Gúdar-Javalambre

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Gúdar-Javalambre
Die Lage der Comarca Gúdar-Javalambre in der Provinz Teruel
Die Lage von Gúdar-Javalambre in der Provinz Teruel
Basisdaten
Staat: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Aragonien Aragonien
Provinz: Teruel
Hauptort: Mora de Rubielos
Fläche: 2.351,60 km²
Einwohner: 7.363 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte: 3 Einw./km²
Gemeinden: 24
Gründungsdatum: 22. Februar 2002

Gúdar-Javalambre ist eine Comarca (Verwaltungseinheit) im Südosten der Provinz Teruel in der Autonomen Region Aragonien in Spanien. Auf einer Fläche von 2.351,60 km² hat sie 7363 Einwohner (Stand 1. Januar 2019). Der Hauptort ist Mora de Rubielos, mit 1548 Einwohnern (1. Januar 2019) die größte der 24 zugehörigen Gemeinden.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Comarca grenzt im Westen und Norden an die Comarca Comunidad de Teruel, im Nordosten an die Comarca Maestrazgo, im Osten an die Provinz Castellón und im Süden an die Provinz Cuenca. Die Comarca wird von der staatlichen Schnellstraße (Autovía) nach Osten begrenzt. Diese verbindet die Comarca mit Valencia im Norden. Von der N-234 verzweigt sich das Straßensystem der Comarca. Parallel zu ihr verläuft eine Eisenbahnlinie und die Vía Verde, ein Tourismuspfad auf den Spuren der ehemaligen Bergwerksbahn von Ojos Negros. Der Fluss Mijares teilt die beiden Höhenzüge, die die Comarca bilden, die Sierra de Javalambre und die Sierra de Gúdar, deren höchste Erhebungen 2.020 bzw. 2024 Meter hoch sind. Beide sind durch eine bedeutende Artenvielfalt geprägt; daneben stammen aus ihnen bedeutende Teile des Wassers in den Flüssen Mijares und Turia.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
1. Januar 2019
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
Cod INE Postleitzahl
Abejuela 48 86,67 1 44002 44422
Albentosa 276 68,00 4 44010 44477
Alcalá de la Selva 343 104,95 3 44012 44432
Arcos de las Salinas 119 112,99 1 44026 44421
Cabra de Mora 54 34,31 2 44048 44409
Camarena de la Sierra 105 79,54 1 44054 44459
El Castellar 58 50,33 1 44070 44409
Formiche Alto 141 78,17 2 44103 44440
Fuentes de Rubielos 118 38,91 3 44113 44415
Gúdar 76 60,77 1 44121 44433
Linares de Mora 234 116,28 2 44137 44412
Manzanera 531 168,66 3 44143 44420
Mora de Rubielos 1.548 166,23 9 44158 44400
Mosqueruela 537 265,03 2 44160 44410
Nogueruelas 217 99,49 2 44165 44414
Olba 228 20,99 11 44171 44479
La Puebla de Valverde 457 282,78 2 44192 44450
Puertomingalvo 109 103,62 1 44193 44411
Rubielos de Mora 621 63,72 10 44201 44415
San Agustín 119 56,57 2 44206 44480
Sarrión 1.128 140,44 8 44210 44460
Torrijas 41 57,34 1 44231 44421
Valbona 167 40,72 4 44240 44430
Valdelinares 88 55,09 2 44244 44413
Comarca Gúdar-Javalambre 7.363 2.351,60 3 –  – 

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochebene von Gúdar-Javalambre ist Europas größtes Anbaugebiet für Schwarze Trüffel.[1]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Comarca befinden sich die beiden Skistationen Valdelinares und Javalambre der Aramón-Gruppe. Der Tourismus spielt für die Comarca das ganze Jahr über eine wichtige Rolle: Im Winter durch die Skistationen und im Sommer wegen der Thermalbäder und dem allgemeinen Tourismus besonders aus der angrenzenden Region Valencia.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgesehen von den landschaftlichen Attraktionen sind die Orte Rubielos de Mora, Mora de Rubielos und Manzanera auch in architektonischer Hinsicht sehenswert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gúdar-Javalambre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Marek: Schwarzer Trüffel – Auf Spurensuche in Spanien. In: SRF Gesellschaft & Religion, 5. Juli 2016.