Funke Mediengruppe

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Funke Mediengruppe GmbH & Co. KGaA

Logo
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Sitz Essen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung

Ove Saffe, Andreas Schoo, Michael Wüller[1]

Mitarbeiterzahl

6000 (2014)[2]

Umsatz 1,322 Mrd. Euro (2015)[3]
Branche Massenmedien
Website www.funkemedien.de

Logo der ehemaligen WAZ-Mediengruppe

Die Funke Mediengruppe mit Sitz in Essen ist ein Medienkonzern in der Rechtsform einer GmbH & Co. KGaA mit Beteiligungen an gedruckten und elektronischen Medien in Deutschland, Österreich und Kroatien. Die Gesellschaft verlegt Tageszeitungen, Publikums- und Fachzeitschriften, Anzeigenblätter sowie Kundenzeitschriften und besitzt mehrere Großdruckereien zu deren Herstellung. Ferner betreibt sie Lokalradios und Online-Angebote. Das größte Geschäftsfeld der Gruppe ist die regionale Berichterstattung, bei der in einer Region unterschiedliche Medien parallel betrieben und teilweise verknüpft werden. Als zweiten Schwerpunkt gibt die Gruppe Frauen- und Programmzeitschriften an.[4]

Die Funke Mediengruppe besteht aus einer Vielzahl verschachtelter Unternehmen, in denen die einzelnen Medien und Betriebsteile formalrechtlich unabhängig geführt werden. Laut Geschäftsbericht erwirtschaftete der Konzern im Jahr 2015 mit einem Umsatz von 1,322 Mrd. Euro einen Verlust von 5,6 Mio. Euro. Damit ist er einer der größten Verlagskonzerne Deutschlands. 617,4 Mio. Euro des Umsatzes entfallen auf das Zeitungsgeschäft, 389,3 Mio. Euro auf die Zeitschriften, 172,2 Mio. Euro auf die Anzeigenblätter und 39,3 Mio. Euro auf elektronische Medien.[3]

Der Medienkonzern entstand aus der 1948 gegründeten Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Nach Aufkäufen anderer Zeitungen firmierte das Unternehmen ab 1976 als Zeitungsgruppe WAZ, nach weiterer Expansion in die elektronischen Medien ab 1997 als WAZ Mediengruppe. 2013 wurde nach dem Ausscheiden der Eigentümerfamilie Brost der Konzernname auf die verbleibende Eigentümerfamilie Funke geändert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Expansion als WAZ-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung waren Erich Brost und Jakob Funke. Beide verfügten über jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile. Durch Aufkauf kleinerer Konkurrenztitel im ursprünglichen Verbreitungsgebiet hat sich die WAZ bereits in den 1970er Jahren eine wirtschaftliche Monopolstellung in vielen Städten des Ruhrgebiets gesichert. Durch journalistisch unabhängige Weiterführung der aufgekauften Zeitungen hielt der Konzern gleichzeitig die publizistische Vielfalt weitgehend aufrecht; ein Konzept, das als „WAZ-Modell“ bekannt und in vielen anderen Regionen nachgeahmt wurde.

Die WAZ-Mediengruppe veröffentlichte keine Geschäftszahlen, galt aber in der Branche über Jahrzehnte als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands mit Umsatzrenditen von bis zu 30 Prozent. Aus den hohen Gewinnen im Kerngebiet finanzierte das Unternehmen eine große Zahl von Aufkäufen von gedruckten Medien sowie Neugründungen vor allem im privaten Rundfunk und von Online-Medien.[5] Die Expansion von einer Regionalzeitung zum nationalen und später internationalen Medienkonzern wurde von dem jahrzehntelang amtierenden, in der Medienbranche sehr bekannten Geschäftsführer-Duo Erich Schumann, Bevollmächtigter der Brost-Seite, sowie Günther Grotkamp, Bevollmächtigter der Funke-Seite, geleitet.[6]

