Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023

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FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023
FIFA Women’s World Cup 2023
Anzahl Nationen 32
Austragungsort AustralienAustralien Australien
NeuseelandNeuseeland Neuseeland
Eröffnungsspiel Juli 2023
Endspiel August 2023

Die Endrunde der 9. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen (englisch FIFA Women’s World Cup) soll von Juli bis August 2023 in Australien und Neuseeland stattfinden.[1]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gianni Infantino, der Präsident der FIFA, sprach sich nach der WM 2019 für eine Vergrößerung des Turniers auf 32 Mannschaften und eine Verdopplung des Preisgelds aus.[2] Der FIFA-Kongress stimmte Ende Juli 2019 der Erweiterung zu.[3]

Bewerbungen und Vergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elf Verbände hatten Interesse an einer Austragung offiziell bekundet.[4] Dabei gab es zunächst neun Einzelbewerbungen und zwei Gemeinschaftsbewerbungen (die beiden koreanischen Fußballverbände, sowie Australien mit Neuseeland). Für alle Länder wäre es die erste Ausrichtung einer Fußballweltmeisterschaft der Frauen.

Aufgrund der FIFA-Regularien zur WM-Vergabe soll die WM nicht direkt nacheinander in derselben Konföderation stattfinden. Da die WM 2019 in Frankreich ausgetragen wurde, kommt eine Bewerbung aus Europa (UEFA) für die WM 2023 somit nicht in Frage.[5] Dennoch hatte auch der belgische Verband sein Interesse bekundet.[6]

Am 3. September 2019 bestätigte die FIFA neun Bewerberverbände (d. h. sieben Bewerbungen) für die Austragung der Weltmeisterschaft.[7][8] Belgien und Bolivien waren nicht mehr im Rennen. Bis zum 13. Dezember reichten die Verbände aus Australien/Neuseeland (gemeinsame Bewerbung), Brasilien, Kolumbien und Japan den unterzeichneten Veranstaltungsvertrag sowie alle weiteren Bewerbungs- und Veranstaltungsdokumente bei der FIFA ein. Im Januar und Februar 2020 wurden Inspektionen des Weltverbandes bei den Bewerberverbänden durchgeführt. Anfang Juni 2020 zog der brasilianische Verband seine Bewerbung wegen der COVID-19-Pandemie zurück,[9] ebenso wie am 22. Juni auch Japan.[10][11]

Die endgültige Bekanntgabe des Ausrichers war für den 25. Juni 2020 angesetzt.[12] Der FIFA-Rat, der aus 35 Funktionären zusammengesetzt ist, sprach sich mit 22 Stimmen für die gemeinsame Bewerbung Australiens und Neuseelands aus. Für die Bewerbung Kolumbiens votierten 13 Mitglieder.[1]

Bewerberverbände für die Austragung der Weltmeisterschaft

Zurückgezogene Bewerbungen

Ausgeschiedene Bewerbungen

Geplante Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bewerbung wurden folgende Städte und Stadien genannt:[13]

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sydney Brisbane Melbourne
Stadium Australia Sydney Football Stadium Brisbane Stadium Melbourne Rectangular Stadium
Kapazität: 83.500 Kapazität: 42.512 Kapazität: 52.263 Kapazität: 30.052
Sydney-Galaxy-homebush.jpg Neubau Suncorpstadium071006a.JPG AAMI Park 2015 AFC Asian Cup Iran v Bahrain.jpg
Newcastle Perth Launceston Adelaide
Newcastle Stadium Perth Oval York Park Hindmarsh Stadium
Kapazität: 25.945 Kapazität: 22.225 Kapazität: 22.065 Kapazität: 18.435
Ausgrid Stadium.jpg Nib Stadium.jpg Gunns Stand.jpg Hindmarsh Stadium Panorama from Away End, October 2016.jpg

Neuseeland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auckland Wellington Dunedin
Eden Park Wellington Regional Stadium Dunedin Stadium
Kapazität: 48.276 Kapazität: 39.000 Kapazität: 28.744
Eden Park with statue.jpg All Whites v Peru 11 November 2017.jpg Dunedin Forsyth Barr Stadium.JPG
Hamilton
Waikato Stadium
Kapazität: 25.111
Hamilton 03.jpg
Christchurch
Christchurch Stadium
Kapazität: 22.556
Addington Rugby Stadium.jpg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Doppelbewerbung sticht Kolumbien aus – Frauen-WM findet 2023 in Australien und Neuseeland statt. www.kicker.de, 25. Juni 2020, abgerufen am 25. Juni 2020.
  2. FIFA Women's World Cup: FIFA President Infantino hails France 2019, outlines proposals for future of women’s game. FIFA, 5. Juli 2019, abgerufen am 2. August 2019 (englisch).
  3. WM-Teilnehmerfeld wird auf 32 Teams aufgestockt. www.womensoccer.de, 31. Juli 2019, abgerufen am 2. August 2019.
  4. Neun Länder wollen das Turnier austragen - Rekord. In: Spiegel Online. 28. Februar 2018, abgerufen am 1. April 2019.
  5. Unlike men’s World Cup, no open vote on women’s event host. New Delhi Times, 21. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2019 (englisch).
  6. FIFA Frauen-WM 2023: Zehn Verbände bei Bewerbungsverfahren dabei – Rekord. FIFA, 19. August 2019, abgerufen am 7. Juni 2020.
  7. Fortsetzung des Bewerbungsverfahrens für die FIFA Frauen-WM 2023 mit acht Mitgliedsverbänden. In: de.fifa.com. FIFA, 3. September 2019, abgerufen am 5. September 2019.
  8. FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023 – Übersicht über das Bewerbungsverfahren – Aktualisierte Version (August 2019). (PDF; 1,96 MB) In: img.fifa.com. FIFA, August 2019, abgerufen am 5. September 2019.
  9. DER SPIEGEL: Brasilien zieht Bewerbung für Fußball-WM der Frauen 2023 zurück - DER SPIEGEL - Sport. 9. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.
  10. ard-text.de: Japan will Frauen-WM doch nicht.
  11. japan2023bid.com: Japan FA to withdraw from Bid to host the FIFA Women’s World Cup 2023 (englisch).
  12. FIFA Frauen-WM 2023: Wahl des Ausrichters durch den FIFA-Rat am 25. Juni 2020. In: de.fifa.com. FIFA, 15. Mai 2020, abgerufen am 16. Mai 2020.
  13. As One. Australia and New Zealand bidding to host the FIFA Women's World Cup 2023™. Football Federation Australia (FFA) and New Zealand Football (NZF). Abgerufen am 14. Dezember 2019.