Götz Kubitschek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Götz Kubitschek auf einer Pegida-Demonstration am 13. April 2015

Götz Kubitschek (* 17. August 1970 in Ravensburg) ist ein deutscher Kleinverleger, Publizist und politischer Aktivist. Der aus den Reihen der Jungen Freiheit kommende Kubitschek ist Mitbegründer der neurechten Denkfabrik Institut für Staatspolitik (IfS). Seit 2002 ist er Geschäftsführer des heute in Schnellroda ansässigen Verlags Antaios (bis 2012 Edition Antaios), seit 2003 außerdem verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Sezession und Betreiber des später hinzugekommenen Blogs Sezession im Netz. Er initiierte mehrere politische Kampagnen wie die Konservativ-subversive Aktion (KSA) und Ein Prozent für unser Land; nach Einschätzung von Beobachtern war er überdies federführend an der inhaltlich-konzeptionellen Fundierung der als rechtsextrem beurteilten Identitären Bewegung (IB) in Deutschland beteiligt. Im Jahre 2015 trat er mehrfach bei den rechtspopulistischen Pegida-Demonstrationen in Sachsen als Hauptredner auf. Ferner pflegt er einen engen Austausch mit ostdeutschen Vertretern der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Kubitschek vertritt völkische Positionen und gilt als einer der maßgeblichen Akteure der Neuen Rechten in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studienzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studium und Gildenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek stammt aus Ravensburg in Oberschwaben. Während seines Lehramtsstudiums[1] (Germanistik, Geographie und Philosophie) an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das er mit dem Staatsexamen beendete, veröffentlichte Kubitschek eine CD mit Goethe-Gedichten und Liedern (1999).[1]

Er wurde, wie auch seine späteren Mitstreiter Dieter Stein (Gründer der Jungen Freiheit) und Karlheinz Weißmann zuvor, Mitglied in der völkisch geprägten Deutschen Gildenschaft (DG), einer bündischen Korporation.[2] Bis in das Jahr 2002 hinein fungierte er dort als Aktivensprecher.[2] Nach eigenen Angaben (2003) ist er allerdings mittlerweile ausgetreten.[2]

Redakteur der Jungen Freiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993 nahm er als Referent an der ersten von Hans-Ulrich Kopp – der dem rechtsextremen Spektrum zugerechnet wird – geleiteten sogenannten „Sommeruniversität“ der Jungen Freiheit (JF) auf der Veitsburg zu Ravensburg teil, die im Juli/August in Zusammenarbeit mit dem FPÖ-Hochschülerverband Freiheitliche Studenteninitiative Innsbruck, dem Edgar-Jung-Institut und der Burschenschaft Danubia München konspirativ[3] organisiert wurde. Jener Leserkreis lehnte sich an den antidemokratischen Juniklub der Weimarer Republik an.[4] In diesem Rahmen hielt er einen Vortrag über den „nationalrevolutionären“ Autor und Rechtsterroristen Ernst von Salomon.

Anfang 1995 war er für eine JF-Sonderbeilage über den „nationalrevolutionären“ Autor Ernst Jünger, der einigen als ein „Vordenker der Neuen Rechten“[5] gilt, verantwortlich.[6] Von Juni 1995 bis Januar 1997 war Kubitschek zuständiger Redakteur für das Ressort Sicherheit und Militär der JF.[2] Auch nach seiner Redakteurtätigkeit blieb er der JF zunächst als Autor treu und gab 2006 in der Edition Antaios die mit dem Chefredakteur Stein abgestimmte[7] Jubiläumsschrift 20 Jahre Junge Freiheit[8] heraus. Über längere Zeit gehörte er – auch als Stammautor bezeichnet – zu den Hauptartiklern auf der ersten Seite der JF.[9] Kellershohn arbeitete die Verwendung bisweilen völkischer bzw. völkisch-nationalistischer Textelemente beim Gastautor Kubitschek heraus.[7]

Im Jahre 1996 beteiligte sich Kubitschek mit der von ihm gegründeten Frankfurter Arbeitsgemeinschaft Paulskirche an den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS).[10] Einige Jahre später, 2010, war er Beteiligter an einem „von Neonazis dominierten ‚Gedenkmarsch‘ für die Bombenopfer von Dresden“ (Volker Weiß).[11]

Auslandseinsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Dezember 1997 bis März 1998 nahm der Reserveoffizier des Heeres freiwillig im Rahmen des SFOR-Mandats am Auslandseinsatz der Bundeswehr in Bosnien teil. Er war als Leutnant der Reserve in Sarajevo stationiert und wurde als Zugführer des Taktischen OpInfo-Zuges verwendet.[12] Anlässlich des Todes von Ernst Jünger im Februar 1998 organisierte er während des Einsatzes eine Lesung aus Werken des Autors.[12] Über seine Einsatzerlebnisse schrieb er gemeinsam mit einem Zeitoffizier (im Dienstgrad eines Oberleutnants), der seinerzeit Mitglied der Republikaner war und den der Militärische Abschirmdienst (MAD) als Rechtsextremisten führte, das ein Jahr später veröffentlichte Buch Raki am Igman.[13] Diese „Texte und Reportagen“ wurden 2001 bei Antaios neu aufgelegt.

Gründung neurechter Plattformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institut für Staatspolitik, Sezession und Edition Antaios[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek gründete im Jahr 2000 zusammen mit dem Gymnasiallehrer Karlheinz Weißmann, einem Hauptvertreter der Neuen Rechten, das Institut für Staatspolitik (IfS), das die ideelle und finanzielle Förderung neurechter Ideen und Personen zum Ziel hat, und nach Meinung von Beobachtern seitdem mit dem neonazistischen Think-Tank Deutsches Kolleg[14] um die Nachfolge des Politischen Kollegs für nationalpolitische Schul- und Bildungsarbeit der 1920er Jahre streite. Dem neurechten Zweck dient auch die Zeitschrift Sezession, ein zweimonatlich erscheinendes Magazin, das seit April 2003 vom IfS herausgegeben wird und dessen verantwortlicher Redakteur[15] Kubitschek ist. Sein Institut grenzte er 2006 vom als zu gemäßigt wahrgenommenen Studienzentrum Weikersheim ab. Kellershohn brachte den Stil des IfS und dessen Leiters mit dem „faschistischen [eher kalten] Stil“ im Sinne Armin Mohlers in Verbindung.[16] Bereits 2000 hielt Kubitschek gemeinsam mit Weißmann die Laudatio zum 80. Geburtstag von Mohler; 2003 war er Mitunterzeichner der Todesanzeige von „Freunden und Schülern“ Mohlers und hielt an dessen Grab eine der Trauerreden.[17] Seine Aufgabe als Geschäftsführer[15] des IfS gab Kubitschek im September 2008 ab; sein Nachfolger wurde der Philosoph Erik Lehnert.[18]

Seit 2002 ist er Geschäftsführer des Verlages[15] Edition Antaios, der mit dem Institut für Staatspolitik verbunden ist.

