Göllnitztalbahn

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Margecany–Gelnica
Kursbuchstrecke (ZSSK):173
Streckenlänge:7,551 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Strecke – geradeaus
von Bohumín
Bahnhof, Station
0,000 Margecany früher Margitfalva
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
0,806 Abzw Margecany Stavadlo 2
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
nach Košice
   
Stausee Ružín
   
Hnilec
Haltepunkt, Haltestelle
4,160 Jaklovce früher Jekelfalva mh.
Haltepunkt, Haltestelle
5,756 Žakarovce früher Zakárfalva
Bahnhof, Station
7,542 Gelnica früher Gölniczbánya
Strecke – geradeaus
seit 1936 nach Červená Skala
Gelnica–Smolnícka Huta
Kursbuchstrecke:ČSD 43c (1961)
Streckenlänge:25,429 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
   
0 Gelnica früher Gölniczbánya
   
(Spurwechselbahnhof; Anschluss von Margecany)
   
1 Gelnica mesto z früher Gölniczbánya város mh.
   
8 Prakovce früher Prakfalva mh.
   
12 Helcmanovce früher Nagykunczfalva mh.
   
16 Mníšek nad Hnilcom früher Szepesremete
   
20 Smolnícka Píla früher Szomolnokhutai fürész
   
26 Smolnícka Huta früher Szomolnokhuta (Stoósz fürdó)

Die Göllnitztalbahn (ung. Gölniczvölgyi vasuti társaság; GVT) war eine private Lokalbahn in der Slowakei. Die Strecke verlief im Tal des Hnilec (Göllnitz) von Margecany über Gelnica (Göllnitz) nach Smolnícka Huta (Schmöllnitzhütte). Der noch existierende Abschnitt Margecany–Gelnica ist normalspurig ausgeführt; die Weiterführung bis Smolnícka Huta war eine meterspurige Schmalspurbahn, die seit 1965 stillgelegt ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Bahnstrecke Margecany–Červená Skala

Eröffnet wurde die Gesamtstrecke am 27. Dezember 1884. Den Betrieb führte die Kaschau-Oderberger Bahn auf Rechnung der Gölniczvölgyi vasuti társaság aus, ab 1921 nach deren Verstaatlichung die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD).

Bedeutsam war die Göllnitztalbahn vor allem in den Anfangsjahren für den Abtransport der im Göllnitztal geförderten Erze. Am Bahnhof Žakarovce befand sich die Marienhütte, welche die bei Žakarovce geförderten Erze verarbeitete. Von 1884 bis 1899 verband eine schmalspurige, als Zahnradbahn ausgeführte Industriebahn die Bergwerksanlagen im Gebirge mit der Bahnstation Žakarovce.

Siehe auch: Industriebahn Žakarovce

Mit der Gründung der Tschechoslowakei nach dem Ersten Weltkrieg und der damit verbundenen Änderung der Verkehrsströme bestand ein großer Bedarf an leistungsfähigen Ost-Westverbindungen. In diesem Zusammenhang war auch die Fortführung der Göllnitztalbahn als Hauptbahn parallel zum Slowakischen Erzgebirge nach Červená Skala geplant. Anfang der 1930er Jahre begann der Bau der schwierig trassierten Verbindung, welcher sich über mehrere Jahre hinzog.

In dem Zusammenhang wurde 1935 auch die Schmalspurbahn zwischen Gelnica und Mníšek nad Hnilcom aufgelassen und durch die neue Normalspurbahn ersetzt. Die restliche Schmalspurbahn bis Smolnícka Huta blieb erhalten, allerdings wurde der Reiseverkehr nun mit Bussen abgewickelt. Anschlussbahnhof zur Normalspur war nun Mníšek nad Hnilcom.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Reisezugverkehr auf der Schmalspurbahn 1940 wieder aufgenommen. Der Fahrplan 1945/46 weist werktäglich sechs Reisezugpaare nach Smolnícka Huta aus. 1951 wurden die Bahnhöfe Smolnícka Píla in Smolnícka osada und Smolnícka Huta in Smolník umbenannt.

1961 wurde der Reiseverkehr wieder eingestellt. Der Güterverkehr wurde noch bis 1965 aufrechterhalten, dann wurde die Strecke endgültig stillgelegt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]