Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022

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Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022
UEFA Women’s Euro 2022
Anzahl Nationen 16 (von 48 Bewerbern)
Europameister England England (1. Titel)
Austragungsort England England
Eröffnungsspiel 6. Juli 2022
Endspiel 31. Juli 2022
Spiele 31
Tore 95 (⌀: 3,06 pro Spiel)
Zuschauer 574.865 (⌀: 18.544 pro Spiel)
Torschützenkönigin England Beth Mead (6 Tore)
Beste Spielerin England Beth Mead
Beste junge Spielerin Deutschland Lena Oberdorf
Gelbe Karten 67 (⌀: 2,16 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten (⌀: 0,06 pro Spiel)
Rote Karten 0
← EM 2017
EM 2025 →

Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022 (offiziell UEFA Women’s Euro 2022)[1] war die 13. Austragung des europäischen Kontinentalwettbewerbs im Frauenfußball.[2] Zum zweiten Mal nach 2005 fand sie in England statt.

Das Turnier sollte ursprünglich im Sommer 2021 gespielt werden.[3] Am 23. April 2020 verschob die UEFA die Endrunde auf den Zeitraum vom 6. bis 31. Juli 2022.[4]

Zeitplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von der UEFA veröffentlichte vorläufige Zeitplan zur UEFA Women’s EURO 2021 sah folgende Daten vor:[3]

  • Qualifikation:
    • Auslosung: 21. Februar 2019 in Nyon
    • Spieltermine:
      • ursprünglich geplant: 26. August 2019 bis 3. September 2019, 30. September 2019 bis 8. Oktober 2019, 4. bis 12. November 2019, 2. bis 11. März 2020, 6. bis 14. April 2020, 1. bis 9. Juni 2020, 14. bis 22. September 2020
      • Die für April und Juni 2020 angesetzten, aber nicht durchgeführten Spiele wurden zu den Länderspielterminen vom 16. bis 22. September 2020, 21. bis 27. Oktober 2020, 26. und 27. November 2020 sowie 1. Dezember 2020 nachgeholt.
  • Play-offs:
    • Auslosung: ursprünglicher Termin am 25. September 2020, verschoben auf den 5. März 2021 in Nyon
    • Play-offs: ursprünglicher Termin vom 19. bis 27. Oktober 2020, verschoben auf den 9. bis 13. April 2021[5]
  • Endrunde:
    • Auslosung: ursprünglicher Termin am 6. November 2020, verschoben auf den 28. Oktober 2021 in Manchester
    • Endrundenturnier: ursprünglicher Termin vom 7. Juli bis 1. August 2021, verschoben auf den 6. bis 31. Juli 2022 in England[4]

Am 17. März 2020 verlegte die UEFA die für Juni und Juli 2020 geplante Europameisterschaft der Männer wegen der COVID-19-Pandemie um ein Jahr. Zudem wurde die Europameisterschaft der Frauen, die eigentlich in diesem Zeitraum stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitraum verschoben und auch die für April 2020 angesetzten Qualifikationsspiele zur EM der Frauen wurden verschoben.[6]

Das Turnier findet nun parallel zu den Kontinentalmeisterschaften der Frauen in Afrika (Afrika-Cup 2022), Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF W Championship 2022), Ozeanien (Ozeanienmeisterschaft 2022) und Südamerika (Copa América 2022) statt, die im Gegensatz zur EM auch als Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 dienen. UEFA und CONMEBOL vereinbarten am 2. Juni 2022, dass der Europameister und der Südamerikameister ein Spiel um die UEFA-CONMEBOL Women’s Finalissima austragen werden.[7] Das Spiel soll am 6. April 2023 im Londoner Wembley-Stadion stattfinden.[8]

Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der englischen Football Association (FA) wurden nach dem Zuschlag für die Austragung neun Stadien vorgeschlagen.[9] Zu Beginn fanden sich auch die Meadow Lane in Nottingham und das London Road Stadium in Peterborough auf der Bewerbungsliste.[10] Sie wurden wegen der UEFA-Anforderungen durch den City Ground in Nottingham und das St. Mary’s Stadium in Southampton ersetzt.[11]

Am 20. August 2019 gab die FA die endgültige Liste der neun Spielstätten der Europameisterschaft bekannt. Der City Ground in Nottingham wurde, weil er wegen Renovierungen nicht nutzbar war, durch das Leigh Sports Village in Leigh ersetzt. Es ist die Spielstätte der Frauenmannschaft von Manchester United und wird ein Austragungsort der Rugby-League-Weltmeisterschaft 2021 im Jahr 2022 sein.[12]

Am 23. Februar 2020 wurde bekannt, dass das Eröffnungsspiel mit Gastgeber England im Old Trafford in Manchester ausgetragen werden soll. Damit fand das Turnier in zehn Stadien statt. Des Weiteren traten die Engländerinnen in der Gruppenphase in Brighton and Hove und Southampton an. Die beiden Gruppenbesten zogen jeweils ins Viertelfinale ein. Diese Partien wurden vom 20. bis 23. Juli 2022 in Brighton and Hove, Brentford, Leigh und Rotherham ausgetragen. Das erste Halbfinale wurde am 26. Juli 2022 in Sheffield ausgetragen, am Folgetag war Milton Keynes Schauplatz des zweiten Semifinals.[13] Das Endspiel im Wembley-Stadion fand am 31. Juli 2022 statt.