Konflikt mit der Bundeswehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek wurde am 16. August 2001, nunmehr Oberleutnant der Reserve, u. a. wegen seiner einstigen Redaktionstätigkeit für die Junge Freiheit, die seinerzeit in Verfassungsschutzberichten auftauchte, und der Veröffentlichung des Buches Raki am Igman aus einer laufenden Wehrübung bei der Führungsunterstützungsbrigade 900 gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 6 Wehrpflichtgesetz entlassen, da er sich nach Ansicht des Personalamtes der Bundeswehr (PersABw) an „rechtsextremistischen Bestrebungen beteiligt“ habe und durch sein „Verbleiben in der Bundeswehr die militärische Ordnung und die Sicherheit der Truppe ernstlich gefährdet“ würde.[19]

Daraufhin veröffentlichte die Junge Freiheit im September 2001 einen Aufruf an die Bundeswehr, der sich in mehrere Kampagnen dieser Art einreiht.[20] Darin wenden sich die Unterzeichner der Erklärung gegen die Entlassung des Reserveoffiziers und protestieren dagegen, die „Autorschaft für die Wochenzeitung Junge Freiheit als Beteiligung an rechtsextremistischen Bestrebungen zu bezeichnen.“[19] In der ersten Jahreshälfte 2002 hob das Personalamt der Bundeswehr nach Beschwerde Kubitscheks den Entlassungsbescheid wieder auf.[21] Der Kommunikationswissenschaftler Lutz Hachmeister bewertete den Schritt nicht als Zeichen der etwaigen „Durchschlagskraft“ des Appells, sondern verwies auf die mit der Entlassung mutmaßlich verbundenen sachlichen und juristischen Unwägbarkeiten.[22] Kubitschek, der jedenfalls nicht wieder eingeplant und auch nicht weiter befördert wurde, äußerte sich 2008 folgendermaßen: „Um Soldat zu sein, bedarf es der Schulterklappen nicht, und um dem Staat zu dienen, muß man kein Staatsdiener sein.“[23]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek ist in zweiter Ehe mit Ellen Kositza[24] alias Ellen Schenke[25] verheiratet, die ebenfalls für die Junge Freiheit schrieb, und hat sieben Kinder.[26] Er wohnt auf dem Rittergut Schnellroda in Steigra.[25]

Politische Verortung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neurechte Metapolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek gilt als Vertreter der Neuen Rechten.[27] Während Kubitscheks Weggefährte Dieter Stein den Begriff „Neue Rechte“ als unbrauchbar und Hindernis ablehnt,[28] verwendet ihn Kubitschek als Eigenbezeichnung. Entgegen den Positionen Steins, der die Junge Freiheit in Richtung eines eher realpolitischen Rechtskonservatismus entwickeln will, bleibt Kubitschek einer traditionell metapolitischen Ausrichtung treu. Dabei wird er u. a. durch Martin Lichtmesz und Manfred Kleine-Hartlage unterstützt.[29] Kellershohn sieht bei Kubitschek eine grundsätzliche Überschneidung der Begriffsbedeutungen „‚konservativ‘, ‚konservativ-revolutionär‘ und ‚faschistisch‘“. Bei ihm werden „Marinetti, Benn, Ernst Jünger, Primo de Riviera, Oberst Moscardó zu Kronzeugen eines konservativen Aktionsstils“.[30] Der „Fluchtpunkt“ seines politischen Existentialismus sei der „total-autoritäre Staat“, gegenwärtig bekämpfe er die „liberal verfassten Institutionen“.[31]

Verhältnis zur NPD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde ihm von Andreas Molau (seinerzeit NPD) vorgeworfen, „intellektuelle Selbstbefriedigung“ zu betreiben und selbst Teil des „Systems“ zu sein. Kubitschek hatte sich 2007 gegenüber Molau zum einen abschätzig über eine „Systemüberwindung“ als auch kritisch gegenüber der NPD geäußert: „Was ich hier [in Sachsen-Anhalt] in meinem Landstrich so an NPD-Struktur oder Vorfeldstruktur – ich meine Kameradschaften oder ähnliches – kennengelernt habe, das ist – mit Verlaub – unter aller Kanone und wird dem selbstgestellten Anspruch nicht gerecht, Deutschland nach vorne zu bringen. Es beginnt beim Benimm, geht weiter bei den Leitbildern und einem gefährlichen Halbwissen und endet bei den Vorstellungen, wie man die Dinge nach der Machtübernahme regeln würde. Dieser Wettbewerb, wer denn nun die radikalste Lösung und die radikalste Sichtweise zu formulieren vermag, ist mir fremd.“[32] Die Schnittmengen zwischen beiden Protagonisten seien „ziemlich klein“, so Kubitschek.[33] Seine Aktivitäten wurden etwa von Endstation Rechts (2010) als „nicht-extremistisch betrachtet“, wobei Mathias Brodkorb Geschichtsrevisionismus ausdrücklich nicht ausschloss.[34] Dennoch gab Kubitschek dem NPD-Organ Deutsche Stimme (DS) 2008 ein Interview.[35] In einem IfS-Vortrag betonte Kubitschek außerdem: „So, wie unser Staat gebaut ist, ist er kaum zu stabilisieren. In seinen Fundamenten finden sich viele Einschlüsse, die der Nation das Verderben bringen. Und er zerstört durch seine derzeitige Politik die Substanz des deutschen Volkes, das ohne Wenn und Aber die Grundlage einer deutschen Zukunft ist.“[36] Uwe Backes (2012), Extremismusforscher, bewertete die Auseinandersetzung in einem Beitrag zum „Intellektuelle[n] Rechtsextremismus in Deutschland“ als „elitäre[] Distanz“.[37] Auch Armin Pfahl-Traughber (2008), Extremismusforscher, betonte, dass „die Differenzen weniger bei der Frontstellung gegenüber den Normen des demokratischen Verfassungsstaates, sondern mehr hinsichtlich des institutionellen Weges und der ansprechbaren Zielgruppe“ bestünden.[38]