Eigentümerwechsel zur Funke-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Tod der beiden Gründer wurden die jeweiligen Anteile auf eine Reihe von Erben aufgeteilt: Die Anteile Jakob Funkes erbten 1975 die Töchter Petra Grotkamp, Gisela Holthoff, Renate Schubries und Ute de Graffenried. Nachdem sich Tochter Ute 1989 auszahlen ließ, gehörte den drei verbleibenden Töchtern je ein Drittel der Funke-Familiengesellschaft. Die Anteile Gisela Holthoffs erbte 2011 ihr Adoptivsohn Stephan Holthoff-Pförtner, ein bekannter Rechtsanwalt und Unternehmer, der lange Zeit Sprecher der Funke-Seite war.[7] Die Anteile Erich Brosts erbten 1995 zu 60 Prozent seine Witwe Anneliese Brost sowie zu 40 Prozent der von Brost 1985 adoptierte langjährige Geschäftsführer Erich Schumann. Nach dem Tod von Schumann (2007) und Anneliese Brost (2010) gingen die Anteile der Brost Verwaltungs-GmbH auf die drei Enkel von Erich Brost über.

Die Unternehmensanteile blieben zu jeweils 50 Prozent in zwei Verwaltungsgesellschaften gebündelt. Daher konnten die Familienmitglieder nur gemeinsam agieren und die beiden Familiengruppen nur einvernehmlich entscheiden.[8] Änderungen an diesem Modell waren dadurch erschwert, dass eine WAZ-Beteiligung ohne Zustimmung der Miteigner nicht an Dritte verkauft, sondern nur an Familienangehörige weitergegeben werden konnte. Weil keine einfachen Mehrheitsentscheidungen möglich waren, wurden Meinungsunterschiede sowohl zwischen den als auch innerhalb der Eigentümerfamilien in lang andauernden Konflikten ausgetragen. Unter anderem gab es 2006 Streit zwischen den Gesellschaftern um die Ausschüttung des hohen Erlöses von 520 Millionen Euro aus dem Verkauf der RTL-Beteiligung.[9]

Mit dem Ziel, diese Konstellation zu ändern, hatte Anneliese Brost 2008 geheime Verträge mit Stephan Holthoff-Pförtner abgeschlossen, in denen unter anderem eine Kaufoption für die Holthoff-Anteile enthalten war. Petra Grotkamp versuchte gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem langjährigen Geschäftsführer Günther Grotkamp, mit juristischen Mitteln die Teilung der Funke-Familiengesellschaft zu verhindern.[10] Nach dem Tod von Anneliese Brost unterbreitete Petra Grotkamp ihrerseits den Brost-Enkeln ein Kaufangebot, das diese mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 annahmen. Danach gehörten Petra Grotkamp zwei Drittel der Unternehmensanteile.[11] Damit endete nach 63 Jahren die Aufteilung auf zwei Eigentümerfamilien. Ab März 2013 verwendete der Medienkonzern ohne gesonderte Mitteilung den Namen Funke Mediengruppe.[12] Im Juni 2013 schließlich nahm der Konzern eine neue Rechtsform an und firmiert nun als Funke Mediengruppe GmbH & Co. KGaA.[13]

Ende 2017 übertrug Petra Grotkamp ihre Eigentumsanteile zu gleichen Teilen an ihre drei Kinder Julia Becker, Nora Marx und Niklas Wilcke. Seit 1. Januar 2018 ist Julia Becker Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerns.[14]

Übernahme der Regionalzeitungen und Zeitschriften von Springer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Mai 2014 übernahm die Funke Mediengruppe für einen Kaufpreis von 920 Millionen Euro von der Axel Springer SE die Regionalzeitungsgruppen Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt sowie die Programm- und Frauenzeitschriften. Im Einzelnen waren dies die regionalen Tageszeitungen Hamburger Abendblatt, Bergedorfer Zeitung und Berliner Morgenpost, die Anzeigenblätter in Hamburg und Berlin, die Programmzeitschriften Hörzu, TV Digital, Funk Uhr, Bildwoche und TV neu sowie die Frauenzeitschriften Bild der Frau und Frau von Heute.[15] Das Bundeskartellamt genehmigte die Übernahme nur unter der Auflage, drei der zugekauften und fünf weitere eigene Programmzeitschriften unverzüglich wieder abzugeben. Die acht Titel – unter anderem Funk Uhr, Bildwoche, TV neu, Die zwei und Super TV – erwarb die Mediengruppe Klambt.[16][17]

Ein weiterer Bestandteil der Vereinbarung war die Gründung gemeinsamer Unternehmen für Vertrieb sowie Vermarktung der Springer- und Funke-Medien. Das Kartellamt genehmigte eine gemeinsame Anzeigenvermarktung, nicht aber ein fusioniertes Vertriebsunternehmen. Stattdessen entstand nur ein gemeinsamer Vertrieb der Zeitungen.[18]

