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Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027
FIFA Women’s World Cup 2027
Anzahl Nationen 32 (von 188 Bewerbern)
Austragungsort Brasilien Brasilien
Eröffnungsspiel 24. Juni 2027
Endspiel 25. Juli 2027
 WM 2023
WM 2031 

Die Endrunde der 10. Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen (englisch FIFA Women’s World Cup) soll vom 24. Juni bis 25. Juli 2027 in Brasilien ausgetragen werden. Die Qualifikation begann 2025.

Das Format soll das gleiche wie 2023 mit 32 teilnehmenden Mannschaften sein. Da Brasilien Gastgeberland ist, ist das Team für die Weltmeisterschaft 2027 direkt qualifiziert.

Bewerbungen und Vergabe

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Mehrere Nationen hatten ein Interesse an der Ausrichtung der Veranstaltung geäußert, es lagen auch gemeinsame Angebote vor. Bis zum 21. April 2023 musste die Bewerbung beim Weltverband FIFA abgegeben werden.[1] Am 17. Mai 2024 wurde Brasilien zum Gastgeber ernannt.[2]

Bewerberverbände für die Austragung der Weltmeisterschaft

Bei einem Zuschlag für die Bewerbung Deutschlands, der Niederlande und Belgien sollte in den nordrhein-westfälischen Städten Dortmund (Signal Iduna Park), Düsseldorf (Merkur Spiel-Arena), Gelsenkirchen (Veltins-Arena) und Köln (Rheinenergiestadion) gespielt werden.[1] Der ursprünglich geplante Austragungsort Duisburg mit der Schauinsland-Reisen-Arena stieg am 6. September 2023 aus dem WM-Bewerbungsverfahren aus. Alle Spielorte müssen, nach Auflage der FIFA, zum 31. Dezember 2026 einsatzbereit sein. Die Sanierung des Dachs werde, laut Stadtverwaltung, aber wohl erst frühestens zum zweiten Halbjahr 2027 beendet sein.[4] Als Ersatzspielort rückte am 27. September Gelsenkirchen nach.[5]

Am 24. November 2023 zog sich Südafrika aus dem Bewerberfeld zurück. Der südafrikanische Verband SAFA wolle sich auf eine Bewerbung für die folgende Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2031 konzentrieren.[6] Ebenso zogen die USA und Mexiko ihre Bewerbung am 29. April 2024 zurück und wollen erst 2031 kandidieren.[7] Am 17. Mai 2024 wurde auf dem FIFA-Kongress in Bangkok der Ausrichter gewählt, vorher hatte immer nur der FIFA-Rat darüber abgestimmt. Brasilien wurde mit 119:78 Stimmen von 207 stimmberechtigten Mitgliedsverbänden und 197 gültigen Stimmen zum Gastgeber gewählt. In Europa stimmten – bis auf Russland – alle europäischen Verbände für eine WM in Europa. Weitere Stimmen kamen vor allem aus der Karibik, teilweise aus Afrika und China.[2] Die Qualifikation begann 2025.

Insgesamt hat die CBF in ihrer Bewerbung zehn Stadien für die Austragung vorgeschlagen. Für das Turnier werden die Stadionkapazitäten reduziert, können aber je nach Kartennachfrage angepasst werden.[8] Alle Stadien wurden für die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 renoviert oder neu errichtet. Am 7. Mai 2025 gab die FIFA die acht Spielorte bekannt.[9]

Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027 (Brasilien)
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027 (Brasilien)
Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2027 in Brasilien
Stadion Stadt Kapazität
WM / gesamt
Bild
Arena Castelão Fortaleza, CE 25.500 / 57.876 Arena Castelão
Neo Química Arena São Paulo, SP 42.707 / 47.252 Arena Corinthians
Arena Fonte Nova Salvador, BA 36.260 / 47.915 Arena Fonte Nova
Arena Pernambuco Recife, PE 20.602 / 45.440 Arena Pernambuco
Estádio Beira-Rio Porto Alegre, RS 25.830 / 49.055 Estádio Beira-Rio
Estádio do Maracanã Rio de Janeiro, RJ 66.167 / 73.139 Estádio do Maracanã
Estádio Mineirão Belo Horizonte, MG 25.700 / 66.658 Estádio Mineirão
Estádio Nacional de Brasília Mané Garrincha Brasília, DF 40.883 / 69.910 Estádio Nacional de Brasília Mané Garrincha

Bereits qualifiziert sind (Stand: 9. August 2026):