Verhältnis zu den Republikanern und zur AfD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigenen Angaben war Kubitschek Anfang der 2000er Jahre kurzzeitig Berater des Landesverbandes Baden-Württemberg der Rechtspartei Die Republikaner, die seinerzeit noch in Verfassungsschutzberichten geführt wurde. 2005 folgte er einer Einladung für den „Sommerkongress der freiheitlichen Jugend“ des Jugendverbandes Republikanische Jugend nach Mainz-Kostheim,[39] wo er neben Vertretern[40] rechtspopulistischer bzw. rechtsextremer Parteien aus Europa wie der FPÖ und des Vlaams Belang referierte.

Gemeinsam mit seiner Frau wurde Kubitschek am 27. Januar 2015 durch den sachsen-anhaltischen Kreisverband Saale zunächst als Mitglied in die rechts der Unionsparteien verorteten Alternative für Deutschland (AfD) aufgenommen; die Zustellung der Mitgliedsausweise erfolgte sodann am 5. Februar. Am 17. Februar erhielten sie jedoch durch den AfD-Bundesgeschäftsführer die Mitteilung, dass ihr Aufnahmeantrag abgelehnt worden sei.[41] Kubitschek bewertete die im März 2015 durch die Landeschefs Björn Höcke (Thüringen) und André Poggenburg (Sachsen-Anhalt) initiierte „Erfurter Resolution“ positiv und unterstütze laut Kellershohn eine „neurechte [...] Sammelbewegung“ innerhalb der Partei.[42] Poggenburg, der Kubitscheks Parteieintritt positiv gegenüber stand und die Entscheidung des Bundesvorstandes um Bernd Lucke kritisierte,[43] pflegt, nach Meinung von Beobachtern – wie auch Höcke[44] – gute Beziehungen zur bzw. sei Teil der „extremen neuen Rechten“ (Hajo Funke)[45] um Kubitschek.[43] Kellershohn attestierte eine „geistige Nähe“.[46] Bereits im November 2015 mitermöglichte Kubitschek seinem Bekannten Höcke das Halten einer weithin als biologistisch-rassistisch eingestuften Rede in Schnellroda,[43] dessen Mitschnitt Kubitschek im Dezember 2015 kurzzeitig online zugänglich machte. Nach Pfahl-Traughber zähle Kubitschek zum „politischen Freundeskreis“ des Landesvorsitzenden Höcke, in dessen Landesverband sich „deutsch-nationalistische Stimmen mit deutlichen Orientierungen in eine rechtsextremistische Richtung“ artikulierten.[47]

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016 wurde Kubitschek, Gast bei der „Wahlparty“ der AfD Sachsen-Anhalt in Magdeburg, zitiert mit: „Ich kann ihnen versichern, dass diese Praktiker, die jetzt mit 27 Mann hier im Landtag in Sachsen-Anhalt vertreten sind, und mit großen Fraktionen auch in Rheinland-Pfalz und Württemberg, sehr, sehr gerne, den ein oder anderen Begriff, das ein oder andere Thema, die ein oder andere aufbereitete Expertise aus unsere Projekten übernehmen und politisch umsetzen werden.“[48] Im Juni 2016 war er mit seiner Frau Gast auf dem sogenannten „Kyffhäusertreffen“ des Flügels um Höcke und Poggenburg.[49]

Aktionen und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Weiß war Kubitschek „schon immer mehr Aktivist als Intellektueller“.[50] Nach dem Sozialwissenschaftler Alexander Häusler sei er „einer der maßgeblichen Akteure einer aktionsorientierten Rechten, die versucht, mit Aktionen auf der Straße, mit Provokationen mit völkischen Inhalten eine rechte Politik in Szene zu setzen“.[51] Kellershohn[52] und Häusler[53] charakterisierten ihn 2015 als einen „Bewegungsunternehmer“. Die Literaturwissenschaftlerin Helga Druxes, die auch zu Nationalismus forscht, attestierte Kubitschek 2015 in einem Beitrag über die neurechte Manipulation der Medien ein rechtsextremer Demagogee („far-right demagogue“) zu sein.[54]

Initiator der „Konservativ-Subversiven Aktion“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kubitschek adaptiert traditionell linke Strategien[55] und Terminologie.[56] 2007 initiierte er mit wenigen[57] Mitstreitern die „Konservativ-Subversive Aktion“ (KSA), welche die eigenen Positionen offensiv und durch spektakuläre Aktionen verbreiten sollte.[58] Der Name lehne sich an die Gruppe Subversive Aktion der 1960er Jahre an, aus der die Kommune I hervorgegangen war.[59] Öffentlichkeitswirksame, provokante Aktionen der KSA waren unter anderem die Störung eines Berliner Kongresses[60] der Linken.SDS im Mai 2008, einer Rede von Egon Krenz, ehemaliger SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR, in Chemnitz im Juni und einer Lesung des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass in Hamburg im August 2008,[61][21] die Demonstration in „schwarze[n] Hemden“ in Berlin gegen die Teilnahme der Bundeskanzlerin an den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs in Frankreich,[62] sowie einer Diskussionsveranstaltung mit Daniel Cohn-Bendit (Bündnis 90/Die Grünen) und Armin Laschet (CDU) in Frankfurt im November 2009.[63]

Nach Gideon Botsch (2012) war Kubitschek vor Gründung der KSA „fasziniert vom Aktivismus und Voluntarismus linksradikaler Strömungen“.[57] Karin Priester (2015) resümierte, dass es sich bei den Aktivitäten der im Wesentlichen „Ein-Mann-Kaserne“ Kubitschek um einen „folgenlose[n] Tatendrang mit dem Charme studentischer Happenings“ gehandelt habe. Sie seien „weit entfernt vom subkulturell geprägten, nationalrevolutionären Aktivismus des neofaschistischen CasaPound-Netzwerks in Italien“ geblieben.[24]