Brighton and Hove Brentford (London) London Stretford (Greater Manchester)
Brighton Community Stadium Brentford Community Stadium Wembley-Stadion Old Trafford
Kapazität: 30.750 Kapazität: 17.250 Kapazität: 90.000 Kapazität: 74.000
Brighton Community Stadium Brentford Community Stadium Wembley-Stadion Old Trafford
Sheffield
Rotherham
Bramall Lane New York Stadium
Kapazität: 32.702 Kapazität: 12.021
Bramall Lane New York Stadium
Milton Keynes Southampton Leigh Manchester
Stadium MK St. Mary’s Stadium Leigh Sports Village Manchester City Academy Stadium
Kapazität: 30.500 Kapazität: 32.505 Kapazität: 12.000 Kapazität: 7.000
Stadium MK St. Mary’s Stadium Leigh Sports Village Stadium Manchester City Academy Stadium

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt 47 Mannschaften verteilten sich auf neun Gruppen. Dies ergab die Auslosung am 21. Februar 2019 im schweizerischen Nyon. Die Qualifikationsspiele wurden ab dem 29. August 2019 ausgetragen und sollten nach ursprünglicher Planung bis zum 22. September 2020 abgeschlossen sein. Die Gruppensieger sowie die drei besten Zweitplatzierten qualifizierten sich direkt für das Endturnier. Die sechs weiteren Zweitplatzierten spielten in den Play-offs die drei weiteren Teilnehmer aus.[14] England war als Gastgeber gesetzt und komplettierte das Feld der 16 Mannschaften für die Endrunde.

Gruppe A Gruppe B Gruppe C
1. Niederlande Niederlande – Titelverteidiger 1. Italien Italien 1. Norwegen Norwegen
2. Russland Russland 2. Danemark Dänemark 2. Wales Wales
3. Slowenien Slowenien 3. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 3. Belarus Belarus
4. Turkei Türkei 4. Israel Israel 4. Nordirland Nordirland
5. Kosovo Kosovo 5. Malta Malta 5. Faroer Färöer
6. Estland Estland 6. Georgien Georgien
Gruppe D Gruppe E Gruppe F
1. Spanien Spanien 1. Schottland Schottland 1. Schweden Schweden
2. Tschechien Tschechien 2. Finnland Finnland 2. Island Island
3. Polen Polen 3. Portugal Portugal 3. Ungarn Ungarn
4. Moldau Republik Moldau 4. Albanien Albanien 4. Slowakei Slowakei
5. Aserbaidschan Aserbaidschan 5. Zypern Republik Zypern 5. Lettland Lettland
Gruppe G Gruppe H Gruppe I
1. Frankreich Frankreich 1. Schweiz Schweiz 1. Deutschland Deutschland
2. Osterreich Österreich 2. Belgien Belgien 2. Ukraine Ukraine
3. Serbien Serbien 3. Rumänien Rumänien 3. Irland Irland
4. Kasachstan Kasachstan 4. Kroatien Kroatien 4. Griechenland Griechenland
5. Nordmazedonien Nordmazedonien 5. Litauen Litauen 5. Montenegro Montenegro

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften qualifizierten sich für das Turnier:

Nation Qualifikation Topf FIFA-Rang1 Endrundenteilnahmen
als am Anzahl2 zuletzt
England England Gastgeber 3. Dez. 2018 1 08 07 2017
Deutschland Deutschland Gruppensieger Gr. I 23. Okt. 2020 1 05 10 2017
Niederlande Niederlande (TV) Gruppensieger Gr. A 23. Okt. 2020 1 04 04 2017
Danemark Dänemark Gruppensieger Gr. B 27. Okt. 2020 3 15 08 2017
Norwegen Norwegen Gruppensieger Gr. C 27. Okt. 2020 2 11 11 2017
Schweden Schweden Gruppensieger Gr. F 27. Okt. 2020 2 02 09 2017
Frankreich Frankreich Gruppensieger Gr. G 27. Nov. 2020 1 03 07 2017
Belgien Belgien Gruppensieger Gr. H 1. Dez. 2020 3 19 02 2017
Island Island Gruppenzweiter (zweitbester) 1. Dez. 2020 4 17 04 2017
Spanien Spanien Gruppensieger Gr. D 18. Feb. 2021 2 07 04 2017
Finnland Finnland Gruppensieger Gr. E 19. Feb. 2021 4 29 04 2013
Osterreich Österreich Gruppenzweiter (drittbester) 23. Feb. 2021 3 21 02 2017
Italien Italien Gruppenzweiter (bester) 24. Feb. 2021 2 14 12 2017
Schweiz Schweiz Play-off-Sieger 13. Apr. 2021 3 20 02 2017
Nordirland Nordirland Play-off-Sieger 13. Apr. 2021 4 47 01
Portugal Portugal3 Nachrücker (Play-off-Verlierer) 2. Mai 2022 4 30 02 2017
1 Stand: 17. Juni 2022
2 inklusive der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022
3 Russland qualifizierte sich im Play-off gegen Portugal, wurde aber am 28. Februar 2022 aufgrund des Russischen Überfalls auf die Ukraine vom Wettbewerb ausgeschlossen. Portugal wurde am 2. Mai 2022 als Nachrücker bestimmt.[15]