Die gekauften Springer-Titel erwirtschafteten im Jahr 2012 einen Umsatz von 512 Millionen Euro. Durch den Zukauf vergrößerte die Funke-Gruppe ihr Kerngeschäft mit gedruckten Medien erheblich. Der Umsatz des gesamten Konzerns stieg um mehr als 40 Prozent, nämlich von 929 Mio. Euro im Jahr 2013 auf 1,322 Mrd. Euro im Jahr 2015.[3]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Funke Mediengruppe wird von drei Geschäftsführern mit unterschiedlichen Zuständigkeiten geleitet: Ove Saffe leitet den Bereich Regionalmedien, Andreas Schoo den Bereich Zeitschriften und Digitales und Michael Wüller den Bereich Finanzen.[19] Frühere Geschäftsführer des Konzerns sind u. a. Erich Schumann, Günther Grotkamp, Bodo Hombach, Christian Nienhaus, Manfred Braun und Thomas Ziegler.

Im Sommer 2018 wird der Unternehmenssitz innerhalb der Stadt Essen von der Friedrichstraße in das neuerrichtete Medienhaus der Funke Mediengruppe am Rande des Universitätsviertels umziehen.[20]

Gedruckte Medien in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tageszeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Druckerzeugnisse der Funke Mediengruppe

Die Funke Mediengruppe besitzt in Deutschland mit Eigentumsmehrheit oder als großer Minderheitsgesellschafter dreizehn Tageszeitungstitel: die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung und die Westfälische Rundschau in Essen, die Westfalenpost in Hagen, den Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, die Thüringer Allgemeine in Erfurt, die Ostthüringer Zeitung in Gera, die Thüringische Landeszeitung in Weimar, die Braunschweiger Zeitung, den Harz Kurier in Osterode am Harz, das Hamburger Abendblatt und die Bergedorfer Zeitung in Hamburg sowie die Berliner Morgenpost. Durch den Austausch oder die gemeinsame Produktion von Inhalten sind die Titel zu erheblichen Teilen inhaltsgleich. Die Tageszeitungen machen fast die Hälfte des Konzern-Umsatzes aus.

In den 1970er Jahren kaufte der Verlag der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) im Ruhrgebiet die kleineren Konkurrenzzeitungen Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ), Westfälische Rundschau (WR) sowie Westfalenpost (WP) auf und fasste sie in der Zeitungsgruppe WAZ zusammen. Mit den aufgekauften Titeln verfuhr der Verlag auf innovative Weise: Das Verlagsgeschäft wurde zusammengelegt und die Anzeigenteile waren in jedem Lokalgebiet identisch. Gleichzeitig blieben sowohl die Haupt- als auch die Lokalredaktionen der aufgekauften Zeitungen erhalten und publizierten weiterhin eigenständig. Damit vermied das Unternehmen Abonnementkündigungen durch das Verschwinden von Traditionszeitungen und konnte Konflikte mit der Fusionskontrolle minimieren. Diese Kombination eines wirtschaftlichen Monopols mit publizistischem Wettbewerb innerhalb eines Unternehmens wurde als „WAZ-Modell“ bekannt. Es erwies sich vor allem durch die Durchsetzung hoher Preise im Anzeigenmarkt als sehr erfolgreich und wurde später von anderen Verlagen nachgeahmt.[21]

Nach der Wende erwarb die Zeitungsgruppe WAZ 1990 Anteile an drei zuvor DDR-Parteien gehörenden Regionalzeitungen in Thüringen, der Thüringer Allgemeinen (TA), der Ostthüringer Zeitung (OTZ) und der Thüringischen Landeszeitung (TLZ). In der Zeitungsgruppe Thüringen wurde das Modell aus dem Ruhrgebiet nachgebildet. Wie auch bei der Beteiligung am Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) verzichtete der Konzern zum Teil aus kartellrechtlichen Gründen auf den Erwerb der Unternehmensmehrheit, solange er als großer Minderheitsgesellschafter de facto die wirtschaftliche Leitung hatte und die Titel in seinen Verbund eingliedern konnte. 2006 erwarb der Konzern den Harz Kurier von der Jungfer Druckerei und Verlag, 2007 die benachbarte Braunschweiger Zeitung von der Verlegerfamilie Voigt und der Norddeutschen Landesbank. 2014 folgte die Übernahme aller drei Regionalzeitungen des Springer-Konzerns.

