Domburg)
  • Hospitalanlage mit Museum für Geschichte der Medizin (Muzeum Medycyny, Abteilung des Nikolaus-Kopernikus-Museums)
  • Wasserturm aus dem 16. Jahrhundert in der Stadt, mit später ausgebauter Aussichtsplattform
  • ehem. evangelische Kirche, ein neugotischer Bau nach Entwurf von Friedrich August Stüler
  • Gedenkstein am Frischen Haff (2001 geweiht), ein großer Findling mit folgendem Text auf einer Steinplatte: „450.000 ostpreußische Flüchtlinge flohen über Haff und Nehrung, gejagt vom unerbittlichen Krieg. Viele ertranken, andere starben in Schnee und Eis. Ihr Opfer mahnt zu Verständigung und Frieden. Januar – Februar 1945“

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Frombork gehören die Stadt selbst und zehn Dörfer mit Schulzenämtern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikolaus Kopernikus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Text des Kopernikus-Epitaph’ in Frueburg, 1581

Nikolaus Kopernikus lebte von 1513 bis zu seinem Tode 1543 mit kurzen Unterbrechungen in Frauenburg. Der Mathematiker und Astronom, welcher als einer der Begründer des heliozentrischen Weltbildes gilt, wirkte als ermländischer Domherr und wurde im Dom begraben. Kopernikus hat Frauenburg scherzhaft Weiberstadt[16] oder Ginnepolis (altpreußisch ginne, griechisch: gyne = Frau, polis = Stadt) genannt. Die Gesamtausgabe der Werke von Kopernikus verzeichnet neben einem latinisierten Fraunburgum auch Gynopolis,[17] in seinen Handschriften[18] finden sich Einträge wie in Frueburgo Prussiae oder Frueburgo, quam Gynopolim dicere possumus.[19] Der älteste Turm der Domburg in deren Nordwestecke wird Kopernikusturm genannt, da er dem Gelehrten gehörte, der dort seine Wohnung und Arbeitsräume hatte. In seinem unteren Stockwerk wurde ein Raum als Arbeitszimmer eines Renaissance-Gelehrten aus der damaligen Zeit eingerichtet. Die übrigen Räume des Turmes dienen Wechselausstellungen.

Kopernikus’ Grabstätte im Frauenburger Dom geriet bald nach seinem Tod in Vergessenheit. Bei einer archäologischen Suche wurden 2005 Skelettreste gefunden, die nach dem Alter und dem anhand zeitgenössischer Bilder rekonstruierten Aussehen den Gelehrten zeigen. Zusätzlich ergab eine wissenschaftliche Genanalyse, dass die menschlichen Überreste mit 97-prozentiger Wahrscheinlichkeit von Kopernikus stammen. Das Grab in der Krypta wurde danach entsprechend gekennzeichnet. Im Dom erinnern eine Gedenktafel aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Büste aus den 1970er Jahren an Kopernikus.

Söhne der Stadt Frauenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Frauenburg (* um 1430; † 1495 in Görlitz) war Schulmeister, Stadtschreiber, Ratsherr, Schöffe, Bürgermeister von Görlitz und Humanist.
  • Piotr Elert (Petrus Elert) (* um 1575; † um 1653 in Warschau), Komponist, Buchdrucker
  • Julius Pohl (* 1830; † 1909 in Zell am Main), Domvikar und Domherr in Frauenburg
  • Heinrich Josef Splieth (* 1842; † 1894 in Elbing), Holz- und Bildschnitzer sowie Kunsthandwerker
  • Rudolph Borowski (* 1812; † 1890 ebenda), deutscher Politiker der Deutschen Zentrumspartei und Mitglied des Reichstages
  • Albert Wichert (* 1814; † 1868 in Konitz), Mathematiklehrer am Konitzer Gymnasium.