Organisator des „zwischentags“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Oktober 2012 organisierte Kubitschek aus Anlass der 50. Ausgabe der Zeitschrift Sezession zusammen mit Felix Menzel, Chefredakteur der Blauen Narzisse, im Berliner Logenhaus Emserstraße die Messe „zwischentag“ für Organisationen, Künstler und Unternehmen aus dem Umfeld der Neuen Rechten,[64][65] bei der auch als rechtsextrem geltende Aussteller anzutreffen waren.[66] Es kamen über 700 Besucher.[65] Auch 2013 fand im Oktober unter Kubitscheks Leitung eine solche Veranstaltung statt:[67] Er integrierte den italienischen Neofaschisten Gabriele Adinolfi in sein Programm, woraufhin die Junge Freiheit auf ihren Messestand verzichtete.[68]

Engagement für die Identitären[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 besuchten Martin Lichtmesz, Autor der Sezession, und Götz Kubitschek den „Convent internationale“ des Bloc identitaire in Orange, Frankreich.[69] 2014 listeten Julian Bruns, Kathrin Glösel und Natascha Strobl, die einen grundlegenden Band zur Jugendbewegung der Identitären verfassten, mehrere relevante Projekte, für die Kubitschek sich verantwortlich zeichnet, etwa Antaios und Sezession, aber auch mit ihm kooperierende Zeitschriften bzw. Verlage, ein mitherausgegebenes Buch und von ihm initiierte Netzwerke und Thinktanks wie KSA, IfS und „zwischentag“, einem politisch-publizistischen Umfeld der Identitären zu.[70] Das Autorenkollektiv Gudrun Hentges, Gürcan Kökgiran und Kristina Nottbohm zählt Kubitschek, Lichtmesz, Menzel und Johannes Schüller zu den zentralen Figuren der als rechtsextrem geltenden Identitären Bewegung in Deutschland.[71] Das Niedersächsische Innenministerium stellte namens der Landesregierung 2016 fest, dass Kubitschek „in der Vergangenheit wiederholt sowohl publizistisch als auch auf öffentlichen Veranstaltungen für die Ziele der ‚Identitären Bewegung‘ geworben“ habe.[72] Laut Volker Weiß sei er in Deutschland „federführend“ an der Verbreitung des „Konzept[s] der Identitären Bewegung“ beteiligt gewesen.[50]

Redner bei PEGIDA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2015 trat Kubitschek, unterstützt durch seine Familie,[46] bei drei Demonstrationen von Legida[73] in Leipzig als Hauptredner auf, beim ersten Mal neben Jürgen Elsässer[74], der für das Querfront-Magazin Compact verantwortlich ist. Beiden Aktivisten zufolge gehe es dem Demonstrationszug auch um „Systemkritik“.[74] Er stellte im Januar ein Positionspapier zu den Themen „Einwanderung und Identität“ vor, in dem er nach der Soziologin Annette Treibel-Illian Integration als politischen „Kampfbegriff“ verwendete.[75]

Auch bei der Veranstaltung von Pegida[76] in Dresden sprach Kubitschek mehrmals als Hauptredner, u. a. neben dem niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders[77] von der „Partei für die Freiheit“. Er sehe sich zwischen den Ablegern als eine Art „Vermittler“ (Kubitschek).[42] Bei einer Compact-Veranstaltung versuchte er später mit Elsässer Gemeinsamkeiten zu finden.[52] Den Aufruf zum „zivilen Ungehorsam“ auf einer Demonstration von PEGIDA im Herbst 2015 interpretierte der Rechtsextremismusexperte Olaf Sundermeyer dahingehend, dass Kubitschek „gewaltsamen Protest von Heidenau zum Vorbild für andere“ erhebe.[78] Zwar habe er sich einerseits von Gewalt distanziert, andererseits sei sein „politischer Rigorismus“ offenkundig gewesen, so Pfahl-Traughber.[79] Kubitschek und andere Redner versorgten die Anhänger von PEGIDA „mit Argumenten für den islam- und fremdenfeindlichen Diskurs“.[80] Er übte Politik- und Medienkritik und vertrat eine „völkische[] Position“, welche die „‚identitären‘ Bewegungen“ anschlussfähig mache, wie der Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorländer mit seinen Mitarbeitern in einer Pegida-Analyse feststellte.[81] Der Fachjournalist für Rechtsextremismus Andreas Speit nennt Kubitschek letztlich einen „Vordenker von Pegida“;[82] für Andrea Röpke, ebenfalls Rechtsextremismusexpertin, haben er und Elsässer „massiv dazu bei[getragen], die rassistische Pegida-Bewegung zu radikalisieren“.[49]

Im März 2015 war Kubitschek Gast von Matteo Salvini (Parteivorsitzender) bei einer Großveranstaltung der rechtspopulistisch-fremdenfeindlichen Partei Lega Nord in Rom;[83] er wurde als Repräsentant der deutschen PEGIDA-Bewegung vorgestellt.

Rückblickend hätten die öffentlichen Auftritte im Rahmen von Pegida seine Bekanntheit gesteigert.[79][84]

Hauptinitiator von EinProzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2015 war er gemeinsam mit dem Chefredakteur des Compact-Magazins, Jürgen Elsässer, und dem Verfassungsrechtler und Aktivisten, Karl Albrecht Schachtschneider, einer der Hauptinitiatoren des eingetragenen Vereins „Ein Prozent für unser Land“, als deren Kontaktperson er seitdem in Erscheinung tritt.[85] Eine enge Beziehung bestehe über Martin Sellner zur Identitären Bewegung.[86] Das Projekt, welches sich als rechte Widerstandsbewegung versteht, wird der Neuen Rechten zugerechnet.[87] Es betreibe vor allem mit Spenden Öffentlichkeitsarbeit in den Onlinemedien. Man gebe sich nach außen hin „bürgerlich“ und breitenwirksam, für die Soziologin Anna-Lena Herkenhoff liefere man allerdings vielfach eine „verklärende und verharmlosende Darstellung rassistischen Protests“. EinProzent diene letztlich als „Selbstbestärkung“ der Rechten:[88] Eine öffentlichkeitswirksam angestrengte Verfassungsbeschwerde „gegen die Politik der Masseneinwanderung“ (Kubitschek) wurde 2016 vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zurückgewiesen.[89]

