Fußball-Weltmeisterschaft 1986

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FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1986
Mexico 86 - Campeonato Mundial De Futbol
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Anzahl Nationen 24 (von 121 Bewerbern)
Weltmeister ArgentinienArgentinien Argentinien (2. Titel)
Austragungsort MexikoMexiko Mexiko
Eröffnungsspiel 31. Mai 1986 (Mexiko-Stadt)
Endspiel 29. Juni 1986 (Mexiko-Stadt)
Spiele 52
Tore 132 (∅: 2,54 pro Spiel)
Zuschauer 2.394.031 (∅: 46.039 pro Spiel)
Torschützenkönig EnglandEngland Gary Lineker (6 Tore)
Bester Spieler ArgentinienArgentinien Diego Maradona
Gelbe Karten 133 (∅: 2,56 pro Spiel)
Rote Karten (∅: 0,15 pro Spiel)

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 (span.: Campeonato Mundial De Futbol, engl.: Football World Championship) war die 13. Ausspielung dieses bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 31. Mai bis zum 29. Juni 1986 zum zweiten Mal nach 1970 in Mexiko statt.

Weltmeister wurde Argentinien im Finale gegen Deutschland, welches somit sein zweites WM-Finale in Folge verlor. In Erinnerung an die WM 1986 blieb vor allem die Leistung von Argentiniens Kapitän Diego Maradona der seine Mannschaft zum Titel führte und als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Besonders das Viertelfinale Argentinien - England, in dem Maradona zunächst mit seiner "Hand Gottes" ein irreguläres Tor erzielte und nur drei Minuten später das WM-Tor des Jahrhunderts, bei dem er mit einem Dribblings über etwa 60 Meter die komplette englische Hintermannschaft inklusive des Torwarts Peter Shilton umspielte, bevor er dann den Ball ins leere Tor schob, wird noch heute kontrovers diskutiert.

Titelverteidiger Italien scheiterte im Achtelfinale an Frankreich. Österreich, die DDR und die Schweiz scheiterten bereits in der Qualifikation. Torschützenkönig wurde der Engländer Gary Lineker mit 6 Toren.

Vergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich sollte die WM 1986 in Kolumbien veranstaltet werden. Weil aber Kolumbien die Auflagen der FIFA nicht erfüllen konnte, wurde 1983 von der FIFA Mexiko zum neuen Austragungsort bestimmt.

Gastgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolumbien war der einzige Kandidat, der sich für die WM 1986 bewarb, die turnusgemäß in Südamerika oder eventuell auch in Nordamerika stattfinden sollte. Auf dem FIFA-Kongress in Stockholm am 9. Juni 1974 erhielt Kolumbien den Zuschlag per Akklamation.

Nachdem die FIFA beschlossen hatte, das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 Mannschaften zu erhöhen, sah sich der kolumbianische Fußballverband nicht mehr in der Lage, das Turnier zu organisieren. Am 5. November 1982 sagte Kolumbien endgültig ab.

Am 20. Mai 1983 wählte die FIFA auf ihrem Kongress in Zürich Mexiko zum Ersatzausrichter. Die Mexikaner setzten sich gegen Brasilien und die USA durch, die sich ebenfalls als Ersatzgastgeber für Kolumbien angeboten hatten. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit und obwohl Mexiko im September 1985 von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde, verlief die Veranstaltung reibungslos. Somit wurde Mexiko als erstes Land zum zweiten Mal Gastgeber einer Weltmeisterschaft, da bereits 1970 das Turnier in Mexiko ausgetragen worden war.

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele der Weltmeisterschaft wurden in 12 Stadien in 9 mexikanischen Städten ausgetragen.

* Angaben zur Stadionkapazität beziehen sich auf den Zeitpunkt der Weltmeisterschaft 1986.
Stadt Stadion Spiele Kapazität*
Fußball-Weltmeisterschaft 1986 (Mexiko)
Irapuato (1), Nezahualcóyotl (2)
2
2
1
1
Guadalajara Estadio Jalisco 7 66.200
Guadalajara Estadio Tres de Marzo 3 30.000
Irapuato Estadio Sergio León Chávez 3 31.300
León Estadio Nou Camp 4 30.500
Mexiko-Stadt Aztekenstadion 9 110.600
Mexiko-Stadt Olympiastadion 4 72.200
Monterrey Estadio Tecnológico 4 33.800
Monterrey Estadio Universitario 4 43.800
Nezahualcóyotl Estadio Neza 86 3 34.500
Puebla Estadio Cuauhtémoc 5 46.400
Querétaro Estadio La Corregidora 4 38.600
Toluca Estadio Nemesio Díez 3 32.600
Statistik
Stadt Stadion Spiele Kapazität* Gesamt-
zuschauerzahl
Schnitt Spiel mit den meisten Zuschauern Spiel mit den wenigsten Zuschauern
Guadalajara Estadio Jalisco 7 66.200 289.748 048.291 Brasilien - Frankreich
(Viertelfinale) 65.000
Spanien - Brasilien
(Vorrunde) 35.748
Guadalajara Estadio Tres de Marzo 3 30.000 078.000 26.000 Nordirland - Spanien und Portugal - Marokko
(Vorrunde) 28.000
Algerien - Nordirland
(Vorrunde) 22.000
Irapuato Estadio Sergio León Chávez 3 31.300 044.500 014.833 Sowjetunion - Ungarn
(Vorrunde) 16.500
Ungarn - Kanada
(Vorrunde) 13.800
León Estadio Nou Camp 4 30.500 165.737 041.434 Kanada - Frankreich
(Vorrunde) 65.500[1]
Ungarn - Frankreich
(Vorrunde) 31.420
Mexiko-Stadt Aztekenstadion 9 110.600 981.351 109.039 Mexiko - Paraguay (Vorrunde) und Argentinien - Deutschland (Finale) 114.600 Bulgarien - Italien
(Eröffnungsspiel) 96.000
Mexiko-Stadt Olympiastadion 4 72.200 240.000 060.000 Italien - Frankreich
(Achtelfinale) 70.000
Südkorea - Bulgarien
(Vorrunde) 45.000
Monterrey Estadio Tecnológico 4 33.800 089.880 022.470 Algerien - Spanien
(Vorrunde) 23.980
England - Marokko
(Vorrunde) 20.200
Monterrey Estadio Universitario 4 43.800 101.315 025.329 Deutschland - Mexiko
(Viertelfinale) 41.700
Marokko - Deutschland
(Achtelfinale) 19.800
Nezahualcóyotl Estadio Neza 86 3 34.500 064.500 021.500 Dänemark - Uruguay
(Vorrunde) 26.500
Schottland - Dänemark
(Vorrunde) 18.000
Puebla Estadio Cuauhtémoc 5 46.400 144.000 028.800 Spanien - Belgien
(Viertelfinale) 45.000
Südkorea - Italien
(Vorrunde) 20.000
Querétaro Estadio La Corregidora 4 38.600 135.000 033.750 Dänemark - Spanien
(Achtelfinale) 38.500
Deutschland - Schottland
(Vorrunde) 30.000
Toluca Estadio Nemesio Díez 3 32.600 060.000 020.000 Paraguay - Irak
(Vorrunde) 24.000
Paraguay - Belgien
(Vorrunde) 16.000

