Götz Frömming

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Götz Frömming (* 30. August 1968 in Eutin) ist ein deutscher Pädagoge und Politiker (AfD). Er ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg leistete Frömming zunächst teilweise den Wehr- und dann einen Zivildienst ab. Ab 1991 absolvierte er ein Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie an der Universität Frankfurt am Main und der Humboldt-Universität zu Berlin, das er 2002 mit dem Ersten und anschließend dem Zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beendete.

Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem anschließenden Referendariat war Frömming als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politik an der Schule Schloss Salem und am Windeck-Gymnasium Bühl tätig. Als Studiendirektor war Frömming anschließend Oberstufenkoordinator am Diesterweg-Gymnasium in Berlin und danach Fachbereichsleiter am Berliner Lessing-Gymnasium. 2012 wurde Frömming an der Technischen Hochschule Karlsruhe zum Dr. phil. promoviert.[1] Frömming promovierte in Germanistischer Mediävistik.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Mitgliedschaft bei den Freien Wählern ab 2012 trat Frömming 2013 in die AfD ein. Am 14. April 2013 nahm er am Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland im Hotel InterContinental Berlin teil. Anschließend arbeitete er in leitenden Funktionen am Aufbau des Berliner Landesverbandes der AfD mit. Er war Wahlkampfleiter für den Landesverband Berlin bei der Bundestagswahl 2017 und Leiter des Redaktionsausschusses der Bundesprogrammkommission der AfD. Des Weiteren ist er Gründungs- und Vorstandsmitglied der Desiderius-Erasmus-Stiftung,[2] die inzwischen als AfD-Parteistiftung firmiert.

Frömming ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort Obmann der AfD im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Er wurde über die Landesliste Berlin in den Bundestag gewählt. Im 19. Deutschen Bundestag ist Frömming ordentliches Mitglied im Vermittlungsausschuss, sowie im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung. Er gehört als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Kultur und Medien an.[3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Götz Frömming ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Ästhetik des Leibes: Eine Studie zur Poetik des Körpers in Heinrich Wittenwilers „Ring“. Wiss. Verl. Trier, Trier 2015, ISBN 978-3-86821-575-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Götz Frömming – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Bundestag - Dr. Götz Frömming. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 26. September 2018]).
  2. Götz Frömming auf der Seite des Deutschen Bundestags
  3. Deutscher Bundestag - Biografien. Abgerufen am 19. Mai 2020.