Bei allen deutschen Tageszeitungen geht seit über zwei Jahrzehnten die Zahl der Käufer stark zurück. Bei den Funke-Titeln fällt dieser Rückgang zum Teil überdurchschnittlich aus. Im Ruhrgebiet liegt der jährliche Auflagenrückgang mit 4 bis 5 Prozent doppelt so hoch wie der Marktdurchschnitt.[22] Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 56 Prozent gesunken.[23] Zusammen verloren die Zeitungen 639.800 Käuferinnen und Käufer und verkaufen nur noch 502.336 Exemplare.[24] In Thüringen fällt der Rückgang sehr ähnlich aus, um 270.501 auf 233.242 Exemplare.[25] Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 53,7 Prozent gesunken.[26]

Entwicklung der verkauften Auflage[27]

Funke-Tageszeitungen Nordrhein-Westfalen

Entwicklung der verkauften Auflage[28]

Funke-Tageszeitungen Thüringen

Auf die Rückgänge bei den verkauften Auflagen sowie durch die Internet-Konkurrenz auch im Anzeigengeschäft reagierte die Konzernleitung 2008 mit der ausdrücklichen Abkehr vom „WAZ-Modell“.[29] Nach und nach wurden Teilredaktionen zusammengelegt und damit auch die publizistischen Inhalte der Zeitungstitel schrittweise vereinheitlicht.[30]

In den folgenden Jahren wurden fortwährend weitere Stellen eingespart.[31] Im Januar 2013 wurde die gesamte Redaktion der Westfälischen Rundschau in Dortmund geschlossen und die meisten Redakteure entlassen. Die zugehörige Verlagsgesellschaft stellte im September 2014 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die Zeitung existiert seitdem als bloßer Titel weiter, Mantel und Lokalausgaben werden mit den Inhalten der anderen Konzernzeitungen gefüllt.[32]

Nach Kauf der Springer-Regionalzeitungen wurde die Vereinheitlichung auf alle Titel des Konzerns ausgeweitet. 2015 wurde für alle dreizehn Tageszeitungen eine gemeinsame überregionale Redaktion in Berlin eingerichtet, die unter dem Namen Funke-Zentralredaktion auftritt.[33] Die eigenständigen Redaktionen der einzelnen Zeitungen wurden nach und nach geschlossen, ebenso die zuvor eingerichtete Zentralredaktion für Nordrhein-Westfalen in Essen.[34]

Wochenzeitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Sitz des Konzerns in Essen besitzt die Funke Mediengruppe eine selten gewordene Medienform: zwei lokale Kauf-Wochenzeitungen. Die traditionsreichen Werdener Nachrichten und die Borbecker Nachrichten für bestimmte Stadtbezirke von Essen wurden bereits 1850 und 1949 gegründet, lange vor der Verbreitung kostenloser wöchentlicher Anzeigenblätter. Über Jahrzehnte vermied die WAZ-Gruppe Konkurrenzhandlungen und gab nur in diesen beiden Stadtbezirken keine kostenlosen Anzeigenblätter heraus. Ende der neunziger Jahre beendete der Konzern diese Politik. Innerhalb von zwei Jahren verkaufte der Besitzer die beiden Titel an den Konzern. Während die Werdener Nachrichten weitergeführt werden, wurden die Borbecker Nachrichten am 31. August 2018 eingestellt.[35][36]

Anzeigenblätter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbund aus der Westdeutschen Verlag- und Werbegesellschaft (WVW, 100-prozentige Funke-Tochter) und der Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA, 50 Prozent Funke-, 50 Prozent Ruhr Nachrichten-Tochter) gibt kostenlos verteilte Anzeigenblätter mit 76 Titeln heraus und ist Marktführer im Ruhrgebiet. Mit über 5 Millionen wöchentlich verteilten Exemplaren gehören die WVW/ORA Anzeigenblätter zu den bedeutendsten lokalen Medien. Zwei Drittel der Titel erscheinen immer mittwochs und auch samstags, zusammen mit der Einkaufaktuell der Deutschen Post AG.

Zeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Publikumszeitschriften der Funke Mediengruppe sind im Gong Verlag und in der Funke Women Group organisiert, die beide in Ismaning angesiedelt sind. Die Gesamtauflage aller Titel beträgt an die 5 Millionen Exemplare wöchentlich. Die bekanntesten sind Gong, Bild+Funk, Hörzu, Bild der Frau, TVdirekt, Die Aktuelle, Das Goldene Blatt und Echo der Frau. Mitte März 2008 erwarb der Konzern vom Verlag Gruner + Jahr die Frauenzeitschrift Frau im Spiegel.[37] Mit der Zeitschrift Hörzu übernahm Funke auch den von dieser seit 1965 jährlich vergebenen Preis „Goldene Kamera“.

Im Reiner H. Nitschke Verlag und der Verlagsgruppe Bahn GmbH gibt die Gruppe eine breite Palette von Fachzeitschriften heraus. Im März 2012 trennte sich die Mediengruppe von dem Modellbauverlag Verlag für Technik und Handwerk mit Sitz in Baden-Baden.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2007 ist der Konzern auch ins Buchgeschäft eingestiegen und hat den Essener Klartext Verlag gekauft. Dieser ist seit Jahren Partner des Konzerns und vertreibt Bücher mit regionalen Themen.

Elektronische Medien in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 kaufte die WAZ Mediengruppe 10 Prozent des 1984 gegründeten privaten TV-Senders RTL plus und baute als dessen Zulieferer unter dem Namen Westfilm Medien GmbH eine regionale Fernsehproduktion auf. 1997 fusionierten die RTL-plus-Muttergesellschaften Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion und UFA Film & TV Produktion GmbH zur CLT-UFA. Die WAZ-Gruppe tauschte dabei ihren RTL-plus-Anteil, ihre eigene Fernsehproduktion sowie einen Geldbetrag aus dem Verkaufserlös für den Papierhersteller E. Holtzmann & Cie. gegen einen 20-prozentigen Eigentumsanteil an der Beteiligungsgesellschaft BW TV und Film Verwaltungs GmbH (BW-TV) ein, der die Hälfte von CLT-UFA gehörte.[38] In einem weiteren Zusammenschluss wurde 2000 aus CLT-UFA und Pearson Television der europäische Fernsehkonzern RTL Group gebildet, mit einem Eigentumsanteil von 37,04 Prozent für die BW-TV. Die WAZ-Gruppe verkaufte 2005 ihren indirekten RTL-Group-Anteil von 7,41 Prozent zum Preis von 520 Millionen Euro an den zweiten BW-TV-Eigentümer Bertelsmann.[39]

Im Juni 2008 kaufte die WAZ Mediengruppe 24,9 Prozent der Anteile am Fernsehsender NRW.TV, den nach dem NRW-Mediengesetz höchstzulässigen Anteil für Verleger.[40] Im März 2016 stellte NRW.TV einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Am 10. Mai 2016 gab der Insolvenzverwalter bekannt, dass der Sendebetrieb eingestellt werde, da man keinen Käufer für den Sender fand.[41]

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Funke Mediengruppe besitzt Mehrheitsbeteiligungen bei Radio Duisburg, Radio Essen, Radio Bochum, Radio Mülheim, Radio Oberhausen, Radio Emscher Lippe, Radio K.W., Radio Herne, 107.7 Radio Hagen, Radio Ennepe Ruhr und Radio Sauerland. Außerdem ist sie an Radio 91.2, Radio Siegen und Antenne Düsseldorf beteiligt.[42]

Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Vermarktung von Kleinanzeigen gründete 2003 die damalige WAZ Mediengruppe gemeinsam mit der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und der Ippen Mediengruppe mit je einem Drittel Anteil das Unternehmen ISA GmbH & Co. KG, später umbenannt in Markt.Gruppe GmbH & Co. KG. Im September 2005 startete das Unternehmen den Kleinanzeigendienst Markt.de.[43] 2014 verkaufte Funke seinen Eigentumsanteil an die beiden Mitgesellschafter.[44]