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1986

Da Titelverteidiger Italien und Veranstalter Mexiko direkt qualifiziert waren und das WM-Turnier mit 24 Mannschaften ausgetragen wurde, standen für die verbleibenden 119 Mannschaften 22 freie Endrundenplätze zur Verfügung. Insgesamt nahmen 111 Mannschaften an der Qualifikation teil. Schottland setzte sich als schlechtester Gruppenzweiter der europäischen Zone gegen den Gewinner der ozeanischen Zone (Australien) durch. Für Dänemark, den Irak und Kanada war es die erste WM-Teilnahme.

14 aus Europa BelgienBelgien Belgien Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien DanemarkDänemark Dänemark Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland EnglandEngland England
FrankreichFrankreich Frankreich ItalienItalien Italien NordirlandNordirland Nordirland PolenPolen Polen PortugalPortugal Portugal
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion SpanienSpanien Spanien SchottlandSchottland Schottland Ungarn 1957Ungarn Ungarn
4 aus Südamerika ArgentinienArgentinien Argentinien Brasilien 1968Brasilien Brasilien Paraguay 1954Paraguay Paraguay UruguayUruguay Uruguay
2 aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik KanadaKanada Kanada MexikoMexiko Mexiko
2 aus Afrika AlgerienAlgerien Algerien MarokkoMarokko Marokko
2 aus Asien Irak 1963Irak Irak Korea SudSüdkorea Südkorea
Weltkarte der Teilnehmer mit deren Platzierungen

Auslosung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Auslosungsmodus war umstritten; so wäre es möglich gewesen, dass Kanada in die gleiche Gruppe wie Mexiko hätte gelost werden können, so dass die beiden einzigen CONCACAF-Vertreter in einer Gruppe gespielt hätten. Es wäre sogar eine Gruppe mit vier europäischen Mannschaften möglich gewesen.

  • gesetzte Gruppenköpfe: Italien • Mexiko • Frankreich • Brasilien • BR Deutschland • Polen
  • Topf 1: Argentinien • Paraguay • Uruguay • England • Sowjetunion • Spanien
  • Topf 2: Algerien • Marokko • Irak • Südkorea • Kanada • Dänemark
  • Topf 3: Belgien • Bulgarien • Nordirland • Portugal • Schottland • Ungarn

Als erstes wurde ausgelost, aus welchem Topf gezogen werden sollte. Gelost wurde: Zuerst wurde aus Topf 3 gezogen, dann aus Topf 2 und als letzten Topf aus Topf 1.
Die erste europäische Mannschaft, die aus Topf 1 gezogen wurde, wurde der Brasilien-Gruppe zugeordnet, der Rest wurde frei zugelost.
Aus den Töpfen 2 und 3 wurden die Teams den sechs Gruppen völlig frei zugelost.

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F
ItalienItalien Italien MexikoMexiko Mexiko FrankreichFrankreich Frankreich Brasilien 1968Brasilien Brasilien Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland PolenPolen Polen
Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien BelgienBelgien Belgien KanadaKanada Kanada SpanienSpanien Spanien UruguayUruguay Uruguay MarokkoMarokko Marokko
ArgentinienArgentinien Argentinien Paraguay 1954Paraguay Paraguay SowjetunionSowjetunion Sowjetunion AlgerienAlgerien Algerien SchottlandSchottland Schottland PortugalPortugal Portugal
Korea SudSüdkorea Südkorea Irak 1963Irak Irak Ungarn 1957Ungarn Ungarn NordirlandNordirland Nordirland DanemarkDänemark Dänemark EnglandEngland England

Für Informationen zu den einzelnen Gruppen und Kadern der Mannschaften auf den jeweiligen Link klicken.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 24 Teilnehmer wurden in sechs Vorgruppen mit je vier Mannschaften eingeteilt. Die beiden ersten jeder Gruppe sowie die vier besten Drittplatzierten qualifizierten sich für das Achtelfinale. Ab dem Achtelfinale wurde das Turnier im K.-o.-System ausgetragen.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. ArgentinienArgentinien Argentinien  3  2  1  0 006:200  +4 05:10
 2. ItalienItalien Italien  3  1  2  0 005:400  +1 04:20
 3. Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien  3  0  2  1 002:400  −2 02:40
 4. Korea SudSüdkorea Südkorea  3  0  1  2 004:700  −3 01:50
31. Mai 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Aztekenstadion)
Bulgarien Italien 1:1 (0:1)
2. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Olympiastadion)
Argentinien Südkorea 3:1 (2:0)
5. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Puebla
Italien Argentinien 1:1 (1:1)
5. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Olympiastadion)
Südkorea Bulgarien 1:1 (0:1)
10. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Puebla
Südkorea Italien 2:3 (0:1)
10. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Olympiastadion)
Argentinien Bulgarien 2:0 (1:0)

In Gruppe A setzten sich erwartungsgemäß die Favoriten Argentinien und Italien durch, Bulgarien wurde Gruppendritter. Der Titelverteidiger aus Italien konnte allerdings nicht im alten Glanz aufspielen und überstand die Vorrunde mit durchschnittlichen Leistungen. Lediglich die erste Halbzeit des Treffens mit Argentinien gehörte zu den Höhepunkten der Vorrunde. Italien vergab gegen Bulgarien im Eröffnungsspiel einen möglichen Sieg und quälte sich auch zu einem mühsamen Erfolg gegen die als krasse Außenseiter angesehenen Südkoreaner. Argentinien hingegen gewann gegen Bulgarien und Südkorea im Schongang, die Spiele waren klarer, als es die Ergebnisse vielleicht zeigen mochten. Im Spiel zwischen Argentinien und Südkorea trafen Huh Jung-moo und Diego Maradona aufeinander. Beide sollten 24 Jahre später bei der WM in Südafrika als Trainer ihrer Mannschaften erneut aufeinandertreffen. Vor der Begegnung warf Maradona seinem Widerpart eine Kung-fu-Einlage im 1986er Spiel vor.

