Gästefarm

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Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Namibia dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
Sundowner-Rastplatz der Gästefarm Simplon (Namibia)
Touristen bei einer Wildbeobachtungsfahrt auf einer Gästefarm in Namibia

Eine Gästefarm ist ein vor allem in Namibia verbreiteter Farmbetrieb, der Unterkünfte und Verpflegung für den Individualtourismus bietet und sich nicht am Massentourismus orientiert.[1][2] Ein Aufenthalt auf einer Gästefarm ist mit dem europäischen „Urlaub auf dem Bauernhof“ vergleichbar. Dabei unterscheidet sich eine Gästefarm vom Bauernhof in der Größe der Fläche und der Art der zu beobachtenden Tiere und Pflanzen.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gästefarm ist familiär und persönlich geführt und bietet den Gästen engen Kontakt zum Besitzer und dessen Mitarbeitern. In der Regel wird Voll- oder Halbpension angeboten, wobei man oft mit dem Farmer, seiner Familie und anderen Gästen isst und Zeit hat, sich auszutauschen und Wissenswertes über Land und Leute zu erfahren. Viele Besitzer von Gästefarmen bieten ihren Gästen Farmfahrten, Wildbeobachtungsfahrten und Sundownerfahrten an. Auf diesen Fahrten werden in der Regel den Gästen die Besonderheiten der Farm und der Farmbetrieb gezeigt. Eine Gästefarm kann zugleich auch eine Jagdfarm, eine Astrofarm oder eine Nutzvieh-Wildtierfarm sein. Reiten ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und auf vielen Gästefarmen bietet sich auch die Gelegenheit, mit dem Farmer auf die Jagd zu gehen, da auf den Farmbetrieben meist für den eigenen oder aber auch für den kommerziellen Gebrauch Wild erlegt wird.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gästefarm in Namibia – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ministerium für Handel und Industrie (Hrsg.): The Investor. 1992, Ausgabe 1.
  2. John M. Mendelsohn: '#Farming Systems in Namibia. Research & Information Services of Namibia, 2006.
  3. Essen in Südafrika. Essen & Trinken. Abgerufen am 9. Februar 2019.