Gündlischwand

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Gündlischwand
Wappen von Gündlischwand
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Interlaken-Oberhasliw
BFS-Nr.: 0578i1f3f4
Postleitzahl: 3815
Koordinaten: 635560 / 164633Koordinaten: 46° 37′ 55″ N, 7° 54′ 11″ O; CH1903: 635560 / 164633
Höhe: 660 m ü. M.
Fläche: 16,9 km²
Einwohner: 317 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 19 Einw. pro km²
Website: www.guendlischwand.ch
Schynige Platte

Schynige Platte

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Gündlischwand ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz.

Neben der Einwohnergemeinde gibt es auch eine Burgergemeinde gleichen Namens.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gündlischwand liegt im Berner Oberland in den Alpen an der Schwarzen Lütschine. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Iseltwald, Lütschental, Lauterbrunnen, Gsteigwiler und Bönigen. Im oberen Teil der Gemeinde befindet sich das Sägistal mit einem kleinen See und dem Berg Sägissa (2465 m ü. M.). Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt auch die Station Schynige Platte, Endpunkt der Schynige Platte-Bahn.

Der Ortsteil Zweilütschinen ist aufgrund der gleichnamigen Bahnstation der Berner Oberland-Bahn (BOB) ungleich bekannter als das Dorf Gündlischwand.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident der Einwohnergemeinde ist Peter Brawand (Stand 2010).

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1764 1850 1880 1900 1930 1950 1980 1990 2000
Einwohner 123 335 279 321 316 308 287 262 263

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1331 trug das Dorf den Namen Gundlisswant. Die Augustinerprobstei Interlaken war der Besitzer und besass die Güter und Rechte der Siedlung. Mit der Reformation fiel der Ort 1528 an Bern und wurde von der Landvogtei Interlaken verwaltet. Zweilütschinen, ein Ortsteil von Gündlischwand war ab 1580 Brückenort. Ideal gelegen am Zusammenfluss der Weissen und Schwarzen Lütschine.

Vom zu Ende gehenden 16. Jahrhundert bis 1715 wurde das im hinteren Lauterbrunnental gewonnene Eisenerz im sogenannten Schmelziwald verhüttet. Reste dieser Anlage, die über einen Hochofen, eine Hammerschmiede, eine Giesserei, eine Köhlerei, eine Mühle und einer Taverne verfügte, sind noch erhalten. Gündlischwand gehört zur Kirchgemeinde Gsteig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gündlischwand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.