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. MexikoMexiko Mexiko  3  2  1  0 004:200  +2 05:10
 2. Paraguay 1954Paraguay Paraguay  3  1  2  0 004:300  +1 04:20
 3. BelgienBelgien Belgien  3  1  1  1 005:500  ±0 03:30
 4. Irak 1963Irak Irak  3  0  0  3 001:400  −3 00:60
3. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
Belgien Mexiko 1:2 (1:2)
4. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Toluca
Paraguay Irak 1:0 (1:0)
7. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
Mexiko Paraguay 1:1 (1:0)
8. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Toluca
Irak Belgien 1:2 (0:2)
11. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
Irak Mexiko 0:1 (0:0)
11. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Toluca
Paraguay Belgien 2:2 (0:1)

In Gruppe B konnten die Mexikaner den Gruppensieg erzielen, ohne dabei spielerisch zu überzeugen. Ein besonderer Fokus in ihrer eineinhalbjährigen Vorbereitungszeit lag auf Standard-Situationen, was sich im ersten Spiel auszahlte. Kapitän Tomás Boy bereitete zunächst das 1:0 per Freistoß, später dann das 2:0 per Eckstoß vor. Es folgte ein 1:1-Unentschieden gegen Paraguay nachdem Mexiko in letzter Minute ein umstrittener Elfmeter zugesprochen wurde, welcher aber von Hugo Sánchez vergeben wurde. In ihrem abschließenden Gruppenspiel traf man ohne den wegen zweier gelber Karten gesperrten Sánchez auf den WM-Debütanten Irak. Trotz einer erneut guten Leistung des WM-Neulings gewann der Gastgeber die Partie nur knapp mit 1:0, was die einheimischen Fans zu ersten Pfeifkonzerten veranlasste.

Für den Irak, dessen Spieler trotz Ramadan nicht fasten mussten, war das Turnier nach der Vorrunde trotz starker Leistung nach drei Niederlagen beendet. Mitentscheidend für das Ausscheiden waren ein nicht gegebener Treffer von Ahmed Radhi kurz vor der Halbzeitpause im Spiel gegen Paraguay, sowie eine rote Karte wegen Reklamierens für Basil Gorgis und eine Reihe an Glanzparaden von Jean-Marie Pfaff in der Partie gegen Belgien.

Aufgrund interner Differenzen in der belgischen Mannschaft nahm Trainer Guy Thys vor dem letzten Gruppenspiel gegen Paraguay sechs Änderungen in der Startformation vor. Zusätzlich ordnete Thys an, dass die Schlüsselspieler René Vandereycken und Erwin Vandenbergh vorzeitig die Heimreise anzutreten hatten.[2] Dieser Schritt bedeutete ein Weckruf für die Belgier, der zwar kurzfristig zu Abstimmungsproblemen in der Abwehr führte, mittelfristig aber den Einklang im Kader förderte.

Die Partie gegen Paraguay endete mit 2:2-Unentschieden und gilt als eines der besten Spiele der Vorrunde. Zusätzlich zu den vier Toren traf Paraguays Mittelfeldspieler Jorge Amado Nunes nur den Pfosten und ein direkter Freistoßtreffer von Enzo Scifo wurde vom Schiedsrichtergespann zu Unrecht nicht anerkannt. Beide Teams kamen ins Achtelfinale, hätten dieses aber auch jeweils mit einer knappen Niederlage erreicht.

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SowjetunionSowjetunion Sowjetunion  3  2  1  0 009:100  +8 05:10
 2. FrankreichFrankreich Frankreich  3  2  1  0 005:100  +4 05:10
 3. Ungarn 1957Ungarn Ungarn  3  1  0  2 002:900  −7 02:40
 4. KanadaKanada Kanada  3  0  0  3 000:500  −5 00:60
1. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in León
Kanada Frankreich 0:1 (0:0)
2. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Irapuato
UdSSR Ungarn 6:0 (3:0)
5. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in León
Frankreich UdSSR 1:1 (0:0)
6. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Irapuato
Ungarn Kanada 2:0 (1:0)
9. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in León
Frankreich Ungarn 3:0 (1:0)
9. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Irapuato
UdSSR Kanada 2:0 (0:0)

In Gruppe C galt der amtierende Europameister Frankreich um seinen Star Michel Platini als Favorit und startete mit einem 1:0-Sieg gegen Kanada. Die UdSSR siegte zum Auftakt mit 6:0 über Ungarn. Frankreich und die UdSSR trennten sich unentschieden und erzielten jeweils am letzten Spieltag der Gruppenphase noch einmal klare Erfolge gegen Ungarn bzw. Kanada, sodass die beiden Letztgenannten ausschieden und die UdSSR aufgrund der besseren Tordifferenz die Gruppe vor den Franzosen gewann.