Auslosung der Endrunde und Ausschluss Russlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auslosung der Vorrundengruppen des ursprünglich 2021 geplanten Turniers sollte am 6. November 2020 stattfinden.[16] Aufgrund der Verschiebung der Europameisterschaft ins Jahr 2022 fand die Auslosung am 28. Oktober 2021 in Manchester statt.

England war als Gastgeber an Position 1 der Gruppe A gesetzt. Die Einteilung in die vier Lostöpfe erfolgte nach dem UEFA-Koeffizienten basierend auf dem Abschneiden bei den letzten drei Turnieren: der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2017 (Qualifikation und Endrunde), der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019 (Qualifikation und Endrunde) und der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022 (Gruppenphase der Qualifikation). In Topf 1 befanden sich damit die Niederlande als Titelverteidiger, Deutschland und Frankreich; Topf 2 setzte sich aus Schweden, Spanien, Norwegen und Italien zusammen; Dänemark, Belgien, die Schweiz und Österreich wurden Topf 3 zugeordnet; Topf 4 schließlich enthielt Island, Russland, Finnland und Nordirland.[17]

Am 28. Februar 2022 schloss die UEFA Russland aufgrund des Überfalls auf die Ukraine von allen Wettbewerben aus, entsprechend auch von der Europameisterschaft 2022. Ein nachrückendes Team wurde zunächst nicht benannt.[18] Am 2. Mai 2022 gab die UEFA bekannt, dass Portugal den Platz Russlands einnehmen soll. Portugal war in der Relegation Russland unterlegen.[15]

Auslosung und Neubesetzung ergaben folgende vier Gruppen:

Die Mannschaften bei der EURO 2022
Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Topf
England England * Deutschland Deutschland Niederlande Niederlande Frankreich Frankreich 1
Norwegen Norwegen Spanien Spanien Schweden Schweden Italien Italien 2
Osterreich Österreich Danemark Dänemark Schweiz Schweiz Belgien Belgien 3
Nordirland Nordirland Finnland Finnland Portugal Portugal Island Island 4

* Gesetzt und nicht im Topf 1

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst wurde eine Vorrunde gespielt, für die die 16 Mannschaften in vier Gruppen gelost wurden. Nur jeweils die Ersten und Zweiten jeder Gruppe erreichten die Finalrunde. Im Anschluss spielten die verbliebenen 8 Mannschaften im K.-o.-System den Europameister aus.

Das Eröffnungsspiel fand am 6. Juli 2022 im Old Trafford in Manchester statt, das Endspiel war für den 31. Juli 2022 im Londoner Wembley-Stadion geplant.[19]

Wenn in der Gruppenphase der Endrunde zwei oder mehr Mannschaften einer Gruppe nach Abschluss der Vorrunde die gleiche Anzahl Punkte aufwiesen, wurde die Platzierung nach folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge ermittelt:[20]

a. höhere Punktzahl aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
b. bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
c. größere Anzahl erzielter Tore aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
d. wenn nach der Anwendung der Kriterien a) bis c) immer noch mehrere Mannschaften denselben Platz belegen, werden die Kriterien a) bis c) erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften, um deren definitive Platzierung zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien e) bis h) angewendet;
e. bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen;
f. größere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen;
g. geringere Gesamtzahl an Strafpunkten auf der Grundlage der in allen Gruppenspielen erhaltenen gelben und roten Karten (rote Karte = 3 Punkte, gelbe Karte = 1 Punkt, Platzverweis nach zwei gelben Karten in einem Spiel = 3 Punkte);
h. Platzierung in der UEFA-Frauen-Nationalmannschafts-Koeffizientenrangliste, die für die Auslosung der Endrunde verwendet wurde.

Trafen zwei Mannschaften im letzten Gruppenspiel aufeinander, die dieselbe Anzahl Punkte, die gleiche Tordifferenz und dieselbe Anzahl Tore aufwiesen, und endete das betreffende Spiel unentschieden, wurde ihre endgültige Platzierung durch Elfmeterschießen ermittelt – vorausgesetzt, dass keine andere Mannschaft derselben Gruppe nach Abschluss der Gruppenspiele dieselbe Anzahl Punkte hatte. Hatten mehr als zwei Mannschaften dieselbe Anzahl Punkte, fanden die oben genannten Kriterien Anwendung. Diese Regel wurde nur dann angewendet, wenn die Platzierung der Mannschaften für die Bestimmung der Viertelfinalbegegnungen ausschlaggebend war.