2007 vereinigte die WAZ-Gruppe die Internet-Auftritte der nordrhein-westfälischen Tageszeitungen im Onlineportal DerWesten.de. Die Neugründung sollte durch innovative Funktionen wie audiovisuelle Inhalte, Inhalteübersichten auf Landkarten sowie aktive Leserbeteiligung („Web 2.0“) neue Lesergruppen gewinnen.[45] Dazu schloss die WAZ-Gruppe als erster privatwirtschaftlicher Verlag eine Kooperation mit dem öffentlich-rechtlichen Westdeutschen Rundfunk zur direkten Übernahme von Beiträgen aus dessen Mediathek.[46] 2012 gab der Konzern das Konzept der Dachmarke auf und stellte die eigenständigen Internet-Auftritte der Tageszeitungsmarken wieder her,[47] während DerWesten.de später als Unterhaltungsangebot für die junge Zielgruppe eingerichtet wurde.[48]

2010 übernahm die WAZ Mediengruppe mehrere Gesundheitsportale von Springer Medizin, u. a. lifeline.de, qualimedic.de, gesundheitsberatung.de und 9monate.de sowie Special-Interest-Portale wie scheidenpilz.com.[49] In den folgenden Jahren kaufte der Konzern die berufsorientierten Portale Joblocal, Absolventa und Azubiyo.[50]

2016 kaufte die Funke Mediengruppe 60 Prozent des Unternehmens Media Partisans, dessen Hauptprodukt ist die umstrittene Website Heftig.co ist.[51] Das Internetportal wird wegen Clickbaiting mit reißerischen und teils irreführenden Überschriften sowie regelmäßiger Missachtung von Urheberrechten kritisiert und verteidigt sich damit, sich nicht als journalistisch zu verstehen und auch keine Journalisten zu beschäftigen.[52] Mit weltweit 43 Portalen erzielte Media Partisans 2016 einen Gewinn von 1,1 Millionen Euro.[53]

Medien in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentumsverhältnisse Mediaprint

Die Funke Mediengruppe hält in Österreich Anteile am Boulevardblatt Kronen Zeitung sowie am Kurier, deren Marketing und Verbreitung über die gemeinsame Tochter Mediaprint abgewickelt wird.

Seit der Beteiligung an der österreichischen Kronen Zeitung kam es mehrfach zu Streitigkeiten zwischen der damaligen WAZ-Gruppe und dem vormaligen Alleineigentümer Hans Dichand, denen je die Hälfte des Blatts gehört. Anlässlich der Ernennung seines Sohns Christoph Dichand durch den in Österreich umstrittenen Altverleger im Jahr 2001 ohne Einverständnis des Partners kam es zum offenen Bruch. Die WAZ-Gruppe wehrte sich gegen diese Entscheidung und setzte mit Michael Kuhn einen zweiten Chefredakteur durch,[54] den Dichand nach weiteren Auseinandersetzungen schließlich 2006 im Alleingang fristlos kündigte. Seitdem versuchen beide Seiten, ihre Vorstellungen von der Leitung des Verlags und der Zeitung vor Gericht durchzusetzen; aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Pattsituation aber bislang ohne nachhaltigen Erfolg.[55]

Im Rahmen dieser Auseinandersetzung warf Dichands anderer Sohn Michael der WAZ-Gruppe vor, in Kroatien mit der „organisierten Wirtschaftskriminalität“ zusammenzuarbeiten und den Versuch der „Monopolisierung“ und „Teutonisierung“ des kroatischen Zeitungsmarktes zu unternehmen. Die WAZ ging erfolgreich gerichtlich gegen diese Vorwürfe vor. Michael Dichand griff außerdem den damaligen Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, Bodo Hombach, persönlich an, mit dem Vorwurf, dieser habe „sich ein Häuschen vom Energiekonzern VEBA […] finanzieren lassen, also von der Atomlobby“. Dagegen setzte sich Hombach ebenfalls mit einer Klage zur Wehr. Das Landgericht Hamburg untersagte im Juli 2007 diese und weitere Äußerungen ausdrücklich, da Dichand seine Behauptungen nicht belegen konnte.[56] Die von Dichand eingelegte Berufung wies das Oberlandesgericht Hamburg Anfang Januar 2008 zurück. Dichand legte dagegen wiederum Beschwerde beim Bundesgerichtshof ein und verlor auch hier, womit er letztinstanzlich seine Behauptungen nicht wiederholen darf.[57]