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Brasilien 1968Brasilien Brasilien  3  3  0  0 005:000  +5 06:00
 2. SpanienSpanien Spanien  3  2  0  1 005:200  +3 04:20
 3. NordirlandNordirland Nordirland  3  0  1  2 002:600  −4 01:50
 4. AlgerienAlgerien Algerien  3  0  1  2 001:500  −4 01:50
Die Brasilianer mit Elzo (gelbes Trikot) gewannen ihr Auftaktspiel gegen Spanien
1. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Spanien Brasilien 0:1 (0:0)
3. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara (Tres de Marzo)
Algerien Nordirland 1:1 (0:1)
6. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Brasilien Algerien 1:0 (0:0)
7. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara (Tres de Marzo)
Nordirland Spanien 1:2 (0:2)
12. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Nordirland Brasilien 0:3 (0:2)
12. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Tecnológico)
Algerien Spanien 0:3 (0:1)

Brasilien reiste mit einem ersatzgeschwächten Kader nach Mexiko.[3][4] Toninho Cerezo, Dirceu und Carlos Mozer fielen verletzungsbedingt aus. Renato Gaúcho und Éder Aleixo wurden aufgrund disziplinarischer Gründe nicht nominiert. Leandro verzichtete aus Loyalität zu Renato Gaúcho auf seine Nominierung. Falcão und Sócrates suchten wegen lang andauernder Verletzungen nach ihrer Form und Zico fiel aufgrund einer andauernden Knieverletzung für einen Großteil der Vorrunde aus. Trotz dieser Schwächungen galt die Seleção bei den Londoner Buchmachern als Topfavorit auf den Titel.[5]

Obwohl die Brasilianer alle drei Gruppenspiele gewannen und als einzige Mannschaft in den Vorrunde ohne Gegentor blieben, konnten sie ihre Fans nicht vollends überzeugen.

In ihrer Eröffnungspartie traf die Seleção auf die Spanier, die ebenfalls ersatzgeschwächt antraten. Pünktlich zum ersten Spiel suchte eine Durchfallerkrankung, auch scherzhaft als „Montezumas Rache“ bezeichnet, die halbe Mannschaft heim.[6] Davon betroffen waren u.a. auch die Stars Ramón Calderé und Ricardo Gallego.

In der Partie profitierten die Brasilianer u. a. davon, dass den Iberern ein klarer Treffer nicht anerkannt wurde. In der 53. Minute traf Míchel nach einem Eckball mit einem Schuss aus etwa 18 Metern die Unterkante der Torlatte. Ähnlich wie beim Wembley-Tor kam der Ball auf dem Boden auf und sprang zurück ins Spielfeld. Schiedsrichter Chris Bambridge erkannte das Tor nicht an, obwohl TV-Bilder und Fotos später zeigten, dass der Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie war.[7][8] Der spielentscheidende Treffer gelang Brasilien in der 61. Minute. Careca traf mit einem Schuss aus 15 Metern ebenfalls die Unterkante der Torlatte. Der Ball kam vor der Torlinie auf und wurde anschließend von dem zum Zeitpunkt des Schusses im Abseits stehenden Socrates unbedrängt ins Tor geköpft.

Die Nordiren gingen in ihrer Partie gegen Algerien früh durch einen abgefälschten Freischoß aus 18 Metern in Führung. In der zweiten Halbzeit operierten die Algerier vermehrt mit langen Bällen und brachten so die Defensive des Gegners mehrfach in Bredouille. In der 72. Minute glich Djamel Zidane ebenfalls mit einem Freistoß zum verdienten und gerechten Ausgleich aus. Dieses Unentschieden sollte der einige Punktgewinn für beide Teams bleiben.

In der ersten Halbzeit im zweiten Gruppenspiel gegen Algerien spielte sich die Seleção zahlreichen Torchancen heraus, scheiterte aber entweder an dem ausgezeichneten Torhüter Nacerdine Drid oder an der Querlatte. Dieses sollte sich beinahe rächen, da die Algerier nach dem Seitenwechsel offensiv mutiger agierten und so sich mehreren Torchancen erspielten. Der einzige Treffer des Spiels fiel Mitte der zweiten Halbzeit infolge eines individuellen Aussetzers des algerischen Kapitäns Mahmoud Guendouz. Careca erkannte die Situation schneller als sein Gegenspieler Liégeon und vollende aus kurzer Distanz.

Die Brasilianer dominierten in ihrer abschließenden Begegnung gegen Nordirland das Spiel trotz zahlenmäßiger Überlegenheit des Gegners im Mittelfeld von der ersten Minute an. Die Seleção lies Ball und Gegner laufen und kam zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen harmlose Iren. Bei der Niederlage stand der nordirische Torwart Pat Jennings das letzte Mal zwischen den Pfosten. Nach 23 Profijahren und über 1200 Ligaspielen in England trat er an seinem 41. Geburtstag vom Profifußball zurück. Jennings stellte damit einen zwischenzeitlichen Rekord für den ältesten WM-Teilnehmer aller Zeiten auf.

Die spanische Mannschaft ging in ihrem zweiten Spiel gegen Nordirland nach bereits 62 Sekunden in Führung nachdem Míchel durch einen Steilpass Emilio Butragueño bediente und dieser den Ball am nordirischen Torhüter Jennings vorbei ins Tor schlenzte. Julio Salinas erhöhte knapp einer viertel Stunde später auf 2:0 nach einer verunglückten Klärungsaktion des irischen Kapitäns Sammy McIlroy. Kurz nach der Halbzeit verkürzte Colin Clarke zum 2:1-Endstand nach einer slapstick-artigen Fehlerserie, verursacht durch den spanischen Torhüter Andoni Zubizarreta und Mittelfeldspieler Gallego.

Im abschließenden Gruppenspiel kam Spanien zu einem nie gefährdeten 3:0-Sieg gegen Algerien. Nach dem Spiel stellte sich bei der Dopingkontrolle heraus, dass Tage zuvor der zweifache Torschütze Ramón Calderé aufgrund der Durchfallerkrankung mit einem Antibiotikum behandelt wurde, in dem das auf der Dopingliste aufgeführte Aufputschmittel Ephedrin enthalten war. Calderé entging jedoch einer Strafe.[9]

Gruppe E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. DanemarkDänemark Dänemark  3  3  0  0 009:100  +8 06:00
 2. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland  3  1  1  1 003:400  −1 03:30
 3. UruguayUruguay Uruguay  3  0  2  1 002:700  −5 02:40
 4. SchottlandSchottland Schottland  3  0  1  2 001:300  −2 01:50
4. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Querétaro
Uruguay BR Deutschland 1:1 (1:0)
4. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Nezahualcóyotl
Schottland Dänemark 0:1 (0:0)
8. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Querétaro
BR Deutschland Schottland 2:1 (1:1)
8. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Nezahualcóyotl
Dänemark Uruguay 6:1 (2:1)
13. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Querétaro
Dänemark BR Deutschland 2:0 (1:0)
13. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Nezahualcóyotl
Schottland Uruguay 0:0

In Gruppe E spielte die deutsche Elf in der sogenannten „Todesgruppe“. Uruguays Trainer Omar Borrás beschrieb so nach der Auslosung die Gruppe und machte damit den Ausdruck international bekannt. Die Ziehung sah vor, dass der amtierende Vizeweltmeister BR Deutschland auf den zweifachen Weltmeister und amtierenden Südamerikameister Uruguay, den Europameisterschafts-Halbfinalisten Dänemark und auf Schottland traf.