Weitere Auftritte und Referententätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 war Kubitschek Referent beim „Lesertreffen“ des Verlags Lesen & Schenken des rechtsextremen Verlegers Dietmar Munier.[90][91]

Kubitschek ist oft Redner bei Veranstaltungen, so beispielsweise 2006 bei der „Preußischen Akademie“ der rechtsextremistischen[92] Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO)[93] und häufig bei Burschenschaften, insbesondere Mitgliedern der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG). Er trat u. a. bei der Burschenschaft Danubia München[94] und der Burschenschaft Teutonia Prag[95] sowie 2009 beim Linzer[96] „Turmkommers“ deutschnationaler Burschenschaften auf. 2015 hielt er gemeinsam mit Wilhelm Brauneder (FPÖ), ehemals dritter Nationalratspräsident, die Festrede beim Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) in Eisenach.[97]

Publizistische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Trierer Soziologe Roland Eckert (2011) legte in einem bei der Stiftung Demokratie Saarland gehaltenen Vortrag dar, wie Kubitschek – ähnlich wie Weißmann – den Ethnopluralismus von Alain de Benoist mit Überlegungen von Carl Schmitt und Konrad Lorenz verbinde.[98] Eckert schlussfolgerte aus Kubitscheks Veröffentlichungen, dass es ihm beim Thema Migration um eine „Offensive gegen muslimische Einwanderer“ gehe.[99] Es sei damit zu rechnen, dass durch Kubitscheks Strategie „Konflikte [...] angeheizt werden“.[99]

Der überwiegende Teil der Bücher Kubitscheks erschien bei Antaios, so auch 2011 das gemeinsam mit Michael Paulwitz zusammengestellte Werk Deutsche Opfer, fremde Täter, das zum Umfeld der Identitären Bewegung gerechnet wird.[100] Die „Kampagne“ des Buches, in dem die Autoren rechtsextreme Kampfbegriffe wie „Deutschfeindlichkeit[101] gebrauchten, lehne sich an die „National befreite Zone“ der Jungen Nationaldemokraten und des Nationaldemokratischen Hochschulbunds sowie die neofaschistische Bewegung CasaPound an.[102] Letztere lernte er – wie auch Menzel – in Italien kennen.[102] Kellershohn zeigte auf, dass Kubitschek bereits im Buch Provokation (2007), in dem er im Zuge einer sich entwickelnden multikulturellen Gesellschaft einen „Vorbürgerkrieg[103] beschwor, den „gedanklichen Hintergrund“ zur angestrebten „Raumergreifungsstrategie“ des IfS entwickelte.[102] Für Kellershohn zählt das Werk mittlerweile zu den „Grundlagentexten der Identitären Bewegung“.[104] Vereinzelt erschienen Kubitscheks Artikel in anderen rechten Medien wie der im Grazer Ares-Verlag durch Wolfgang Dvorak-Stocker, einst laut Impressum neben Weißmann und Kubitschek „redaktioneller Mitarbeiter“ der Sezession, herausgegebenen Vierteljahresschrift Neue Ordnung.[105]

Im Editorial von Christ und Welt bezeichnete die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Christiane Florin das Schrifttum der Familie Kubitschek-Kositza als rechtsradikal.[106] Der Münchner Soziologe Armin Nassehi veröffentlichte 2015 einen Briefwechsel mit Kubitschek, indem er den Verleger zu den „Rechtsintellektuellen“ zählte und dessen Verlag als rechtskonservativ bezeichnete.[107] Volker Weiß kritisierte daran, dass Nassehi Kubitschek begrifflich mit klassischem Konservatismus in Verbindung gebracht habe; damit hätten „Kubitscheks Kreise“ jedoch nichts gemein. Kubitschek wolle sich vielmehr als vermeintlich „‚konservativer‘ Gesprächspartner“ salonfähig machen, was Nassehi durch handwerkliche Versäumnisse und Fehleinschätzungen in seiner Publikation teilweise begünstigt habe.[50]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • mit Peter Felser: Raki am Igman. Texte und Reportagen aus dem Bosnien-Einsatz der Bundeswehr. Edition Antaios, Dresden 2001, ISBN 3-935063-11-3. (erschienen mit Zeichnungen von Hendrik Brödenfeld, Edition die Lanze, Stuttgart 1999, ISBN 3-00-005432-4)
  • 20 Jahre Junge Freiheit. Idee und Geschichte einer Zeitung. Edition Antaios, Schnellroda 2006, ISBN 3-935063-40-7.
  • Provokation (= Kaplaken. 6). Edition Antaios, Schnellroda 2007, ISBN 978-3-935063-76-0.
  • mit Michael Paulwitz: Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland. Hintergrund - Chronik - Prognose (= Antaios Thema). Edition Antaios, Schnellroda 2011, ISBN 978-3-935063-65-4.