Endete ein Viertelfinale, ein Halbfinale oder das Endspiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, wurde eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten gespielt. War auch nach der Verlängerung noch keine Entscheidung gefallen, wurde der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt.[21]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. England England  3  3  0  0 014:000 +14 09
 2. Osterreich Österreich  3  2  0  1 003:100  +2 06
 3. Norwegen Norwegen  3  1  0  2 004:100  −6 03
 4. Nordirland Nordirland  3  0  0  3 001:110 −10 00
Mi., 6. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Manchester (Old Trafford)
England Österreich 1:0 (1:0)
Do., 7. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Southampton (St. Mary’s Stadium)
Norwegen Nordirland 4:1 (3:0)
Mo., 11. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Southampton (St. Mary’s Stadium)
Österreich Nordirland 2:0 (1:0)
Mo., 11. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brighton and Hove (Brighton Community Stadium)
England Norwegen 8:0 (6:0)
Fr., 15. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Southampton (St. Mary’s Stadium)
Nordirland England 0:5 (0:2)
Fr., 15. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brighton and Hove (Brighton Community Stadium)
Österreich Norwegen 1:0 (1:0)

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Deutschland  3  3  0  0 009:000  +9 09
 2. Spanien Spanien  3  2  0  1 005:300  +2 06
 3. Danemark Dänemark  3  1  0  2 001:500  −4 03
 4. Finnland Finnland  3  0  0  3 001:800  −7 00
Fr., 8. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Milton Keynes (Stadium MK)
Spanien Finnland 4:1 (2:1)
Fr., 8. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brentford (Brentford Community Stadium)
Deutschland Dänemark 4:0 (1:0)
Di., 12. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Milton Keynes (Stadium MK)
Dänemark Finnland 1:0 (0:0)
Di., 12. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brentford (Brentford Community Stadium)
Deutschland Spanien 2:0 (2:0)
Sa., 16. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Milton Keynes (Stadium MK)
Finnland Deutschland 0:3 (0:1)
Sa., 16. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brentford (Brentford Community Stadium)
Dänemark Spanien 0:1 (0:0)

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Schweden Schweden  3  2  1  0 008:200  +6 07
 2. Niederlande Niederlande  3  2  1  0 008:400  +4 07
 3. Schweiz Schweiz  3  0  1  2 004:800  −4 01
 4. Portugal Portugal  3  0  1  2 004:100  −6 01
Sa., 9. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Leigh (Leigh Sports Village)
Portugal Schweiz 2:2 (0:2)
Sa., 9. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Sheffield (Bramall Lane)
Niederlande Schweden 1:1 (0:1)
Mi., 13. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Sheffield (Bramall Lane)
Schweden Schweiz 2:1 (0:0)
Mi., 13. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Leigh (Leigh Sports Village)
Niederlande Portugal 3:2 (2:1)
So., 17. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Sheffield (Bramall Lane)
Schweiz Niederlande 1:4 (0:0)
So., 17. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Leigh (Leigh Sports Village)
Schweden Portugal 5:0 (3:0)

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Frankreich  3  2  1  0 008:300  +5 07
 2. Belgien Belgien  3  1  1  1 003:300  ±0 04
 3. Island Island  3  0  3  0 003:300  ±0 03
 4. Italien Italien  3  0  1  2 002:700  −5 01
So., 10. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Manchester (Academy Stadium)
Belgien Island 1:1 (0:0)
So., 10. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rotherham (New York Stadium)
Frankreich Italien 5:1 (5:0)
Do., 14. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Manchester (Academy Stadium)
Italien Island 1:1 (0:1)
Do., 14. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rotherham (New York Stadium)
Frankreich Belgien 2:1 (2:1)
Mo., 18. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rotherham (New York Stadium)
Island Frankreich 1:1 (0:1)
Mo., 18. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Manchester (Academy Stadium)
Italien Belgien 0:1 (0:0)

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
   England England V2V        
 Spanien Spanien 1  
 England England 4
   Schweden Schweden 0  
 Schweden Schweden 1
   Belgien Belgien 0  
   England England V2V
   Deutschland Deutschland 1
   Deutschland Deutschland 2
 Osterreich Österreich 0  
 Deutschland Deutschland 2
   Frankreich Frankreich 1  
 Frankreich Frankreich V1V
   Niederlande Niederlande 0  
V Sieg nach Verlängerung

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Viertelfinale gewannen alle Gruppenersten gegen die jeweiligen Gruppenzweiten. Zum ersten Mal bei einer Fußball-Europameisterschaft der Frauen waren damit alle Vorrundengruppensieger auch in der nächsten Runde erfolgreich.