Die Deutschen erzielten zum Auftakt ein 1:1 gegen Uruguay. Die deutsche Mannschaft geriet früh in Rückstand, nachdem Lothar Matthäus unbedrängt nahe der Mittellinie einen 30 Meter langen Rückpass vor den eigenen Strafraum spielte. Antonio Alzamendi erkannte die Situation schneller als der deutsche Libero Klaus Augenthaler, umkurvte Torhüter Toni Schumacher und erzielte den Führungstreffer. In der restlichen Spielzeit wusste die deutsche Mannschaft läuferisch, aber nicht spielerisch zu überzeugen. Der Ausgleich fiel schließlich in der 84. Minute. Nach einer anhaltenden Powerplay-Situation köpfte Augenthaler aus dem Mittelkreis den Ball zurück in die Gefahrenzone. Dieser flog über die Abwehr Uruguays und landete vor den Füßen von Klaus Allofs, der per Flachschuss vollendete.

Auch in zweiten Spiel gegen Schottland, deren Trainer Jock Stein acht Monate vor dem Turnier während eines Qualifikationsspiels an einem Herzinfarkt starb und die ohne ihre beiden vermeintlich besten Spieler Alan Hansen und Kenny Dalglish anreisten, lief die deutsche Mannschaft zunächst einem Rückstand hinterher. Gordon Strachan brachte die Schotten, die in der Partie ohne ihre zwei angeschlagenen Stürmer Charlie Nicholas und Paul Sturrock auskommen mussten, durch einen von Klaus Augenthaler leicht abgefälschten Schuss in Führung. Rudi Völler gelangt allerdings schon vier Minuten später der Ausgleich, nachdem in der dritten Spielminute in Folge eines Eckballs sein Kopfball nur den Pfosten traf. Die Entscheidung erwirkte Klaus Allofs, der in der 50. Minute nach einem verunglückten Klärungsversuch den Ball aus 10 Metern in lange Eck schlenzte. In der letzten halben Stunde verflachte das Spiel deutlich was den Witterungsbedingungen, speziell der Hitze und der Höhenlage, geschuldet war. Strachan wurde nach dem Spiel zitiert, dass in genereller Übereinstimmung die Spieler sich einig waren, dass es sich um die härtesten Bedingungen handelte, in denen die Beteiligten je ein Spiel bestritten und das Spieler bis zu 3,6 kg an Gewicht verloren haben.[10]

Zuvor trafen die Schotten bereits auf Dänemark, die laut dem offiziellen Bericht der FIFA "die definitiv beste Mannschaft der Gruppenphase" waren und die "den spektakulärsten Fußball während des Turniers zeigten".[11] In einer Partie, die sich durch offensiven Fußball und für damalige Verhältnisse hohem Tempo auszeichnete, setzte sich Dänemark dank eines Treffer von Preben Elkjær Larsen mit 1:0 durch.

In der Partie Uruguay gegen Dänemark kam es zu einem 6:1-Kantersieg der Dänen. Die Mannschaft des deutschen Trainers Sepp Piontek, die sowohl individuell, als auch als Kollektiv überlegen waren, war spätestens nach 19 Minuten das dominierende Team nachdem Miguel Bossio wegen wiederholt überharten Foulspiels die Rote Karte sah. Nach einer 2:1-Führung zur Halbzeit überließen sie nach dem Seitenwechsel bewusst den Südamerikanern die Initiative und verließen sich hauptsächlich auf Konter. Uruguay erlitt schließlich die höchste Niederlage seit 15 Jahren, die durchaus noch hätte höher ausfallen können.

Im dritten Spiel der Celeste gegen Schottland sorgte Schiedsrichter Joël Quiniou für einen Rekord, als er dem uruguayischen Abwehrspieler José Batista nach 56 Sekunden die Rote Karte zeigte. Der Platzverweis blieb der Einzige in dem Spiel, war jedoch nicht die gröbste Unsportlichkeit der Uruguayer während der 90 Minuten. Die Südamerikaner konzentrierten sich von dem Moment an mit 9 Mann das eigene Tor zu verteidigen, während die alleinige Sturmspitze Enzo Francescoli auf Konter lauerte. Auf diese Weise konnte die Mannschaft das torlose Unentschieden über die Zeit retten was den dritten Platz und damit das Weiterkommen bedeutete. Der schottische Trainer Alex Ferguson äußerte sich nach dem Spiel mit den Worten "Das war kein Fußballspiel mehr. Unter diesen Umständen bin ich froh, dass wir nach Hause fahren. Die Uruguayer haben keinen Respekt vor dem Fußball".

Im letzten Gruppenspiel traf die deutsche Mannschaft auf Dänemark. Die Ausgangslage sah vor, dass bereits vor dem Anpfiff des Spiels beide Teams für das Achtelfinale qualifiziert waren. In einer offenen und mit hohem Tempo geführten Partie ging Dänemark kurz vor der Halbzeit in Führung, nachdem Jesper Olsen einen Elfmeter verwandelte. Andreas Brehme traf Mitte der ersten Halbzeit mit einem Schuss aus 30 Metern nur die Latte. Die Entscheidung fiel in der 62. Minute. Der zur Halbzeit eingewechselte John Eriksen erzielte das 2:0 in einer Phase, in der Karlheinz Förster verletzungsbedingt sich an der Seitenlinie behandeln ließ und die Defensive Deutschlands dadurch unsortiert war. Für den weiteren Turnierverlauf von Bedeutung war der Platzverweis von Frank Arnesen zwei Minuten vor dem Spielende nach einer Tätlichkeit.