Herausgeberschaften / Editionen

Gespräche

Beiträge

  • Ernst von Salomon. In: Michael Hageböck (Hrsg.): JF-Sommeruniversität 1993 in Ravensburg. Junge Freiheit, Potsdam 1994, ISBN 3-929886-02-2, S. 209 ff.
  • Preußen! Und nun?. In: Heiko Luge (Hrsg.): Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander zum 80. Geburtstag. Ares-Verlag, Graz 2008, ISBN 978-3-902475-60-2, S. 242 ff.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83.
  • Helmut Kellershohn: Provokationselite von rechts: Die Konservativ-subversive Aktion. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 224–240.
  • Marc Felix Serrao: Der kalte Blick von rechts: Götz Kubitschek will der Anführer einer neuen konservativen Bewegung sein – seine Gegner nennen ihn einen Salonfaschisten und fürchten seine aggressiven Aktionen. In: ProjektArbeit. 7 (2008) 2, S. 50–55.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Götz Kubitschek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Andrea C. Ringelstetter: Herr Kubitschek bringt Goethe zum Sprechen. In: Frankfurter Neue Presse. 99/10, S. 12.
  2. a b c d Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 259.
  3. vgl. Juliane Wetzel: Die Maschen des rechten Netzes. Nationale und internationale Verbindungen im rechtsextremen Spektrum. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Rechtsextremismus in Deutschland: Voraussetzungen, Zusammenhänge, Wirkungen (= Fischer Geschichte. 12276). Aktualisierte und erw. Neuausg. der Bände "Rechtsradikalismus" und "Rechtsextremismus in der Bundesrepublik", Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-12276-7, S. 154–178, hier: S. 174.
  4. Jens Mecklenburg (Hrsg.): Handbuch deutscher Rechtsextremismus (= Antifa-Edition). Elefanten-Press, Berlin 1996, ISBN 3-88520-585-8, S. 200.
  5. vgl. Kurt Lenk, Günter Meuter, Henrique Ricardo Otten: Vordenker der neuen Rechten (= Campus Einführung. Bd. 1094). Campus-Verlag, Frankfurt am Main u.a. 2000, ISBN 3-593-35862-X, S. 124 ff.
  6. Horst Seferens: "Leute von übermorgen und von vorgestern". Ernst Jüngers Ikonographie der Gegenaufklärung und die deutsche Rechte nach 1945. Philo, Berlin u. a. 1998, ISBN 3-86572-110-9, S. 259.
  7. a b Helmut Kellershohn: Volk, Staat und Nation. Konturen des völkischen Nationalismus in der „Jungen Freiheit“. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 126.
  8. Elmar Vieregge: Rechtsintellektuelle Sehnsucht nach Akzeptanz (Rez.). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 19. Jahrgang (2007), Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3168-1, S. 409.
  9. Helmut Kellershohn: Volk, Staat und Nation. Konturen des völkischen Nationalismus in der „Jungen Freiheit“. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 141.
  10. Fabian Virchow: Gegen den Zivilismus. Internationale Beziehungen und Militär in den politischen Konzeptionen der extremen Rechten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-15007-3, S. 426.
  11. Volker Weiß: Die „Konservative Revolution“. Geistiger Erinnerungsort der „Neuen Rechten“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. Bd. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 114.
  12. a b Fabian Virchow: Außen- und Militärpolitik für Volk und Nation. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 185.
  13. Stefan Kubon: Die bundesdeutsche Zeitung „Junge Freiheit“ und das Erbe der „konservativen Revolution“ der Weimarer Republik. Eine Untersuchung zur Erfassung der Kontinuität „konservativ-revolutionärer“ politischer Ideen (= Spektrum Politikwissenschaft. Band 35). Ergon Verlag, Würzburg 2006, ISBN 3-89913-527-X, S. 140.
  14. Volker Weiß: Moderne Antimoderne. Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-77146-9, S. 370.
  15. a b c Samuel Salzborn: Rechtsextremismus: Erscheinungsformen und Erklärungsansätze. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Nomos (UTB), Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8252-4476-7, S. 72.
  16. Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 24 f.; ders.: Provokationselite von rechts: Die Konservativ-subversive Aktion. In: a.a.O., S. 233 ff.
  17. Anton Maegerle: Blätter gegen den Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen. In: Wolfgang Gessenharter, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die Neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4162-9, S. 203.
  18. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 287.
  19. a b Gunnar Adolphi u. a.: Appell an die Bundeswehr: Gegen die Entlassung konservativer Soldaten. Der „Fall Götz Kubitschek“. In: Junge Freiheit. 40/01, 28. September 2001.
  20. Margret Chatwin: Griff nach der Meinungshoheit. Internetkampagnen der „Jungen Freiheit“ am Beispiel von Wikipedia. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 254.
  21. a b Mathias Brodkorb: Besuch bei Jüngers Jüngern: Wo die konservative Welt noch in Ordnung ist. Endstation Rechts, 3. April 2010.
  22. Lutz Hachmeister: Heideggers Testament [Elektronische Ressource]. Der Philosoph, der SPIEGEL und die SS. Ullstein eBooks, Berlin 2014, ISBN 978-3-8437-0766-4, o.S.
  23. Helmut Kellershohn: Provokationselite von rechts: Die Konservativ-subversive Aktion. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 228.
  24. a b Karin Priester: »Erkenne die Lage!« Über die rechtspopulistische Versuchung des bundesdeutschen Konservatismus. In: INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 3/2015, S. 84–92, hier: S. 87. doi:10.13109/inde.2015.4.3.84
  25. a b Andreas Speit: „Political Correctness“ unerwünscht. In: die tageszeitung, 6. Februar 2016, S. 3.
  26. Katja Riha, Clemens Riha (Bericht): Auf dem Rittergut. Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten. Kulturzeit (3sat), 15. August 2011.
  27. siehe u. a.: Thomas Pfeiffer: Avantegarde und Brücke. Die Neue Rechte aus Sicht des Verfassungsschutzes NRW. In: Wolfgang Gessenharter, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die Neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4162-9, S. 64.
  28. Hajo Funke: Rechtsextreme Ideologien, strategische Orientierungen und Gewalt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 27.
  29. Helmut Kellershohn: Die AfD als „Staubsauger“ und „Kantenschere“. Turbulenzen im jungkonservativen Lager. In: DISS-Journal. 27 (2014), S. 9 (11).
  30. Helmut Kellershohn: Provokationselite von rechts: Die Konservativ-subversive Aktion. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 237.