Mi., 20. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brighton and Hove (Brighton Community Stadium)
EnglandEngland England SpanienSpanien Spanien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
Do., 21. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Brentford (Brentford Community Stadium)
Deutschland Deutschland OsterreichÖsterreich Österreich 2:0 (1:0)
Fr., 22. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Leigh (Leigh Sports Village)
SchwedenSchweden Schweden Belgien Belgien 1:0 (0:0)
Sa., 23. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rotherham (New York Stadium)
FrankreichFrankreich Frankreich NiederlandeNiederlande Niederlande 1:0 n. V.

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Di., 26. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Sheffield (Bramall Lane)
EnglandEngland England SchwedenSchweden Schweden 4:0 (1:0)
Mi., 27. Juli 2022 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Milton Keynes (Stadium MK)
Deutschland Deutschland FrankreichFrankreich Frankreich 2:1 (1:1)

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So., 31. Juli 2022 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
EnglandEngland England Deutschland Deutschland 2:1 n. V. (1:1, 0:0)

Beste Torschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ermittlung der Torschützenkönigin wurde seitens der UEFA bei gleicher Anzahl erzielter Tore die höhere Anzahl der Torvorlagen als Platzierungskriterium herangezogen. Sollte auch hier Gleichstand herrschen, entschied die geringere Anzahl der Einsatzminuten über die Platzierung.[22] Beth Mead gab im Laufe des Turniers fünf Torvorlagen, Alexandra Popp hingegen keine.

Rang Spielerin Tor(e)
1 England Beth Mead 6
2 Deutschland Alexandra Popp 6
3 England Alessia Russo 4
4 Deutschland Lina Magull 3
5 Frankreich Onema Grace Geyoro 3
6 England Fran Kirby 2
7 England Ella Toone 2
8 Niederlande Romée Leuchter 2
9 England Ellen White 2
10 Schweden Filippa Angeldal 2
11 England Georgia Stanway 2
12 57 Spielerinnen 1

Zudem wurden vier Eigentore erzielt, eines davon von Torhüterin Merle Frohms im Spiel Deutschland gegen Frankreich bei einem Pfosten-Abpraller an ihren Rücken.

Mannschaft des Turniers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Technischen Beobachtern der UEFA wurde folgende Mannschaft des Turniers gewählt:[23]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
England Mary Earps Deutschland Giulia Gwinn
England Leah Williamson
Deutschland Marina Hegering
Frankreich Sakina Karchaoui
England Keira Walsh
Deutschland Lena Oberdorf
Spanien Aitana Bonmatí
England Beth Mead
Deutschland Alexandra Popp
Deutschland Klara Bühl

Spieloffizielle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. April 2022 gab die UEFA das Aufgebot der Schiedsrichterinnen bekannt. Insgesamt wurden 13 Frauen als Hauptschiedsrichterinnen sowie 25 weitere als Schiedsrichterassistentinnen nominiert.[24] Darunter waren mit Emikar Calderas Barrera und Migdalia Rodríguez Chirino zwei Venezuelanerinnen und mit Mary Blanco Bolívar eine Kolumbianerin, die im Rahmen der Kooperation mit dem südamerikanischen Fußballverband berufen wurden. Im Gegenzug kamen die Portugiesinnen Sandra Braz Bastos und Andreia Ferreira Souza bei der Copa América der Frauen 2022 zum Einsatz. Zudem wurden zwei Unterstützungsschiedsrichterinnen (Support Match Officials) berufen, die vorwiegend als vierte Offizielle fungierten.[25]

Schiedsrichterinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schieds­richterin Spiele Yellow card.svg Yellow-red card.svg Red card.svg Spiele
als 4O
Assis­tentinnen Begegnungen
Vorrunde Finalrunde
Kroatien Ivana Martinčić 3 11 0 0 2 Kroatien Sanja Rođak-Karšić
Slowenien Staša Špur
Niederlande NEDPortugal POR, 13.7.
Italien ITABelgien BEL, 18.7.
FrankreichFrankreich FRA – NiederlandeNiederlande NED, 23.7.
Tschechien Jana Adámková 2 6 0 0 0 Tschechien Lucie Ratajová
Slowakei Mária Súkeníková
Portugal PORSchweiz SUI, 9.7.
Island ISLFrankreich FRA, 18.7.
England Rebecca Welch 3 8 0 0 0 EnglandEngland Sian Massey-Ellis
EnglandEngland Lisa Rashid
FrankreichFrankreich FRA – ItalienItalien ITA, 10.7.
Danemark DENSpanien ESP, 16.7.
Deutschland GER – OsterreichÖsterreich AUT, 21.7.
Spanien Marta Huerta de Aza 2 0 0 0 3 SpanienSpanien Guadalupe Porras Ayuso
ItalienItalien Francesca Di Monte
England ENGOsterreich AUT, 6.7.
Schweden SWESchweiz SUI, 13.7.
Finnland Lina Lehtovaara 2 2 0 0 1 Estland Karolin Kaivoja
Griechenland Chrysoula Kourompylia
Norwegen NORNordirland NIR, 7.7.
ItalienItalien ITA – Island ISL, 14.7.
Frankreich Stéphanie Frappart 3 8 0 0 2 FrankreichFrankreich Manuela Nicolosi
FrankreichFrankreich Élodie Coppola
Deutschland GERSpanienSpanien ESP, 12.7.
SchwedenSchweden SWE – Portugal POR, 17.7.
EnglandEngland ENG – SpanienSpanien ESP, 20.7.
Deutschland Riem Hussein 1 3 0 0 1 Deutschland Katrin Rafalski
Schweiz Susanne Küng
EnglandEngland ENG – Norwegen NOR, 11.7.
Rumänien Iuliana Demetrescu 2 1 0 0 2 Rumänien Petruța Iugulescu
Ungarn Anita Vad
Danemark DEN – Finnland FIN, 12.7.
Schweiz SUI – NiederlandeNiederlande NED, 17.7.
Schweiz Esther Staubli 3 7 1 0 1 Schweiz Susanne Küng
OsterreichÖsterreich Sara Telek /
NiederlandeNiederlande Franca Overtoom1
Deutschland GER – Danemark DEN, 8.7.
EnglandEngland ENG – Nordirland NIR, 15.7.
EnglandEngland ENG – SchwedenSchweden SWE, 26.7.
Schweden Tess Olofsson 1 2 0 0 1 SchwedenSchweden Almira Spahić
NiederlandeNiederlande Franca Overtoom
Belgien BEL – Island ISL, 10.7.
Ukraine Kateryna Monsul 4 13 0 0 2 UkraineUkraine Maryna Strilezka
Polen Paulina Baranowska
SpanienSpanien ESP – Finnland FIN, 8.7.
OsterreichÖsterreich AUT – Norwegen NOR, 15.7.
SchwedenSchweden SWE – Belgien BEL, 22.7.
EnglandEngland ENG – Deutschland GER, 31.7.
Venezuela Emikar Calderas Barrera 2 0 0 0 3 Venezuela Migdalía Rodríguez Chirino
Kolumbien Mary Blanco Bolívar
OsterreichÖsterreich AUT – Nordirland NIR, 11.7.
Finnland FIN – Deutschland GER, 16.7.
Wales Cheryl Foster 3 6 1 0 1 Irland Michelle O’Neill
Zypern Republik Polyxeni Irodotou /
Spanien Guadalupe Porras Ayuso2
NiederlandeNiederlande NED – SchwedenSchweden SWE, 9.7.
FrankreichFrankreich FRA – Belgien BEL, 14.7.
Deutschland GER – FrankreichFrankreich FRA, 27.7.
Summe 31 67 2 0 19
1 Bei den Partien Deutschland – Dänemark und England – Schweden wurde Telek als zweite Assistentin eingesetzt, bei der Partie Nordirland – England Overtoom.
2 Im Halbfinale Deutschland – Frankreich wurde Porras Ayuso als zweite Assistentin eingesetzt, in den Spielen zuvor Irodotou.

Unterstützungsschiedsrichterinnen

Video-Assistenten (VAR)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ersten Mal kam bei einer Fußball-Europameisterschaft der Frauen das VAR-System bzw. der Videobeweis zum Einsatz.[25] Für diese Aufgabe wurden 15 Schiedsrichter nominiert, 14 Männer und eine Frau.[24]

Land Schiedsrichter Spiele
England England Chris Kavanagh 1
Deutschland Deutschland Harm Osmers 1
Christian Dingert 2
Spanien Spanien Guillermo Cuadra Fernández 0
José María Sánchez Martínez 3
Frankreich Frankreich Benoît Millot 2
Maïka Vanderstichel 0
Italien Italien Maurizio Mariani 1
Paolo Valeri 3
Niederlande Niederlande Dennis Higler 0
Pol van Boekel 4
Polen Polen Bartosz Frankowski 0
Tomasz Kwiatkowski 3
Portugal Portugal Luís Godinho 0
Tiago Martins 4

Preisgelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. Oktober 2021 gab die UEFA die Verteilung der Preisgelder bekannt.[26] Demzufolge erhielten die teilnehmenden Mannschaften insgesamt 16 Millionen Euro und damit doppelt so viel wie im vorangegangenen Turnier. Die Verteilung erfolgte nach folgendem Schlüssel:

  • 600.000 Euro Startgeld
  • 100.000 Euro für einen Sieg in der Gruppenphase
  • 050.000 Euro für ein Unentschieden in der Gruppenphase
  • 205.000 Euro für das Erreichen des Viertelfinales
  • 320.000 Euro für das Erreichen des Halbfinales
  • 420.000 Euro für den zweiten Platz
  • 660.000 Euro für den Sieger

Dabei waren die ausgeschütteten Gelder kumulativ, das heißt: Die Gewinnermannschaft des Turniers erhielt insgesamt 2.085.000 Euro, falls sie alle Gruppenspiele gewann. Zum Vergleich: bei der Fußball-Europameisterschaft der Männer 2021 konnte das Siegerteam maximal 28,25 Millionen Euro gewinnen.[27]

Übertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland wurden alle Spiele von ARD und ZDF übertragen, davon einige Spiele nur online im Livestream.[28] Zusätzlich hatte DAZN die Übertragungsrechte für alle Spiele erworben.[29]

Für die ARD war folgendes Team bei der EM:

Für das ZDF war folgendes Team bei der EM:

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partie Deutschland
Datum
2022
Sender Mio. Zuschauer Marktanteil Quelle
Gesamt 14 – 49 Jahre Gesamt 14 – 49 Jahre
Gruppenspiele Dänemark 08. Juli ZDF 05,95 1,15 25,9 % 23,6 % [30]
Spanien 12. Juli ARD 08,02 1,79 34,3 % 32,8 %
Finnland 16. Juli ZDF 05,76 1,14 26,8 % 25,7 % [31]
Viertelfinale Österreich 21. Juli ARD 09,50 2,37 38,2 % 40,1 % [32]
Halbfinale Frankreich 27. Juli ZDF 12,19 3,27 47,2 % 50,7 % [33]
Finale England 31. Juli ARD 17,90 5,38 64,8 % 71,0 % [34]

Die drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft schauten durchschnittlich 6,58 Millionen Zuschauer.[35]

Im Finale wurde ein neuer Zuschauerrekord bei einem Frauenfußballspiel erzielt. Der bisherige Rekord von 16,95 Mio. wurde beim Viertelfinale der WM 2011 zwischen Deutschland und Japan aufgestellt.[34][36]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich zeigte der ORF alle 31 Partien der EURO live, wobei diese mit Ausnahme von vier Parallelpartien auf ORF Sport + allesamt auf ORF 1 ausgestrahlt wurden.

Für den ORF war folgendes Team bei der EM:[37]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz zeigte das SRF alle 31 Partien auf dem Sender SRF zwei sowie auf den Onlineplattformen.

Für SRF war folgendes Team bei der EM:[38]