Gruppe F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. MarokkoMarokko Marokko  3  1  2  0 003:100  +2 04:20
 2. EnglandEngland England  3  1  1  1 003:100  +2 03:30
 3. PolenPolen Polen  3  1  1  1 001:300  −2 03:30
 4. PortugalPortugal Portugal  3  1  0  2 002:400  −2 02:40
2. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Universitario)
Marokko Polen 0:0
3. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Tecnológico)
Portugal England 1:0 (0:0)
6. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Tecnológico)
England Marokko 0:0
7. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Universitario)
Polen Portugal 1:0 (0:0)
11. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Portugal Marokko 1:3 (0:2)
11. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Tecnológico)
England Polen 3:0 (3:0)

Vor dem letzten Spiel in Gruppe F konnte theoretisch jedes Team noch ausscheiden oder weiterkommen. Die Mannschaft aus Marokko sicherte sich letztlich den Gruppensieg nach zwei 0:0-Spielen durch einen klaren Sieg über Portugal. Marokko war die erste afrikanische Mannschaft, die die Vorrunde überstand. Die Engländer gewannen nach einer Niederlage und einem Unentschieden das Spiel gegen Polen, wobei sie durch Gary Lineker ihre ersten Tore erzielten, und dies bedeutete Platz zwei vor den Polen, die zuletzt noch im Halbfinale der WM 1982 gestanden hatten.

Rangliste der Gruppendritten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. BelgienBelgien Belgien  3  1  1  1 005:500  ±0 03:30
 2. PolenPolen Polen  3  1  1  1 001:300  −2 03:30
 3. Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien  3  0  2  1 002:400  −2 02:40
 4. UruguayUruguay Uruguay  3  0  2  1 002:700  −5 02:40
 5. Ungarn 1957Ungarn Ungarn  3  1  0  2 002:900  −7 02:40
 6. NordirlandNordirland Nordirland  3  0  1  2 002:600  −4 01:50

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
           
  D1: Brasilien 1968Brasilien Brasilien  4
  F3: PolenPolen Polen  0  
  Brasilien 1968Brasilien Brasilien  1 (3)
    FrankreichFrankreich Frankreich  21 (4)2  
  C2: FrankreichFrankreich Frankreich  2
  A2: ItalienItalien Italien  0  
  FrankreichFrankreich Frankreich  0
    Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland  2  
  F1: MarokkoMarokko Marokko  0
  E2: Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland  1  
  Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland  20 (4)2
    MexikoMexiko Mexiko  0 (1)  
  B1: MexikoMexiko Mexiko  2
  A3: Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien  0  
  ArgentinienArgentinien Argentinien  3
    Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland  2
  A1: ArgentinienArgentinien Argentinien  1
  E3: UruguayUruguay Uruguay  0  
  ArgentinienArgentinien Argentinien  2
    EnglandEngland England  1  
  F2: EnglandEngland England  3
  B2: Paraguay 1954Paraguay Paraguay  0  
  ArgentinienArgentinien Argentinien  2
    BelgienBelgien Belgien  0   Spiel um Platz drei
  C1: SowjetunionSowjetunion Sowjetunion  3
  B3: BelgienBelgien Belgien  141  
  BelgienBelgien Belgien  21 (5)2   FrankreichFrankreich Frankreich  241
    SpanienSpanien Spanien  1 (4)     BelgienBelgien Belgien  2
  E1: DanemarkDänemark Dänemark  1
  D2: SpanienSpanien Spanien  5  

1 Sieg nach Verlängerung
2 Sieg im Elfmeterschießen

Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Italien – Frankreich
Marokko – BR Deutschland
England – Paraguay
Dänemark – Spanien
Viertelfinale BR Deutschland gegen Mexiko
15. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
MexikoMexiko Mexiko Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 2:0 (1:0)
15. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in León
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion BelgienBelgien Belgien 3:4 n.V. (2:2, 1:0)
16. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Brasilien 1968Brasilien Brasilien PolenPolen Polen 4:0 (1:0)
16. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Puebla
ArgentinienArgentinien Argentinien UruguayUruguay Uruguay 1:0 (1:0)
17. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Olympiastadion)
ItalienItalien Italien FrankreichFrankreich Frankreich 0:2 (0:1)
17. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Universitario)
MarokkoMarokko Marokko Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland 0:1 (0:0)
18. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
EnglandEngland England Paraguay 1954Paraguay Paraguay 3:0 (1:0)
18. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Querétaro
DanemarkDänemark Dänemark SpanienSpanien Spanien 1:5 (1:1)

Im Achtelfinale schlug Mexiko Bulgarien problemlos mit 2:0 und zog zum zweiten Mal nach 1970 ins Viertelfinale der WM ein.

Die Sowjetunion um ihren Star Belanow schied gegen starke Belgier nach Verlängerung aus.

Der Dritte der WM 1982, Polen, war gegen Brasilien chancenlos und schied mit 0:4 aus. Während die Polen bei der vorangegangenen WM vor allem im Angriff stark waren, schossen sie bei dieser WM in vier Spielen nur ein Tor bei sieben Gegentoren.

Argentinien gewann gegen Uruguay verdient mit 1:0.

Die Italiener schieden als Titelverteidiger mit 0:2 gegen Frankreich aus.

Deutschland setzte sich ohne Glanz und mit viel Glück gegen die spielfreudigen Marokkaner durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Lothar Matthäus per Freistoß kurz vor dem Abpfiff.

England schlug Paraguay klar mit 3:0. Mit zwei Treffern setzte sich Gary Lineker an die Spitze der Torschützenliste.

Dänemark ging gegen Spanien mit 1:0 in Führung und brachten durch einen Fehlpass die Spanier kurz vor Ende der ersten Halbzeit wieder ins Spiel. Emilio Butragueño wirkte bei zwei Elfmetern für Spanien mit und schoss selbst 4 Tore.

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

21. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
Brasilien 1968Brasilien Brasilien FrankreichFrankreich Frankreich 1:1 n.V. (1:1, 1:1), 3:4 i.E.
21. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Monterrey (Universitario)
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland MexikoMexiko Mexiko 0:0 n.V., 4:1 i.E.
22. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
ArgentinienArgentinien Argentinien EnglandEngland England 2:1 (0:0)
22. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Puebla
SpanienSpanien Spanien BelgienBelgien Belgien 1:1 n.V. (1:1, 0:1), 4:5 i.E.