  31. Kellershohn: Provokationselite, a.a.O., S. 239.
  32. Mathias Brodkorb: Molau (NPD) will Alternative zur "intellektuellen Selbstbefriedigung" des IfS. Störungsmelder, 9. Mai 2008.
  33. Florian Hartleb: Die „Deutsche Stimme“ - Das intellektuelle Sprachrohr der NPD? In: Uwe Backes, Henrik Steglich (Hrsg.): Die NPD. Erfolgsbedingungen einer rechtsextremistischen Partei (= Extremismus und Demokratie. Band 17). Nomos, Baden-Baden 2007, ISBN 978-3-8329-3122-3, S. 379.
  34. Mathias Brodkorb: Antiextremismus der Mitte. In: Antifaschistisches Infoblatt. 86, 1/2010, S. 14 (15).
  35. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 285.
  36. Uwe Backes: Die Entzauberung der Extremisten? Erfolgsbedingungen der NPD im internationalen Vergleich. Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin 2008, ISBN 978-3-940955-20-3, S. 62.
  37. Uwe Backes: Intellektueller Rechtsextremismus in Deutschland. Dossier Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung, 14. Dezember 2012.
  38. Armin Pfahl-Traughber: Der „zweite Frühling“ der NPD. Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin 2008, ISBN 978-3-940955-22-7, 59 f.
  39. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 262.
  40. Uwe Backes: Polarisierung aus dem Osten?. Linke und rechte Flügelparteien bei der Bundestagswahl 2005. In: Eckhard Jesse, Roland Sturm (Hrsg.): Bilanz der Bundestagswahl 2005. Voraussetzungen, Ergebnisse, Folgen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-14968-4, S. 164.
  41. Rechte Symbolik und Stauffenberg-Mythos. frontal 21 (ZDF), 17. Februar 2015.
  42. a b Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 463.
  43. a b c Alexander Hensel, Lars Geiges, Robert Pausch, Julika Förster: Die AfD vor den Landtagswahlen 2016. Programme, Profile und Potenziale (= OBS-Arbeitspapier. 20). Ein Projekt der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt am Main 2016, S. 35.
  44. Andreas Kemper: AfD, Pegida and the New Right in Germany. In: Giorgos Charalambous (Hrsg.): The European Far Right: Historical and Contemporary Perspectives (= Report 2/2015). PRIO Cyprus Centre/Friedrich-Ebert-Stiftung, Oslo/Nicosia 2015, ISBN 978-82-7288-660-7, S. 43–48, hier: S. 46 f.
  45. Carl Melchers: »Das rechte Netzwerk macht mobil.« (Interview mit Hajo Funke). In: Jungle World, Nr. 46, 12. November 2015; Patrick Gensing: Die AfD und die "Volksgemeinschaft". tagesschau.de, 29. Dezember 2015.
  46. a b Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 462.
  47. Armin Pfahl-Traughber: AfD, Pegida und die Neue Rechte. Die neue "rechte Welle". Humanistischer Pressedienst, 27. April 2016.
  48. Christian Bergmann, Sebastian Pittelkow, Ines Ziglasch (Bericht): Wahlbeobachtung von rechts – wie AfD und Neue Rechte zusammenarbeiten. Exakt (MDR), 16. März 2016.
  49. a b Andrea Röpke: „Flügel“-Treffen: Björn Höcke wirft Parteien „entartete“ Politik vor. Endstation Rechts, 6. Juni 2016.
  50. a b c Volker Weiß: Ab wann ist konservativ zu rechts?. Zeit Online, 19. Februar 2016, Nr. 9.
  51. Michael Haselrieder, Anne Herzlieb, Gunnar Krüger, Hagen Mikulas, Andreas Postel (Autoren): AfD-Chef fordert klare Abgrenzung seiner Partei nach rechts. frontal21 (ZDF), 2. Juni 2015.
  52. a b Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 464.
  53. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Zwischen Euro-Kritik und rechtem Populismus. Merkmale des Rechtsrucks in der AfD. In: Andreas Zick, Beate Küpper: Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland. Hrsg. für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer und Dietmar Molthagen, Dietz, Bonn 2015, ISBN 978-3-8012-0478-5, S. 124–145, hier: S. 145.
  54. Helga Druxes: Manipulating the Media. The German New Right's Virtual and Violent Identities. In: Patricia Anne Simpson, Helga Druxes (Hrsg.): Digital Media Strategies of the Far Right in Europe and the United States. Lexington Books, London 2015, ISBN 978-0-7391-9881-0, S. 124.
  55. Helga Druxes: Manipulating the Media. The German New Right's Virtual and Violent Identities. In: Patricia Anne Simpson, Helga Druxes (Hrsg.): Digital Media Strategies of the Far Right in Europe and the United States. Lexington Books, London 2015, ISBN 978-0-7391-9881-0, S. 132.
  56. Helga Druxes: Manipulating the Media. The German New Right's Virtual and Violent Identities. In: Patricia Anne Simpson, Helga Druxes (Hrsg.): Digital Media Strategies of the Far Right in Europe and the United States. Lexington Books, London 2015, ISBN 978-0-7391-9881-0, S. 131.
  57. a b Gideon Botsch: Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland. 1949 bis heute (= Geschichte kompakt). WBG, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-23832-3, S. 135.
  58. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 261.
  59. Helmut Kellershohn: Provokationselite von rechts: Die Konservativ-subversive Aktion. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Band 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 224.
  60. Franka Nagel: Pop-Rudi im Beutel. „40 Jahre 1968. Die letzte Schlacht gewinnen wir“ – ein Kongress der Linken.SDS. In: Berliner Zeitung. 6. Mai 2008, abgerufen am 19. Juni 2015.
  61. Eckhard Fuhr: Günter Grass und die konservativen Spontis. In: Die Welt. 2. September 2008, Nr. 206, S. 27.
  62. Volker Weiß: Die „Konservative Revolution“. Geistiger Erinnerungsort der „Neuen Rechten“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 113.
  63. Robert Scholz: Schlag auf Schlag: 6. „konservativ-subversive aktion“ (ksa) stört Veranstaltung mit Cohn-Bendit und Laschet. Endstation Rechts, 20. November 2009.
  64. Roland Sieber: Neue Rechte formatiert sich neu. publikative.org, 28. September 2012.
  65. a b Adrian Bartocha, Helge Oelert: Gipfeltreffen in der Hauptstadt - Rechte Eliten spinnen Netzwerk. Klartext (RBB), 10. Oktober 2012.
  66. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 151 f.
  67. Sebastian Höhn: Rechte Messe "Zwischentag" in Berlin - Die Neuen Rechten vernetzen sich. In: Berliner Zeitung. 6. Oktober 2013.
  68. Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 441, Fn. 8.
  69. Roland Sieber: Kampf um die “Identität” – Nazis wollen “Identitäre Bewegung”. publikative.org, 16. Dezember 2012.
  70. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 122 ff.