Medien in Osteuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1990er-Jahre engagierte sich die Gruppe erstmals auf dem osteuropäischen Markt und besaß mehrere Print-Beteiligungen in Ungarn, Kroatien (siehe Europapress Holding), Serbien und Mazedonien. Ende 2007 gab der Konzern den Kauf der russischen Regionalzeitung Sloboda bekannt und bezeichnete ihn als „Startpunkt für weitere Engagements“. Im August 2010 gab Hombach bekannt, dass sich der Konzern aus Serbien und Rumänien zurückziehen wird und nach Käufern mit hohen Angeboten sucht.[58] Diesem Rückzug gingen vergebliche Versuche voraus, zunächst auf gewöhnlichem Weg einige serbische Zeitungen aufzukaufen, später fiel man auf fragwürdige Mittelsmänner wie Stanko Subotić herein. Dieser wurde von Interpol beschuldigt, Geldwäsche zu betreiben und in Südosteuropa Zigarettenschmuggel organisiert zu haben.[58] Anfang 2012 zog sich die Funke Mediengruppe aus Mazedonien, in welches sie 2003 eingestiegen sind, zurück und verkaufte die Tageszeitungen Dnevnik, Utrinski Vesnik und Vest.[59] Das Ungarische Zeitungs- und Druckhaus PLT (Pannon Lapok Tarsasaga) in Veszprém wurde 2016 an VCP (Vienna Capital Partners) verkauft.