Auswirkungen auf die FIFA-Weltrangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Titelgewinn verbesserten sich die Engländerinnen in der am 5. August 2022 veröffentlichten FIFA-Weltrangliste um vier Plätze auf Rang 4. Verbessern konnte sich ebenfalls Finalist Deutschland (um drei Plätze auf Rang 2). Die Halbfinalisten verschlechterten sich dagegen: Schweden um einen Platz auf Rang 3 und Frankreich um zwei Plätze auf Rang 5. Von den Viertelfinalisten verbesserte sich Österreich um einen Platz auf Rang 20, Belgien blieb auf Platz 19, Spanien verlor einen Platz (nun Rang 8) und die Niederlande zwei Plätze (nun Rang 6). Von den Mannschaften, die in der Gruppenphase ausschieden, verbesserte sich Island, das dreimal remis spielte um drei Plätze ebenso wie Portugal. Finnland behielt trotz 3 Niederlagen den 29. Platz, Italien und die Schweiz verloren einen Platz, Dänemark und Norwegen zwei Plätze, Nordirland drei Pätze. Zu berücksichtigen ist, dass gleichzeitig die Kontinentalmeisterschaften in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik, in Südamerika, Afrika und Ozeanien und die Ostasienmeisterschaft stattfanden. Die Sieger der amerikanischen Meisterschaften spielten aber zumeist gegen deutlich schwächere Mannschaften. Die USA konnten als alter und neuer CONCACAF-Meister Platz 1 in der FIFA-Weltrangliste behaupten und den Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft weiter ausbauen. Südamerikameister Brasilien blieb auf Platz 9, der neue Afrikameister Südafrika verbesserte sich um vier Plätze, der entthronte Meister Nigeria verlor sieben Plätze, bleibt aber weiterhin bestplatzierte afrikanische Mannschaft. Der neue Ozeanienmeister Papua-Neuguinea blieb auf Platz 49. Ostasienmeister Japan verbesserte sich um zwei Plätze.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. UEFA Women's EURO in England: Alle Infos. In: de.uefa.com. UEFA, 28. März 2022, abgerufen am 4. April 2022.
  2. sportschau.de: Deutschland gegen England - Liveblog zum Finale der Fußball EM der Frauen. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  3. a b England Ausrichter der UEFA Women’s EURO 2021. In: de.uefa.com. UEFA, 3. Dezember 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  4. a b UEFA Women’s EURO auf Juli 2022 verlegt. UEFA, 23. April 2020, abgerufen am 29. Oktober 2021.
  5. Aktualisierter UEFA-Spielkalender. UEFA, 16. Juni 2020, abgerufen am 29. Oktober 2021.
  6. Resolution der europäischen Fußballfamilie zu einem koordinierten Ansatz mit Blick auf die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wettbewerbe. uefa.com
  7. uefa.com: UEFA and CONMEBOL launch new intercontinental events
  8. UEFA communications department/englandfootball.com: Women’s Finalissima tickets on sale as England take on Brazil at Wembley Stadium
  9. Frauen-EM 2021 findet in England statt. In: stadionwelt.de. 3. Dezember 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  10. The FA bids to stage UEFA Women’s Euro 2021 finals. In: thefa.com. The Football Association, 29. August 2018, abgerufen am 22. August 2019 (englisch).
  11. England to stage the UEFA Women’s Euro 2021 finals. In: thefa.com. The Football Association, 3. Dezember 2018, abgerufen am 22. August 2019 (englisch).
  12. Euro 2021: Nine venues selected for finals tournament in England. In: thefa.com. The Football Association, 20. August 2019, abgerufen am 22. August 2019 (englisch).
  13. Finale der Womens EURO 2021 in Manchester. In: stadionwelt.de. 26. Februar 2020, abgerufen am 26. Februar 2020.
  14. Das sind Deutschlands Gegner in der Qualifikation. In: spiegel.de. SID, 21. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019.
  15. a b UEFA komplettiert das Teilnehmerfeld: Frauen-EM: Portugal rückt für Russland nach. In: kicker.de. 2. Mai 2022, abgerufen am 2. Mai 2022.
  16. UEFA Women’s EURO 2022 finals draw. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 26. Februar 2020 (englisch).
  17. UEFA Women's EURO 2022: Alle Infos zur Endrunden-Auslosung. In: uefa.com. UEFA, 15. Oktober 2021, abgerufen am 25. Juli 2022.
  18. FIFA und UEFA schließen Russland von allen Wettbewerben aus. In: kicker.de. 28. Februar 2022, abgerufen am 28. Februar 2022.
  19. Die Women’s EURO 2022 startet im Old Trafford. In: de.uefa.com. UEFA, 23. Februar 2020, abgerufen am 26. Februar 2020.
  20. Reglement der UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2019-21 – Art. 18. In: uefa.com. UEFA, 7. April 2022, abgerufen am 11. Juli 2022.
  21. Reglement der UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2019-21 – Art. 19. In: uefa.com. UEFA, 7. April 2022, abgerufen am 11. Juli 2022.
  22. Beth Mead ist beste Torschützn. In: uefa.com. UEFA, 31. Juli 2022, abgerufen am 1. August 2022.
  23. UEFA Women's EURO 2022: Das Team des Turniers uefa.com, 2. August 2022, abgerufen am 2. August 2022
  24. a b UEFA EURO der Frauen - Liste der Spieloffiziellen. (PDF) UEFA, 19. April 2022, abgerufen am 20. April 2022 (englisch).
  25. a b UEFA EURO der Frauen - Schiedsrichterinnen benannt. UEFA, 19. April 2022, abgerufen am 20. April 2022 (englisch).
  26. UEFA Women's EURO 2022 financial distribution model explained
  27. Wegen Corona: UEFA senkt EM-Preisgelder. Abgerufen am 31. Juli 2022 (deutsch).
  28. Fußball-EM der Frauen 2022 im TV: alle Infos zur Übertragung, auf prisma.de, vom 14. Juni 2022. Abgerufen am 24. Juni 2022.
  29. DAZN zeigt alle Spiele der UEFA Frauen-Europameisterschaft 2022 , auf dazn.com, vom 30. Mai 2022. Abgerufen am 6. Juli 2022.
  30. Laura Friedrich: Über acht Millionen Menschen verfolgen Sieg der deutschen Frauen-Elf, In: Quotenmeter.de. 13. Juli 2022. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  31. Laura Friedrich: Primetime-Check: Samstag, 16. Juli 2022, In: Quotenmeter.de. 17. Juli 2022. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  32. Fabian Riedner: 9,50 Millionen sehen Sieg über Österreich, In: Quotenmeter.de. 22. Juli 2022. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  33. Fabian Riedner: Primetime-Check: Mittwoch, 27. August 2022. In: Quotenmeter.de. 28. Juli 2022, abgerufen am 1. August 2022.
  34. a b Uwe Mantel: Traumquote: EM-Finale bringt Allzeit-Rekord für den Frauenfußball. In: DWDL.de. 1. August 2022, abgerufen am 1. August 2022.
  35. Einschaltquote: Topwert für Frauen-Fußball-EM, In: bz-berlin.de. 21. Juli 2022. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  36. Christian David: Quotencheck: FIFA-Frauen-WM 2011. In: Quotenmeter.de. 20. Juli 2011, abgerufen am 1. August 2022.
  37. Die UEFA Frauen EURO England 2022 im ORF. Abgerufen am 2. Juli 2022.
  38. SF zeigt alle 31 Spiele der UEFA Women's EURO 2022 live. Abgerufen am 6. Juli 2022.