Günter Schnitzler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Günter Schnitzler (* 16. Juni 1946 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Literatur- und Musikwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1966 bis 1971 studierte er Germanistik, Philosophie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Köln, Bonn und Freiburg und wurde 1980 im Fach Philosophie mit einer Dissertation „Zur 'Philosophie' des Wiener Kreises, Neopositivistische Schlüsselbegriffe in der Zeitschrift 'Erkenntnis'“ promoviert. 1988 habilitierte er sich mit einer Monographie zu Charles Sealsfield (Karl Postl) im Fach Neuere deutsche Literatur. Von 1994 bis zu seiner Pensionierung war er Professor für Neuere deutsche Literatur und Musik an der Universität Freburg.

Er ist seit 1999 Leiter des Studium generale an der Universität Freiburg.

Günter Schnitzler ist seit 1974 Schriftleiter der interdisziplinären Zeitschrift "Freiburger Universitätsblätter", die seither vierteljährlich im Auftrag des Rektors der Universität Freiburg erscheint. Seit 1993 ist er Mitherausgeber des "Hugo von Hofmannsthal-Jahrbuchs zur Europäischen Moderne" sowie mehrerer interdisziplinärer und literaturwissenschaftlicher Publikationsreihen. Er ist Mitglied der New York Academy of Sciences, Gründungsmitglied der Gesellschaft für Musik und Ästhetik sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Charles Sealsfield Gesellschaft.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Zur 'Philosophie' des Wiener Kreises. Neopositivistische Schlüsselbegriffe in der Zeitschrift 'Erkenntnis', München (Fink) 1980.
  • Erfahrung und Bild. Die dichterische Wirklichkeit des Charles Sealsfield (Karl Postl), Freiburg (Rombach, Reihe litterae) 1988.

Herausgeberschaften (Auswahl)

  • Musik und Zahl. Interdisziplinäre Beiträge zum Grenzbereich zwischen Musik und Mathematik (Hrsg.), Bonn (Orpheus) 1976.
  • Dichtung und Musik. Kaleidoskop ihrer Beziehungen (Hrsg.), Stuttgart (Klett-Cotta-Verlag) 1979.
  • Bild und Gedanke. Festschrift für Gerhart Baumann zum 60.Geburtstag (Hrsg. in Verbindung mit G.Neumann und J.Schröder), München (Fink) 1980.
  • Franz Grillparzer. Historie und Gegenwärtigkeit (Hrsg. mit G.Neumann), Freiburg (Rombach) 1994.
  • Johann Peter Hebel: Unvergängliches aus dem Wiesental. (Hrsg. mit Carl Pietzcker), Freiburg (Rombach) 1995.
  • Ein unteilbares Ganzes. Goethe: Kunst und Wissenschaft. (Hrsg. mit Gottfried Schramm), Freiburg (Rombach) 1997.
  • Intermedialität. Studien zur Wechselwirkung zwischen den Künsten. (Hg. mit Edelgard Spaude), Freiburg (Rombach) 2004.
  • Charles Sealsfield: Süden und Norden I/II (Hrsg. mit Waldemar Fromm), München (Langen Müller) 2005/2006.
  • Der Tanz in den Künsten 1770–1914 (Hrsg. mit Achim Aurnhammer), Freiburg (Rombach) 2009.
  • Wort und Ton (Hrsg. mit Achim Aurnhammer), Freiburg (Rombach) 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]