Das Viertelfinalspiel Frankreich gegen Brasilien gilt noch heute als eines der besten Weltmeisterschaftsspiele aller Zeiten. Zwei der besten Mittelfeldreihen der 1980er Jahre (Sócrates, Junior und Alemão sowie Michel Platini, Alain Giresse und Jean Tigana) übten Angriffsfußball mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Brasilien, das in Führung gegangen war, verpasste es, bis zur Halbzeit den Spielstand zu halten und musste kurz vor der Pause sein erstes Gegentor im Turnier hinnehmen. In der zweiten Hälfte inszenierten die Franzosen ein offenes Feldspiel, ohne dass noch ein Tor fiel. Das Spiel endete nach Elfmeterschießen mit dem Sieg für die Franzosen. Der Brasilianer Zico, der als einer der besten Fußballer seiner Zeit gilt, verschoss in der regulären Spielzeit einen Foulelfmeter.

Im zweiten Viertelfinale musste sich Deutschland in Monterrey mit dem Gastgeber Mexiko auseinandersetzen. Dieses Match war wesentlich härter und mehr von Taktik bestimmt als das vorangegangene Spiel. Torchancen gab es kaum, jedoch gab es zwei Platzverweise, einen für jedes Team. In der Verlängerung fiel kein Tor mehr. Im Elfmeterschießen setzten sich die DFB-Kicker dann mit 4:1 durch, Torwart Schumacher konnte zwei schwach geschossene Elfmeter der Mexikaner parieren.

Im Spiel Argentinien - England erzielte Diego Maradona ein Tor mit der Hand, indem er den Ball über den vor ihm stehenden englischen Torwart faustete. Der Schiedsrichter gab das Tor. Maradona sprach später von der „Hand Gottes“, die das Tor erzielt habe. Kurz darauf schoss Maradona nach einem Alleingang, bei dem er sieben englische Spieler umspielte, das 2:0. Dieses Tor wurde später bei einer Abstimmung der FIFA zum schönsten Tor der WM-Geschichte gewählt. Beide Tore fielen kurz nach der Pause, danach zogen die Argentinier sich zurück. England gelang zehn Minuten vor dem Abpfiff noch der Anschlusstreffer.

Das letzte Viertelfinale wurde zwischen Vize-Europameister Spanien und Belgien ausgetragen. Spanien konnte einen Rückstand erst kurz vor dem Spielende ausgleichen und eine Verlängerung erzwingen. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen, wo ein verschossener Strafstoß der Spanier den Ausschlag gab.

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielszene aus dem Halbfinale Frankreich – BR Deutschland
25. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Guadalajara
FrankreichFrankreich Frankreich Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland 0:2 (0:1)
25. Juni 1986, 16:00 Uhr (24:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
ArgentinienArgentinien Argentinien BelgienBelgien Belgien 2:0 (0:0)

Im Halbfinale gab es zunächst die Neuauflage des Halbfinales vier Jahre zuvor zwischen Frankreich und der deutschen Elf. Die Franzosen galten nach den Siegen über Titelverteidiger Italien und Favorit Brasilien als Favorit, während sich die Deutschen bis dahin weniger deutlich durchsetzten. Die Deutschen gingen jedoch durch einen Freistoß von Brehme nach einem Torwartfehler von Bats früh in Führung und hätten diese zur Halbzeit noch ausbauen können. In der zweiten Hälfte bedrohten die Franzosen das deutsche Tor, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. In der Schlussminute vollendete Rudi Völler einen Konter zum 2:0-Endstand.

Im zweiten Halbfinale galt Argentinien um seine Stars Valdano, Burruchaga und Maradona als Favorit gegen Belgien. In der ersten Hälfte standen die Belgier noch sicher und nahmen ein 0:0 mit in die Pause, doch in der zweiten Hälfte machte sich der Kräfteverschleiß der Belgier zunehmend bemerkbar, die zuvor zweimal in die Verlängerung hatten gehen müssen. Maradona erzielte das Tor zum 1:0 und setzte wenig später zu einem ähnlichen Solo an wie im Viertelfinale gegen England. Dieses Tor zum 2:0 brachte die Entscheidung und wurde bei der Wahl zum WM-Tor des Jahrhunderts auf den vierten Platz gewählt.

Spiel um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

28. Juni 1986, 12:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Puebla
BelgienBelgien Belgien FrankreichFrankreich Frankreich 2:4 n.V. (2:2, 1:2)

Im Kleinen Finale kämpften beide Mannschaften leidenschaftlich um den Sieg, obschon die Franzosen vielen Reservisten eine Chance gaben. So trat z. B. Michel Platini nicht mehr an. Die Belgier erreichten ein 2:2 und mussten im vierten Spiel in Folge ihre dritte Verlängerung spielen. Mit zwei weiteren Toren, darunter ein Elfmeter, kamen die Franzosen zum Erfolg.

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien BR Deutschland
ArgentinienArgentinien
Sonntag, 29. Juni 1986 um 12:00 Uhr in Mexiko-Stadt (Aztekenstadion)
Ergebnis: 3:2 (1:0)
Zuschauer: 114.600
Schiedsrichter: Romualdo Arppi Filho (Brasilien 1968Brasilien Brasilien)
Spielbericht
BR DeutschlandBR Deutschland
Nery PumpidoJosé Luis BrownJosé Luis Cuciuffo, Oscar Ruggeri, Julio OlarticoecheaRicardo Giusti, Sergio Batista, Diego Maradona (C)Kapitän der Mannschaft, Héctor EnriqueJorge Burruchaga (90. Marcelo Trobbiani), Jorge Valdano
Trainer: Carlos Bilardo
Harald SchumacherDitmar JakobsThomas Berthold, Karlheinz Förster, Hans-Peter BriegelAndreas Brehme, Lothar Matthäus, Norbert Eder, Felix Magath (62. Dieter Hoeneß) – Karl-Heinz Rummenigge (C)Kapitän der Mannschaft, Klaus Allofs (46. Rudi Völler)
Teamchef: Franz Beckenbauer
Tor 1:0 Brown (23.)
Tor 2:0 Valdano (56.)


Tor 3:2 Burruchaga (84.)


Tor 2:1 Rummenigge (74.)
Tor 2:2 Völler (81.)
Gelbe Karten Maradona (17.), Olarticoechea (77.), Enrique (81.), Pumpido (85.) Gelbe Karten Matthäus (21.), Briegel (62.)

