Fußball-Regionalliga Süd

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Regionalliga Süd
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Voller Name Regionalliga Süd
Abkürzung RL Süd
Verband Süddeutscher Fußball-Verband
Erstaustragung 1963 (erneut 1994)
Hierarchie 4. Liga
Mannschaften 18
Meister Stuttgarter Kickers
Rekordmeister Kickers Offenbach
Website www.svfmuenchen.deVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Region Gebiet der Regionalliga SüdVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
3. Liga (III)

Die Fußball-Regionalliga Süd ist eine ehemalige Liga im deutschen Profifußball. Sie bestand zwischen 1963/64 und 1973/74 sowie von 1994/95 bis 2011/12. Das Einzugsgebiet der Vereine war dabei immer wieder Veränderungen unterworfen. Zuletzt war sie eine von drei Staffeln der Regionalliga, welche die vierthöchste Spielklasse bildeten. Sie wurde vom Regionalverband des DFB, dem Süddeutschen Fußballverband ausgerichtet. Nach der Regionalligareform aus dem Jahr 2012 wurde die bisherige Regionalliga Süd auf die beiden neuen Regionalligen Südwest und Bayern aufgeteilt.

Gründungsmitglieder der Regionalliga Süd 1963/64[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KSV Hessen Kassel, FC Bayern München, TSV Schwaben Augsburg, SSV Reutlingen 05, VfR Mannheim, 1. FC Schweinfurt 05, TSG Ulm 1846, SpVgg Fürth, Freiburger FC, SV Waldhof Mannheim, ESV Ingolstadt, FC Bayern Hof, Stuttgarter Kickers, 1. FC Pforzheim, FSV Frankfurt, Spvgg. 03 Neu-Isenburg, SC Borussia Fulda, BC Augsburg, TSV Amicitia Viernheim

Spielzeiten der Regionalliga Süd (1963/64–2011/12)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitklassige Regionalliga in fünf Staffeln (1963–1974)

Von 1963/64 bis 1973/74 war die Regionalliga Süd, gemeinsam mit den Regionalligen Nord, West, Berlin und Südwest, eine von insgesamt fünf zweithöchsten Spielklassen unterhalb der Bundesliga. Sie umfasste damals die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Der Meister und Vizemeister nahmen an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil.

Drittklassige Regionalliga in vier Staffeln (1994–2000)

Nach der Einführung der 2. Bundesliga zur Saison 1974/75 wurde die Regionalliga Süd in dieser Form abgeschafft, als Unterbau der 2. Bundesliga fungierten die Oberligen. 1994/95 wurde die nun drittklassige Regionalliga Süd gemeinsam mit den Staffeln Nord, Nordost und West/Südwest wieder eingeführt. Auch hier umfasste sie dieselben Bundesländer wie von 1963 bis 1974. In den Spielzeiten 1994/95 und 1995/96 stieg der Meister direkt auf und der Vizemeister spielte um die Deutsche Amateurmeisterschaft mit. 1996/97 stieg der Vizemeister ebenfalls auf, und der Dritte der Staffel trat bei der Deutschen Amateurmeisterschaft an. 1997/98 stieg nur der Meister auf während der Vizemeister um die Deutsche Amateurmeisterschaft, und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga, mitspielte. In den Spielzeiten 1998/99 und 1999/2000 gab es keine Deutsche Amateurmeisterschaft mehr, sondern es gab lediglich eine Aufstiegsrunde um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Drittklassige Regionalliga in zwei Staffeln (2000–2008)

Zur Saison 2000/2001 wurden die vier Regionalligen zu zwei Ligen (Regionalligen Nord und Süd) zusammengefasst. Neben den bisherigen Bundesländern umfasste das Gebiet ab jetzt auch Rheinland-Pfalz und das Saarland. Dennoch kam es vor, dass Vereine aus dem Gebiet der Regionalliga Nord im Süden spielten (FC Rot-Weiß Erfurt 2000/01-2003/04, Carl Zeiss Jena 2002/03 und Sportfreunde Siegen 2000/01-2004/05 und 2006/07-2007/08). Es stiegen der Meister und Vizemeister auf.

