Gülnar

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Gülnar
Wappen fehlt
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Gülnar (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Mersin
Koordinaten: 36° 20′ N, 33° 24′ OKoordinaten: 36° 20′ 0″ N, 33° 24′ 0″ O
Höhe: 1000 m
Einwohner: 8.078[1] (2010)
Telefonvorwahl: (+90) 324
Postleitzahl: 3370x
Kfz-Kennzeichen: 33
Struktur und Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Ahmet Günel (MHP)
Website:
Landkreis Gülnar
Einwohner: 28.551[1] (2010)
Fläche: 1.469 km²
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Kaymakam: Adnan Daldal
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Gülnar ist eine Kreisstadt und ein Landkreis in der türkischen Provinz Mersin. Der Landkreis liegt im Süden der Provinz und grenzt im Norden an Karaman. Die Stadt hat 8.078 und der Landkreis 28.551 Einwohner (Stand 2010).

Das frühere Gilindere (Kelenderis) und heutige Aydıncık war Namensgeber von Gülnar. Gülnar wurde 1867 gegründet und 1916 umgesiedelt. Neben der Stadt Gülnar gibt es noch vier weitere Kommunen (Büyükeceli, Köseçobanlı, Kuskan und Zeyne) und 41 Dörfer.

Direkt am Mittelmeer, etwa 100 km südwestlich der Provinzhauptstadt Mersin und südlich der Kleinstadt Büyükeceli liegt Akkuyu. Die türkische Regierung genehmigte dort 1976 den Bau eines Kernkraftwerks.

Akkuyu liegt in der Nähe eines Treffpunktes vieler tektonischer Platten (Anatolische Platte, Arabische Platte, Afrikanische Platte und Eurasische Platte). Daher erntet dieses Vorhaben seit langem viel Kritik[2]; erst recht seit dem verheerenden Erdbeben in Japan und der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011. 2008 plante man eine Leistung von 3000 bis 5000 MW, also wohl drei oder vier Kernreaktoren.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa acht Kilometer südöstlich von Gülnar liegt auf einem Felssporn die Ruine der antiken Festung von Meydancıkkale.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gülnar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 5. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today), abgerufen am 11. Juni 2011
  2. spiegel.de 15. März 2011: Die Unbeirrbaren vom Bosporus