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Furcht und Elend des Dritten Reiches (1981)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Furcht und Elend des Dritten Reiches
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 149 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Fernsehen der DDR
Stab
Regie Ursula Bonhoff
Drehbuch Bertolt Brecht (literarische Vorlage)
Kamera Gerhard Gitschier
Schnitt Wolfgang Meyer
Besetzung

Furcht und Elend des Dritten Reiches ist ein zweiteiliger DDR-Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Theaterstück von Bertolt Brecht, der am 13. und 15. September 1981 im DDR-Fernsehen erstmals ausgestrahlt wurde. 2019 erschien er bei Studio Hamburg Enterprises auf DVD.

Der Text und die Handlung folgen der literarischen Vorlage:

Der Film besteht aus 14 Episoden verschiedener Länge, die keine durchgehende Handlung bilden und in denen Szenen aus dem Alltag in der NS-Diktatur in den Jahren 1933–1938 gezeigt werden. Themen sind etwa die NS-Propaganda, Mangelwirtschaft, die Kriegsvorbereitungen oder die Repressionen gegenüber Juden und Regimegegnern.

Folgende Szenen wurden für den Film ausgewählt:

  1. Teil
    • Der Verrat
    • Rechtfindung
    • Die Kiste
    • Die jüdische Frau
    • Arbeitsbeschaffung
    • Der alte Kämpfer
    • Volksbefragung
  2. Teil
    • Zwei Bäcker
    • Der Spitzel
    • Die Stunde des Arbeiters
    • Der Entlassene
    • Das Mahnwort
    • Winterhilfe
    • Bergpredigt

Bertolt Brechts Tochter, die Schauspielerin Hanne Hiob, führte zusammen mit einem Programmsprecher des DDR-Fernsehens am Anfang beider Teile die Zuschauer in den Film ein und las das Gedicht Die deutsche Heerschau, das auch bei der Theaterinszenierung das Stück eröffnet.