Weitere Personen mit Bezug zu Frauenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Friedrich von Zehmen (* 1720 in Aurach; † 1798 in Ostpreußen), Domherr in Frauenburg, Weihbischof des Erzbistums Ermland, erlebte 1772 die Übernahme Ermlands durch Preußen und leistete dem König von Preußen den Treueid
  • Andreas Stanislaus von Hatten (* 1763 auf Gut Lemitten bei Albrechtsdorf; † 1841 in Frauenburg), Bischof von Ermland, fiel einem Raubmord zum Opfer
  • Ignaz Stanislaus von Mathy (* 1765 auf Gut Kobierzyn; † 1832 in Pelplin), Domherr, Domprobst und Pfarrer der Dompfarrei
  • Philipp Krementz (* 1819 in Koblenz, † 1899 in Köln), Bischof von Ermland (1867–1885) und Erzbischof von Köln (1885–1899)
  • Andreas Thiel (Bischof) (* 1826 in Lokau bei Seeburg, † 1908 in Frauenburg), Professor für Kirchengeschichte und Kirchenrecht, Mitbegründer vom Historischen Verein für Ermland
  • Augustinus Bludau (* 1862 in Guttstadt, † 1930 in Frauenburg), Bischof von Ermland und Wissenschaftler, Mitherausgeber der Theologischen Revue und ab 1908 der Neutestamentlichen Abhandlungen
  • Maximilian Kaller (* 1880 in Beuthen; † 1947 in Frankfurt am Main), der letzte deutsche Bischof von Ermland, an den seit einigen Jahren eine weitere Büste im Dom erinnert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 21 (Volltext).
  • Karl Emil Gebauer: Kirchengeschichtliche Bemerkungen über das Ermland in Bezug auf Gründung der evangelischen Gemeinden im Allgemeinen und der zu Frauenburg ins Besondere. In: Preußische Provinzial-Blätter. Band 9, Königsberg 1833, S. 280–292.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Frombork – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Frombork – Reiseführer

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Frauenburg, Lexikoneintrag in: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflagen, Band 7, Leipzig/Wien 1907, S. 37
  2. Otto Schlüter: Wald, Sumpf und Siedelungsland in Altpreussen vor der Ordenszeit. M. Niemeyer, Halle an der Saale 1921, darin: Braunsberg, Frauenburg und das Baudetal. S. 56.
  3. Johann Gottlob Behnisch: Versuch einer Geschichte der Stadt Bartenstein in Ostpreußen und des Kirchspiels, als Denkmal der fünfhundertjährigen Jubelfeier der Stadt am 3ten August 1832, nebst Beschreibung der Stadt und LIX. Beilagen. Königsberg 1836, S. 22.
  4. Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 21, Ziffer 2).
  5. a b c d Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 280-287, Ziffer 165.
  6. Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats, Band 1: A–F, Halle 1821, S. 383, Ziffern 997 und 998.
  7. August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 465-467, Ziffer 80.
  8. Uebersicht des Flächenraums und der Einwohnerzahl des Preussisches Staates, und Alphabetisches Verzeichniss der Städte in demselben, mit Angabe der Civil-Einwohnerzahl am Schlusse des Jahres 1852, Decker, Berlin 1854, S. 12.
  9. Adolf Schlott: Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen. Hartung, Königsberg 1861, S. 41, Ziffer 40 und 41.
  10. a b c d e Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Braunsberg. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  11. gemeindeverzeichnis.de
  12. „in remotissimo angulo terrae“ – Andreas Kühne: Die Edition von Briefen, Urkunden und Akten in der Münchner Kopernikus-Gesamtausgabe. In: Hans-Gert Roloff, Renate Meincke: Editionsdesiderate zur Frühen Neuzeit: Beiträge zur Tagung der Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit. Arbeitsgemeinschaft für Germanistische Edition. Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit. Arbeitstagung. Rodopi, Amsterdam 1997, ISBN 90-420-0332-4, S. 141.
  13. la.wikisource.org
  14. Manuskript 72 recto (korrigiert) – Archivlink (Memento vom 7. Juni 2011 im Internet Archive)
  15. Alle Informationen zum Wasserturm laut der dort neben dem Eingang befindlichen dreisprachigen Erklärungstafel (polnisch, deutsch, englisch).
  16. „Gynopolis, oder Weiberstadt“, in Hermann Kesten: Copernicus und seine Welt, [1]
  17. Nicolaus Copernicus Gesamtausgabe, S. 373. [2]
  18. Manuskript Manuskript einer Handschrift von Kopernikus@1@2Vorlage:Toter Link/www.bj.uj.edu.pl (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  19. Marian Biskup: Regesta Copernicana. Ossolineum, 1973 [3]