Viertklassige Regionalliga in drei Staffeln (2008–2012)

Mit der Einführung der 3. Liga wurde die Regionalliga ab der Saison 2008/09 in drei Staffeln ausgespielt (Regionalliga Nord, West und Süd). Sie war nun nur noch viertklassig. Der Einzugsbereich der Regionalliga Süd wurde nun wieder auf Bayern, Baden-Württemberg und Hessen beschränkt. Der Meister stieg direkt in die 3. Liga auf. Es kam aber vor, dass Vereine aus der Regionalliga West im Süden spielten (2010/11 bis 2011/12: VfR Wormatia Worms) oder Vereine aus dem Süden in die Weststaffel verlegt wurden (2009/10: SV Waldhof Mannheim).

Meister und Vizemeister der Regionalliga Süd (1964–2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


(fettgedruckte Mannschaften = Aufsteiger)

Jahr Meister Vizemeister
Regionalliga Süd (1963–1974)
1964 KSV Hessen Kassel FC Bayern München
1965 FC Bayern München SSV Reutlingen 05
1966 1. FC Schweinfurt 05 Kickers Offenbach
1967 Kickers Offenbach FC Bayern Hof
1968 FC Bayern Hof Kickers Offenbach
1969 Karlsruher SC Freiburger FC
1970 Kickers Offenbach Karlsruher SC
1971 1. FC Nürnberg Karlsruher SC
1972 Kickers Offenbach FC Bayern Hof
1973 SV Darmstadt 98 Karlsruher SC
1974 FC Augsburg 1. FC Nürnberg
Regionalliga Süd (1994–2000)
1995 SpVgg Unterhaching SV Stuttgarter Kickers
1996 SV Stuttgarter Kickers VfR Mannheim
1997 1. FC Nürnberg SpVgg Greuther Fürth
1998 SSV Ulm 1846 Kickers Offenbach
1999 SV Waldhof Mannheim Kickers Offenbach1
2000 SSV Reutlingen 05 SC Pfullendorf
Regionalliga Süd (2000–2008)
2001 Karlsruher SC VfB Stuttgart Amateure2
2002 SV Wacker Burghausen SV Eintracht Trier
2003 SpVgg Unterhaching SSV Jahn Regensburg
2004 FC Bayern München Amateure2 FC Rot-Weiß Erfurt
2005 Kickers Offenbach Sportfreunde Siegen
2006 FC Augsburg TuS Koblenz
2007 SV Wehen TSG 1899 Hoffenheim
2008 FSV Frankfurt FC Ingolstadt 04
Regionalliga Süd (2008–2012)
2009 1. FC Heidenheim KSV Hessen Kassel
2010 VfR Aalen 1. FC Nürnberg II
2011 SV Darmstadt 98 SV Stuttgarter Kickers
2012 SV Stuttgarter Kickers SG Sonnenhof Großaspach
1 über die Aufstiegsrunde
2 kein Aufstiegsrecht, da die 2. Mannschaft eines Profi-Vereins. Aufsteiger waren stattdessen der 1. FC Schweinfurt 05 (2001) und der 1. FC Saarbrücken (2004)

Meistertitel der Regionalliga Süd (1964–2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Verein Meisterschaften
1 Kickers Offenbach 4
2 Karlsruher SC 2
SV Darmstadt 98 2
FC Bayern München/FC Bayern München Amateure 2
SpVgg Unterhaching 2
SV Stuttgarter Kickers 2
1. FC Nürnberg 2
FC Augsburg 2
9 KSV Hessen Kassel 1
FC Bayern Hof 1
1. FC Schweinfurt 05 1
SSV Reutlingen 05 1
SV Waldhof Mannheim 1
SV Wehen 1
VfR Aalen 1
SSV Ulm 1846 1
FSV Frankfurt 1
SV Wacker Burghausen 1
1. FC Heidenheim 1

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]