Fun Factory (Band)

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Fun Factory
Fun Factory in Mannheim bei sunshine live "Die 90er - Live on Stage" (2015)
Fun Factory in Mannheim bei sunshine live "Die 90er - Live on Stage" (2015)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Eurodance
Gründung 1990
Auflösung 1997, 2002
Neugründung 1998, 2007
Website www.funfactorymusic.com
Aktuelle Besetzung
Gesang
Balca (Balca Tözün)
Rap
Smooth T. (Toni Cottura)
Rap
Steve (Stephan Browarczyk)
Rap, Gesang
Ski (Anthony Freeman)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Balca, auch Balja (Balca Tözün)
Tanz
Marie-Anett Mey
Backing Vocals
Steve (Stephan Browarczyk)
Rap
Rod D. (Rodney Hardison)
Gesang
Annett Möller
Gesang
Lian Ross (Josephine Hiebel)
Rap
T-Roc (Terrance Lamont Croom)
Rap, Gesang
Al Walser

Fun Factory ist der Name mehrerer Dancefloor-Gruppen aus Deutschland, die nacheinander seit 1992 mit unterschiedlichen Besetzungen in Erscheinung getreten sind.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt Fun Factory wurde 1990 von Rainer Kesselbauer ins Leben gerufen. 1992 erfolgte dann die erste Besetzung mit vier Musikern Marie-Anett Mey, Steve, Rod D. und Smooth T. Ihre erste erfolgreiche Single landeten sie mit Groove Me im Jahr 1993. Im darauf folgenden Jahr erschien auch ihr erstes Album. Bevor das Quartett das nächste Album veröffentlichte, wurde Balja als weibliches Gesicht der Gruppe durch das französische Model Marie-Anett Mey ersetzt. Mit ihrem zweiten Album Fun-Tastic (1994) wurden sie europaweit bekannt und konnten sogar in den USA in den Charts landen. Im Jahr 1997 brachte Fun-Factory ein Best-Of-Album heraus, noch im selben Jahr verließen Smooth T. und Rod D. die Gruppe, und Fun Factory löste sich auf. Die beiden verbliebenen Mitglieder gründeten mit dem Sänger Ray Horton das Nachfolgeprojekt „Fun Affairs“, konnten jedoch nicht an die alten Erfolge anknüpfen.

Im Jahr 1998 entstand unter dem Namen Fun Factory eine Gruppe mit neuer Besetzung: Al Walser, Annett Möller, Lian Ross (Josephine Hiebel) und T-Roc (Terrance Lamont Croom). Das erste Album Next Generation verkaufte sich 100.000 Mal. Der Erfolg der Band beschränkte sich hauptsächlich auf den asiatischen Raum. Im Jahr 2002 erschien mit ABC of Music das zweite und letzte Album der neuen Formation, die sich nach mäßigem Erfolg der Platte ebenfalls auflöste.

Im Sommer 2008 startete eine Neuauflage von Fun Factory durch den Bremerhavener Musikproduzenten Rekardo Heilig. Die Gruppe bestand zunächst aus Rapper Douglas, Sänger und Rapper DGS, Sängerin Diana und der Tänzerin/Sängerin Jenna. 2008 erschien die Single Be Good to Me, im selben Jahr trat die Gruppe im ZDF-Fernsehgarten mit der Single Fiesta de Samba auf. 2009 veröffentlichte das Projekt mit veränderter Besetzung das Musikvideo zur Single Uh la la und trat beim Konzert We love the 90’s – Part 2 in der König-Pilsener-Arena Oberhausen auf. 2013 veröffentlichte die Plattenfirma „ZYX Music“ die Single On Top of the World von Fun Factory. 2014 erschien die Single B' Bang Bang, 2015 Let’s Get Crunk.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1994 Non Stop! - The Album 41
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. April 1994
1995 Fun-Tastic 43
(17 Wo.)
49
(2 Wo.)
36
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 1995

weitere Alben

  • 1996: All Their Best
  • 1997: The Party – Non-Stop
  • 1999: Next Generation
  • 2002: ABC of Music

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1994 Close To You
Non Stop! - The Album
19
(15 Wo.)
46
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1994
Take Your Chance
Non Stop! - The Album
18
(14 Wo.)
37
(4 Wo.)
88
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1994
Pain
Non Stop! - The Album
24
(12 Wo.)
25
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1994
1995 I Wanna B With U
Fun-Tastic
11
(25 Wo.)
18
(12 Wo.)
45
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1995
Celebration
Fun-Tastic
12
(21 Wo.)
88
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1995
Doh Wah Diddy
Fun-Tastic
6
(16 Wo.)
11
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1995
1996 Don’t Go Away
Fun-Tastic
37
(15 Wo.)
31
(4 Wo.)
93
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1996
Love Message 4 Erstveröffentlichung: 1996
I Love You
Fun-Tastic
40
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1996

weitere Singles

  • 1992: Fun Factory’s Theme
  • 1993: Groove Me
  • 1994: Love Of My Life
  • 1995: Prove Your Love
  • 1997: Oh Yeah Yeah (I Like It)
  • 1997: We Are The World
  • 1998: Party With Fun Factory
  • 1999: Sha-La-La-La-La
  • 1999: Wish
  • 1999: Next Generation (Ready To Flight)
  • 2000: House Of Love
  • 2001: I’ll Be There
  • 2002: Tam Tam Taram Tam
  • 2003: Let It Happen
  • 2003: Self Control
  • 2008: Be Good To Me
  • 2010: Shut Up!
  • 2013: On Top Of The World
  • 2014: B' Bang Bang
  • 2015: Let’s Get Crunk

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: RSH-Gold in der Kategorie „Deutschproduzierte Regionale Band des Jahres“[2]
  • 2009: Steaua de Mare
  • 2011: Lifetime Music Award

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH US
  2. RSH-Gold Verleihung 1996

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fun Factory (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien