Günnigfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen von Bochum
Günnigfeld
Stadtteil von Bochum
Lage von  im Wattenscheid
Koordinaten 51° 29′ 45″ N, 7° 8′ 52″ OKoordinaten: 51° 29′ 45″ N, 7° 8′ 52″ O
Höhe 55 m ü. NN
Fläche 2,81 km²
Einwohner 5700 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 2028 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 44866
Gliederung
Bezirk Wattenscheid
Gemarkungen

Günnigfeld, Südfeldmark

Quelle: [1][2]

Günnigfeld ist ein Stadtteil Bochums. Er befindet sich im Norden der ehemaligen Stadt Wattenscheid, nun im Bezirk Wattenscheid, und grenzt an Gelsenkirchen und Herne.

Früher stand im Süden von Günnigfeld eine Schachtanlage der Zeche Hannover. Heute liegt hier die Grünanlage Kruppwald. Die Arbeiter wohnten in der „Kolonie Hannover“ mit den immer noch existenten Zechenhäusern. Zu finden sind sie in der Straßengruppe mit männlichen Vornamen.

Am 1. April 1926 wurde Günnigfeld nach Wattenscheid eingemeindet. Kleine Gebietsteile wechselten nach Gelsenkirchen und Wanne-Eickel.[3]

Seit der Eingemeindung Wattenscheids am 1. Januar 1975 gehört Günnigfeld zu Bochum.[4]

Die Fußballmannschaft des VfB Günnigfeld spielt seit der Saison 2014/15 in der Landesliga. Der Verein entstand im Jahre 2000 durch die Fusion von Union Günnigfeld mit der DJK Westfalia Günnigfeld. In Günnigfeld begann Willi Schulz seine Karriere als Fußballnationalspieler. Zudem spielten auch die Profifußballer Niko Bungert und Mike Terranova in Günnigfeld.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 2016 lebten 5.700 Einwohner in Günnigfeld.

Strukturdaten der Bevölkerung in Günnigfeld:

  • Minderjährigenquote: 16,3 % (Bochumer Durchschnitt: 14,5 %)
  • Altenquote (60 Jahre und älter): 24,8 % (Bochumer Durchschnitt 27,8 %)
  • Ausländeranteil: 14,3 % (Bochumer Durchschnitt 12,9 %)
  • Arbeitslosenquote: 12,2 % (Bochumer Durchschnitt 9,3 %)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Rupietta: Günnigfeld, Bauern – Bürger – Bergarbeiter. Eine tausendjährige Geschichte Günnigfelds. (= Schriftenreihe Beiträge zur Wattenscheider Geschichte. 27). Herausgegeben vom Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid, Wattenscheid 1997.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2017 ([1])
  2. Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 239.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.