11 aus Europa  Dänemark  Deutschland  Frankreich  Spanien
3 aus Südamerika  Argentinien  Brasilien (Gastgeber)  Kolumbien
4 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik
4 aus Afrika  Algerien  Kamerun  Malawi  Marokko
6 aus Asien  Australien  China  Japan  Nordkorea  Philippinen  Südkorea
1 aus Ozeanien  Neuseeland
3 über ein interkontinentales Turnier

Übertragung und Berichterstattung

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Im Juni 2025 sicherte sich die Deutsche Telekom erstmals die Übertragungsrechte für alle 64 Spiele der Weltmeisterschaft, die sie auf der kostenpflichtigen Plattform MagentaTV übertragen wird. Die FIFA gab darüber hinaus bekannt, die Rechte an 30 Spielen zu behalten, um diese an frei-empfangbare Sender zu vergeben.[10]

Die Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft wurden von den öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF übertragen.[11]

Vereinbarung der UEFA mit der EBU und Saran Media Group

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Im April 2026 verkündete die UEFA umfassende Vereinbarungen mit der European Broadcasting Union (EBU) und der Saran Media Group, die die Übertragung der Weltmeisterschaft in mehreren Ländern sicherstellen soll.[12]

Die Vereinbarung mit der EBU garantiert 19 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in 18 Territorien Live-Übertragungen in TV und Radio sowie auf Digitalplattformen. Zu diesen Territorien gehören die Schweiz und Liechtenstein (SRG SSR), Belgien (RTBF & VRT), die Niederlande (NOS), Tschechien (Cesky Rozhlas & Ceská Televize), Dänemark (DR & TV 2 Danmark), Ungarn (MTVA), Norwegen (NRK & TV 2 AS), Malta (PBS), Spanien (RTVE), Slowakei (RTVS), Island (RUV), Schweden (SR), Ukraine (Suspilne), Polen (TVP) und Finnland (YLE).[13]

Die Saran Media Group erwarb in einer ähnlichen Vereinbarung ebenfalls umfassende Rechte für 24 Gebiete im europäischen und eurasischen Raum. Diese Gebiete sind: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisische Republik, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Republik Irland, Rumänien, Serbien, Slowenien, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan.[12]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Auch USA und Mexiko wollen Frauen-WM 2027. In: sportschau.de. dpa, 20. April 2023, abgerufen am 24. April 2023.
  2. 1 2 Abfuhr für den DFB – WM der Frauen 2027 in Brasilien. In: sportschau.de. dpa, 17. Mai 2024, abgerufen am 17. Mai 2024.
  3. Brasilien reicht offizielle Bewerbung für Frauenfußball-WM 2027 ein. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandfunk, 5. November 2023, abgerufen am 5. November 2023.
  4. Duisburg steigt aus WM-Bewerbungsverfahren aus – DFB "überrascht". In: kicker.de. 7. September 2023, abgerufen am 7. September 2023.
  5. Bewerbung um die Frauen-WM 2027: Schalke springt für Duisburg ein. In: wdr.de. SID, 27. September 2023, abgerufen am 28. September 2023.
  6. SA withdraws from bidding for the 2027 FIFA Women’s World Cup, turns attention to 2031 event. In: safa.net. SAFA, 24. November 2023, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. November 2023 (englisch). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  7. Ein DFB-Konkurrent weniger: USA und Mexiko ziehen für WM 2027 zurück. In: kicker.de. 30. April 2024, abgerufen am 30. April 2024.
  8. Rob Ridley: Brazil lands 2027 FIFA Women’s World Cup. In: thestadiumbusiness.com. 17. Mai 2024, abgerufen am 17. Mai 2024 (englisch).
  9. Acht atemberaubende Spielorte bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Brasilien 2027™. In: inside.fifa.com. FIFA, 7. Mai 2025, abgerufen am 9. Mai 2025.
  10. Deutsche Medienrechte für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™ bestätigt. In: inside.fifa.com. 3. Juni 2025, archiviert vom Original am 8. Juni 2026; abgerufen am 30. Juni 2026.
  11. Zum Abschluss noch ein Sieg? Hier sehen Sie die DFB-Frauen live im Free-TV. In: t-online.de. 8. Juni 2026, abgerufen am 30. Juni 2026.
  12. 1 2 Bahnbrechende Berichterstattung über FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™ in Europa. In: inside.fifa.com. 21. April 2026, abgerufen am 30. Juni 2026.
  13. European Broadcasting Union (EBU): EBU secures free-to-air rights for FIFA Women’s World Cup 2027 across Europe. In: ebu.ch. 13. April 2026, abgerufen am 30. Juni 2026 (englisch).