Günter Assenmacher

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Günter Assenmacher (2009)

Günter Assenmacher (* 3. März 1952 in Sieglar) ist ein deutscher römisch-katholischer Priester, Kirchenrechtler, Domkapitular in Köln und Offizial der (Erz-)Bistümer Köln und Limburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der katholischen Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und am Priesterseminar in Köln empfing Günter Assenmacher am 24. Juni 1977 in Köln durch Erzbischof Joseph Kardinal Höffner das Sakrament der Priesterweihe. Anschließend war er bis 1980 Kaplan in Kaarst und studierte dann bis 1984 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Kirchenrecht/Kanonisches Recht, wo er 1985 mit einer Promotion zum Dr. iur. can. abschloss.

Seit 1. Dezember 1984 Mitarbeiter des Offizialates, war er von 1985 bis 1993 Domvikar und Domzeremoniar in Köln. Seit 1986 ist er auch Direktor des St.-Ansgarius-Werkes Köln. Von 1990 bis 1994 war er Leiter der Stabsabteilung Kirchenrecht im Kölner Generalvikariat. Am 31. Januar 1992 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Monsignore und am 31. März 1995 zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. Von 1993 bis 2016 war Assenmacher Lehrbeauftragter am Kölner Priesterseminar und wirkte von 1993 bis 2004 auch als Hausgeistlicher der Cellitinnen in Heisterbach. Zum 1. Januar 1995 ernannte ihn Joachim Kardinal Meisner zum Offizial im Erzbistum Köln. Von 1996 bis 1999 war er zudem Gastprofessor an der Gregoriana in Rom. Seit dem 21. März 2004 gehört er als residierender Domherr dem Kölner Domkapitel an, das ihn im November 2005 zum Domprediger berief. Von 2006 bis 2011 war Assenmacher Mitglied der „Arbeitsgruppe Kirchenrecht“ der Deutschen Bischofskonferenz.

Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, ernannte Günter Assenmacher zum 1. Oktober 2010 auch zum Offizial des Bistums Limburg;[1] diese Ernennung wurde am 9. November 2013 wegen der Sedisvakanz in Limburg durch die Bischofskongregation um fünf Jahre verlängert und von Bischof Georg Bätzing bis zum 9. November 2021 bestätigt. Im September 2013 wurde Günter Assenmacher zum Ehrendomherrn an der Hohen Domkirche zu Limburg ernannt.[2]

Darüber hinaus wurden auf Bitte von Felix Genn, damals Bischof von Essen, nach einer entsprechenden Entscheidung der Apostolischen Signatur seit 1. Mai 2009 die Aufgaben des Bischöflichen Offizialats Essen durch das Erzbischöfliche Offizialat Köln wahrgenommen. Die Ermächtigung dazu (prorogatio competentiae) erfolgte zunächst für die Dauer von fünf Jahren und wurde zum 1. Mai 2014 um weitere zehn Jahre verlängert[3], zum 11. Oktober 2019 nach entsprechender Entscheidung von Bischof Franz-Josef Overbeck zurückgenommen und auf das Bischöfliche Offizialat Münster übertragen. Günter Assenmacher war somit vom 1. Mai 2009 bis zum 10. Oktober 2019 auch Offizial für den Bereich des Bistums Essen.

Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki bestätigte bei seiner Amtseinführung am 20. September 2014 Assenmacher in seiner Aufgabe als Offizial.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kölner Kirchenrechtler soll Gericht in Limburg leiten Kölner Kirchenrechtler soll Gericht in Limburg leiten (Memento vom 14. September 2010 im Internet Archive)
  2. Prälat Dr. Günter Assenmacher bekommt Ehrentitel Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 2. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bistumlimburg.de
  3. Offizialat Essen [1]