Weitere Geschäftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Druckhäuser: Die Funke Mediengruppe betreibt vier große Zeitungsdruckereien in Essen, Hagen, Braunschweig und Erfurt.[60] Ein weiteres Druckhaus, die erst Anfang der 1990er Jahre mit öffentlicher Förderung neu gebaute Zeitungsdruckerei der Ostthüringer Zeitung in Löbichau, schloss der Konzern 2013 nach einem Rückgang des Druckvolumens von mehr als 50 Prozent.[61]
  • Mobilfunk: Von 2009 bis 2016 betätigte sich die Mediengruppe als Mobilfunkprovider und vermarktete unter der Eigenmarke Wir Mobil Mobilfunkverträge des Netzbetreibers E-Plus. Für Abonnenten der eigenen Medien gab es vergünstigte Konditionen, außerdem erhielten die Mobilfunkkunden kostenlosen Zugriff auf die konzerneigenen Nachrichtenportale.[62] Im September 2015 beendete die Funke-Gruppe die Vermarktung. Zum Oktober 2016 kündigte sie allen Bestandskunden die Verträge und beendete damit auch die Durchführung.[63]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Formatt-Institut: Lokaljournalismus in NRW – Situation und Ausblick. Dortmund, Juni 2012 (online, Gutachten im Auftrag der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen).
  • Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Struktur und publizistische Qualität im lokalen Medienmarkt NRW. Bericht der LfM zur Medienkonzentration 2012. Düsseldorf, Januar 2013 (PDF; 2,9 MB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsführung der Funke Mediengruppe, Website der Funke Mediengruppe
  2. www.funkemedien.de: funkemedien.de,
  3. a b c 1,3 Milliarden Umsatz, 5,6 Millionen Fehlbetrag In: Meedia.de, 10. März 2017.
  4. Eigenangabe des Konzerns Internetseite der Funke Mediengruppe, eingesehen Juli 2017.
  5. WAZ - Phantom von der Ruhr (Memento vom 14. Februar 2007 im Internet Archive) In: Financial Times Deutschland. 2. September 2002, abgerufen am 4. Juli 2018.
  6. WAZ: Zwei aus altem Eisen. In: Manager Magazin. 4. Dezember 1998, abgerufen am 4. Juli 2018.
  7. Skurrile Erbregelung bei der WAZ-Gruppe: Verlagsgesellschafter adoptiert eigenen Kollegen. In: Spiegel Online. 16. Januar 2003, abgerufen am 4. Juli 2018.
  8. WAZ: Dauerzoff im Zweckbündnis. In: Manager Magazin. 4. Dezember 1998, abgerufen am 4. Juli 2018.
  9. WAZ: Los, Kohle her! In: Manager Magazin. 12. Mai 2006, abgerufen am 5. Juli 2018.
  10. Krise bei der WAZ-Gruppe: Abnehmen in Essen. In: Die Tageszeitung. 23. Juni 2011, abgerufen am 5. Juli 2018.
  11. Medienkonzern im Umbruch: Der WAZ-Verkauf ist besiegelt. In: Spiegel Online. 24. Januar 2012, abgerufen am 5. Juli 2018.
  12. Verwirrend: WAZ-Gruppe heißt nun offenbar Funke Mediengruppe. In: DWDL.de. 7. März 2013, abgerufen am 5. Juli 2018.
  13. Funke Mediengruppe mit neuer Rechtsform. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 27. Juli 2013, abgerufen am 5. Juli 2018.
  14. Unter Julia Becker kommen neue Funke-Geschäftsführer nach Essen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. April 2018, abgerufen am 5. Juli 2018.
  15. Funke Mediengruppe kauft Teile der Printsparte von Axel Springer. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 25. Juli 2013, abgerufen am 4. Juli 2018.
  16. Funke muss Zeitschriften verkaufen. In: Handelsblatt. 23. Januar 2014, abgerufen am 4. Juli 2018.
  17. Verkauf von TV-Zeitschriften: Kartellamt segnet Springer-Funke-Deal ab. In: Spiegel Online. 29. April 2014, abgerufen am 4. Juli 2018.
  18. Springer-Funke-Deal: Bilanz mit blauem Auge. In: W&V online. 20. Mai 2016, abgerufen am 4. Juli 2018.
  19. Ove Saffe steigt zum Geschäftsführer auf. In: Horizont online. 17. April 2018, abgerufen am 2. Juli 2018.
  20. Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 31. März 2018: 70 Jahre WAZ – Die Jubiläumsbeilage
  21. Das Supersparmodell: Wie die WAZ-Gruppe ihre Zeitungen auf Gewinn trimmt. In: Manager Magazin. 4. Dezember 1998, abgerufen am 4. Juli 2018.
  22. WAZ-Gruppe: Nach den Zechen sterben die Zeitungen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. Januar 2013, abgerufen am 5. Juli 2018.
  23. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  24. laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  25. laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  26. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  27. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  28. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  29. Die Synergie-Sucher: WAZ-Modell wird begraben. In: Die Tageszeitung. 22. Juni 2008, abgerufen am 5. Juli 2018.
  30. Das WAZ-Modell bricht auf. In: Medium Magazin. Juli 2008, abgerufen am 5. Juli 2018.
  31. Was wird aus der WAZ? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2. April 2013, abgerufen am 5. Juli 2018.
  32. Funkes Zeitungszombie rutscht in die Insolvenz. In: DWDL.de. 26. September 2014, abgerufen am 5. Juli 2018.
  33. Keine reine Sparnummer: Zu Besuch in der Funke-Zentralredaktion. In: Meedia.de. 21. September 2015, abgerufen am 5. Juli 2018.
  34. Eine für alle: Zentralredaktion für Funke Mediengruppe. In: Die Tageszeitung. 13. Mai 2015, abgerufen am 5. Juli 2018.
  35. Essener Lokalzeitung Borbecker Nachrichten wird eingestellt. In: waz.de. (waz.de [abgerufen am 1. September 2018]).
  36. Die Werdener Nachrichten feiern 150. Geburtstag. In: Neue Ruhr Zeitung, Lokalausgabe Essen. 1. September 2000, abgerufen am 5. Juli 2018.
  37. WAZ-Gruppe übernimmt "Frau im Spiegel" von G+J. In: Kress online. 19. März 2008, abgerufen am 2. Juli 2018.
  38. WAZ Media Group - Company Profile, Information, Business Description, History. In: Reference for Business. Abgerufen am 4. Juli 2018.
  39. WAZ steigt aus: Bertelsmann kauft RTL-Anteile. In: Manager Magazin. 3. Juli 2005, abgerufen am 4. Juli 2018.
  40. WAZ kauft sich bei NRW.TV ein. In: W&V online. 4. Juni 2008, abgerufen am 4. Juli 2018.
  41. Geschäftsbetrieb von NRW.TV wird eingestellt. In: Pressemitteilung des Insolvenzverwalters AndresPartner. 10. Mai 2016, abgerufen am 4. Juli 2018.
  42. Geschäftsfelder – Radio funkemedien.de
  43. ISA startet virtuellen Marktplatz. In: Horizont online. 21. September 2005, abgerufen am 26. Januar 2018.
  44. Funke steigt bei Markt.Gruppe aus. In: Meedia.de. 25. September 2014, abgerufen am 26. Januar 2018.
  45. „Der Westen“: Wir mussten etwas tun. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Oktober 2007, abgerufen am 27. Januar 2018.
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