  71. Gudrun Hentges, Gürcan Kökgiran, Kristina Nottbohm: Die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) – Bewegung oder virtuelles Phänomen? In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen. Supplement zu Heft 3/2014, S. 13. Online
  72. Antworten auf Mündliche Anfragen gemäß § 47 der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtages - Drs. 17/4965, Niedersächsischer Landtag, Drucksache 17/5030neu, 22. Januar 2016, S. 7.
  73. Erik Peter: Das Volk schwächelt. taz.de, 22. Januar 2015.
  74. a b Ulrich Wolf: Häkelmütze im Pegida-Land. Tarnung ist nicht alles. Aber zumindest hilft sie den Journalisten, die über die Patriotischen Europäer berichten. In: Communicatio Socialis 48 (2015) 2, S. 164–169, hier: S. 169.
  75. Annette Treibel-Illian: Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2015, ISBN 978-3-593-50461-2, S. 42.
  76. Christoph Springer, Nadine Steinmann: Mehrere Tausend Teilnehmer bei Pegida-Kundgebung. In: Leipziger Volkszeitung. 10. Februar 2015, S. 4.
  77. Ulrich Wolf: Häkelmütze im Pegida-Land. Tarnung ist nicht alles. Aber zumindest hilft sie den Journalisten, die über die Patriotischen Europäer berichten. In: Communicatio Socialis 48 (2015) 2, S. 164–169, hier: S. 167.
  78. Olaf Sundermeyer: Bund der Brandstifter. In: Welt am Sonntag, 11. Oktober 2015, Ausgabe 41, S. 2.
  79. a b Armin Pfahl-Traughber: Neurechter Provokateur. Blick nach Rechts, 19. Februar 2016.
  80. Olaf Sundermeyer: PEGIDA und die Radikalisierung von rechts – Beobachtungen einer menschenfeindlichen Bewegung. In: Andreas Zick, Beate Küpper: Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland. Hrsg. für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer und Dietmar Molthagen, Dietz, Bonn 2015, ISBN 978-3-8012-0478-5, S. 167–177, hier: S. 168.
  81. Hans Vorländer, Maik Herold, Steven Schäller: PEGIDA – Entwicklung, Zusammensetzung und Deutung einer Empörungsbewegung. Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-10981-3, S. 33.
  82. Konrad Litschko, Andreas Speit: „Neue Rechte“ radikalisiert Pegida. Die Anheizer. In: die tageszeitung, 31. Oktober 2015, S. 5.
  83. Tilmann Kleinjung: Höhenflug der italienischen Rechten. Deutschlandfunk, 23. März 2015.
  84. Jasmin Siri: Das Beispiel der Bewegungen gegen Gleichstellung in der BRD. In: Sabine Hark, Paula-Irene Villa (Hrsg.): Anti-Genderismus. Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen (= Gender studies). Transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3144-9, S. 241.
  85. Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83, hier: S. 75.
  86. Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83, hier: S. 76.
  87. Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83, hier: S. 73.
  88. Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83, hier: S. 74.
  89. Anna-Lena Herkenhoff: Neurechte Netzwerke und die Initiative »Ein Prozent für unser Land« In: Alexander Häusler, Fabian Virchow (Hrsg.): Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 73–83, hier: S. 80.
  90. Anton Maegerle: „Geheimtipp“ für Patrioten. Blick nach Rechts, 3. Februar 2011.
  91. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 137.
  92. Bundesministerium des Innern (Hrsg.): Verfassungsschutzbericht 2006. Berlin 2007, S. 129.
  93. Andrea Röpke: Immobilienkäufe durch Rechtsextremisten. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 256.
  94. Robert Scholz: „Raum ohne Volk“ – Götz Kubitschek referiert bei Danubia. Endstation Rechts, 20. November 2009.
  95. dpa: Erneut Vortrag von CDU-Politiker vor Burschenschaft. In: Berliner Morgenpost. 26. Mai 2013, Nr. 139, S. 11.
  96. Bernhard Weidinger: "Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen". Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945. Böhlau, Wien 2015, ISBN 978-3-205-79600-8, S. 414.
  97. Günther Haller: Ehre, Freiheit, Vaterland. Die militante Liebe zur deutschen Nation. In: Die Presse. 7. Juni 2015, S. 46 f.
  98. Roland Eckert: Kulturelle Homogenität, Freund-Feind-Politik und aggressive Intoleranz: Eine Kritik der Neuen Rechten. Vortrag gehalten am 14. November 2011 im Haus der Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken 2011, S. 2 (siehe: Audio und Präsentation); auch enthalten in: ders: Die Dynamik der Radikalisierung. Über Konfliktregulierung, Demokratie und die Logik der Gewalt (= Edition Soziologie). Beltz Juventa, Weinheim u. a. 2012, ISBN 978-3-7799-2254-4.
  99. a b Roland Eckert: Kulturelle Homogenität, Freund-Feind-Politik und aggressive Intoleranz: Eine Kritik der Neuen Rechten. Vortrag gehalten am 14. November 2011 im Haus der Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken 2011, S. 12 (siehe: Audio und Präsentation); auch enthalten in: ders: Die Dynamik der Radikalisierung. Über Konfliktregulierung, Demokratie und die Logik der Gewalt (= Edition Soziologie). Beltz Juventa, Weinheim u. a. 2012, ISBN 978-3-7799-2254-4.
  100. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 142 f.
  101. siehe: Bernhard Steinke: Deutschfeindlichkeit. In: Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann, Fabian Virchow (Hrsg.): Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe. Wochenschau Verlag, Schwalbach 2015, ISBN 978-3-7344-0155-8, S. 76–89.
  102. a b c Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 454.
  103. siehe: Helmut Kellershohn: Vorbürgerkrieg. In: Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann, Fabian Virchow (Hrsg.): Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe. Wochenschau Verlag, Schwalbach 2015, ISBN 978-3-7344-0155-8, S. 326–339; ders.: Die jungkonservative Neue Rechte im »Vorbürgerkrieg«. In: Regina Wamper, Ekaterina Jadschenko, Marc Jacobsen (Hrsg.): "Das hat doch nichts mit uns zu tun!". Die Anschläge in Norwegen in deutschsprachigen Medien (= Edition DISS. Bd. 30). Unrast, Münster 2011, ISBN 978-3-89771-759-6, S. 106–118.
  104. Helmut Kellershohn: Die jungkonservative Neue Rechte zwischen Realpolitik und politischem Existenzialismus. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 63 (2015) 9, S. 721–740, hier: S. 731.
  105. Helmut Kellershohn: Volk, Staat und Nation. Konturen des völkischen Nationalismus in der „Jungen Freiheit“. In: Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3, S. 129.
  106. Christiane Florin: Editorial: Freude am Glauben, naturtrüb. In: Christ und Welt, Ausgabe 32/2015.
  107. Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit. Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss. Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-377-8, o.S.