Im Finale galt Argentinien als klarer Favorit und hatte etwas mehr vom Spiel, die ganz großen Torchancen blieben aber auf beiden Seiten aus, was auch daran lag, dass Lothar Matthäus seinen Gegenspieler Diego Maradona überwiegend im Griff hatte. Die Argentinier gingen Mitte der ersten Hälfte durch einen Freistoß in Führung, nachdem der deutsche Torwart Schumacher einen in den Strafraum geflankten Ball unterlief, so dass Libero Brown ins leere Tor köpfen konnte. Nach knapp einer Stunde fiel das 2:0, aber wie schon gegen England zogen sich die Argentinier jetzt vollständig zurück. Deutschland hatte nun mehr Spielanteile, ohne allerdings große Chancen herausspielen zu können. Nur bei Standards wurde es gefährlich, zwei Ecken, getreten von Andreas Brehme von links, führten zum Ausgleich acht Minuten vor dem Ende. Die deutschen Spieler entblößten jedoch ihre Abwehr, um die Entscheidung noch vor der Verlängerung zu erzielen, und liefen knapp drei Minuten nach dem Ausgleich in einen Konter der Argentinier – Pass Maradona, Solo von Burruchaga – und es stand 3:2 für die Südamerikaner.

Auszug aus dem Original-Fernsehkommentar von Rolf Kramer nach dem 2:2-Ausgleichstreffer von Rudi Völler: "Ist denn das die Möglichkeit ... schauen Sie sich das an: wieder eine Ecke, wieder eine Kopfballvorlage, sie schlagen sie da, wo sie unschlagbar schienen, in der Luft bei hohen Bällen und da fliegt der Pumpido durch die Gegend. Und jetzt ... steh' ich auf ... und die deutsche Bank, ja der FIFA-Mann ist da, er will's verhindern: Horst Köppel, die Ersatzspieler, Franz Beckenbauer, aaalle sind aufgesprungen. Der Torschütze, die beiden, die angeschlagen sind: Karl-Heinz Rummenigge und Rudi Völler die machen hier die Tore - 2:2 81. Minute und es wäre billig, ich verkneif's mir zu sagen, dass wir nicht aufgesteckt haben - ich tu's ja doch; bitte um Entschuldigung!"

Ehrungen der Platzierten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Toni Schumacher wurde zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt und Diego Maradona wurde Argentiniens Fußballer des Jahres, bei der von El Mundo veranstalteten Wahl als Südamerikas Fußballer des Jahres ausgezeichnet sowie zum inoffiziellen Weltfußballer des Jahres gewählt. Manuel Amoros wurde Frankreichs Fußballer des Jahres und Borislaw Michajlow Fußballer des Jahres in Bulgarien.

Beste Torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Spieler Tore
01 EngländerEngländer Gary Lineker 6
02 SpanierSpanier Emilio Butragueño 5
BrasilianerBrasilianer Careca
ArgentinierArgentinier Diego Maradona
05 ItalienerItaliener Alessandro Altobelli 4
sowjetischer Sportlersowjetischer Sportler Igor Belanow
DäneDäne Preben Elkjær Larsen
ArgentinierArgentinier Jorge Valdano
09 BelgierBelgier Jan Ceulemans 3
BelgierBelgier Nico Claesen
DäneDäne Jesper Olsen
DeutscherDeutscher Rudi Völler
13 FranzoseFranzose Jean-Pierre Papin 2
Rang Spieler Tore
13 MarokkanerMarokkaner Abderrazak Khairi 2
sowjetischer Sportlersowjetischer Sportler Iwan Jaremtschuk
BrasilianerBrasilianer Josimar
SpanierSpanier Ramon Maria Calderé
BrasilianerBrasilianer Sócrates
ParaguayerParaguayer Julio César Romero
ParaguayerParaguayer Roberto Cabañas
ArgentinierArgentinier Jorge Burruchaga
FranzoseFranzose Yannick Stopyra
MexikanerMexikaner Fernando Quirarte
FranzoseFranzose Michel Platini
BelgierBelgier Enzo Scifo
DeutscherDeutscher Klaus Allofs

Darüber hinaus gab es 54 Spieler mit einem Treffer. Hinzu kam ein Eigentor.

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Hand Gottes und das WM-Tor des Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Manchmal denke ich, dass ich das Tor, das ich mit der Hand gemacht habe, dem anderen vorziehe … es war in etwa so, als würde ich den Engländern die Brieftasche klauen.“

Diego Maradona: [12]

„It was probably the one and only time in my whole career that I felt like applauding the opposition scoring a goal.“

„Es war wohl das einzige Mal in meiner gesamten Karriere, dass ich dem gegnerischen Team für ein Tor applaudieren wollte.“

Gary Lineker

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fußball-Weltmeisterschaft 1986 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In anderen Quellen, z.B. [1] werden nur rund 36.000 Zuschauer genannt.
  2. Lions, Brian: World Cup(s) Inside Stories
  3. Brazil Limping To World Cup In: articles.sun-sentinel.com (englisch), 17. Mai 1986, abgerufen am 13. September 2015.
  4. The last World Cup of a generation of superstars In: brazilofallworldcups.com (englisch), abgerufen am 13. September 2015.
  5. Alex Yannis: World Cup Play Starts Today In: nytimes.com (englisch), 31. Mai 1986, abgerufen am 22. September 2015.
  6. WM 1986: Maradonas 'Hand Gottes' und genialer linker Fuß In: dfb.de, 3. Mai 2014, abgerufen am 13. September 2015.
  7. Nächster Beweis – Das Wembley-Tor war keins In: welt.de, 21. Januar 2008, abgerufen am 21. September 2015.
  8. Scott Murray, Barney Ronay, Paul Doyle: The Joy of Six: World Cup refereeing controversies In: theguardian.com, 2. Juli 2010, abgerufen am 21. September 2015.
  9. Thomas Hummel: Flügelflitzer: Urintest - Schneller können müssen In: sueddeutsche.de, 17. Mai 2010, abgerufen am 28. September 2015.
  10. Jim Reynolds: "The heat got to us, says Souness" In: The Glasgow Herald, 10. Juni 1986, abgerufen am 19. September 2015.
  11. FIFA World Cup - Mexico '86 Official Report
  12. D. Maradona: Maradona: The Autobiography of Soccer's Greatest and Most Controversial Star. Skyhorse Publishing, 2007, ISBN 978-1-60239-027-0, S. 127.