Gärmersdorf

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Gärmersdorf
Gemeinde Kümmersbruck
Wappen von Gärmersdorf
Koordinaten: 49° 26′ 1″ N, 11° 53′ 53″ O
Höhe: 379 m
Einwohner: 324 (30. Jun. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 92245
Vorwahl: 09621

Gärmersdorf ist seit der Gemeindegebietsreform, die am 1. Januar 1972 wirksam wurde, ein Ortsteil von Kümmersbruck im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz in Bayern.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstnennung von Gärmersdorf war im Jahre 1289. 1289 wurde dem Kloster Ensdorf im Rahmen einer Meßstiftung ein Hof in "Gerberstorf" übereignet, in welchem Ort man das jetzige Gärmersdorf vermutet. 1818 folgte dann die eigentliche Gemeindebildung. Im heutigen Gemeindebereich wurden drei Gemeinden geschaffen: Gärmersdorf (mit: Krumbach, Kümmersbruck, Moos und Penkhof), Köfering (Engelsdorf, mit Haselmühl und Lengenfeld) und Theuern. Rechts in der Infobox ist das alte Wappen der ehemaligen Gemeinde Gärmersdorf zu sehen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über goldenem Wellenschildfuß, darin eine goldene heraldische Rose, in Schwarz ein silberner Balken, belegt mit drei blauen Sternen. (IME vom 10. Juni 1968 Nr. I B 3 – 3000/29 G 14). Von den Wappen der Inhaber der ehemaligen Landsassengüter im heutigen Gemeindegebiet wurden die der Nortweiner (silberner Balken), der Hegner (Rose) und der Löwenthal (Sterne) ausgewählt. Die Wellenteilung redet für die Ortsnamen Kümmersbruck, Haidweiher, Krumbach und Moos. Die Feldfarben Gold und Schwarz weisen auf den kurpfälzischen Löwen wegen des ehemaligen Besitzes des Hofkastenamts Amberg hin. Gemeindefahne: rot, gelb, blau.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kleine Ortschaft hielt zusammen mit Karlsruhe, March (Breisgau) und Freiburg im Breisgau den deutschen Hitzerekord. Am 27. Juli 1983 wurden vom Geophysikalischen Messzug der Bundeswehr 40,2 °C gemessen, was der Deutsche Wetterdienst bestätigte.[2] Dieser Rekord wurde am 5. Juli 2015 durch Messungen in Kitzingen übertroffen, das nun alleiniger Rekordhalter ist.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 419.
  2. Wetterrekorde – Lufttemperatur auf der Seite des Deutschen Wetterdiensts, abgerufen 17. August 2010
  3. Temperaturrekord in Deutschland gebrochen auf der Seite der Stuttgarter Zeitung, abgerufen 6. Juli 2015